Christin stirbt in Haft - KIRCHE IN NOT Österreich
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Christin stirbt in Haft

Die dreifache Mutter war wegen ihres Glaubens festgenommen worden. Im nordostafrikanischen Eritrea ist eine wegen ihres Glaubens inhaftierte evangelikale Christin im Gefängnis gestorben. Wie die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity Worldwide berichtet, war die dreifache Mutter Fikadu Debesay im Mai zusammen mit ihrem Ehemann verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die Umstände ihres Todes sind unklar. Der Direktor von Christian Solidarity Worldwide, Mervyn Thomas, hält es jedoch für denkbar, dass die „unmenschliche“ Behandlung im Gefängnis dazu beigetragen habe. Hinzu kämen die extreme Hitze und die Trockenheit in der Region am Roten Meer, wo Debesay inhaftiert war. Seit 2002 sind als Glaubensgemeinschaften in Eritrea nur die eritreisch-orthodoxe, die katholische und die lutherische Kirche sowie der Islam anerkannt. Sie können weithin ungehindert Gottesdienst feiern, werden jedoch überwacht. Angehörige anderer Kirchen – etwa Pfingstler und Baptisten – leben ständig in Gefahr, verhaftet zu werden. Von den rund sechs Millionen Einwohnern Eritreas sind etwa 50 Prozent Muslime und 47 Prozent Christen. (Bild: TUBS)

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