{"id":95,"date":"2013-04-05T06:39:35","date_gmt":"2013-04-05T06:39:35","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/uebergriff-auf-ein-christliches-viertel-html\/"},"modified":"2023-02-17T12:57:58","modified_gmt":"2023-02-17T11:57:58","slug":"uebergriff-auf-ein-christliches-viertel-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/uebergriff-auf-ein-christliches-viertel-html\/","title":{"rendered":"\u00dcbergriff auf ein christliches Viertel"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem Streit zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen \u00fcberfielen aufgebrachte Muslime ein christliches Viertel, wo Gesch\u00e4fte, Fahrzeuge und Motorr\u00e4der in Brand gesteckt wurden. Bei dem \u00dcbergriff, der durch das Eingreifen der Polizei beendet werden konnte, wurden sechs Personen verletzt, darunter ein Polizeibeamter. Zu dem Vorfall kam es am 3. April in Gujranwala, rund 80 Kilometer von Lahore entfernt in der pakistanischen Provinz Punjab. Wie die bisch\u00f6flich Justitia-et-Pax-Kommission  mitteilt, war die Situation stundenlang sehr angespannt, nachdem die Muslime auch mit Steinen auf die katholische Kirche in Francisabad schmissen und ein Massenangriff auf die christliche Gemeinde bef\u00fcrchtet wurde. Der Ort Gujranwala war bereits 2011 Schauplatz von \u00fcbergriffen auf das christliche Viertel, in dem rund 2.000 Familien leben. Damals war ein angeblicher Blasphemie-Fall Ausl\u00f6ser gewesen.<\/p>\n<p>Wie einheimische Beobachter berichten, hat sich die Situation in Gujranwala unterdessen beruhigt, doch die Christen sind insbesondere auch mit Blick auf die Ereignisse des Jahres 2011 ver\u00e4ngstigt. Muslimische und christliche Religionsvertreter trafen sich heute mit f\u00fchrenden Polizeibeamten und Vertretern der zivilen Beh\u00f6rden, um einen weiteren Massenauseinandersetzungen vorzubeugen. Bei dem Treffen wurden Sicherheitsma\u00dfnahmen getroffen, die eine Eskalation verhindern und zum Erhalt des Friedens betragen sollen. Najam Sethi, Chef der zivilen Verwaltung des Distrikts, versprach unterdessen \u201estrenge Ma\u00dfnahmen gegen die Verantwortlichen der Unruhen\u201c.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der Gewalt war ein Streit zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen, der mit einer Massenschl\u00e4gerei endete. Am Tag zuvor war ein Muslim in einem benachbarten Dorf in die Kirche eingedrungen, wo er christliche Texte verbrannte. Der Leiter des \u201eCentre for Human Rights Education\u201c, Samson Salamat, betont in einer Verlautbarung, dass auch in diesem Fall, wie bereits bei den j\u00fcngsten Angriffen auf die \u201eJoseph Colony\u201c in Lahore und in vielen anderen F\u00e4llen zuvor, \u201eein Imam in der Moschee muslimische Gl\u00e4ubige zu \u00dcbergriffen auf Christen auforderte\u201c. \u201eDie Angreifbarkeit der religi\u00f6se Minderheiten, insbesondere der Christen\u201c, so Salamat, \u201ew\u00e4chst von Tag zu Tag, da die Intoleranz in der Gesellschaft zunimmt. Die Intoleranz wird nur durch ein eindeutiges politisches Vorgehen \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen, die eine Mentalit\u00e4t \u00e4ndert, die Hass predigt\u201c. (Quelle: Fides)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Streit zwischen christlichen und muslimischen Jugendlichen \u00fcberfielen aufgebrachte Muslime ein christliches Viertel, wo Gesch\u00e4fte, Fahrzeuge und Motorr\u00e4der in Brand gesteckt wurden. 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