"Bewahrt Christen vor der Auslöschung" - KIRCHE IN NOT Österreich
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"Bewahrt Christen vor der Auslöschung"

„Bewahrt die Christen im Nahen Osten vor der Auslöschung!“. Koordinator für Flüchtlingshilfe in Jordanien appelliert an den Westen.  „Warum tut der Westen nicht mehr für Christen und andere Minderheiten im Nahen Osten?“ Diese kritische Anfrage stellte ein leitender Koordinator der Flüchtlingshilfe in Jordanien, Pfarrer Khalil Jaar, gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Statt immer mehr Asylsuchende aufzunehmen, sollten die westlichen Regierungen den Minderheiten helfen, in ihrer Heimat zu bleiben.

Der Westen würde die Not der Christen in Syrien und dem Irak ignorieren, obwohl sie zu den am meisten verfolgten Gruppen gehörten. „Immer wenn der IS ein Gebiet einnimmt, gehört es zu seinen ersten Zielen, die christliche Präsenz vor Ort auszulöschen“, sagte Jaar.

Der Priester organisiert in einem Vorort der jordanischen Hauptstadt Amman Unterkunft und Verpflegung für 450 christliche Familien aus dem Irak. In ihrer Heimat hätten die islamistischen Milizen massiven Druck auf sie ausgeübt, zum Islam zu konvertieren oder sich durch Zahlung eines Kopfgeldes freizukaufen. In vielen Flüchtlingslagern setzten sich die Repressalien fort. „Wenn die Christen ihre Heimat verlassen, werden sie in den Flüchtlingslagern von Islamisten misshandelt.“

Khalil Jaar dankte den internationalen Hilfswerken – darunter „Kirche in Not“ – für ihre Unterstützung. Die verfolgten Christen seien vollkommen auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. „Wenn sich diese Organisationen nicht um die Flüchtlinge kümmern würden, wären sie verlassen.“

„Kirche in Not“ unterstützt seit vielen Jahren die verfolgten Christen im Nahen Osten. Mit Beginn der Flüchtlingskrise infolge des IS-Terrors wurde diese Hilfe massiv ausgebaut. Um den Menschen zu ermöglichen, in ihrer Heimat zu bleiben, wurden zum Beispiel im Irak in großem Umfang Wohnraum angemietet, Schulen gebaut sowie Lebensmittel bereitgestellt. Um weiterhin in den Kriegsgebieten helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden.

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