Die Geschichte unseres Hilfswerks KIRCHE IN NOT
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Unsere Geschichte - Chronologie

Unsere Geschichte - Chronologie

Von den Anfängen bis Heute

1947

Das Hilfswerk „Ostpriesterhilfe” entsteht: Pater Werenfried unterstützt mit Hilfe der Bevölkerung Flanderns die vierzehn Millionen heimatvertriebenen Deutschen, zunächst mit Speck („Speckpater”). Er ruft zur Versöhnung mit dem „Feind von gestern” auf.

1949

Aktion „Ein Fahrzeug für Gott”: Motorisierung der ersten „Rucksackpriester”, die unter den Vertriebenen im protestantischen Gebiet der norddeutschen Diaspora Seelsorge leisten, wo es damals kaum katholische Pfarreien gab.

1950

Start der Kapellenwagenaktion: 35 gebrauchte Autobusse werden zu „fahrenden Kapellen” für die Seelsorge unter den Heimatvertriebenen und die Verteilung der Hilfsgüter umgebaut.

1951

Kirchenbau in der deutschen Diaspora. Gründung der ersten Festung für Gott (Kloster) am Eisernen Vorhang.

1952

Beginn der Hilfsaktion für die verfolgte Kirche in Ostmittel- und Osteuropa: Reparatur von verfallenden Kirchen, Priesterausbildung in Riga/Lettland und Kaunas/Litauen, Bücherapostolat und Radiosendungen.

Erster Kongress „Kirche in Not“ in Königstein im Taunus. 150 Persönlichkeiten aus 18 Ländern berichten über die verfolgte Kirche hinter dem Eisernen Vorhang.

1953

Gründung des Internationalen Bauordens mit dem Zweck, Häuser für Arme und Kirchen für die Seelsorge zu bauen.

1954

Das Hilfswerk weitet seine Flüchtlingshilfe auf die Flüchtlinge aus allen kommunistischen Ländern aus.

1955

Hilfe für die arabischen Flüchtlinge in Israel. Auf dem 5. Kongress „Kirche in Not“ weiht der Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings, das „Haus der Begegnung” in Königstein ein.

1956

Ungarischer Aufstand. Große Hilfsaktion für Ungarn. Gründung des Hilfswerks in Deutschland.

1957

Unser Hilfswerk finanziert die Ausbildung von polnischen Seminaristen und den Lebensunterhalt kontemplativer Schwestern in Polen.

1958

Beginn der Veröffentlichung des ECHO DER LIEBE, das bald in sechs Sprachen erscheint.

1959

P. Werenfried bereist die Flüchtlingsgebiete in Asien und trifft Mutter Teresa im „Haus der Sterbenden” in Kalkutta.

1961

Das Hilfswerk hilft den Flüchtlingen aus China, Nord-Korea und Nord-Vietnam.

1962

Papst Johannes XXIII. bittet die „Ostpriesterhilfe” um Hilfe für die Kirche in Lateinamerika.

Ein Bauprogramm für Notwohnungen in Chile wird gefördert.

1963

Kardinal Slipyj, das Oberhaupt der ukrainischen griech.-kath. Kirche, wird von den Sowjets nach 18 Jahren Haft und Zwangsarbeit freigelassen.

Die Unterstützung der ukrainischen griech.-kath. Kirche beginnt.

1964

Das Hilfswerk, das in vielen Diözesen kanonisch errichtet ist, wird als „Pium Sodalitium“ anerkannt und dem Hl. Stuhl direkt unterstellt. Das Internationale Sekretariat wird daher von Tongerlo in Belgien nach Rom verlegt. Es wird zusätzlich das italienische Nationalbüro gegründet.

1965

Nach dem Simba-Aufstand im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt die Hilfsaktion für die Kirche in Afrika.

1966

In Bukavu (Zaire) gründet Mutter Hadewych das Institut der Töchter der Auferstehung, das als „Pia Unio“ unserem Hilfswerk affiliiert wird.

1967

Weihe der „Ostpriesterhilfe” an die Mutter Gottes in Fatima.

Papst Paul VI. empfängt den Generalrat und läßt dem Hilfswerk durch Vermittlung von Kardinal Staatssekretär Cicognani seinen Segen und eine ansehnliche finanzielle Unterstützung zukommen.

1968

Die Hilfe während und nach dem Prager Frühling wird organisiert.

1969

Im Juni wird der Name des Werks umgewandelt in KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe.

Beginn der Hilfsaktion für die bedrohte Kirche auf den Philippinen.

1970

Beginn der Hilfsaktion für die bedrohte Kirche in Haiti. In Zusammenarbeit mit Papst Paul VI. Hilfe für die Opfer der Überschwemmung in Rumänien.

1971

Nach dem Erdbeben in Peru startet die große Hilfe für den Wiederaufbau zerstörter Kirchen.

1973

Vierzig Bistümer in Brasilien werden mit 300 für die Seelsorge umgebauten LKWs unterstützt. Die Lastwagen dienen der Seelsorge im riesigen Urwaldgebiet des Amazonas.

1974

Bei der Generalversammlung in Rom nehmen 200 Kardinäle, Bischöfe und Prälaten an einem Empfang teil.

1975

Das Internationale Sekretariat des Hilfswerks wird von Rom nach Königstein im Taunus (Deutschland) verlegt.

Die Beerdigung von Kardinal Mindszenty in Mariazell.

1976

Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Guatemala.

KIRCHE IN NOT unterstützt die Rettungsaktion des Schiffes Cap Anamur für die Boat-People aus Vietnam und hilft den Flüchtlingen aus Laos und Kambodscha in Thailand, auf den Philippinen und in Malaysia.

1978

Hilfe für Flüchtlinge aus Angola und Guinea. Papst Johannes Paul II. segnet KIRCHE IN NOT.

1979

Beginn des Projekts “Kinderbibel“ zum „Internationalen Jahr des Kindes” mit der Verteilung an Kinder in Lateinamerika. Die Kinderbibel von KIRCHE IN NOT wird in Puebla von 181 Kardinälen und Bischöfen mit Freude begrüßt.

1980

Verstärkung der Hilfe für die Christen im Libanon.

1981

Im November tagt die Generalversammlung in Rom. Papst Johannes Paul II. spricht zu den Teilnehmern. Msgr. Lemaitre wird von der Generalversammlung zum Präsidenten gewählt und durch den Hl. Stuhl bestätigt.

Aktion „Ein Schiff für Polen”: Aufruf zu einer Spendenaktion für die Kirche in Polen.

1984

Anerkennung von „KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe” durch den Heiligen Stuhl als gesamt-kirchliche Vereinigung päpstlichen Rechts.

1985

Verstärkung des Bücher-Apostolats und der Radio-Programme für Osteuropa.

P. Roger Vekemans SJ wird Präsident ad interim als Nachfolger von Msgr. Lemaitre, der durch den Hl. Stuhl zum Nuntius für die skandinavischen Länder ernannt wird.

1986

Die Kinderbibel erreicht eine Auflage von 12 Millionen Exemplaren und ist in 43 Sprachen übersetzt.

1988

“KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe” erhält von der Sowjetunion die Einfuhrgenehmigung für 120 000 Bibeln. Sie werden nach Lettland verschifft und über das Priesterseminar in Riga in der Sowjetunion verteilt.

1989

P. Roman Vanasse, OPraem wird geistlicher Assistent des Hilfswerks.

Eine erste Hilfsaktion für Rumänien läuft an. Die Kirche lebt zu dieser Zeit noch im Untergrund.

Im Frühjahr lässt KIRCHE IN NOT über Radio in der Sowjetunion verbreiten, dass jeder, der darum bittet, eine Bibel oder andere religiöse Bücher erhalten kann. Über 400 000 Briefe gehen ein.

1991

Die ukrainische griechisch-katholische Kirche verlässt die Katakomben. Ihr Oberhaupt, Kardinal Lubachivsky, kehrt aus dem Exil nach Lemberg/Ukraine zurück. Er spricht vor Hunderttausenden auf dem Platz vor der Lemberger Oper. „KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe“ unterstützt den Wiederaufbau dieser Kirche, die mit fünf bis sechs Millionen Gläubigen im Untergrund überlebt hat.

KIRCHE IN NOT organisiert eine Fernsehbrücke Fatima-Moskau.

1992

Beginn eines umfangreichen Hilfsprogramms für den Wiederaufbau und die Neuevangelisierung in Osteuropa: Reparatur und Bau von Kirchen und Priesterseminaren, Hilfe für Frauengemeinschaften, Verbreitung religiöser Bücher und Radioprogramme, Ausbildung von Katecheten und Laien.

Erste Reise Pater Werenfrieds nach Russland. Treffen mit dem Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Alexej II. sowie mit den orthodoxen Bischöfen von St. Petersburg und Novgorod. Die Hilfe für die russisch-orthodoxe Kirche beginnt. Aufruf zur ökumenischen Rosenkranzaktion für Russland. Kapellenwagen für Kaliningrad.

1993

Generalversammlung in Rom. Wilhelm de Smet OSB wird zum neuen Präsidenten des Werkes gewählt.

1997

Fünfzigjähriges Jubiläum von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe.

Das Projekt Kinderbibel erreicht eine Auflage von mehr als 32 Millionen in 100 Sprachen.

Hilfsaktion für die Hochwasseropfer in der Tschechischen Republik und Polen.

Beginn verstärkter Hilfe für die Kirche auf Kuba.

1998

Verstärkte Hilfe für Christen in China, Vietnam und in islamischen Staaten.

Herausgabe des „Kleinen Katholischen Katechismus ‚Ich glaube‘”.

Das erste von KIRCHE IN NOT finanzierte Kapellenschiff ist im Gebiet der Flüsse Wolga und Don zu den Gläubigen der russisch-orthodoxen Kirche unterwegs.

1999

Start der Kerzen-Aktion „Lumen Christi 2000“ zum Heiligen Jahr.

2000

Ein weiteres Kapellenschiff läuft vom Stapel. Ein drittes ist in Arbeit.

2003

Am 31. Januar stirbt Werenfried van Straaten in seinem Wohnort Bad Soden am Taunus.

2004

Die Nationalsekretariate von Deutschland, Österreich und Schweiz/Liechentenstein veranstalten in Augsburg erstmalig den „Treffpunkt Weltkirche“.

Große internationale Wallfahrt nach Polen. Weihe des Werkes an die Muttergottes von Tschenstochau.

2005

Generalvollversammlung mit Verabschiedung der langjährigen Generalsekretärin Antonia Willemsen.

2006

Auszeichnung von Kirche in Not mit dem Arnold-Janssen Preis der Stadt Goch. Ende Jänner wir das 17. Nationalbüro von Kirche in Not in Warschau (Polen) eröffnet. II. Internationaler Kongress ‚Treffpunkt Weltkirche‘ wurde in Augsburg abgehalten. Kirche in Not feiert sein 60jähriges Jubiläum.

2007

In Augsburg findet der Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ unter dem Thema „Es ist Zeit vom Schlafe aufzustehen“ statt.

2008

Umbenennung des Hilfswerkes von „KIRCHE IN NOT / Ostpriesterhilfe“ in ‚KIRCHE IN NOT‘. Der chilenische Schönstattpriester P. Joaquin Alliende, seit 1999 Internationaler Geistlicher Assistent von Kirche in Not, wird zum Präsidenten des Werkes ernannt.

2009

Start der Aktion zur Verbreitung des Angelus-Gebetes.

2010

Hilfe für Haiti nach der Erdbebenkatastrophe.

2011

Teilnahme am Weltjugendtag in Madrid.

2012

Papst Benedikt erhebt KIRCHE IN NOT zu einer päpstlichen Stiftung.

Unter dem Motto „Entdecke die Welt der Bibel“ publiziert KIRCHE IN NOT sein Bibelstickeralbum. Diese einzigartige Neuheit soll Kindern helfen, die Ereignisse und Persönlichkeiten der Bibel besser kennenzulernen, aber auch ihre Entstehung und Bedeutung für die heutige Zeit.

2013

Internationale Wallfahrt nach Rom.

Dr. Thomas Heine-Geldern wird am 30. August von Mauro Kardinal Piacenza zum Präsidenten von KIRCHE IN NOT – Österreich ernannt.

2014

KIRCHE IN NOT unterstützt irakische Christen mit einem der größten Nothilfeprogramme seiner Geschichte.

2014 wurden gleich drei neue Nationalbüros eröffnet – in Mexico, Kolumbien und auf Malta.

KIRCHE IN NOT verzeichnet einen Spendenrekord: Mit einem Spendenaufkommen von über 105 Millionen Euro wurde zum ersten Mal in der Geschichte die 100-Millionen-Euro-Marke überschritten.

Die Wanderfotoausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ von KIRCHE IN NOT – Österreich wird präsentiert. Sie ist seither in österreichischen Pfarren, Schulen und anderen Institutionen unterwegs, um auf die schreckliche Situation unserer verfolgten Brüder und Schwestern aufmerksam zu machen.

2015

Domkurat MMag. Konstantin Reymaier wird geistlicher Assistent von KIRCHE IN NOT – Österreich.

In Südkoreas Hauptstadt Seoul eröffnet KIRCHE IN NOT ein weiteres Nationalbüro. Es ist das erste Büro in Asien. Damit ist KIRCHE IN NOT auf 4 Kontinenten mit Nationalbüros vertreten.

2016

KIRCHE IN NOT eröffnet zwei weitere Nationalbüros. Eine neue Niederlassung befindet sich in Manila, der Hauptstadt des Inselstaates Philippinen. Es ist somit das 2. Nationalbüro nach Südkorea in Asien. Das zweite neue Büro entsteht in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.

2017

KIRCHE IN NOT feiert sein 70jähriges Bestehen.

Internationale Wallfahrt nach Fatima. Rund 1000 Wohltäter und Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT versammelten sich im September 2017 in Fatima, um gemeinsam zu beten und das 70jährige Jubiläum von KIRCHE IN NOT zu begehen.

Start der großen weltweiten Kampagne „Zurück zu den Wurzeln“, mit der KIRCHE IN NOT die Rückkehr irakischer Flüchtlinge in ihre Heimat unterstützt. In der Ninive-Ebene werden die vom IS zerstörten Wohnhäuser, Kirchen, kirchlichen Gebäude und Klöster der geflohenen Christen wieder aufgebaut.

KIRCHE IN NOT übernimmt die Verantwortung für die jährliche weltweite Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“.

2018

Der Österreicher Dr. Thomas Heine-Geldern ist neuer geschäftsführender Präsident der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN). Dr. Thomas Heine-Geldern, aus St. Martin bei Melk (NÖ), hat seine künftige Tätigkeit unter das Zeichen der Kontinuität gestellt.

2019

KIRCHE IN NOT feiert in diesem Jahr den 40. Geburtstag seiner Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“. Über 51 Millionen Exemplare in 189 Sprachen wurden seither weltweit verteilt. „Es ist nach menschlichen Maßstäben nicht fassbar, wie vielen Kindern, aber auch Erwachsenen, die Kinderbibel den Weg zu Gott erschlossen hat“, erklärte der Geschäftsführende Präsident, Dr. Thomas Heine-Geldern, zum Jubiläum. In vielen Familien in armen Weltregionen sei die Kinderbibel oft das einzige Buch, das sie je besitzen.

KIRCHE IN NOT erhält den „Path to Peace“-Award von der Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen.

2020

Dr. Michael Spallart wird neuer Präsident von KIRCHE IN NOT – Österreich. Dr. Thomas Heine-Geldern bleibt der Internationale geschäftsführende Präsident des Gesamtwerkes

P. Martin Rauch SJ wird neuer geistlicher Assistent.

Weltweite Unterstützung für Christen im Kampf gegen die Covid-Pandemie.

Nach mehr als 40 Jahren in der Hernalser Hauptstraße in 1170 Wien sind wir im Juni in unser neues Büro in der Weimarer Straße 104, 1190 Wien umgezogen.