Pastor in Haft

Sofortige und bedingungslose Freilassung des protestantischen Pastors, Bakhytzhan Kashkumbayev, der vor 2 Monaten in Kasachstan aufgrund einer frei erfundenen Anklage ins Gefängnis kam, fordert die Organisation “International Christian Concern” (ICC). Diese Organisation mit Sitz in Washington befasst sich mit dem Schutz der Christen und der Verteidigung der Religionsfreiheit weltweit. Der Pastor einer Gemeinde in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, wurde am 17. Mai aufgrund von falschen Anklagen verhaftet. Der Polizei zufolge ist er eine Bedrohung für die Gesundheit seiner Gemeindemitglieder, da er Drogen in den Abendmahlswein gegeben hätte. Der Pastor befinde sich für 2 Monate in Schutzhaft. Dort wird er in einer „zeitweiligen Isolationszelle“ in Erwartung des Prozesses festgehalten. ICC bezeichnete die Anklage als „unbegründet und sogar lachhaft“.
Bereits im Oktober 2012 war die Polizei in die „Grace Church“ eingedrungen und hatte einige Mitglieder der Gemeine für ein Verhör mitgenommen und heftige Anschuldigen gegen Pastor Kashkumbayev verlauten lassen. ICC zufolge waren die Beschuldigungen lediglich ein Vorwand um die Gemeinde einzuschüchtern. In Kazakhstan sind religiöse Minderheiten, darunter auch Christen, harten Einschränkungen bei ihrer Arbeit ausgesetzt und müssen oft hohe Strafen zahlen und auch Gefängnisstrafen in Kauf nehmen. Ein Grund zur Sorge sind die in Kasachstan üblichen Gewaltanwendungen gegenüber den Gefangenen, vor allem aus religiösen Gründen. (Quelle: Fidesdienst)