Fanatische Muslime drohen Rimsha - KIRCHE IN NOT Österreich
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Fanatische Muslime drohen Rimsha

Fanatische Muslime drohen Rimsha

15.10.2012 aktuelles

Rimsha Masih, ein vierzehnjähriges behindertes Mädchen, wurde wegen einer Blasphemieanklage festgenommen, weil sie angeblich Seiten des Korans verbrannt haben soll. Der Polizei zufolge gibt es kaum Beweise , die darauf schließen lassen, dass das Mädchen überhaupt in Besitz islamischer Texte war, geschweige denn diese verbrannte. Dennoch versammelte sich ein Mob von Extremisten und verlangte sie lebendig zu verbrennen. Es ist schockierend sich hunderte von Menschen vorzustellen, die lautstark den grausamen Tod eines 14jährigen Mädchens fordern. Bis zu 1000 Extremisten nutzten den Tag nach Rimshas Verhaftung, um Christen in der Nachbarschaft anzugreifen, setzten dabei mehrere Häuser in Brand und verletzten Rimshas Familie. Hunderte Christen sind seitdem aus ihren Häusern geflohen weil sie um ihr Leben fürchten.

Auch nach der Freilassung der 14jährigen pakistanischen Christin wird diese weiter von fanatischen Muslimen bedroht. Am 7. September ordnete ein Gericht in der Hauptstadt Islamabad an, dass Rimsha Masih aus der Untersuchungshaft gegen eine Kaution von rund € 8.000 entlassen werden soll.

Diese Vorfälle zeigen eine sehr dunkle Seite dieses Landes. Ein Grund dafür ist das oft missbrauchte Blasphemiegesetz, wie auch im Fall von Asia Noreen Bibi.

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