Pastor und Kirchenmitarbeiter auf dem Weg zum Gottesdienst erschossen



Nigeria

In Plateau State im nigerianischen Middle Belt sind am vergangenen Wochenende mindestens 13 Menschen getötet worden, darunter ein Pastor und ein Kirchenmitarbeiter. Beide wurden am Sonntag, den 25. September 2026, von bewaffneten Männern erschossen, während sie mit dem Sohn des Pastors auf dem Weg zum Sonntagsgottesdienst im Ort Dorowa Babuje waren. Der Sohn des Pastors wurde schwer verletzt und befindet sich Berichten zufolge in kritischem Zustand. Laut ICC wurden in derselben Woche landesweit mindestens 41 Menschen getötet und rund 100 verschleppt.

Bulus Dabit, nationaler Präsident der Mwaghavul Development Association, erklärte dazu: „Die andauernden Angriffe verursachen Schmerz und Angst unter der Bevölkerung und dürfen nicht weiter zugelassen werden.“

Vorwoche: mindestens 15 weitere Tote in Barkin Ladi

Die Attacke reiht sich in eine bereits laufende Angriffsserie ein. Laut Morningstar News wurden zwischen 20. und 25. September in der Local Government Area Barkin Ladi – in den Orten Barkin Ladi, Chit, Gassa, Bet, Rakwok, Razat und Rakung – mindestens 15 weitere Christen getötet. Unter den Opfern war der 22-jährige Henry Elisha aus dem Dorf Rakwok, der am Montag, den 21. September, getötet und am Folgetag beigesetzt wurde. In Rakwok wurde zudem ein Fahrzeug mit fünf Christen überfallen; ein weiteres Opfer wurde am Mittwoch, den 23. September, in der Nähe der Bethany Christian Academy getötet. Gemeindevertreter Solomon Mwantiri berichtete, die Überfälle hätten sich nachts ereignet, während die christlichen Dorfbewohner schliefen. Auch hier werden Fulani-Hirtenmilizen als Täter genannt. (Quelle: ICC und Morningstar News)