{"id":697,"date":"2015-02-25T08:59:26","date_gmt":"2015-02-25T07:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/greift-christliche-doerfer-html\/"},"modified":"2023-02-27T16:18:37","modified_gmt":"2023-02-27T15:18:37","slug":"greift-christliche-doerfer-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/greift-christliche-doerfer-html\/","title":{"rendered":"IS greift christliche D\u00f6rfer an"},"content":{"rendered":"<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des gestrigen 23. Februar, griffen rund 40 Pick-up-Fahrzeuge des Islamischen Staates (IS) mehrere christliche D\u00f6rfer entlang des Flusses Khabur in der Provinz Dschadzira im Nordosten Syriens an. Dutzende christliche Dorfbewohner wurden von den Dschihadisten in Geiselhaft genommen und mehrer Kirchen in Brand gesteckt oder besch\u00e4digt. Dies best\u00e4tigt der syrisch-katholische Bischof von Hassak\u00e9-Nisibi, Jacques Behnan Hindo: \u201cdie Terroristen\u201d, so der Erzbischof, \u201cdrangen zuerst in das Dorf Tel Tamar und fuhren dann nach Tel Shamiran weiter und von dort in andere kleinere D\u00f6rfer bis nach Tel Hermuz, wo sie alles in Brand steckten. Sowohl in Tel Hormuz, als auch in Tel Shamiran wurden Dutzende Personen in Geiselhaft genommen, f\u00fcr die wahrscheinlich f\u00fcr L\u00f6segeldforderungen oder die Forderung nach der Freilassung von Kriegsgefangenen erhoben werden sollen. Gestern Abend gegen 21,30 Uhr teilten die kurdischen Milizen mit, dass sie Te l Hormuz mit Hilfe christlicher Truppen zur\u00fcckerobern konnten. Dies wurde jedoch noch nicht offiziell best\u00e4tigt.\u201d \u201cIch m\u00f6chte jedoch unmissverst\u00e4ndliche darauf hinweisen\u201d, so der Erzbischof weiter, \u201cdass wir den Eindruck haben, als ob man uns dem Islamischen Staat ausliefern will. Amerikanische Kampfflugzeuge flogen gestern mehrmals \u00fcber das Gebiet ohne einzugreifen. Hundert assyrische Familien fanden Zuflucht in Hassak\u00e8, wo sie jedoch keine Hilfe vom Roten Halbmond oder anderen syrischen Hilfswerken erhielten, vielleicht, weil es sich um Christen handelt? Auch das Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen leistet keine Hilfe\u201d. <\/p>\n<p> \u201cIn dieser Gegend\u201d, so Erzbischof Hindo in einem fr\u00fcheren Interview (vgl. Fides 02\/02\/2015) \u201cgab es einmal 30 christliche D\u00f6rfern, die in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind und haupts\u00e4chlich von assyrischen und chald\u00e4ischen Christen aus dem Norden des Irak bewohnt wurden, die hier Zuflucht vor der Verfolgung durch die irakische Armee suchten. Es waren bl\u00fchende D\u00f6rfer mit jeweils mehreren Tausend Einwohnern mit sehr engagierten Gl\u00e4ubigen, die auch Schulen und Sozialeinrichtungen betrieben. Doch seit Anfang des Krieges sind diese D\u00f6rfer fast leer und sehen oft aus wie Geisterst\u00e4dte. In einem Dorf lebt nur noch ein einziger Christ. In den anderen sind es vielleicht noch ein paar Dutzend. In Tel Hormuz lebte bisher die gr\u00f6\u00dfte assyrische Gemeinde, doch auch hier gibt es heute nicht mehr als 300 Christen, w\u00e4hrend es fr\u00fcher einmal \u00fcber 4.000 waren\u201d. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des gestrigen 23. Februar, griffen rund 40 Pick-up-Fahrzeuge des Islamischen Staates (IS) mehrere christliche D\u00f6rfer entlang des Flusses Khabur in der Provinz Dschadzira im Nordosten Syriens an. Dutzende christliche Dorfbewohner wurden von den Dschihadisten in Geiselhaft genommen und mehrer Kirchen in Brand gesteckt oder besch\u00e4digt. 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