Pastor von Boko Haram hingerichtet



nigeria

Nachdem KIRCHE IN NOT die traurige Nachricht über die Ermordung von Pastor Lawan Andimi, dem protestantischen Pastor in Nigeria, der am 20. Januar von Boko Haram hingerichtet wurde, erhalten hatte, kontaktierte sie einen katholischen Priester, der Pastor Lawan Andimi persönlich kannte, und er schickte uns diesen Nachruf (aus Sicherheitsgründen schreiben wir seinen Namen nicht auf und stellen kein Foto des Priesters ein): „Pastor Lawan Andimi war ein Pastor in der Brüdergemeinde Christi, in der Hausa-Sprache (EYN) bekannt als Eklisayar Yan’uwa a Nigeria. Er war auch Vorsitzender der lokalen Regierung von Michika der Christlichen Vereinigung von Nigeria. An diesem unglücklichen Tag, Dienstag, dem 2. Januar 2020, griffen Mitglieder von Boko Haram Michika an und entführten ihn. Er war ein einfacher und frommer Pastor, der seine Verantwortung für die Seelsorge an seiner Herde mit Fleiß wahrnahm. Er war ein liebenswürdiger Pastor und auch ein verantwortungsbewusster Familienvater. Er zeigte großes Engagement für seine Familie, seine Herde und seine Arbeit als Vorsitzender der lokalen Michika-Regierung der Christlichen Vereinigung von Nigeria. Aus meiner Erfahrung mit ihm und dem engen Zeugnis seiner Herde würde ich sagen, dass er ein guter Christ war. Unter den vielen guten Tugenden, die er besaß, hatte er eine recht gute Selbstbeherrschung. Schließlich bezeugte er Gott mit seinem Leben in den Händen der Aufständischen. Ohne seine Schwächen zu vernachlässigen, war er ein engagierter christlicher Führer. Es ist eine schrecklich traurige Nachricht für die christliche Gemeinschaft in Michika, seine Herde, seine Familie und Freunde und auch für die christliche Gemeinschaft in Nigeria. Es ist auch besorgniserregend, dass sich die Ereignisse in dieser Weise entwickeln. Die christliche Gemeinde ist besonders traurig über seine grausame Ermordung durch seine Entführer. Ich bete, dass sein Tod die Christen im Gebet für den Frieden vereint. Sein Tod ist ein großer Verlust für uns als Christen in Michika und besonders für diejenigen unter uns, die ihn persönlich kannten“.