{"id":901,"date":"2015-11-19T09:16:43","date_gmt":"2015-11-19T08:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/missionar-bei-angriff-schwer-verletzt-html\/"},"modified":"2023-02-27T16:02:34","modified_gmt":"2023-02-27T15:02:34","slug":"missionar-bei-angriff-schwer-verletzt-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/missionar-bei-angriff-schwer-verletzt-html\/","title":{"rendered":"Missionar bei Angriff schwer verletzt"},"content":{"rendered":"<p>\u201cEs war ein feiger Angriff von hinten. Pater Piero Parolari (56) vom P\u00e4pstlichen Institut f\u00fcr die Au\u00dfenmissionen (PIME) wurde heute Morgen \u00fcberfallen, w\u00e4hrend er auf seinem Fahrrad in das Krankenhaus fuhr, wo er sich um die Patienten k\u00fcmmert. Er wurde zweimal im Genick verletzt. Er wird im Krankenhaus behandelt und ist bei Bewusstsein. In den kommenden Stunden soll er mit dem Hubschrauber in das Milit\u00e4rkrankenhaus nach Dacca gebracht werden, wo er besser behandelt werden kann\u201c, so Pater Carlo Dotti (PIME) zu dem \u00dcberfall auf seinen Mitbruder. \u201cWir sind besorgt, doch wir hoffen, dass er genesen wird. Die soziale Lage im Land ist sehr angespannt und es kommt st\u00e4ndig zu Gewalt durch bewaffnete Gruppen\u201c, so Pater Dotti weiter. <br \/> Es besteht der Verdacht, dass es sich bei den T\u00e4tern um Mitglieder radikalislamischer Gruppen handeln k\u00f6nnte. P. Dotti, der seit 41 Jahren in Bangladesch lebt und arbeitet, betont: \u201cAuch hier lassen sich Menschen vom Islamischen Staat verf\u00fchren. Auch junge M\u00e4nner aus Bangladesch k\u00e4mpfen in Syrien, obschon die Regierung die Rekrutierung durch Dschihadisten bestraft. Trotzdem wecken solche Anschl\u00e4ge das \u00f6ffentliche Interesse, wie dies auch bei der Ermordung des italienischen Mitarbeiters einer Hilfsorganisation Cesare Tavella und eines japanischen Mitarbeiters der Fall war. Die Polizei hat uns Missionare gebeten, nicht mehr ohne Personenschutz unterwegs zu sein. <\/p>\n<p> \u201cDie katholische Glaubensgemeinschaft ist ersch\u00fcttert\u201d, so Bischof Sebastian Tudu von Dinajpur zu der Tat. \u201eWir verurteilen jede Form von Gewalt. Ausl\u00e4nder geh\u00f6ren heute zu den bevorzugten Zielgruppen terroristischer Gruppen, dazu geh\u00f6ren auch die Missionare. Wir machen uns gro\u00dfe Sorge. Die soziale und politische Lage im Land hat sich verschlechtert. Die Minderheiten sind unter Druck. Alle Gl\u00e4ubigen sind im Gebet versammelt. Wir hoffen, dass Pater Piero genesen wird und sind ihm nahe\u201d.<br \/> Bangladesch geh\u00f6rt zu den ersten Missionen des P\u00e4pstlichen Instituts f\u00fcr die Au\u00dfenmissionen (PIME). Die ersten Missionare kamen 1855 in das Land. Heute leben 29 Missionare des Instituts in drei Di\u00f6zesen des Landes: Dacca, Dinajpur und Rajshashi. Die Missionare sind in der Seelsorge in den Pfarreien und in Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens t\u00e4tig, darunter Schulen, Krankenstationen und Krankenh\u00e4user. (Quelle: Fidesdienst, Bild:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cEs war ein feiger Angriff von hinten. Pater Piero Parolari (56) vom P\u00e4pstlichen Institut f\u00fcr die Au\u00dfenmissionen (PIME) wurde heute Morgen \u00fcberfallen, w\u00e4hrend er auf seinem Fahrrad in das Krankenhaus fuhr, wo er sich um die Patienten k\u00fcmmert. Er wurde zweimal im Genick verletzt. Er wird im Krankenhaus behandelt und ist bei Bewusstsein. 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