Kardinal Koch: „Ich freue mich, Präsident dieser wunderbaren Organisation zu sein“ - KIRCHE IN NOT Österreich
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Kardinal Koch: „Ich freue mich, Präsident dieser wunderbaren Organisation zu sein“

Kardinal Koch: „Ich freue mich, Präsident dieser wunderbaren Organisation zu sein“

Neuer Präsident von KIRCHE IN NOT hat die Internationale Zentrale des Hilfswerks in Königstein im Taunus besucht

19.02.2026 aktuelles

Der kürzlich ernannte Präsident von KIRCHE IN NOT, Kurt Kardinal Koch, hat die Internationale Zentrale des Hilfswerks in Königstein im Taunus besucht. Er kam dort mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen, besuchte die Räumlichkeiten und feierte eine heilige Messe in der Hauskapelle.

Er freue sich, „Präsident dieser wunderbaren Organisation zu sein“ und ermutigte die Anwesenden, die Christen in Not nicht nur materiell, sondern auch geistlich zu unterstützen. Das Wichtigste sei, an sie zu denken und für sie zu beten.

„Wir haben die große Freude, die großartige Botschaft Jesu Christi empfangen zu haben und diese Botschaft weitergeben zu dürfen, damit Menschen in Freude leben können. Doch viele Menschen befinden sich in Schwierigkeiten und großer Not. Es ist unsere Aufgabe, ihnen zu helfen, indem wir sie materiell unterstützen und ihnen das Geschenk des Glaubens, des Evangeliums anbieten.“

Im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dankte Kardinal Koch ihnen ausdrücklich für deren intensives Engagement und den Einsatz für die Religionsfreiheit. Sie sei ein wichtiges Thema und eine große Herausforderung. Gleichzeitig verwies er auf die Dringlichkeit der Neuevangelisierung in den westlichen Ländern, „denn der Glaube ist in einigen unserer Regionen sehr schwach“.

Bei seinem Rundgang durch das Haus der Internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT besuchte Kurt Kardinal Koch auch das YOUCAT-Büro.

„Neuevangelisierung in den westlichen Ländern dringend notwendig“

Neben seiner neuen Aufgabe als Präsident von KIRCHE IN NOT ist Kardinal Koch beim Heiligen Stuhl langjähriger Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen. Bei seinem Besuch verwies er auf die Ähnlichkeit zwischen den Aufgaben des Dikasteriums und dem Auftrag des Hilfswerks: Beide hätten eine ökumenische und soziale Dimension und befassten sich mit den verschiedenen Ausdrucksformen des Christentums.

„Wir haben viele Unterschiede, eine große Vielfalt, aber wir brauchen einen gemeinsamen Geist. Ohne diesen gemeinsamen Geist können wir unsere Konflikte und Kriege nicht überwinden“, mahnte Kardinal Koch. Nur wenn die Kirche trotz aller Unterschiede geeint sei, kann sie ein Zeichen und Werkzeug für die Gesellschaft und die Welt sein.

Der aus der Schweiz stammende Kardinal ist dem Hilfswerk bereits lange verbunden. Nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Deutschland war er in der Vergangenheit bereits mehrfach Gast bei Veranstaltungen.

Heilige Messe in der Hauskapelle von KIRCHE IN NOT International: Eduard Kawa, römisch-katholischer Bischof von Kamjanez-Podilskyj (Ukraine), Kurt Kardinal Koch, Präsident von KIRCHE IN NOT, Pater Anton Lässer, kirchlicher Assistent von KIRCHE IN NOT International (v. l.).

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