Kuba: Damit aus Seminaristen gute Hirten werden - KIRCHE IN NOT Österreich
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Kuba: Damit aus Seminaristen gute Hirten werden

Kuba: Damit aus Seminaristen gute Hirten werden

01.09.2026 HILFSPROJEKT

„Der Hirte muss den Geruch seiner Schafe an sich tragen, ihre Namen kennen, ihre Wege und ihre Nöte teilen.“ In Anlehnung an Papst Franziskus dankt Ihnen der kolumbianische Seminarist Leonardo Díaz für Ihre Unterstützung bei seinem Berufungsapostolat und seiner Seelsorge in der Pfarre „Nuestra Señora de las Nieves“ (Unsere Liebe Frau vom Schnee) in Mantua, einer abgelegenen Pfarre in der westlichsten Provinz Kubas, Pinar del Río.

Rund ein Jahr lang mussten Leonardo und vier weitere Seminaristen die gesamte Seelsorge in drei Pfarren ohne Priester und einer Pfarre, in der lediglich ein für ihre Ausbildung zuständiger Priester anwesend war, übernehmen. Die Menschen in diesen Pfarren sind täglich mit Herausforderungen wie den Preisschwankungen bei Waren, der Trinkwasserknappheit sowie dem Mangel an Brennstoff für Generatoren und an Transportmitteln konfrontiert. Ihre harte Lebenswirklichkeit führt bei den Menschen zu einer gewissen Entmutigung, die auch den Seminaristen nicht entging. Doch diese Nöte stärkten auch den Glauben der jungen Männer: In der Pfarre „Heiliges Herz Jesu“ in Sandino gab es zu Weihnachten keine Krippe, also druckten die Seminaristen Figuren aus, befestigten sie auf Pappe, und bauten auf diese Weise neben dem Altarraum selbst eine Krippe in Originalgröße auf.

Als Wohltäter von KIRCHE IN NOT wissen Sie, wie wichtig die ganzheitliche Ausbildung unserer zukünftigen Priester ist.

Helfen Sie, die Priester von morgen zu formen:

Die liebende Unterstützung von Ihnen, unseren Wohltätern, ermöglichte es den Seminaristen, Kinder, Teenager und junge Menschen auf ihrem Berufungsweg zu begleiten, was, auf der anderen Seite, wiederum Leonardos eigene Berufung vertieft hat. „Ich verstand, dass meine Rolle nicht darin bestand, zu ‚überreden‘, sondern einen Raum der Stille und des Gebets zu schaffen, in dem Gott sprechen konnte“, erklärt Leonrardo.

Als Wohltäter von KIRCHE IN NOT wissen Sie, wie wichtig die ganzheitliche Ausbildung unserer zukünftigen Priester ist. Indem Sie die pastorale Arbeit von Seminaristen wie Leonardo in Kuba unterstützen, helfen Sie diesen künftigen Priestern, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und auf diese Weise ihre Berufung in einem realen Kontext zu prüfen und durch ihre Nähe zu den Menschen seelsorgerische Fähigkeiten zu entwickeln. Dadurch erleben sie hautnah, was Opferbereitschaft und Mission bedeuten und was es heißt, ein Priester zu sein, der den Gläubigen zur Seite steht.

Zudem beleben Sie das pastorale Leben mit ihrem Enthusiasmus, sind eine Brücke zwischen den Generationen und nehmen die Last von den Schultern der Priester.

„Die Menschen in Mantua mit ihrem warmen und tief verwurzelten Glauben waren meine besten Lehrer“, bestätigt Leonardo. Er ist unendlich dankbar dafür, dass er diese Möglichkeit hatte, den Gläubigen zu dienen und eine „persönliche Begegnung mit Christus“ zu haben. Er betet dafür, dass er all dem, was er empfangen hat, treu bleiben möge, und dass „ich eines Tages, so Gott will, ein Priester sein werde, der nah bei den Menschen, fröhlich und bereit zu dienen ist“.

Sie können dieses Geschenk auch anderen Seminaristen wie Leonardo machen. Der Bischof von Pinar del Río, Msgr. Juan de Dios Hernández-Ruiz, braucht Ihre großzügige Unterstützung, um mit dieser pastoralen Arbeit fortzufahren. Für unsere Brüder und Schwestern in Kuba sind die Seminaristen ein Zeichen der Hoffnung und Frische: Sie beleben das pastorale Leben mit ihrem Enthusiasmus, sind eine Brücke zwischen den Generationen und nehmen die Last von den Schultern der Priester und führenden Laien. Und für die Kirche ist es eine Investition in die Zukunft.

Unterstützen Sie diese Priesterberufungen weiterhin dabei, zu erkennen, dass ein zukünftiger Priester vor allem ein Diener ist?

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