Inhaftierte Christinnen fürs Beten bestraft



nicaragua_flag

Christen und Oppositionelle sind zunehmender Verfolgung ausgesetzt

In einem nicaraguanischen Gefängnis unweit der Hauptstadt Managua sind mehrere weibliche Häftlinge dafür bestraft worden, dass sie laut gebetet haben. Der Vorfall illustriert die zunehmend schwierige Situation von Christen in dem mittelamerikanischen Land, das 2023 erstmals auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors gelistet wurde.

Nachdem die Frauen laut gebetet hatten, wurden sie in dem Gefängnis „La Esperanza“ mit verschiedenen Strafmaßnahmen belegt. So wurde ihnen der übliche wöchentliche Hofgang gestrichen. Einige der Frauen wurden zudem während Verhören geschlagen, sodass Blutergüsse an ihren Armen und Beinen zurückblieben. Der Besitz einer Bibel oder von Schreibmaterial ist im Gefängnis generell verboten. (Quelle: CSW)