{"id":813,"date":"2015-07-29T12:04:43","date_gmt":"2015-07-29T10:04:43","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/zwangskonversion-und-heirat-alltaeglich-html\/"},"modified":"2023-02-23T10:45:00","modified_gmt":"2023-02-23T09:45:00","slug":"zwangskonversion-und-heirat-alltaeglich-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/zwangskonversion-und-heirat-alltaeglich-html\/","title":{"rendered":"Zwangskonversion und -heirat allt\u00e4glich"},"content":{"rendered":"<p>Jedes Jahr werden in Pakistan mehr als 1000 christliche bzw. hinduistische M\u00e4dchen gezwungen zum Islam \u00fcberzutreten und Muslim-M\u00e4nner zu heiraten: so wird in einem k\u00fcrzlich erschienenen Bericht der pakistanischen ONG \u201cAurat Foundation\u201d erkl\u00e4rt. In einer dem Fidesdienst zugesandten Note illustriert die Leiterin der Stiftung, Mahnaz Rehman, die schwierige Situation der Frauen in Pakistan und behandelt insbesondere das Thema der religi\u00f6sen Diskriminierung. Das Verbrechen der \u201cZwangskonversion\u201d zum Islam ist weitverbreitet und \u00fcblich, wird aber nicht in ad\u00e4quater Weise von der Polizei und den Beh\u00f6rden beachtet, hei\u00dft es in dem Text.<br \/> Nach den Zahlen, die in dem Bericht genannt werden, und den dort dokumentierten F\u00e4llen erleiden in Paklistan durchschnittlich 1000 M\u00e4dchen jedes Jahr dieses Schicksal. Die Mehrzahl der Opfer geh\u00f6rt zur christlichen und hinduistischen Gemeinschaft. In der Praxis werden die Opfer und ihre Familien bedroht und unter Druck gesetzt. In einem Schema, das sich st\u00e4ndig wiederholt \u2013 berichtet die Aurat-Stiftung \u2013 werden die h\u00e4ufig minderj\u00e4hrigen M\u00e4dchen entf\u00fchrt und dem Entf\u00fchrer oder Drittpersonen ohne ihre Zustimmung zur Frau gegeben. Wenn die Familie dagegen Anklage erhebt, kommt der Entf\u00fchrer seinerseits mit einer Gegenklage, beschuldigt die Familie und gibt vor, das M\u00e4dchen habe aus freiem Willen konvertiert. Wenn dann das M\u00e4dchen vor einem Richter aussagen muss, erkl\u00e4rt es unter unglaublichen Bedrohungen und unter Druck, sie sei freiwillig zum Islam \u00fcbergetreten und stimme der Heirat zu. So wird der Fall dann abgeschlossen. \u201cDiese F\u00e4lle werden nicht ernsthaft untersucht, ebens owenig wie der Mechanismus, mit dem dies geschieht\u201d, verurteilt der Bericht. Eine Tatsache erscheint entscheidend: \u201cIn dem Augenblick, in dem die Klage erhoben wird und ein Streitfall entsteht, bleiben die M\u00e4dchen bis zur Gerichtsverhandlung in der Gewalt der Entf\u00fchrter und erleiden Gewaltakte jeder Art\u201d. Zu den Druckmassnahmen, denen diese jungen, fragilen und verwundbaren Opfer ausgesetzt werden, geh\u00f6rt, dass man ihnen sagt, sie seien \u201cjetzt Muslims, und wenn sie die Religion wechseln w\u00fcrden, sei der Tod die Strafe daf\u00fcr\u201d. In dem Bericht werden Polizei und Beh\u00f6rden aufgefordert, diese Praxis blo\u00dfzustellen und die M\u00e4dchen der religi\u00f6sen Minderheiten zu retten. Die Aurat-Stiftung hat auch einen Gesetzesvorschlag gegen diese Zwangskonversionen pr\u00e4sentiert. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Jahr werden in Pakistan mehr als 1000 christliche bzw. hinduistische M\u00e4dchen gezwungen zum Islam \u00fcberzutreten und Muslim-M\u00e4nner zu heiraten: so wird in einem k\u00fcrzlich erschienenen Bericht der pakistanischen ONG \u201cAurat Foundation\u201d erkl\u00e4rt. 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