Diskriminierung von Christen nimmt zu - KIRCHE IN NOT Österreich
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Diskriminierung von Christen nimmt zu

Die Diskriminierung von Christen aus religiösen und ethischen Gründen hat im vergangenen Jahr in Europa zugenommen. Ein Grund dafür sind die Übergriffe auf christliche Flüchtlinge vor allem durch Muslime in Asylbewerberheimen. Das belegt das Wiener „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ in seinem am 28. Juni veröffentlichten Bericht für das Jahr 2015. Es dokumentiert 180 Fälle (2014: 150), etwa gewalttätige Übergriffe auf Christen, Kirchen und Friedhöfe, antichristliche Beschimpfungen oder Diskriminierungen am Arbeitsplatz. Frankreich steht in der Erhebung mit 63 Vorfällen – vor allem Zerstörungen von Kirchen und Friedhöfen – an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 20, Italien mit 14 und Großbritannien mit 13. Die Direktorin der Beobachtungsstelle, Ellen Kryger Fantini, forderte nationale und regionale Behörden und Entscheidungsträger auf, die christlichen Flüchtlinge besser zu schützen. Sinnvoll könne es sein, die Religionszugehörigkeit in den Unterkünften zu erfassen. Die Mitarbeiter in den Heimen müssten über religiös motivierte Konflikte besser informiert werden. Als letztes Schutzmittel sollten eigene Unterkünfte für Christen dienen, so Fantini.

Den kompletten Bericht als Download finden Sie …auf dieser Seite

(Quelle und Bild: idea/Intolerance and discrimination against Christians in Europe)

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