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Papst Franziskus

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Am 15. September, der in der katholischen Kirche als „Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens“ begangen wird, wurde in Rom wie in zahlreichen christlichen Kirchen Syriens der im Syrienkrieg getöteten Christen gedacht und ein Zeichen des Trostes für die Hinterbliebenen gesetzt. Im Vatikan segnete Papst Franziskus eine Ikone; auf der die „Selige Jungfrau Maria, Schmerzensmutter und Trösterin der Syrer“ zu sehen ist.

Gestaltet wurde sie von dem griechisch-orthodoxen Priester Spiridon Kabbasch aus Homs speziell für die Solidaritätsaktion „Tröstet mein Volk“, die das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ gemeinsam mit den katholischen und orthodoxen Christen in Syrien auf den Weg gebracht hat. Ziel der Aktion ist es, den syrischen Christen nicht nur materiell, sondern auch geistlich beizustehen – besonders auch den Menschen, deren Angehörige im Krieg getötet oder entführt worden sind.

Papst hat die Syrienaktionen von „Kirche in Not“ wiederholt unterstützt

Bei der Segnung im vatikanischen Gästehaus Santa Marta war auch der Internationale Präsident der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“, Mauro Kardinal Piacenza, der Ikonen-Künstler sowie Mitarbeiter des Hilfswerks anwesend. Papst Franziskus setzte mit der Segnung seine Unterstützung für die Solidaritätsaktion „Tröstet mein Volk“ fort. Bereits am 15. August hatte der Heilige Vater beim Angelusgebet 6000 Rosenkränze gesegnet, die von christlichen Kunsthandwerkern aus Bethlehem und Damaskus hergestellt wurden. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte der Papst beim Angelusgebet eine große Kerze entzündet und damit seine Teilnahme an der Gebetskampagne „Kerzen für den Frieden in Syrien“ ausgedrückt.

„Der Heilige Vater hat erneut seine liebende Nähe zu den Menschen in einer Weltregion gezeigt, wo viele Tränen getrocknet werden müssen. Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärte der Präsident von „Kirche in Not“, Mauro Kardinal Piacenza, nach der Segnung. Der Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens gebe eine Lektion von wahrem und tiefen Mitgefühl, das die Welt auch heute dringend brauche, so Piacenza. „Maria leidet wegen Jesus, aber sie leidet auch mit Jesus. Die Passion Christi ist eine Teilhabe am Leid aller Menschen.“ Diesen Menschen beizustehen, wisse sich „Kirche in Not“ weiterhin verpflichtet.

Die vom Papst gesegneten Rosenkränze wurden nun am 15. September als Zeichen der besonderen Nähe des Papstes bei Gottesdiensten in katholischen und orthodoxen Kirchen Syriens an Hinterbliebene von Kriegsopfern verteilt. Auch ein aus dem Heiligen Land stammendes Kreuz aus Olivenholz und Bibeln in arabischer Sprache, die von „Kirche in Not“ gestiftet wurden, haben die Angehörigen als äußeres Zeichen der Anteilnahme und des Trostes erhalten.

Ikone besucht katholische und orthodoxe Kirchen Syriens

Neben den Gottesdiensten fanden an diesem Tag auch zahlreiche Prozessionen statt, bei denen hunderte Gläubige für ihre getöteten und entführten Mitchristen und ihre Familien gebetet haben. Auch die neue Ikone „Selige Jungfrau Maria, Schmerzensmutter und Trösterin der Syrer“ wird in den kommenden Wochen in allen 34 Diözesen Syriens zu Gast sein.

Um weiterhin die pastorale wie humanitäre Arbeit der christlichen Kirchen Syriens unterstützen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
BIC: GIBAATWWXXX

Verwendungszweck: Syrien

In dem von Armut, Stagnation und Korruption geprägten Land wird die Ankunft des Heiligen Vaters als großes Ereignis erwartet. 58 Prozent aller Madagassen sind Christen. In Androhibe Soamandrakizay haben die Behörden ein 60 Hektar großes Gelände für die Heilige Messe zur Verfügung gestellt, die Papst Franziskus am Sonntag, den 8. September feiern soll. Zuletzt hatte mit Johannes Paul II. vor 30 Jahren ein Papst die Insel besucht.

Der Vinzentinerpater Pedro Opeka lebte damals bereits auf Madagaskar und konnte den polnischen Papst empfangen. In einem Interview mit der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) versichert er, dass der jetzige Papst mit Spannung erwartet wird. „Das wird der Wahnsinn“, sagt er schmunzelnd. „Er wird an den Ort gehen, an dem sich früher eine alte Müllhalde befand, die wir in ein Dorf verwandelt haben. Es ist, als würde er es weihen!“ Es handelt sich um ein Werk zugunsten der Ärmsten, dessen Bau im Jahr des letzten Papstbesuches 1989 begonnen wurde. Innerhalb der vergangenen 30 Jahre hat die Initiative mehr als 500.000 Menschen in Not geholfen.

Das fünftärmste Land der Welt

Pater Pedro kennt die madagassische Gesellschaft seit 1975. Er zeichnet ein Bild mit Licht und Schatten. Madagaskar war bereits arm, als er dort ankam. Doch seitdem ist das Elend noch größer geworden. Die Kleinbauern, die früher die Mehrheit der Inselbewohner ausmachten, leben heute neben den Stadtbewohnern und haben große Schwierigkeiten, Arbeit zu finden. Die sozialen Spannungen nehmen zu. „Vor 30 Jahren“, erinnert sich Pater Pedro, „bin ich hier auf der Insel hingegangen, wohin ich wollte. Heute ist dies nicht mehr möglich, weil wir uns in einer bürgerkriegsähnlichen Situation befinden“. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds ist Madagaskar derzeit das fünftärmste Land der Welt. Die Kirche und ihre Missionare sind ein zerbrechliches Bollwerk gegen die Lawine der Armut, die das Land heimsucht. Aber „sie sind es, die verhindern, dass das Land untergeht“, so Pater Pedro.

Der Geistliche versichert jedoch, dass das madagassische Volk über Ressourcen verfügt, und dass sich die Situation zum Besseren entwickeln kann. „Wohin ich auch gehe, fragen mich die Menschen, ob ich Arbeit für sie habe. Das ist alles, was sie wollen. Sie haben genug Kraft, eine unglaubliche Kraft!“. Seiner Ansicht nach hat die Insel am meisten unter dem Versagen der Politik gelitten. Der Boden der Insel enthält geologische Schätze – hauptsächlich Aluminium und Nickel – aber kaum ein Prozent dieses Reichtums kommt dem Land wirklich zugute. „Was die Zukunft Madagaskars weiterhin untergräbt, sind eine fortschrittsfeindliche Mentalität und institutionalisierte Korruption“, bedauert Pater Pedro.

Für die Insel ist der Augenblick der Wahrheit gekommen

Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer mit dem neuen madagassischen Präsidenten Andry Rajoelina, der 2018 gewählt wurde. Das junge Staatsoberhaupt (Jahrgang 1974) hat vor allem von der Stimme einfacher Bevölkerungsschichten profitiert. Er versichert, dass „er sie nicht vergessen wird“. Pater Pedro seinerseits glaubt ihm, warnt aber: „Ich gebe ihm zwei Jahre Zeit, um zu sehen, was er wirklich tut. Wenn es ihm nicht gelingt, die Dinge voranzubringen, werde ich nie wieder an einen Politiker glauben.“ Viele Menschen scheinen Pater Pedros Ansicht zu teilen, dass das Land mit dem Rücken zur Wand steht. „Wenn keine Reformen durchgeführt werden, wird die madagassische Gesellschaft auseinanderbrechen.“

Der Franziskaner Jacques Tronchon koordiniert mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT ein eindrucksvolles Projekt zur Wiedereingliederung madagassischer Familien in den ländlichen Raum, die in absoluter Hilfsbedürftigkeit am Rande der Hauptstadt zusammengepfercht und unter menschenunwürdigen Bedingungen leben. Auch er ist besorgt über die Lage im Land: „Der Kampf gegen die extreme Armut, die in Madagaskar seit langem verbreitet ist, bleibt bis heute eine große Herausforderung. Die Exzesse mehrerer Regierungen haben die Schwierigkeiten verschärft, obwohl dieses riesige Land über ein großes Potenzial verfügt und in mehreren Regionen große Erfolge erzielen könnte. Die Gegensätze zwischen den Regionen des Landes und die Umstände im Zusammenhang mit den Machtkämpfen zwischen den Hauptmächten machen eine harmonische Entwicklung dieses schönen Landes sehr unsicher – ganz zu schweigen von den klimatischen Bedrohungen im Zusammenhang mit saisonalen Wirbelstürmen.“

Das Land ist in der Tat geteilt, auch auf religiöser Ebene. Religion hat einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Zusammen mit den großen christlichen Konfessionen gibt es eine starke Verbreitung aller Arten von Kirchen, die oft miteinander konkurrieren. Pater Jacques: „Die führende Stellung der katholischen Kirche erscheint mir dennoch offensichtlich dank der starken Präsenz der Diözesen und aller möglichen Ordensgemeinschaften, die Sozialwerke in allen Bereichen fördern.“

Trotz aller Unterschiede ist der Franziskanerpater überzeugt, dass „letztlich das ganze Volk Gottes in Madagaskar, das sich aus Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammensetzt, kommen wird, um Papst Franziskus willkommen zu heißen und gemeinsam mit ihm Gott zu danken.“

Im Rahmen des Besuchs von Papst Franziskus in Madagaskar ist eine Gebetszeit mit kontemplativen Ordensschwestern von der ganzen Insel geplant. Dieses Gebetstreffen findet in der Kapelle der Karmelitinnen vom heiligen Josef in der Hauptstadt Antananarivo statt. Das Dach der Kapelle wurde mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT wiederaufgebaut, so dass der Heilige Vater gebührend empfangen werden kann. Schwester Maria Maddalena, Priorin des Karmels vom heiligen Josef in Antananarivo, teilt der Stiftung ihre Freude mit: „Ich möchte dies mit Ihnen teilen, um Ihnen noch einmal für alles zu danken, was Sie und Ihre Wohltäter für unsere Gemeinschaft getan haben, und damit auch Sie sich mit uns darüber freuen können, dass wir den Heiligen Vater empfangen können.“ Die Ordensschwester fügt hinzu: „Die Ankunft von Papst Franziskus ist bereits jetzt eine große Gnade, denn jeden Tag kommen mehr Menschen zu uns. Ich glaube, dieser Besuch wird sehr fruchtbar werden.“

Allein im Jahr 2018 unterstützte die Päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT die Kirche in Madagaskar mit über 1,1 Millionen Euro.

Auftakt zu geistlicher Initiative von KIRCHE IN NOT. Am 15. August, dem Festtag Mariä Himmelfahrt, hat Papst Franziskus beim Angelusgebet auf dem Petersplatz 6000 Rosenkränze für Syrien gesegnet. Sie werden nun Menschen überreicht, deren Angehörige im Syrienkrieg entführt oder getötet wurden. Das ist Teil einer ökumenischen Initiative des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ zusammen mit katholischen und orthodoxen Kirchen im Land. „Die Rosenkränze, die auf Initiative von `Kirche in Not´ hergestellt wurden, sollen für unsere Brüder und Schwestern in Syrien ein Zeichen meiner Nähe sein“, sagte Papst Franziskus. „Wir wollen weiterhin den Rosenkranz beten für den Frieden im Nahen Osten und auf der ganzen Welt.“

Die Rosenkränze sollen am 15. September, dem Gedenktag der „Sieben Schmerzen Mariens“, in verschiedenen syrischen Kirchengemeinden verteilt werden. Die ökumenische Initiative unter Mitwirkung von „Kirche in Not“ steht unter dem Leitwort „Tröstet mein Volk“ und widmet sich dem Gedenken an die Opfer des Syrienkriegs und der geistlichen Unterstützung für die Hinterbliebenen.

Papst unterstützt Engagement von „Kirche in Not“

Bei einer vorhergehenden Begegnung mit dem Papst im vatikanischen Gästehaus Santa Marta waren der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Dr. Thomas Heine-Geldern, sowie mehrere Direktoren von europäischen Nationalbüros des Hilfswerks anwesend, darunter auch Herbert Rechberger von „Kirche in Not-Österreich“ . Bei der Audienz lobte Papst Franziskus die Arbeit von „Kirche in Not“ und diese ökumenische Initiative: „Ich danke ,Kirche in Notʻ für alles, was Ihr tut. Wenn wir mit den Menschen in Syrien beten, kommen wir ihnen nahe.“

Präsident Thomas Heine-Geldern zeigte sich bewegt von der Unterstützung des Papstes für die Gebetsaktion: „Der Heilige Vater hat unser Engagement in Syrien und dem Nahen Osten bei verschiedenen Begegnungen gutgeheißen und unterstützt. Das hat er auch heute wieder zum Ausdruck gebracht. Die gesegneten Rosenkränze zeigen den Hinterbliebenen der Kriegsopfer: Der Papst und die ganze Kirche sind bei uns, sie beten für uns und stehen uns zur Seite. Das ist ein großer Trost.“

Die Hilfe für die notleidende Bevölkerung in Syrien sei seit Kriegsausbruch im Jahr 2011 ein Schwerpunkt der Arbeit von „Kirche in Not“, betonte Heine-Geldern. Dank der Großzügigkeit der Wohltäter konnte das Hilfswerk in dieser Zeit mit 35 Millionen Euro insgesamt 850 Projekte für Menschen in Syrien unterstützen und somit vielen christlichen Familien ermöglichen, in ihrer Heimat zu bleiben. Diese Hilfeleistung sei von Anfang an in enger ökumenischer Zusammenarbeit zwischen katholischer und orthodoxer Kirche erfolgt – das gelte auch für die aktuelle Initiative, so Heine-Geldern: „Geld ist nicht genug. Neben der materiellen Hilfe brauchen die Menschen in Syrien geistliche und moralische Unterstützung, denn sie leben in einer verzweifelten Situation. Dafür steht „Kirche in Not“ zusammen mit den Wohltätern weltweit ein.“

Die geistliche Initiative „Tröstet mein Volk“ wird am 15. September an zahlreichen Orten Syriens stattfinden. Bei Andachten und Prozessionen werden die Gläubigen für die Getöteten beten. Familien, deren Angehörige im Krieg getötet oder entführt worden sind, werden als spezielles Zeichen des Trostes unter anderem die vom Papst gesegneten Rosenkränze erhalten. Sie wurden in Bethlehem und Damaskus gefertigt. Auch Papst Franziskus nimmt weiterhin Anteil an der Initiative: Er wird beim Angelusgebet am 15. September eine Ikone segnen, die „Unsere Liebe Frau von den Schmerzen, Trösterin der Syrer“ zeigt.

Dank der Spende von 200.000 Euro, die KIRCHE IN NOT im Anschluss an die Versteigerung des von Papst Franziskus verschenkten Lamborghini erhalten hat, kann das Hilfswerk nun zwei neue Initiativen finanzieren, die den in die Ninive-Ebene zurückgekehrten christlichen Familien zugute kommen.

Am 15. November 2017 hatte der Heilige Vater entschieden, einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Lamborghini Huracan, der ihm vom Autohersteller geschenkt worden war, KIRCHE IN NOT zukommen zu lassen. Heute wird KIRCHE IN NOT diese Geste des Pontifex zu konkreter Hilfe machen, indem sie mit dem Geld den Wiederaufbau zweier durch den Krieg zerstörter Einrichtungen der syrisch-katholischen Kirche finanziert: den Wiederaufbau des nach der Jungfrau Maria benannten Kindergartens und des Multifunktionszentrums der gleichnamigen Pfarre.

Beide Gebäude befinden sich in Baschiqa, gerade 30 Kilometer von Mosul entfernt. Die Kleinstadt ist durch den Krieg hart getroffen worden, doch zahlreiche Mitglieder der christliche Gemeinschaft sind zurückgekehrt. Es sind tatsächlich bereits 405 der 580 beschädigten Wohnhäuser repariert worden und 50 % der Christen, genauer gesagt 1585, zurückgekehrt. Die beiden mit dem Verkaufserlös des Lamborghini finanzierten Wiederaufbaumaßnahmen werden auch den anderen Minderheiten in der Stadt zugute kommen, da das Multifunktionszentrum mehr als 1000 Personen fassen kann und von den verschiedenen Gemeinschaften für Hochzeiten und religiöse Feste genutzt werden wird. Es wird das größte Zentrum der Gegend sein und mehr als 30 000 Einwohnern, die Angehörige verschiedener Ethnien und Glaubensrichtungen sind, zur Verfügung stehen.

Gerade etwas mehr als zwei Jahren nach der Befreiung der Dörfer der Ninive-Ebene hat die Zahl der Christen, die in ihre Häuser zurückkehren konnten, die kühnsten Erwartungen übertroffen. Am 11. Januar diesen Jahres waren gut 9108 Familien in ihre Dörfer zurückgekehrt, also fast 46% der 19 832 Familien, die dort im Jahr 2014 vor der Ankunft des Islamischen Staats (IS) gewohnt hatten. Dies ist den enormen Anstrengungen des Wiederaufbaus zu verdanken, die zum Großteil von KIRCHE IN NOT finanziert worden sind und es erlaubt haben, bis jetzt 41% der 14 035 vom IS zerstörten oder beschädigten Wohnhäuser wiederherzustellen.

Die Initiative, bei deren Verwirklichung die Stiftung zusammen mit den lokalen Kirchen an vorderster Front steht, hat im Heiligen Vater einen unermüdlichen Wohltäter gefunden. Bereits im Jahr 2016 hat Papst Franziskus mit 100 000 Euro die “Saint Joseph Charity Clinic” in Erbil gestiftet, die kostenlose medizinische Versorgung anbietet.

Dieses zusätzliche Geschenk des Heiligen Vaters nun wird es den Christen ermöglichen, ihren eignen Glauben zu leben und ihren Kindern eine Zukunft im Irak zu sichern. Gleichzeitig wird es eine starke Botschaft und Einladung zur friedlichen Koexistenz der Religionen in einer Gegend sein, in der der Fundamentalismus leider auch die interreligiösen Beziehungen beschädigt hat.

Seit der Vertreibung der Christen durch den IS hat KIRCHE IN NOT die notleidenden Christen im Irak mit 40 Millionen Euro unterstützt. Um den Wiederaufbau weiter voranzutreiben und der Bevölkerung materiell wie pastoral beistehen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden – entweder online unter www.kircheinnot.at oder auf folgendes Spendenkonto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
BIC: GIBAATWWXXX
Verwendungszweck: Irak Wiederaufbau