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Das katholische Gotteshaus wurde bereits zum dritten Mal Ziel eines Angriffs. Abtreibungsbefürworter haben in der Nacht auf den 3. März einen Farbanschlag auf die katholische Kirche St. Elisabeth in Berlin verübt. Sie schrieben „My body, my choice“ (Mein Körper, meine Wahl) auf die Fassade. Zusätzlich beschmierten sie die Außenwand mit roter Farbe. Die Kirche wurde damit bereits zum dritten Mal von Abtreibungsbefürwortern attackiert, erklärte Pfarrer Josef Wieneke auf der Internetseite der Kirchengemeinde. Ein erster Angriff habe im Januar 2020 stattgefunden. Auch hier sei die Fassade mit Farbe und einer „Pro-Abtreibungsparole“ beschmiert worden. Die Täter hätten damals auf der linksextremistischen Plattform indymedia.org als Begründung angegeben, dass sich „Abtreibungsgegner“ vor dem „Marsch für das Leben“ 2019 in den Räumlichkeiten der St. Elisabethgemeinde getroffen hätten. Die Pfarrei habe daraufhin einen Dialog angeboten, jedoch seien die Täter nicht auf dieses Angebot eingegangen. Stattdessen sei die Fassade anlässlich des Marsches für das Leben im September 2020 wieder mit einer Parole beschmiert worden. Weiter erklärte Wieneke, die Pfarrei sei traurig über den erneuten „Akt der Gewalt“. Man wolle für die Täter beten. Dennoch werde die Gemeinde weiterhin für den Schutz des ungeborenen Lebens eintreten. Dieser Einsatz sei für die Gemeindemitglieder ein Grundanliegen als Christen, sagte Wieneke gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. An der katholischen Kirche St. Elisabeth wirkte früher Clemens August Kardinal Graf von Galen (1878–1946), der während der Naziherrschaft öffentlich gegen die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ protestierte. Die St. Elisabethgemeinde gehört zur katholischen Pfarrei St. Matthias-Schöneberg. (Quelle: IDEA, Bild: Bodo Kubrak/wikipedia)

Unbekannte Täter haben in den vergangenen Tagen 48 kleine Glasscheiben der Petri-Kirche in Emmerthal-Kirchohsen (Landkreis Hameln-Pyrmont) zerstört. Nach Angaben der Polizei warfen die Täter in mehreren aufeinanderfolgenden Nächten und teilweise tagsüber die Kirchenfenster an der Rückseite der Kirche mit Kieselsteinen ein. Sowohl Täter als auch Motiv seien noch unbekannt, sagte ein Sprecher der Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Möglicherweise bestehe ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall von Vandalismus in derselben Woche am Gebäude einer Sparkasse. Auch dort seien Scheiben mit Kieselsteinen eingeworfen worden. Der Diakon der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ohsen, Michael Ließ, schätzte den entstandenen Schaden gegenüber idea auf etwa 3.500 Euro. Die Geschichte der Kirche geht bis in die Zeit von Kaiser Karl dem Großen (747–814) zurück. Eine erste Holzkirche als Vorläufer der heutigen Steinkirche soll bereits im Jahr 780 gebaut worden sein. (Quelle: idea)

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07.03.2021 aktuelles