Red Week: Österreich setzt sichtbares Zeichen für verfolgte Christen - KIRCHE IN NOT Österreich
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Red Week: Österreich setzt sichtbares Zeichen für verfolgte Christen

Red Week: Österreich setzt sichtbares Zeichen für verfolgte Christen

02.11.2026 • aktuelles

  • 220 Millionen Christen sind unmittelbarer religiöser Verfolgung ausgesetzt.
  • Initiative des katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT rückt das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ins Licht.
  • 130 Kathedralen, über tausend Kirchen und öffentliche Gebäude nehmen weltweit an der Red Week teil.

Mit der „Red Week“ ruft das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT vom 15. bis 22. November 2026 dazu auf, Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude als Zeichen der Solidarität mit diskriminierten und verfolgten Christen rot anzustrahlen und aktiv zu werden. In vielen Ländern weltweit werden in dieser Woche Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt – Rot für das Blut der Märtyrer, die aufgrund ihres Glaubens getötet werden.

Das rot beleuchtete Stift St. Florian während der Red Week ©Werner Kerschbaummayr

„Kein Mensch darf wegen seines Glaubens ausgegrenzt werden, Gewalt erfahren oder um sein Leben fürchten müssen. Glaube braucht Freiheit – und immer Menschen, die für diese Freiheit eintreten. Doch allein 220 Millionen Christen sind heute unmittelbar von Verfolgung bedroht, in vielen Regionen mit steigender Tendenz“, so Tobias Pechmann, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT – Österreich.

„Eine breite öffentliche Debatte darüber fehlt bislang. Die RED WEEK rückt dieses wichtige Thema in den Mittelpunkt und gibt verfolgten Christen eine Stimme. Wir brauchen ein stärkeres Bewusstsein für das Leid unserer Glaubensgeschwister und eine neue Solidarität aller Christen untereinander. Dass heuer allein in Österreich über 250 Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude ein sichtbares Zeichen setzen und Tausende mitbeten, gibt Hoffnung. Diese Solidarität muss über die RED WEEK hinaus lebendig bleiben.“

Die Christus-Statue in Lissabon wird auch heuer wieder rot beleuchtet.

Vom Red Wednesday zur Red Week

Die Zahl der beleuchteten Kirchen und Gebäude wächst jährlich, 2025 waren es alleine in Österreich bereits über 230 – ein Zeichen dafür, dass die Solidarität mit verfolgten Christen und der Einsatz für Religionsfreiheit wächst. Die Zahl der bislang für 2026 angemeldeten Teilnehmer ist bereits höher als im Vergleichszeitraum 2025.

Eine Übersicht aller Teilnehmer bietet www.redweek.at. Dort können sich Pfarrgemeinden, Klöster und öffentliche Gebäude anmelden und kostenlos Informations- und Werbematerialien bestellen oder herunterladen.

Was 2015 als „Red Wednesday“ begann, hat sich zur „Red Week“ entwickelt. Damit trägt „Kirche in Not“ der wachsenden Not und dem wachsenden Interesse bzw. Engagement Rechnung. Pfarren und andere Teilnehmende erhalten mehr zeitlichen und inhaltlichen Gestaltungsraum, um eigene Ideen umzusetzen, für Gebet und Aktion und um möglichst viele Menschen einzubeziehen.

Red Wednesday Dom Eisenstadt (c) Br. Stefan
Der Dom in Eisenstadt.

Betroffenen eine Stimme geben

Die Red Week soll nicht nur auf Christenverfolgung aufmerksam machen, sondern auch den Betroffenen eine Stimme geben. Deshalb berichten auch heuer Christen aus besonders betroffenen Ländern von ihren Erfahrungen. In Österreich wird der chaldäische Erzbischof Bashar Warda aus Erbil an mehreren Veranstaltungen teilnehmen, über den Terror des „Islamischen Staats“ und über die Hoffnung der Christen im Irak berichten.

Am 16. November werden die österreichische Präsidentschaftskanzlei und am 23. November die Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg rot beleuchtet. Damit erreicht der Appell für den Schutz verfolgter Christen und des Menschenrechts auf Religionsfreiheit eine der wichtigsten politischen Institutionen Österreichs bzw. Europas.

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