Proteste nach Vergewaltigung - KIRCHE IN NOT Österreich
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Proteste nach Vergewaltigung

In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka haben Hunderte Christen öffentlich gegen Diskriminierung protestiert. Auslöser war die Vergewaltigung einer jungen christlichen Lehrerin, berichtet der Informationsdienst „Asia News“. Es handelt sich um eine 26-Jährige, die aus Scham anonym bleiben wollte. Sie unterrichtet an der Majibnagor Amrokanon Schule in Khulna im Südwesten des Landes. Mitte Mai reiste die Katholikin für eine Prüfung in die Stadt Kushtia. Begleitet wurde sie vom muslimischen Direktor der Schule, Shariful Islam. Die Nacht verbrachten die beiden in einem Hotel in zwei Einzelzimmern. Am nächsten Morgen soll Islam aber zusammen mit einem Bekannten in das Zimmer der jungen Frau eingedrungen sein und sie vergewaltigt haben. Beide drohten ihr, ein Video der Tat ins Internet zu stellen, sollte sie jemandem davon erzählen. Der Generalsekretär der Christlichen Vereinigung Bangladeschs, Nirmal Rozario, verurteilte die Tat und forderte Polizei und Justiz auf, für Gerechtigkeit zu sorgen: „Wir wollen, dass die Täter bestraft werden.“ Von den 160 Millionen Einwohnern des südasiatischen Landes sind rund 90 Prozent Muslime. Der Anteil der Christen beträgt 0,3 Prozent. (Quelle: idea, Bild: TUBS)

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