{"id":645,"date":"2014-12-29T10:05:54","date_gmt":"2014-12-29T10:05:54","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/papstbrief-die-verfolgten-christen-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:28","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:28","slug":"papstbrief-die-verfolgten-christen-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/papstbrief-die-verfolgten-christen-html\/","title":{"rendered":"Papstbrief an die verfolgten Christen"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern,<br \/>\n\u00bb Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. Er tr\u00f6stet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu tr\u00f6sten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getr\u00f6stet werden \u00ab (2 Kor 1,3-4).<br \/>\nDiese Worte des Apostels Paulus sind mir in den Sinn gekommen, als ich daran dachte, an Euch, liebe christliche Br\u00fcder und Schwestern im Nahen Osten, zu schreiben. Ich tue es anl\u00e4sslich des nahen Weihnachtsfestes, weil ich wei\u00df, dass f\u00fcr viele von Euch die Kl\u00e4nge der Weihnachtslieder sich mit Tr\u00e4nen und Seufzern mischen werden. Und doch ist die Geburt des Sohnes Gottes in unserem menschlichen Fleisch ein unsagbares Geheimnis des Trostes:<br \/>\n\u00bb Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten \u00ab (Tit 2,11).<br \/>\nLeider fehlte es auch in der j\u00fcngsten Vergangenheit nicht an Tr\u00fcbsal und Bedr\u00e4ngnis im<br \/>\nNahen Osten. Diese haben sich in den letzten Monaten versch\u00e4rft aufgrund der Konflikte, die<br \/>\ndie Region peinigen, vor allem aber durch das Wirken einer ganz neuen und besorgniserregenden<br \/>\nterroristischen Organisation von bisher unvorstellbaren Ausma\u00dfen, die alle Art von<br \/>\nGesetzwidrigkeiten begeht und menschenunw\u00fcrdige Praktiken anwendet. Ganz besonders hat<br \/>\nsie einige von Euch heimgesucht: Auf brutale Weise wurden sie aus ihrem Land vertrieben, in<br \/>\ndem die Christen seit apostolischer Zeit heimisch sind.<br \/>\nIndem ich mich an Euch wende, kann ich nicht die anderen religi\u00f6sen und ethnischen<br \/>\nGruppen au\u00dfer Acht lassen, die ebenfalls unter der Verfolgung und den Konsequenzen dieser<br \/>\nKonflikte leiden. T\u00e4glich verfolge ich die Nachrichten \u00fcber das enorme Leiden vieler Menschen<br \/>\nim Nahen Osten. Ich denke besonders an die Kinder, die M\u00fctter, die alten Menschen, an die<br \/>\nVertriebenen und die Fl\u00fcchtlinge, an alle, die Hunger leiden, an die, welche die H\u00e4rte des<br \/>\nWinters auf sich nehmen m\u00fcssen ohne ein sch\u00fctzendes Dach \u00fcber dem Kopf. Dieses Leiden<br \/>\nschreit zu Gott und ruft uns alle zum Einsatz auf, im Gebet und in jeder Art von Initiative. Allen<br \/>\nm\u00f6chte ich meine N\u00e4he und Solidarit\u00e4t wie auch die der ganzen Kirche bekunden und ihnen ein<br \/>\nWort des Trostes und der Hoffnung zusprechen.<br \/>\nLiebe Br\u00fcder und Schwestern, die Ihr in eurem vom Herrn gesegneten Land mutig Zeugnis<br \/>\nf\u00fcr Jesus gebt, unser Trost und unsere Hoffnung ist Christus selber. Darum ermutige ich Euch,<br \/>\nfest mit ihm verbunden zu bleiben wie die Rebzweige am Weinstock, in der Gewissheit, dass<br \/>\nweder Bedr\u00e4ngnis, noch Not, noch Verfolgung Euch von ihm trennen k\u00f6nnen (vgl. R\u00f6m 8,35).<br \/>\nM\u00f6ge die Pr\u00fcfung, die Ihr durchmacht, Euer aller Glauben und Treue st\u00e4rken!<br \/>\nIch bete, dass Ihr die br\u00fcderliche Gemeinschaft nach dem Vorbild der ersten Jerusalemer<br \/>\nGemeinde leben k\u00f6nnt. Die von unserem Herrn gewollte Einheit ist in diesen schwierigen<br \/>\nMomenten n\u00f6tiger denn je; sie ist ein Geschenk Gottes, das an unsere Freiheit appelliert und<br \/>\nunsere Antwort erwartet. M\u00f6gen das Wort Gottes, die Sakramente, das Gebet und die<br \/>\nBr\u00fcderlichkeit Eure Gemeinschaften st\u00e4ndig n\u00e4hren und erneuern.<br \/>\nDie Situation, in der Ihr lebt, ist ein starker Aufruf zur Heiligkeit des Lebens, wie Heilige<br \/>\nund M\u00e4rtyrer aller kirchlichen Zugeh\u00f6rigkeiten beweisen. In Liebe und Verehrung denke ich an<br \/>\ndie Hirten und die Gl\u00e4ubigen, denen in letzter Zeit das Opfer des Lebens abverlangt wurde, oft<br \/>\nnur aufgrund der Tatsache, dass sie Christen waren. Ich denke auch an die Entf\u00fchrten, unter<br \/>\ndenen einige orthodoxe Bisch\u00f6fe und Priester verschiedener Riten sind. M\u00f6gen sie bald<br \/>\nwohlbehalten in ihre H\u00e4user und Gemeinschaften zur\u00fcckkehren! Ich bitte Gott, dass so viel mit<br \/>\ndem Kreuz des Herrn vereintes Leid Frucht zum Wohl der Kirche und der V\u00f6lker des Nahen<br \/>\nOstens bringen m\u00f6ge.<br \/>\nInmitten der Feindschaften und der Konflikte ist die unter Euch in Br\u00fcderlichkeit und<br \/>\nEinfachheit gelebte Gemeinschaft ein Zeichen f\u00fcr das Reich Gottes. Ich freue mich \u00fcber die<br \/>\nguten Beziehungen und \u00fcber die Zusammenarbeit zwischen den orthodoxen Patriarchen und<br \/>\ndenen der katholischen Ostkirchen wie auch zwischen den Gl\u00e4ubigen der verschiedenen Kirchen.<br \/>\nDie von den Christen ertragenen Leiden leisten einen unsch\u00e4tzbaren Beitrag f\u00fcr das Anliegen<br \/>\nder Einheit. Es ist die \u00d6kumene des Blutes, die eine vertrauensvolle Hingabe an das Wirken des<br \/>\nHeiligen Geistes erfordert.<br \/>\nM\u00f6gen die Schwierigkeiten Euch immer Anlass sein, Zeugnis f\u00fcr Jesus zu geben! Eure<br \/>\nGegenwart selbst ist f\u00fcr den Nahen Osten kostbar. Ihr seid eine kleine Herde, doch mit einer<br \/>\ngro\u00dfen Verantwortung in dem Land, wo das Christentum entstanden ist und sich ausgebreitet hat.<br \/>\nIhr seid wie der Sauerteig in der Masse. An erster Stelle noch vor vielen, von allen gew\u00fcrdigten<br \/>\nWerken der Kirche im Bereich des Erziehungs- und Gesundheitswesens oder in den Hilfswerken<br \/>\nsind die Christen, seid Ihr der gr\u00f6\u00dfte Schatz f\u00fcr die Region. Danke f\u00fcr Eure Standhaftigkeit!<br \/>\nEuer Bem\u00fchen, mit Menschen anderer Religionen \u2013 Juden und Muslimen \u2013<br \/>\nzusammenzuarbeiten, ist ein weiteres Zeichen f\u00fcr das Reich Gottes. Je schwieriger die Situation<br \/>\nist, umso notwendiger ist der interreligi\u00f6se Dialog. Es gibt keinen anderen Weg. Der auf eine<br \/>\nHaltung der Offenheit gegr\u00fcndete Dialog in Wahrheit und Liebe ist auch das beste Mittel gegen<br \/>\ndie Versuchung des religi\u00f6sen Fundamentalismus, der eine Bedrohung f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen aller<br \/>\nReligionen darstellt. Zugleich ist der Dialog ein Dienst an der Gerechtigkeit und eine notwendige<br \/>\nVoraussetzung f\u00fcr den so ersehnten Frieden.<br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Teil von Euch lebt in einem Umfeld mit muslimischer Mehrheit. Ihr k\u00f6nnt Euren<br \/>\nmuslimischen Mitb\u00fcrgern helfen, mit Unterscheidungsverm\u00f6gen ein authentischeres Bild des<br \/>\nIslam zu zeigen, wie viele von ihnen es m\u00f6chten, die immer wieder sagen, dass der Islam eine<br \/>\nReligion des Friedens ist, dass er sich mit der Achtung der Menschenrechte vereinbaren l\u00e4sst und<br \/>\ndas Zusammenleben aller f\u00f6rdern kann. Das wird ihnen und der ganzen Gesellschaft von Nutzen<br \/>\nsein. Die dramatische Situation, die unsere christlichen Br\u00fcder und Schwestern im Irak, aber<br \/>\nauch die Jesiden und die Anh\u00e4nger anderer religi\u00f6ser und ethnischer Gemeinschaften erleben,<br \/>\nerfordert eine klare und mutige Stellungnahme aller religi\u00f6sen Verantwortungstr\u00e4ger, um<br \/>\neinstimmig und unzweideutig solche Verbrechen zu verurteilen und \u00f6ffentlich die Praxis<br \/>\nanzuklagen, sich zu deren Rechtfertigung auf die Religion zu berufen.<br \/>\nMeine Lieben, Ihr seid fast alle einheimische B\u00fcrger eurer L\u00e4nder und habt somit die Pflicht<br \/>\nund das Recht, vollg\u00fcltig am Leben und am Wachstum eurer Nation teilzunehmen. In der Region<br \/>\nseid Ihr berufen, Urheber von Frieden, Vers\u00f6hnung und Entwicklung zu sein, den Dialog zu<br \/>\nf\u00f6rdern, Br\u00fccken zu bauen gem\u00e4\u00df dem Geist der Seligpreisungen (vgl. Mt 5,3-12), das<br \/>\nEvangelium des Friedens zu verk\u00fcnden und offen zu sein f\u00fcr die Zusammenarbeit mit allen<br \/>\nnationalen und internationalen Entscheidungstr\u00e4gern.<br \/>\nIn besonderer Weise m\u00f6chte ich meine Wertsch\u00e4tzung und meinen Dank Euch bekunden,<br \/>\nliebe Mitbr\u00fcder im patriarchalen, bisch\u00f6flichen und priesterlichen Dienst sowie Euch Br\u00fcdern<br \/>\nund Schwestern im Ordensleben, die Ihr den Weg Eurer Gemeinschaften f\u00fcrsorglich begleitet.<br \/>\nWie kostbar ist die Gegenwart und die T\u00e4tigkeit derer, die sich g\u00e4nzlich dem Herrn geweiht<br \/>\nhaben und ihm in ihren Mitmenschen \u2013 vor allem in den am meisten Bed\u00fcrftigen \u2013 dienen und<br \/>\nso seine Gr\u00f6\u00dfe und seine grenzenlose Liebe bezeugen! Wie wichtig ist die Gegenwart der Hirten<br \/>\nbei ihrer Herde, vor allem in schwierigen Zeiten!<br \/>\nEuch, liebe Jugendliche, sende ich eine v\u00e4terliche Umarmung. Ich bete f\u00fcr Euren Glauben,<br \/>\nf\u00fcr Euer Wachstum als Menschen und als Christen und dass Eure besten Pl\u00e4ne sich<br \/>\nverwirklichen m\u00f6gen. Und ich wiederhole Euch: \u00bb F\u00fcrchtet oder sch\u00e4mt Euch nicht, Christen<br \/>\nzu sein. Die Beziehung zu Jesus wird Euch die innere Bereitschaft zu einer vorbehaltlosen<br \/>\nZusammenarbeit mit Euren Mitb\u00fcrgern schenken, welcher Religion sie auch angeh\u00f6ren \u00ab<br \/>\n(Benedikt XVI., Nachsynodales Apostolisches Schreiben Ecclesia in Medio Oriente, 63).<br \/>\nEuch, liebe \u00e4ltere Menschen, dr\u00fccke ich meine Wertsch\u00e4tzung aus. Ihr seid das Ged\u00e4chtnis<br \/>\nEurer V\u00f6lker; ich hoffe, dass dieses Ged\u00e4chtnis ein Ansto\u00df zum Wachsen f\u00fcr die jungen<br \/>\nGenerationen sei. \u00e4chstenliebe und des Erziehungswesens wirken. Ich bewundere die Arbeit, die Ihr besonders<br \/>\ndurch die Caritas und mit Hilfe der katholischen karitativen Organisationen verschiedener<br \/>\nL\u00e4nder leistet, indem Ihr allen ohne jede Bevorzugung helft. Durch das Zeugnis der Liebe bietet<br \/>\nIhr dem gesellschaftlichen Leben den wirksamsten Halt und tragt auch zum Frieden bei, nach<br \/>\ndem die Region hungert wie nach Brot. Doch auch im Bereich des Erziehungswesens geht es um<br \/>\ndie Zukunft der Gesellschaft. Wie wichtig ist die Erziehung zur Kultur der Begegnung sowie zur<br \/>\nAchtung der Menschenw\u00fcrde und des unumschr\u00e4nkten Wertes eines jeden Menschen!<br \/>\nMeine Lieben, obwohl gering an Zahl, seid Ihr Protagonisten des Lebens der Kirche und der<br \/>\nL\u00e4nder, in denen Ihr lebt. Die ganze Kirche ist Euch nahe und unterst\u00fctzt Euch, mit gro\u00dfer Liebe<br \/>\nund Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Eure Gemeinschaften und eure Mission. Wir werden fortfahren, Euch zu<br \/>\nhelfen mit dem Gebet und mit den anderen verf\u00fcgbaren Mitteln.<br \/>\nZugleich rufe ich weiterhin die internationale Gemeinschaft auf, Euren Bed\u00fcrfnissen und<br \/>\ndenen der anderen leidenden Minderheiten entgegenzukommen \u2013 an erster Stelle durch die<br \/>\nF\u00f6rderung des Friedens auf dem Weg \u00fcber Verhandlungen und mit Hilfe diplomatischer<br \/>\nAktivit\u00e4ten, in dem Bem\u00fchen, m\u00f6glichst bald die Gewalt, die schon zu viel Schaden angerichtet<br \/>\nhat, einzud\u00e4mmen und zu stoppen. Ich bekr\u00e4ftige meine ganz entschiedene Missbilligung des<br \/>\nWaffenhandels. Wir brauchen vielmehr Friedenspl\u00e4ne und -initiativen, um eine globale L\u00f6sung<br \/>\nder Probleme der Region zu f\u00f6rdern. Wie lange soll der Nahe Osten noch unter der Friedlosigkeit<br \/>\nleiden? Wir d\u00fcrfen uns nicht mit den Konflikten abfinden, als sei ein Wechsel nicht m\u00f6glich!<br \/>\nAuf der Linie meiner Pilgerreise ins Heilige Land und des nachfolgenden Gebetstreffens im<br \/>\nVatikan mit dem israelischen und dem pal\u00e4stinensischen Pr\u00e4sidenten lade ich Euch ein, weiter<br \/>\nf\u00fcr den Frieden im Nahen Osten zu beten. Dass diejenigen, die gezwungen waren, ihr Land zu<br \/>\nverlassen, dorthin zur\u00fcckkehren und in Frieden und Sicherheit leben k\u00f6nnen. M\u00f6ge die<br \/>\nhumanit\u00e4re Hilfe gesteigert und dabei immer das Wohl des Menschen und jedes Landes in den<br \/>\nMittelpunkt gestellt werden, unter Achtung der jeweiligen Identit\u00e4t, ohne andere Interessen<br \/>\nvoranzustellen. M\u00f6ge die gesamte Kirche und die internationale Gemeinschaft sich der<br \/>\nBedeutung Eurer Pr\u00e4senz in der Region immer deutlicher bewusst werden.<br \/>\nLiebe christliche Schwestern und Br\u00fcder im Nahen Osten, Ihr habt eine gro\u00dfe<br \/>\nVerantwortung und seid nicht allein bei ihrer Bew\u00e4ltigung. Darum wollte ich an Euch schreiben,<br \/>\num Euch zu ermutigen und um Euch zu sagen, wie wertvoll Eure Gegenwart und Eure Mission<br \/>\nin diesem vom Herrn gesegneten Land sind. Euer Zeugnis tut mir so gut. Danke! Jeden Tag bete<br \/>\nich f\u00fcr Euch und Eure Anliegen. Ich danke Euch, weil ich wei\u00df, dass Ihr in Euren Leiden f\u00fcr<br \/>\nmich und meinen Dienst f\u00fcr die Kirche betet. Ich hoffe sehr, dass mir die Gnade zuteil wird,<br \/>\npers\u00f6nlich zu kommen, um Euch zu besuchen und Euch zu tr\u00f6sten und zu st\u00e4rken. Die Jungfrau<br \/>\nMaria, die allheilige Mutter Gottes, die auch unsere Mutter ist, begleite und sch\u00fctze Euch stets<br \/>\nmit ihrer z\u00e4rtlichen Liebe. Euch allen und Euren Familien sende ich den Apostolischen Segen<br \/>\nund w\u00fcnsche Euch, dass Ihr die heilige Weihnacht in der Liebe und im Frieden Christi, des<br \/>\nRetters, lebt.<br \/>\nAus dem Vatikan, am 21. Dezember 2014, dem vierten Adventssonntag.<br \/>\n(Foto: Andrzej Galazka)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern, \u00bb Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. 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