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„Es gibt keine größere Liebe als, wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Dies sind die Worte Jesu, der als erster sein Leben für seine Freunde hingab, und das lernen wir von Jesus. Akash Bashir, war ein junger Mann in der Blüte seines Lebens, der sein Leben für seine Brüder und Schwestern opferte, die in der Kirche zum Gebet versammelt waren. Er wusste, dass es etwas viel Größeres gibt als dieses irdische Leben. Und er verstand dies, ohne Theologie oder Philosophie zu studieren. Er lebte ein einfaches Leben, indem er Jesus jeden Tag und jeden Augenblick folgte, auch wenn man nicht damit rechnete, dass seine Zeit gekommen war. Aber er wusste, dass es seine Aufgabe war, seine Brüder und Schwestern, unschuldige Gläubige, die in der Kirche waren, zu beschützen“, so der Apostolische Nuntius in Pakistan, Erzbischof Zakhia El Kassis, der mit diesen Worten Akash Bashir, als den ersten pakistanischen „Diener Gottes“ würdigte mit Blick auf eine bevorstehende Seligsprechung. Mit einem Gottesdienst mit dem Apostolischen Nuntius in der Herz-Jesu-Kathedrale in Lahore, an der am 15. März 2022 die Bischöfe Pakistans und viele Priester, Ordensleute und Gläubige teilnahmen, eröffnete die Erzdiözese Lahore den Seligsprechungsprozess für Akash Bashir ein, den jungen Mann, der am 15. März 2015 ums Leben kam als er versuchte einen Selbstmordattentäter zu stoppen, der einen Anschlag auf die in der katholischen Johanneskirche in Youhanabad, einem Stadtteil von Lahore, versammelten Gläubigen verüben wollte.

„Es ist beeindruckend, dass ein junger Mann, ohne an sich selbst zu denken, beim Anblick des Mörders sofort handelte, um ihn aufzuhalten, und dabei sein Leben hingab, um andere zu retten“, so der Apostolische Nuntius, „Dieser nunf auf Diözesanebene eingeleitete Prozess dient dazu, zu erfahren, was im Herzen dieses jungen Mannes verborgen war, die Tugenden und die Schönheit seines Lebens zu erkennen und Jesus Christus in seinem Leben zu entdecken“. „Die Geschichte von Akash Bashir ist ein Impuls für alle jungen Menschen und für uns alle“, so Erzbischof weiter, „wie Akash zu sein, d.h. Menschen, die keine Angst haben, Jesus zu folgen und ihre Herzen mit der Liebe Gottes zu nähren“. Erzbischof Zakhia El Kassis betonte in diesem Zusammenhang: „Wir wissen nicht, wann die Zeit kommen wird, dieses irdische Leben zu verlassen, aber das Wichtigste ist, in jedem Augenblick unseres Lebens bereit zu sein, einen Duft von Jesus Christus in unserer Gesellschaft zu hinterlassen, wie es Akash Bashir, ein treuer Diener Christi, getan hat“. „Ich bringe meine Freude zum Ausdruck und erteile den Segen des Heiligen Vaters Papst Franziskus, der jeden von uns aufruft, ein heiliges Leben zu führen und Gott und den Nächsten zu lieben“, so der Apostolische Nuntius abschließend.

Vor der Eucharistiefeier eröffnete Erzbischof Sebastian von Lahore mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Urkunde im Beisein der Vertreter des Kirchengerichts formell den Seligsprechungsprozess. Erzbischof Shaw beglückwünschte alle Gläubigen und insbesondere die Eltern von Akash Bashir: „Wir danken Gott heute für den Glauben und die Hoffnung, die Akash Bashir in den auferstandenen Herrn gesetzt hat, und für seine große Liebe zu Gott. Obwohl er wusste, dass sein Angreifer ein Selbstmordattentäter war, entschied er sich, seiner Berufung treu zu bleiben. Akash Bashir entschied sich, sein Leben für seinen Mitmenschen hinzugeben. Dieser junge Mann ist wie ein leuchtender Stern, der uns den Weg weist: Er war seiner Mission bis zu seinem letzten Atemzug treu und gehorsam“.

Anschließend dankte der Erzbischof dem Generalvikar der Erzdiözese Lahore, Pfarrer Francis Gulzar und dem Gemeindepfarrer der St. John’s Church in Youhanabad sowie den Salesianer Don Boscos und allen die bei der Sammlung der ersten Unterlagen dazu beigetragen haben, den kanonischen Prozess zur Seligsprechung von Akash Bashir, einem Schüler des „Don Bosco Technical Institute“ in Lahore, einzuleiten.

Die Erzdiözese Lahore hatte bereits am 31. Januar 2022 am Fest des Heiligen Johannes Bosco die Ernennung von Akash Bashir zum „Diener Gottes“ bekannt gegeben. Akash Bashir wurde am 22. Juni 1994 in Risalpur, in der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtun Khwa, geboren. Seine Familie ist 2009 nach Youhanabad in Lahore umgezogen. Er besuchte das „Don Bosco Technical Institute“ und war ehrenamtliches Mitglied des Sicherheitsdienstes der St. John’s Church. Akash hatte am 15. März 2015 Dienst am Eingangstor der Kirche und als er den Selbstmordattentäter sah, den er mit folgenden Worten aufhielt: „Ich werde sterben, aber ich werde dich nicht in die Kirche lassen“. Bei Terroranschlägen auf zwei Kirchen in Youhanabad (eine katholisch, die andere protestantisch) starben am 15. März 2015 insgesamt 17 Menschen und 70 wurden verletzt. (Quelle: Fidesdienst)

Bei einem Angriff militanter Islamisten auf das Dorf Kautikari in der Chibok Local Government Area (LGA) im Bundesstaat Borno im Norden Nigerias wurden drei Christen getötet. Bewaffnete Mitglieder der westafrikanischen Provinz des Islamischen Staates drangen am 25. Februar in das überwiegend christliche Gebiet des mehrheitlich muslimischen Staates ein und zwangen viele Bewohner zur Flucht. Einer der Toten wurde als Bulama Wadir identifiziert, der Sohn eines traditionellen Herrschers. Die beiden anderen Opfer hatten sich in Kautikari in Sicherheit gebracht, nachdem sie vor der Gewalt in anderen Teilen der Region geflohen waren.

Der Einwohner von Kautikari, Barka Amos, erklärte, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Angriffen auf das Dorf gekommen sei. „Ich bin hier geboren, ich kann nirgendwo anders hin und ich bin es leid, wegzulaufen. … Ich denke, ich sollte mit 56 Jahren aufhören zu laufen“, sagte er. Amos bestritt, dass seine Entscheidung, sich nicht den Verwandten anzuschließen und aus dem Dorf zu fliehen, als er Schüsse hörte, von Mut zeugt: „Es geht nicht darum, mutig zu sein. Es geht darum, dass man des Laufens müde wird. Ich habe Menschen gesehen, die weglaufen und dabei getötet werden.

Er behauptete, die Regierung habe die Bewohner des Gebiets im Stich gelassen, und fügte hinzu: „Die Aufständischen kommen immer und tun, was sie wollen, und gehen zurück, um an einem anderen Tag wiederzukommen. Es gab keine Zeit, in der Sicherheitskräfte kamen, um uns hier zu verteidigen, keine, an die ich mich erinnern könnte. Alles, was man hört, ist die gleiche Geschichte“. Kautikari war eines von drei Dörfern in Chibok LGA, die im Dezember 2021 und Januar 2022 von islamistischen Extremisten angegriffen wurden. Bei diesen früheren Angriffen wurden vier Männer getötet und 24 Christen – 22 Frauen und Mädchen sowie zwei Männer – entführt. Mindestens vier Mädchen sind inzwischen von ihren Entführern freigelassen worden.

In der Stadt Chibok entführten die Extremisten von Boko Haram am 14. April 2014 276 Mädchen, die meisten von ihnen Christen, aus einer Sekundarschule. Etwa 160 der Mädchen konnten in der Folge entkommen, wurden gerettet oder freigelassen. (Quelle: Barnabas Fund, Bild: OpenDoors)

Auf zwei anglikanische Priester wurden in Peshawar im Norden Pakistans Opfer ein Attentat verübt. Am Nachmittag des gestrigen 30. Januar eröffneten zwei Männer auf einem Motorrad das Feuer auf das Auto, in dem die beiden protestantischen Pastoren auf der Ringstraße von Peshawar in der Nähe des Madina-Marktes unterwegs waren. Pastor William Siraj wurde getötet und Pastor Patrick Naeem, der schwer verletzt wurde, wird derzeit noch im Krankenhaus behandelt. Beide sind Priester der anglikanischen „Church of Pakistan“.

Die Geistlichen waren auf dem Heimweg, nachdem sie den Sonntagsgottesdienst in der All Saints- Kirche gefeiert hatten. Pastor William Siraj, der auf dem Vordersitz des Wagens saß, war auf der Stelle tot, während Pastor Patrick Naeem durch Schüsse in den Rücken und den Bauch verletzt wurde. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, scheint aber nicht in Lebensgefahr zu sein. Wie Pastor Naeem berichtet, waren ihnen die beiden Männer auf Motorrädern gefolgt, als sie die Kirche verließen, um schließlich das das Feuer zu eröffnen. „Ich konnte sie nicht identifizieren, weil der eine einen Helm trug und der andere sich mit einem großen Schal bedeckte. Durch Schüsse in Kopf und Hals war Pastor William Siraj auf der Stelle tot. Wir sind Männer des Gebets und engagieren uns für die Gemeinschaft; wir streiten mit niemandem, wir haben keine Feinde. Dies ist ein terroristischer Akt, der von denen verübt wird, die den Frieden in Pakistan zerstören und das Ansehen unseres Landes schädigen wollen“.

Die Polizei mit der Suche nach den Attentätern begonnen. Die Straftaten, die den bisher noch unbekannten Tätern zur Last gelegt werden, sind Mord, versuchter Mord, Schädigung des Lebens oder des Eigentums anderer, sektiererische Gewalt und fallen unter das pakistanische Anti-Terrorismus-Gesetz, das ein Schnellverfahren vorsieht.

Bischof Humphrey Peters, der für die anglikanischen Diözese Peshawar zuständig ist, verurteilte den Anschlag aufs Schärfste und erklärte: „Wir sprechen der Familie von William Siraj, die wie wir alle trauert, unser tiefstes Beileid aus. Dies ist ein großer Verlust. Wir bitten um Gerechtigkeit und Schutz für unsere christlichen Familien“.

Bischof Azad Marshall, Vorsitzender der Versammlung der anglikanischen Bischöfe der „Church of Pakistan“, fügte hinzu: „Dies ist eine schreckliche und unmenschliche Tat, ohne jeglichen Grund. Wir fordern die Regierung auf, schnell zu handeln, um sicherzustellen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird und dass das Leben der christlichen Gläubigen in Pakistan geschützt wird und friedlich verläuft“.

Der Ministerpräsident der Provinz Khyper Pakhthun Khwa (KPK), Mehmood Khan, versicherte der Polizei, dass auch er sich für die Festnahme der Täter einsetzen werde: „Dies ist eine abscheuliche Tat; die Täter werden nicht entkommen können. Dieser Angriff zielt darauf ab, die interreligiöse Harmonie in unserer Provinz zu stören. Die an diesem Anschlag beteiligten Elemente sind Feinde des Friedens und des Zusammenlebens“.

Die All-Saints- Kirche, in der die beiden Pfarrer arbeiteten, war bereits in der Vergangenheit Schauplatz eines verheerenden Terroranschlags: Am 22. September 2013 sprengten sich zwei Selbstmordattentäter nach der sonntäglichen Eucharistiefeier in der anglikanischen Kirche in Peshawar in die Luft und töteten 127 Menschen und verletzten 170.

In mehreren Städten Pakistans versammelten sich gestern Abend Christen, um das Attentat zu verurteilen, Kerzen anzuzünden und ihre Stimme zu erheben, um den Schutz der in Pakistan lebenden religiösen Minderheiten zu fordern. In Karatschi, im Süden des Landes, lud die Organisation „The Voice for Justice“ zu einer Gebetswache, bei der die Teilnehmer zu Frieden und Gerechtigkeit aufriefen und ihre tiefe Solidarität mit den betroffenen Familien und Gemeinden zum Ausdruck brachten. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

Der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Kardinal Sako hat einen Brandanschlag auf das Haus eines christlichen Landbesitzers im Südirak scharf verurteilt: „Die Tat hat Schrecken in der Familie und in der christlichen Gemeinschaft ausgelöst, weil dadurch Erinnerungen an die Gewalt in der Vergangenheit wach wurden“, schreibt Sako in einer Erklärung, die dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) vorliegt. Glücklicherweise sei bei dem Anschlag niemand getötet oder verletzt worden, so das Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche mit Sitz in Bagdad.

Die Tat ereignete sich am 28. November, dem ersten Adventssonntag, in Amara. Die Stadt liegt etwa 400 Kilometer südöstlich von Bagdad und ist die Hauptstadt der Provinz Maisan. Nach Polizeiangaben hatte ein bislang unbekannter Täter von einem Motorrad aus einen selbstgebauten Sprengsatz auf das Haus einer christlichen Familie geworfen.

Hatte der Anschlag mit dem Verkauf von Alkohol zu tun?

Patriarch Sako erklärte: „Der Hausbesitzer betreibt ein Spirituosengeschäft und scheint bereits viele Drohungen erhalten zu haben. Es ist klar, dass der Angriff augenscheinlich mit dem Verkauf von Alkohol zu tun hat, obwohl die Person eine offizielle Lizenz besitzt.“ Berichten zufolge soll sich der Ladenbesitzer geweigert haben, den Verkauf von Alkohol einzustellen.

Anschläge wie dieser hätten zur weitgehenden Abwanderung der Christen aus dem Irak geführt, so Patriarch Sako: „Wir fragen uns, wer sich um uns und unser Leid kümmert, denn wir sind Bürger dieses Landes.“ Angaben des chaldäischen Patriarchats zufolge ist die Zahl der Christen im Irak in den vergangenen zwei Jahrzehnten um mehr als eine Million zurückgegangen; in der Region Amara, wo der jüngste Anschlag stattfand, leben nur noch acht christliche Familien. Schätzungen zufolge leben heute kaum mehr als 200 000 Christen im Land, vor allem rund um Bagdad und im Nordirak.

Christen nach wie vor benachteiligt

Die Christen im Irak seien auch nach dem militärischen Sieg über den „Islamischen Staat“ zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt, beklagte Patriarch Sako. Christen würden an ihren Arbeitsplätzen schikaniert und bei der Jobsuche benachteiligt, „obwohl es ein Gesetz gibt, dass Christen die Arbeitsplätze anderer Christen zusichert, die ausgewandert oder in Ruhestand gegangen sind.“ Auch sei noch immer christliches Eigentum beschlagnahmt. „Ich hoffe, dass jeder das anhaltende Leid der Christen versteht und dass verbliebenen Christen nicht gezwungen sind, auch noch auszuwandern“, schloss der Patriarch.

 

Unterstützen Sie das Überleben der Christen und den Wiederaufbau im Irak mit Ihrer Spende – entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Irak

Die katholische Kirche „St. Nikolaus“ in der Stadt Thantlang in der Diözese Hakha ist in Brand gesetzt worden. Die Armee brannte am 28. November mehr als 80 Häuser in der Stadt Thantlang im burmesischen Bundesstaat Chin im Westen Myanmars nieder und beschuldigte die Bewohner der Zusammenarbeit mit den Rebellen. Anwohner berichteten, dass die Übergriffe des Militärs am 25. November begannen und die Ausschreitungen in der von Katholiken und Protestanten bewohnten Stadt mindestens vier Tage lang anhielten. Die St. Nikolaus-Kirche wurde vor 28 Jahren erbaut. Obwohl die örtliche katholische Gemeinde klein ist, stammen bereits zwei katholische Priester aus dieser Gemeinde, die bereits in den letzten Monaten von militärischer Gewalt betroffen war. Aufgrund der heftigen Kämpfe zwischen der regulären birmanischen Armee und der separatistischen „Chinland Defence Force“ (CDF) sind alle Einwohner der Stadt Thantlang (etwa 10.000 Menschen) geflohen.
„Während die myanmarische Armee die Häuser von Zivilisten niederbrennt, die lokale Bevölkerung verhaftet und tötet, fliehen in mehreren Gebieten des Landes in den Staaten Chin, Shan und Kayah (in den Gebieten der Diözesen Hakha, Pekhon bzw. Loikaw) die Zivilisten in die Wälder“, berichtet ein einheimischer Beobachter. „In diesen drei Regionen gibt es einen stärkeren und besser organisierten Widerstand der Jugendmilizen gegen die Armee von Myanmar, die Vergeltungsmaßnahmen gegen die lokale Bevölkerung ergreift“.

Zu den wiederholten Anschlägen auf christliche Gotteshäuser äußert sich Bischof Peter Hla von Pekhon im Bundesstaat Shan in einem beherzten Brief an den Chef der örtlichen myanmarischen Armee. In dem Schreiben erinnert der Bischof mit Bedauern an die Bombardierung der Herz-Jesu-Kathedrale in der Stadt Pekhon durch das Militär, die innerhalb von fünf Monaten dreimal unter Beschuss genommen wurde.

„Ein Angriff auf die Kathedrale ist wie ein Angriff auf das Herz eines jeden Gläubigen, alle Gläubigen sind traurig über die Angriffe“, schreibt Bischof Hla. Die Diözese Pekhon, „hat stets herzliche Beziehungen zu den Vertretern der örtlichen Armee unterhalten und ist bereit, eine Beziehung des Respekts zu wahren“. Aber „wenn die Kirchen und katholischen Gebäude erneut angegriffen werden, werden alle herzlichen Beziehungen unterbrochen, und dies wird schmerzhafte Folgen für alle haben“, da es zu weiteren Spannungen und Feindseligkeiten in einer Gesellschaft führen wird, die bereits durch den Bürgerkrieg belastet ist.

Grundlose Gewaltakte gegen Zivilisten und Kultstätten verstärke die Ablehnung und den Protest der Jugend gegen die Armee, so ein einheimischer Priester gegenüber Fides. Er stellt fest, dass Kirchen immer häufiger Ziel militärischer Angriffe werden, während dies bei Pagoden und buddhistischen Tempeln nicht der Fall ist. Die katholischen Gläubigen und die Gläubigen anderer Konfessionen fürchten deshalb gezielte Repressalien gegen christliche Gemeinden.

Die Christen in Myanmar machen etwa 6 % der zu 90 % buddhistischen Bevölkerung aus. Sie leben laut der letzten Volkszählung von 2016 vor allem in den Bundesstaaten Chin, Kayah und Kachin. Sie gehören hauptsächlich ethnischen Minderheiten an, die in der Vergangenheit um Autonomie gegenüber der Zentralregierung gekämpft haben, und leiden aus ethnischen und religiösen Gründen seit langem unter der Feindseligkeit der birmanischen Armee, die sich überwiegend aus Angehörigen der ethnischen Gruppe der Bamar zusammensetzt und buddhistischen Glaubens ist. (Quelle: Fidesdienst)

Nach Informationen, die das internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) vorliegen, hat sich die Sicherheitslage im Norden Burkina Fasos in den letzten Monaten drastisch verschlechtert. Bewaffnete Gruppen unterwerfen die gesamte Bevölkerung ihrer Schreckensherrschaft, in vielen Gegenden des Landes zwingen sie ihr Steuern auf, plündern und berauben sie. Dennoch zeigen die jüngsten Zeugenaussagen von Vertriebenen, die KIRCHE IN NOT aus der Diözese Dori erreicht haben, dass einige von ihnen schwerer Verfolgung ausgesetzt waren, gerade, weil sie Christen sind.

Wenn die Terroristen in die Dörfer kommen, verlangen sie üblicherweise „Steuern“ für jedes Stück Vieh. Sie gehen zu den Hirten, die die Herde betreuen, und fragen nach den Besitzern der einzelnen Tiere. Wenn diese nicht in der Lage sind, die Steuern zu zahlen, beschlagnahmen die Extremisten die Tiere. Die Stiftung KIRCHE IN NOT hat zuverlässige Informationen aus lokalen Quellen erhalten, wonach es in den letzten Wochen Fälle gab, in denen die Terroristen zunächst fragten, ob der Eigentümer Christ oder Muslim sei. Zeugen, die die jüngsten Angriffe in der Sahelzone im Norden Burkina Fasos miterlebt haben, berichteten KIRCHE IN NOT, dass „die Angreifer es nicht für nötig hielten, die Tiere zu zählen, wenn die Besitzer Christen waren, denn sie sagten, sie wollten nicht nur die Tiere mitnehmen, sondern auch die Besitzer töten“.

Nach Berichten, die der Stiftung vorliegen, mussten in der letzten Oktoberwoche insgesamt 147 Menschen – darunter acht schwangere Frauen und 19 Kinder unter fünf Jahren – aus zwei Orten an der Grenze zu Niger fliehen. Die Stiftung nennt aus Sicherheitsgründen keine Ortsnamen, um die übrigen Bewohner, die nicht fliehen konnten, nicht zu gefährden. Augenzeugen zufolge waren viele von ihnen als Christen erkannt worden und die Terroristen suchten gezielt nach ihnen, um sie aus diesem Grund zu töten.  Die Vertriebenen suchten Zuflucht in Dori, der Hauptstadt der Sahelzone.

Eine der Gruppen, die in Dori ankam, bestand aus 17 Personen: neun ältere Menschen, eine Frau und sieben Kinder. Ein Mitglied der Gruppe erzählte, dass ihr Aufbruch mitten in der Nacht, um nicht entdeckt zu werden, eine echte Odyssee war, weil die Extremisten nach ihnen suchten: „Das Schreckliche ist, dass wir, wenn uns jemand Unterschlupf gewährte, als Christen denunziert wurden, was wiederum denjenigen, der uns aufnahm, in Gefahr brachte. Wir mussten weit weg von den Dörfern schlafen. Nicht alle Christen aus unserem Gebiet konnten fliehen. Wir machen uns Sorgen um das Schicksal unserer Kinder und Frauen, die sich noch dort aufhalten.“

Der Bischof von Dori, Laurent Birfuoré Dabiré, erklärte gegenüber KIRCHE IN NOT, dass es „im ganzen Land Angriffe, Entführungen und Morde gibt. Die Terroristen entführen, wen sie wollen, exekutieren einige, lassen andere wieder frei“.

Nach Angaben des Bischofs kontrollieren die Terroristen mehrere Kommunikationsachsen und greifen auch häufig die Verteidigungs- und Sicherheitskräfte an. „Zwischen Dori und Ouagadougou haben die Terroristen am vergangenen Sonntag, dem 31. Oktober, die Linienbusse, die die Straße nach Ouagadougou befuhren, zurückgeschickt und angekündigt, dass die Straße seit diesem Tag blockiert sei“, erklärte er gegenüber KIRCHE IN NOT. „Obwohl die Streitkräfte anschließend an der Straße patrouillierten, haben die Menschen Angst, weil dies nur vorübergehend ist und die Terroristen jederzeit zurückkehren können.“

„Dori läuft Gefahr, vom Rest des Landes abgeschnitten zu werden, wenn sich die Situation nicht verbessert. Es ist wirklich gefährlich, mit privaten Fahrzeugen und sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, weil man immer befürchten muss, unterwegs an einem unerwarteten terroristischen Kontrollpunkt angehalten zu werden. Beten Sie für die traurige und dramatische Situation in meiner Diözese. Die Gefahr wird immer größer. Wir hoffen, dass diejenigen, die die gefährdeten Orte noch nicht verlassen konnten, sich in den nächsten Tagen in Sicherheit bringen können“, so Bischof Laurent Dabiré.

In der Diözese Dori ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung muslimisch (95,2 %). 3,2 % sind Anhänger der traditionellen Religion und 1,6 % sind Christen (1,22 % katholisch). In den letzten fünf Jahren hat KIRCHE IN NOT 28 Projekte in der Diözese Dori mit mehr als einer halben Million Euro unterstützt, um die pastorale Arbeit der Kirche und Nothilfeprogramme für Priester, Ordensschwestern und Familien von Katecheten zu fördern. (Bild: TUBS/wikipedia)

Am 12. November 2019 wurde der armenisch-katholische Priester Hovsep Bedoyan, Gemeindepfarrer von Kamischli und al-Hasaka in Syrien, zusammen mit seinem Vater ermordet. Sie wurden in einen Hinterhalt gelockt, als sie mit dem Auto durch den Busayrah-Distrikt von al-Hasaka nach Deir ez-Zor fuhren.

Mit ihnen im Auto fuhr auch der Diakon Fadi Sano, der schwer verwundet wurde. Die Männer waren unterwegs, um die Fortschritte der Renovierung einer armenisch-katholischen Kirche in Deir ez-Zor anzuschauen. Pfarrer Bedoyan, ein verheirateter Priester des armenischen Ritus, hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Im Krieg in Syrien wurden mehr als 1200 Besitztümer der Kirche zerstört. Wie Pfarrer Bedoyan schließt sich auch KIRCHE IN NOT dem Wunsch an, kriegszerstörte Kirchen wiederaufzubauen. Im Jahr 2018 finanzierte KIRCHE IN NOT zum Beispiel den Wiederaufbau der armenisch-katholischen Kathedrale in Aleppo.

Akash Bashir war ein junger Mann von Anfang 20, ein ehemaliger Schüler der Don-Bosco-Schule in Lahore in Pakistan, der am 15. März 2015 sein Leben verlor, als er seine Gemeinde vor einem drohenden Attentat retten wollte.

Er versah seinen Dienst als freiwillige Sicherheitskraft außerhalb der Kirche St. Johannes im Distrikt Youhanabad in Lahore, als ein eigenartig wirkender Unbekannter versuchte, sich Eingang zur Kirche zu verschaffen. Akash entdeckte den Bombengürtel des Fremden und hinderte ihn daran, die Kirche zu betreten. Sekunden später, als der Versuch, den Attentäter zu stoppen, gescheitert war, stürzte sich Akash auf den Attentäter, der daraufhin seinen Gürtel zündete.

Akash bezahlte die Rettung der Gläubigen, die sich gerade in der Kirche befanden, um die heilige Messe zu feiern, mit seinem Leben.

Viele Christen in Pakistan sind aufgrund ihres Glaubens Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Trotz der harten Bedingungen, der großen Armut und der sozialen Ausgrenzung, der sie ausgesetzt sind, bewahren sie dennoch unbeirrt ihren Glauben. Dennoch brauchen sie unsere Hilfe, besonders die jungen Menschen. Aus diesem Grund finanziert KIRCHE IN NOT Projekte des Jugendapostolats in Lahore und Faisalabad

Am 27. Januar 2019 wurde die Kirche „Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel“ auf der Insel Jolo im südlichen Teil der Philippinen Ziel eines Terroranschlags mit zwei Bomben, die 20 Menschen töteten und hunderte Verletzte zurückließen. Die erste Explosion ereignete sich innerhalb der Kathedrale, wo sich die Gläubigen versammelt hatten, um die Sonntagsmesse zu feiern. Die zweite Bombe wurde auf einem Parkplatz gezündet, gerade als die Sicherheitskräfte auf den ersten Anschlag reagieren wollten. Opfer gab es auf ziviler sowie militärischer Seite. Der sogenannte Islamische Staat (IS) übernahm die Verantwortung für die Anschläge.

In manchen Gebieten im Süden der Philippinen gibt es Spannungen zwischen Christen und Muslimen. KIRCHE IN NOT unterstützt mehrere Projekte des interreligiösen Dialogs. Darüber hinaus hat KIRCHE IN NOT bei der Reparatur und Restaurierung der Kathedrale nach dem Angriff im Januar 2019 geholfen.

Am Ostersonntag, dem 21. April 2019, wurden in Sri Lanka drei christliche Kirchen von islamistischen Terroristen angegriffen. Alle drei Kirchen waren voll mit Gläubigen, die das Fest der Auferstehung feierten. 114 Menschen starben bei den Bombenattacken in der Kirche St. Sebastian in der Stadt Negombo, nördlich der Hauptstadt Colombo. Weitere 27 Menschen starben in der protestantischen Zion-Kirche in Batticaloa. Die dritte Explosion, die 54 Menschen in den Tod riss, ereignete sich in der Kirche St. Anton im Distrikt Kotahena in Colombo.

Die Dschihadisten wählten ihre Ziele absichtlich aus. Die katholische Kirche St. Anton in Colombo ist eine der meistbesuchten Kirchen Sri Lankas und zugleich auch ein nationaler Schrein, der von tausenden Menschen, darunter auch Nicht-Christen, besucht wird.

Besonders betroffen von dieser Tragödie sind die Menschen, die einen ihrer geliebten Angehörigen verloren haben, die Verwundeten, meist mit lebens verändernden Verletzungen, die Waisen, die von ihren Familien getrennt wurden, und diejenigen, die unter schweren psychischen und emotionalen Traumata leiden. All diese Menschen brauchen unsere Hilfe. KIRCHE IN NOT unterstützt über die Ortskirche die Betroffenen und ihre Familien im Behandlungsprozess mit sozialer und psychologischer Betreuung.

„Es handelt sich um vorsätzliche Schändungen, schreckliche und besonders abscheuliche Taten“, so Bischof Bernard-Emmanuel Kasanda Mulenga von Mbujimayi, zu den jüngsten Diebstählen und Anschlägen auf ein Dutzend Kirchen in seiner Diözese in der Region Kasai, im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo.

Ziel der Anschläge waren unter anderem die Kathedrale Saint Jean-Baptiste de Bonzola in Mbujimayi sowie die Pfarrkirchen Saint Amand, Sainte Bernadette de Nkolongo, Saint Vincent de Paul de Nkuadi, Christ Roi de Kansansa und andere.
Bischof Kasanda forderte in diesem Zusammen „äußerst exemplarische, harte und schnelle“ Urteile gegen die Täter. Seit fast vier Monaten sind die Gotteshäuser in Kasai, der Region, aus der der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi stammt, einer „fortschreitenden und systematischen Schändung“ ausgesetzt: „Tabernakel, heilige Gefäße, Altarsteine und -tücher, Ziborien, Möbel und Statuen des Heiligsten Herzens Jesu und der Jungfrau Maria wurden gestohlen“, prangerte der Bischof an.

Ein Sprecher der Provinzregierung bestätigte unterdessen, dass Bischof Kasanda der Polizei einige Informationen zur Verfügung gestellt habe, die der Suche nach den gestohlenen sakralen Gegenständen dienlich sind. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sowohl „Abweichler“ innerhalb der Kirche als auch „Fetischisten, die glauben, ihre angebliche Macht durch die Inbesitznahme der sakralen Dinge der katholischen Kirche festigen zu können“, als mögliche Täter für die Schändungen in Frage kommen.

Im Hintergrund gibt es nach wie vor Spannungen zwischen der katholischen Kirche und der Regierung wegen Verzögerungen bei der Wahl des Präsidenten der Unabhängigen Nationalen Wahlkommission (CENI), der von den wichtigsten kongolesischen Konfessionen benannt werden muss. Erst am vergangenen 23. Juli prangerte Pater Donatien Nshole, Sprecher der religiösen Konfessionen, den „Druck, die Einschüchterung und die Drohungen aller Art an, denen einige Mitglieder der Plattform der religiösen Konfessionen ausgesetzt sind, um uns an der freien Ausübung unserer Arbeit zu hindern“.

Die Bischofskonferenz und die Église du Christ au Congo (in der die meisten kongolesischen protestantischen Konfessionen zusammengeschlossen sind) lehnen die Kandidatur von Denis Kadima ab, der hingegen von Vertretern der sechs anderen religiösen Bekenntnisse (Islam, kimbanguistische Religion, Heilsarmee, orthodoxen und pfingstkirchlichen Gemeinden) vorgeschlagen wurde. Sie begründen dies mit seiner Nähe zu Präsident Félix Tshisekedi.

Am vergangenen Sonntag, den 1. August, warfen Demonstranten Steine auf die Residenz des Erzbischofs in Kinshasa. „Eine Gruppe von Unbekannten tauchte am erzbischöflichen Palast in Kinshasa und an der Residenz von Kardinal Fridolin Ambongo auf, rief beleidigende Slogans und Phrasen und verübte Gewalttaten“, berichtete Pfarrer Georges Njila, Kanzler der Erzdiözese von Kinshasa. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

„Das Wichtigste ist jetzt die vollständige Genesung von Pater Christian, sowohl körperlich als auch seelisch. Er ist sehr gelassen, er ist sehr friedvoll“, erklärte Pater Louis Okot, Provinzial der Comboni im Südsudan, gegenüber dem internationalen Hilfswerk KIRCHE IN NOT. Einen Tag nach dem Angriff auf Christian Carlassare (am 25. April), einem Comboni-Missionar italienischer Herkunft, der seit 2008 in dem afrikanischen Land war und vor Kurzem zum Bischof der Diözese Rumbek im Südsudan gewählt wurde, fügte Pater Okot hinzu: „Das Motiv ist noch nicht bekannt, aber er hat jenen, die ihn angeschossen haben, bereits öffentlich vergeben“.

Der Angriff war ein Schock für Pater Okot und die gesamte Gemeinde: „Wir haben überhaupt nicht erwartet, dass Bischof Carlassare so etwas erleiden würde. Sein Empfang in der Diözese ein paar Tage zuvor war wirklich gut, voller Hoffnung. Am Samstag haben wir telefoniert, um die Vorbereitungen für die Bischofsweihe, die für Pfingsten geplant war, zu koordinieren. Wie wir die Zeremonie organisieren würden, das Soundsystem, den Transfer der Gäste … „

Der Provinzial der Comboni-Missionare spricht von „einem isolierten Vorfall“. „Ich glaube nicht, dass es etwas mit interkommunaler Gewalt zwischen traditionell getrennten Völkern zu tun hat. Oft kommt es zu Kränkungen zwischen Gemeinschaften, und es wird Rache geübt. Der gewählte Bischof aber gehört zu keiner dieser Gruppen. Er ist ein Mann Gottes. “ Aber Okot erinnert daran, dass „die Polizei ermittelt und nach weiteren Informationen sucht. Es ist sehr wichtig, die Motivation der Angreifer herauszufinden“.

Die Unterzeichnung des erneuerten Abkommens zur Lösung des Konflikts im Südsudan (R-ARCSS) im September 2018 hat dem Land eine gewisse Stabilität zurückgegeben und einen bemerkenswerten Rückgang der politischen Gewalt zwischen den beiden sich gegenüberstehenden Führern und ihren jeweiligen Stämmen der Dinka und Nuer erreicht. Dennoch hat der Südsudan weiterhin mit ernsten Sicherheitsproblemen zu kämpfen, „mehrere Bischöfe im Land haben Drohungen erhalten, aber nicht Bischof Carlassare“, bestätigt der südsudanesische Priester.

Auf die allgemeine Situation im Land angesprochen, bezeichnet Pater Louis Okot den Pakt vom Februar 2020 zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit „als einen positiven Schritt, da die Politik nun einen diplomatischen Weg einschlägt.“ Auch wenn dies bedeutet, dass „nicht jeder mit der Bildung der neuen Einheitsregierung glücklich ist. Es gibt Leute, die mit einigen Ernennungen hadern“.

Aber trotz des Fortschritts „scheint es sehr wenig Interesse zu geben, das Land zu wahrer Einheit zu bringen. Die Bemühungen sind langsam und schwach, es gibt kein wirkliches Engagement. Niemand will seine Privilegien verlieren. Deshalb haben wir so viele Probleme zwischen verfeindeten Gemeinschaften, vor allem wegen des Mangels an Ressourcen und Zugang zu Weideland, diese Konflikte tauchen immer wieder auf. Vor ein paar Wochen wurden im Bundesstaat Lagos 23 Menschen getötet. Das ist das Gebiet, das jetzt am meisten unter diesem Konflikt leidet. „

Zur Zukunft von P. Christian, der am Montag, 26. April, nach Nairobi (Kenia) verlegt wurde, und zur Frage seiner Rückkehr nach Rumbek betont der Provinzial der Comboni-Missionare, „das Wichtigste ist jetzt, dass die Ärzte seine volle Gesundheit wiederherstellen“. Aber er fügt hinzu: „Pater Christian liebt dieses Land und die Diözese, die ihm anvertraut wurde. Wir haben viele Jahre sehr eng zusammengearbeitet, und ich weiß, dass er ein Missionar ist, der zutiefst das Charisma der Comboni-Missionare lebt, was nichts anderes bedeutet, als an der Front zu sein, in der Schusslinie, wie man sagt, das ist Teil unserer Hingabe“.

„Niemand von uns kann sagen, dass ihm so etwas nicht passieren könnte. Die Situation der Unsicherheit ist allgemein. Unsere Haltung ist, vor der Gefahr nicht wegzulaufen oder zurückzuweichen. Viele Ordensmänner und -frauen der Comboni leben in Situationen von Krieg, Gewalt und Unsicherheit in verschiedenen Ländern der Welt. Sie sind bereit, ihr Leben für die Bedürftigsten zu geben, den Bedürftigsten zu dienen, auch in gefährlichen Situationen, sie tun es aus Liebe zu Gott. „

KIRCHE IN NOT unterstützt die Diözese Rumbek seit 25 Jahren. Die Wohltätigkeitsorganisation fördert mehr als 100 Projekte, darunter die pastorale Arbeit der Kirche, Messstipendien für den Klerus, Transportmittel und religiöse Literatur. KIRCHE IN NOT hat geholfen, neue Infrastruktur zu schaffen, wie Kapellen und Klöster. Auch zur Linderung von Hungersnöten, die die Diözese immer wieder heimsuchen, hat die Stiftung Nothilfe geleistet. (Bild: Comboni Fathers)

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Märtyrer - Zeugen der Liebe KW36

07.09.2021 aktuelles
Anschläge und Schändungen

Anschläge und Schändungen

04.08.2021 aktuelles
"Der Angriff war ein Schock"

"Der Angriff war ein Schock"

30.04.2021 aktuelles
Anschlag auf neuen Bischof

Anschlag auf neuen Bischof

26.04.2021 aktuelles
Zunehmender relig. Extremismus

Zunehmender relig. Extremismus

19.04.2021 aktuelles
"Mit Anschlägen leben müssen“

"Mit Anschlägen leben müssen“

12.04.2021 aktuelles
Anschlag auf die Kathedrale

Anschlag auf die Kathedrale

29.03.2021 aktuelles
Eisernes Kreuz vom Sockel gerissen

Eisernes Kreuz vom Sockel gerissen

28.05.2020 aktuelles
Anschlag auf Loretto Gemeinschaft

Anschlag auf Loretto Gemeinschaft

20.05.2020 aktuelles
Zwischen Covid-19 und Terrorismus

Zwischen Covid-19 und Terrorismus

07.05.2020 aktuelles
Massaker an Jugendlichen

Massaker an Jugendlichen

28.04.2020 aktuelles
Gedenken an die Märtyrer

Gedenken an die Märtyrer

21.04.2020 aktuelles
Dschihadisten verüben Anschlag

Dschihadisten verüben Anschlag

17.04.2020 aktuelles
Blutiger Beginn der Adventszeit

Blutiger Beginn der Adventszeit

03.12.2019 aktuelles
Kirche entweiht und geplündert

Kirche entweiht und geplündert

15.11.2019 aktuelles
Sicherheitslage spitzt sich zu

Sicherheitslage spitzt sich zu

22.08.2019 aktuelles
Terroranschlag auf syr.-orth. Kirche

Terroranschlag auf syr.-orth. Kirche

15.07.2019 aktuelles
Christen weiterhin unter Schock

Christen weiterhin unter Schock

12.06.2019 aktuelles
Anschläge auf Kirchen und Hotels

Anschläge auf Kirchen und Hotels

23.04.2019 aktuelles
Kriegserklärung gegen Christen

Kriegserklärung gegen Christen

15.03.2019 aktuelles
Eine Schreckenszeit für Priester

Eine Schreckenszeit für Priester

12.03.2019 aktuelles
Extremisten wollen Spannungen

Extremisten wollen Spannungen

18.02.2019 aktuelles
Attentat auf Kathedrale in Jolo

Attentat auf Kathedrale in Jolo

28.01.2019 aktuelles
IS-Attentat auf koptische Pilger

IS-Attentat auf koptische Pilger

05.11.2018 aktuelles
Erneut Priester erschossen

Erneut Priester erschossen

15.06.2018 aktuelles
Anschläge auf 5 Kirchen

Anschläge auf 5 Kirchen

22.05.2018 aktuelles
Tochter eines Opfers gibt Zeugnis

Tochter eines Opfers gibt Zeugnis

26.04.2018 aktuelles
Zwei Christen sterben bei Anschlag

Zwei Christen sterben bei Anschlag

17.04.2018 aktuelles
Anschlag auf Kirche in Dagestan

Anschlag auf Kirche in Dagestan

19.02.2018 aktuelles
16 Tote nach Kirchenbesuch

16 Tote nach Kirchenbesuch

03.01.2018 aktuelles
Terror vor Weihnachten

Terror vor Weihnachten

21.12.2017 aktuelles
Selbstmordattentat auf Kirche

Selbstmordattentat auf Kirche

21.12.2017 aktuelles
Dschihadisten drohen mit Anschlägen

Dschihadisten drohen mit Anschlägen

13.11.2017 aktuelles
Anschläge gegen Kirchen

Anschläge gegen Kirchen

09.11.2017 aktuelles
29 Kopten bei Anschlag getötet

29 Kopten bei Anschlag getötet

29.05.2017 aktuelles
Brandanschlag auf Kathedrale

Brandanschlag auf Kathedrale

28.04.2017 aktuelles
36 Tote bei Anschläge auf Kirchen

36 Tote bei Anschläge auf Kirchen

10.04.2017 aktuelles
Anschlag auf Kirche zu Weihnachten

Anschlag auf Kirche zu Weihnachten

30.12.2016 aktuelles
Zwischen Angst und Gottvertrauen

Zwischen Angst und Gottvertrauen

23.12.2016 aktuelles
Bombenanschlag auf Kopten in Kirche

Bombenanschlag auf Kopten in Kirche

12.12.2016 aktuelles
Zusammenleben beeinträchtigt

Zusammenleben beeinträchtigt

19.09.2016 aktuelles
Katholik stirbt bei Taliban-Anschlag

Katholik stirbt bei Taliban-Anschlag

05.09.2016 aktuelles
Brandanschläge auf Kirchen

Brandanschläge auf Kirchen

04.07.2016 aktuelles
1,3 Mio. Christen mussten fliehen

1,3 Mio. Christen mussten fliehen

30.05.2016 aktuelles
Hilferuf nach  IS Anschlägen

Hilferuf nach IS Anschlägen

30.05.2016 aktuelles
Brandanschlag auf Kirche

Brandanschlag auf Kirche

10.05.2016 aktuelles
Gezielter Anschlag auf Christen

Gezielter Anschlag auf Christen

29.03.2016 aktuelles
8000 Christen fliehen vor Gewalt

8000 Christen fliehen vor Gewalt

03.11.2015 aktuelles
Wieder 6 Kirchen niedergebrannt

Wieder 6 Kirchen niedergebrannt

12.10.2015 aktuelles
Brandanschlag auf kath. Kirche

Brandanschlag auf kath. Kirche

18.09.2015 aktuelles
"Was kommt als nächstes?"

"Was kommt als nächstes?"

22.06.2015 aktuelles
Anschlag auf Brot- vermehrungskirche

Anschlag auf Brot- vermehrungskirche

19.06.2015 aktuelles
Al-Shabaab töteten gezielt Christen

Al-Shabaab töteten gezielt Christen

07.04.2015 aktuelles
"Die Lage ist kritisch."

"Die Lage ist kritisch."

23.03.2015 aktuelles
Taliban töten 14 Christen

Taliban töten 14 Christen

17.03.2015 aktuelles
Kath. Kirche in Neu Delhi verwüstet

Kath. Kirche in Neu Delhi verwüstet

03.02.2015 aktuelles
Neue Anschläge auf Christen

Neue Anschläge auf Christen

27.01.2015 aktuelles
Brandanschlag auf Gebetssaal

Brandanschlag auf Gebetssaal

13.01.2015 aktuelles
Anschlag auf kath. Pfarre in Berlin

Anschlag auf kath. Pfarre in Berlin

29.09.2014 aktuelles
Angriff auf Kirchen durch Boko Haram

Angriff auf Kirchen durch Boko Haram

30.06.2014 aktuelles
Brandanschlag auf Kirche in Bregenz

Brandanschlag auf Kirche in Bregenz

05.05.2014 aktuelles
Nur knapp dem Tod entkommen

Nur knapp dem Tod entkommen

05.03.2014 aktuelles
Boko Haram verübt Massaker

Boko Haram verübt Massaker

18.02.2014 aktuelles
26 Tote bei Anschlag auf eine Kirche

26 Tote bei Anschlag auf eine Kirche

29.01.2014 aktuelles
Interview über Situation in Nigeria

Interview über Situation in Nigeria

09.01.2014 aktuelles
Mind. 35 Tote bei Anschlägen

Mind. 35 Tote bei Anschlägen

24.12.2013 aktuelles
Anschlag vor einer Kirche

Anschlag vor einer Kirche

22.10.2013 aktuelles
Übergriffe auf Kirchen und Pastoren

Übergriffe auf Kirchen und Pastoren

08.10.2013 aktuelles
Häuser von Christen angezündet

Häuser von Christen angezündet

30.09.2013 aktuelles
Über 75 Tote, Anschlag auf Kirche

Über 75 Tote, Anschlag auf Kirche

22.09.2013 aktuelles
Säureattentat auf Priester

Säureattentat auf Priester

17.09.2013 aktuelles
Erneut Kirche geschändet

Erneut Kirche geschändet

23.08.2013 aktuelles
Morde an Christen durch Boko Haram

Morde an Christen durch Boko Haram

19.08.2013 aktuelles
Gewalt greift auf Christen über

Gewalt greift auf Christen über

15.08.2013 aktuelles
Wieder eine Anschlagsserie

Wieder eine Anschlagsserie

01.08.2013 aktuelles
Brandanschlag auf vier Kirchen

Brandanschlag auf vier Kirchen

18.06.2013 aktuelles
Attentat in Nähe der kath. Kirche

Attentat in Nähe der kath. Kirche

21.05.2013 aktuelles
Kirche in Deir Ezzor zerstört

Kirche in Deir Ezzor zerstört

22.04.2013 aktuelles
Brandanschlag auf Kapelle

Brandanschlag auf Kapelle

17.04.2013 aktuelles
Anschlag auf koptische Kathedrale

Anschlag auf koptische Kathedrale

09.04.2013 aktuelles
Priester vor Kirche erschossen

Priester vor Kirche erschossen

20.02.2013 aktuelles
Mosul: Ein Ruf nach Hilfe (Video)

Mosul: Ein Ruf nach Hilfe (Video)

08.02.2013 aktuelles
Erneut Gewaltausbruch gegen Christen

Erneut Gewaltausbruch gegen Christen

25.01.2013 aktuelles
Neue Welle der Gewalt

Neue Welle der Gewalt

04.12.2012 aktuelles
Anschlag auf Kirche in Nigeria

Anschlag auf Kirche in Nigeria

26.11.2012 aktuelles
Zwei Christen ermordet

Zwei Christen ermordet

24.10.2012 aktuelles