89 pfingstkirchliche Christen verhaftet - KIRCHE IN NOT Österreich
Spenden

89 pfingstkirchliche Christen verhaftet

In Eritrea sind 89 pfingstkirchliche Christen verhaftet worden. Das berichtet das Hilfs- und Missionswerk AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, Nidda/Mittelhessen). Den Informationen des Werks zufolge erfolgten die Festnahmen, als sich die Christen in ihren Hauskirchen trafen. Einige der Inhaftierten seien bereits seit einiger Zeit von der Regierung beobachtet, andere von ihren Nachbarn verraten worden. Das neomarxistische Regime unter Staatschef Isayas Afewerki geht vor allem gegen missionarisch aktive Christen vor, die als staatszersetzend angesehen werden. Seit 2002 sind nur die eritreisch-orthodoxe, die katholische und die lutherische Kirche sowie als Religion der Islam anerkannt. Mitglieder der genannten Kirchen können weithin ungehindert Gottesdienst feiern, werden jedoch überwacht. Angehörige anderer Kirchen leben ständig in Gefahr, verhaftet zu werden. Von den rund sechs Millionen Einwohnern Eritreas sind etwa 50 Prozent Muslime und 47 Prozent Christen. Das Missions- und Hilfswerk AVC wurde 1972 in Deutschland gegründet, um verfolgten Christen in den Staaten des Machtbereichs der ehemaligen UdSSR beizustehen. Das Werk steht dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) nahe. Es hilft notleidenden und verfolgten Christen unter anderem in Afghanistan, Aserbeidschan, China, Iran, Laos, Sudan und der Türkei. Darüber hinaus unterstützt es christliche Missionare und Pastoren in 34 Ländern. (Quelle: idea, Bild: TUBS)

Online spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende – schnell und einfach online!