Christian Klyma, Autor bei KIRCHE IN NOT Österreich - Seite 28 von 49
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1,3 Millionen Euro stellt KIRCHE IN NOT angesichts des Kriegs in der Ukraine als Nothilfe zu Verfügung. Das sind nochmal 300 000 Euro mehr als in dem am Tag der russischen Invasion angekündigten Hilfspaket. Damit reagiert unser Hilfswerk auf die steigenden Anfragen seiner Projektpartner in der Ukraine.

Die Nothilfe geht an die katholischen Priester und Ordensleute in der Ukraine, die dem lateinischen wie dem byzantinischen Ritus angehören und unterstützt ihren Einsatz in Pfarreien, Waisenhäusern, bei alten und kranken Menschen sowie bei den Flüchtlingen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Nothilfe liegt auf den Diözesen und Exarchaten im besonders umkämpften Osten der Ukraine. Im Westen des Landes unterstützt KIRCHE IN NOT die kirchliche Flüchtlingsarbeit, die einen immer stärkeren Zustrom verzeichnet.

Kriegsflüchtlinge vor einem Exerzitienhaus im Erzbistum Lwiw.

Nothilfe für die Ukraine

Helfen Sie den notleidenden Menschen in der Ukraine.

„Die Menschen brauchen Kraft, Trost und Unterstützung“

Auch die katholischen Gemeinden und Anlaufstellen in der bombardierten Hauptstadt Kiew stehen auf der Förderliste. Die Gelder werden dort vor allem eingesetzt, um vor allem bedürftigen Menschen zu helfen und Lebensmittel bereitzustellen.

„Besonders jetzt muss KIRCHE IN NOT die Anwesenheit von Priestern und Ordensleuten bei all jenen sicherstellen, die um ihr Überleben kämpfen“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von KIRCHE IN NOT, Dr. Thomas Heine-Geldern. „Die Menschen brauchen Kraft, Trost und Unterstützung.“

Das Hilfspaket werde die katholische Kirche stärken, „weiter vor Ort zu bleiben und den Menschen im Krieg zu dienen“, so Heine-Geldern. KIRCHE IN NOT steht seit Kriegsbeginn in ständigem Kontakt mit seinen Projektpartnern in der Ukraine und arbeitet vor Ort auch mit anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Seminaristen aus dem Priesterseminar in Ivano-Frankiwsk verteilen Hilfsgüter. In dem Haus haben viele Geflüchtete Zuflucht gefunden.

Ukraine gehört seit Jahrzehnten zu den Hauptpartnern von KIRCHE IN NOT

Aus der Ukraine trafen trotz der dramatischen Situation bereits zahlreiche Danksagungen beim Hilfswerk ein. So teilte der Bischof von Odessa-Simferopol, Stanislaw Schyrokoradjuk, in einer Videobotschaft mit: „KIRCHE IN NOT war die erste Organisation, die mich fragte: ,Wie können wir helfen?’ Danke für diese Hilfsbereitschaft.“

Sein Bischofskollege Pavlo Honczaruk aus dem Bistum Charkiw-Saporischschja erklärte: „Ich danke den Wohltätern, die durch KIRCHE IN NOT ihre Berufung zur Barmherzigkeit und Liebe leben. Ich danke dem gesamten Team von KIRCHE IN NOT, allen Mitarbeitern, Freiwilligen und Wohltätern von ganzem Herzen.“

Das Engagement von KIRCHE IN NOT für die Ukraine reicht bis 1953 zurück, zunächst in der Zeit der kommunistischen Verfolgung und seit 1990 beim Wiederaufbau des kirchlichen Lebens. Unter den rund 140 Projektländern, in denen KIRCHE IN NOT aktiv ist, liegt die Ukraine seit Jahren unter den ersten fünf.

Ukrainische Kinder in einem Schutzkeller.

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BETEN SIE FÜR DIE MENSCHEN IN DER UKRAINE

Bitte schließen Sie die Menschen in der Ukraine in Ihr Gebet ein und beten Sie für eine friedliche und diplomatische Lösung der aktuellen Spannungen. Bestellen Sie hierfür unser kostenloses Gebetsblatt mit dem Gebet um Frieden für die Ukraine. Stellen Sie in unserer virtuellen Kapelle eine Kerze auf.

Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

Venezuela durchlebt seit mehreren Jahren eine beispiellose Krise, zu der nun auch noch die Pandemie hinzugekommen ist. Fast 80 Prozent der rund 33 Mio. Venezolaner leiden unter extremer Armut, viele hungern sogar.  Es fehlt an lebenswichtigen Gütern, auch an Wasser, Strom und Treibstoff, was in vielen Regionen des Landes das Überleben fast unmöglich gemacht hat. Dazu kommt die galoppierende Inflation. All das hat die Menschen dazu gebracht, ihren Lebensunterhalt, wenn nicht durch Überweisungen aus dem Ausland, mit illegalen Aktivitäten zu finanzieren, und dies hat wiederum zur Ausbreitung des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels geführt. Mindestens fünf Millionen Venezolaner haben das Land verlassen.

Die Kirche ist in Venezuela nahezu die einzige Kraft, die der leidenden Bevölkerung zur Seite steht. Sie hilft konkret, wo sie kann, aber sie muss auch den Seelen Hoffnung schenken und vor allem die Jugend darauf vorbereiten, aus dem christlichen Glauben heraus an einer besseren Zukunft mitzuarbeiten. Viele Menschen hungern nach dem Wort Gottes.

Die Kirche ist in Venezuela nahezu die einzige Kraft, die der leidenden Bevölkerung zur Seite steht. Sie hilft konkret, wo sie kann, aber sie muss auch den Seelen Hoffnung schenken und vor allem die Jugend darauf vorbereiten, aus dem christlichen Glauben heraus an einer besseren Zukunft mitzuarbeiten. Viele Menschen hungern nach dem Wort Gottes.

Um Jugendlichen das nötige Rüstzeug mitzugeben, um im Glauben zu wachsen, ein solides moralisches und geistliches Fundament zu entwickeln und aus der Beziehung zu Gott die Kraft zu schöpfen, die Zukunft mitzugestalten, hat uns der Bischof der Diözese  Acarigua-Araure um 2.000 Exemplare der Heiligen Schrift und 496 Exemplare der Jugendbibel gebeten. Außerdem bat er um 480 Exemplare des YOUCAT, des Katechismus der Katholischen Kirche für Jugendliche und junge Erwachsene, in dem die wichtigsten Glaubensinhalte werden kurz und leicht verständlich im Frage-Antwort-Stil zusammengefasst werden. Damit soll die Katechese in den Pfarren vertieft und intensiviert werden, aber es sollen in Zeiten der Pandemie auch Online-Angebote damit gestaltet werden.

Unsere Wohltäter haben 15.546 Euro dafür gespendet, so dass wir diese Bitte erfüllen konnten. Bischof Juan Carlos Bravo Salazar, der kürzlich zum Bischof einer anderen Diözese ernannt wurde, schreibt uns: „Dank der Bibeln und des YOUCAT konnten wir eine großartige Arbeit beginnen. Noch einmal möchten wir unsere Dankbarkeit für die Hilfe ausdrücken, die Sie uns haben zukommen lassen, um die Gläubigen besser auszubilden, da wir dazu aufgerufen sind, an der Kirche Christi mitzubauen. Dank sei dem Herrn für das Gute, das Er durch jeden von Ihnen tut, und wir bitten Ihn darum, Sie alle überreich zu segnen.“

Obwohl das Leben in den Kriegsgebieten in der Ukraine immer gefährlicher wird, sind religiöse Ordensgemeinschaften geblieben, um zu helfen. Magda Kaczmarek, Projektreferentin von „Kirche in Not“ für die Ukraine, steht im ständigen Kontakt mit zahlreichen Schwesterngemeinschaften vor Ort. „Die Schwestern sind voller Angst und Sorge, aber sie wissen sich auch getragen vom Gebet und einer weltweiten Welle der Solidarität“, berichtet sie.

Kaczmarek erzählt von einem Gespräch mit einer Schwester aus einem Kloster im Norden der Ukraine. Sowohl der Name der Schwester als auch der – laut Medienberichten stark umkämpfte – Ort müssen aus Sicherheitsgründen geheim bleiben. In den Nächten müssten sich die Schwestern mehrmals im Keller in Sicherheit bringen; sie schliefen mit Ordensgewand und Schleier, um jederzeit aus ihren Zimmern laufen zu können. Nachts sei das ganze Kloster verdunkelt, um keine Angreifer anzuziehen.

In den letzten Tagen hätten sie versucht, ihr klösterliches Leben so weit wie möglich fortzusetzen. Das Handy sei jedoch jetzt auch beim Chorgebet ein ständiger Begleiter, berichtet Kaczmarek: „So können sie schneller alarmiert werden, wenn wieder ein Angriff startet.“

Der Luftschutzkeller der Ordensfrauen.

Nothilfe für die Ukraine

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Die Schwestern leisten Seelsorge für die Verwundeten und ihre Familien

Auch der eigene Keller sei nun aufgrund der erbitterten Kämpfe zu unsicher geworden. Deshalb haben die Schwestern kürzlich nachts in einem sicheren Luftschutzraum Unterschlupf gefunden. In der Nähe des Klosters seien bereits mehrere Bomben eingeschlagen; eine junge Familie sei dabei ums Leben gekommen, schildert Magda Kaczmarek. „Die Schwestern haben jetzt auch drei Familien bei sich im Kloster aufgenommen, die große Angst um ihr Leben haben.“

Das sei für die Schwestern keine neue Aufgabe. Schon lange vor dem Angriff der russischen Truppen Ende Februar klopften immer wieder Menschen an ihre Tür, darunter Familien, die vom bereits 2014 ausgebrochenen Konflikt betroffen waren. Die Schwestern leisten Seelsorge für die Verwundeten und ihre Familien. Für viele Menschen seien sie ein Zeichen der Hoffnung und Orientierung. Viele Nachbarn hätten gesagt: „Wir bleiben, solange die Schwestern bleiben. Wenn sie gehen, gehen wir auch.“

Eine Ordensfrau verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen in der Ukraine.

Noch nie so viel den Rosenkranz gebetet wie jetzt

Trotz der bedrückenden Situation gebe es kleine Lichtblicke. „Die Schwestern erhalten Nachrichten aus der ganzen Welt, dass Menschen an sie denken und für sie beten. Auch bei den Freunden und Nachbarn des Klosters erfahren die Schwestern eine große Solidarität, obwohl diese Menschen ja selbst in großer Not sind“, berichtet Kaczmarek.

Die Schwestern schilderten ihr die Wirkung ihres Psalmengebets. „Die Bitten um Bewahrung vor Kriegsgefahr und die Zusagen der Nähe Gottes geben ihnen Kraft.“ Eine der Schwestern berichtet, sie hätte noch nie so viel den Rosenkranz gebetet wie jetzt.

KIRCHE IN NOT hat den Klosterbau mitfinanziert und hilft den Schwestern seit vielen Jahren kontinuierlich mit Existenzhilfen. Das Hilfswerk hat kontemplative Klöster in der ganzen Welt auch zum Gebet für die Ukraine aufgerufen. Eine geistliche Unterstützung, die auch mitten in Todesangst und Kämpfen in der Ukraine nicht unbemerkt bleibt, wie Kaczmarek nach ihren Gesprächen mit den Schwestern feststellt: „Sie spüren, dass Sie ein Teil der Kirche sind und dass viele Menschen mit Ihnen sind.“

Magda Kaczmarek, Projektreferentin für die Ukraine bei KIRCHE IN NOT.
Als Reaktion auf den Kriegsausbruch in der Ukraine hat das weltweite päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT ein Nothilfe-Paket in Höhe von 1,3 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Das Geld komme nach Aussage des Geschäftsführenden Präsidenten von KIRCHE IN NOT, Dr. Thomas Heine-Geldern, Priestern und Ordensleuten zugute, die im ganzen Land in den Pfarreien, bei den Flüchtlingen, in Waisenhäusern und Altenheimen arbeiten.

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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben am heutigen Dienstag eine neue Feuerpause in der Ukraine in Kraft gesetzt und „humanitäre Korridore“ in fünf Städten geöffnet.  Eine davon ist die von russischen Truppen belagerte Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer. Es gab schon mehrere Evakuierungsversuche und einige Menschen könnten die Stadt am Wochenende verlassen.

Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) hat auch langjährige Projektpartner in Mariupol, so z.B. die Paulinerpatres. Seit 3. März hatte KIRCHE IN NOT keinen Kontakt mehr zu ihnen. Erst am Sonntag hat sich Pater Pavlo, einer der Priester, bei KIRCHE IN NOT gemeldet. Am Samstagabend waren sie mit einer Kolonne von 100 Autos aus Mariupol geflohen. Sie sind noch unterwegs und an keinem sicheren Ort angekommen.  Aber die Patres haben ein Inferno durchlebt. Das Hilfswerk möchte hiermit das Zeugnis von Pater Pavlo wiedergeben, als Anregung, für die Menschen im Kriegsgebiet zu beten und ihnen zu helfen.

Zerstörtes Haus in der Ostukraine.

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“Überall fallen Bomben”

„Mariupol ist wie Armageddon, es ist die Hölle. Bitte erzählen Sie es der Welt: Es ist eine Tragödie. Es wird nur wahllos geschossen. Die ganze Stadt ähnelt einem einzigen Kampffeld. Überall fallen Bomben. Man hört überall nur Schüsse. Mariupol ist eine Stadt, die vom russischen Militär umzingelt ist. Die Menschen sitzen nur in ihren Kellern.“

„Wir konnten kaum schlafen, niemand konnte schlafen. Von den ganzen Bombenangriffen hat der ganze Körper weh getan. Ich hatte mir in eine Ecke einen „Überlebensplatz“ eingerichtet, jeder von uns hatte Angst. Unser Kloster ist mit Hilfe von Aid tot he Church in Need gebaut worden, und der Bau ist noch nicht abgeschlossen. Leider haben wir keinen Keller. An diesen Tagen hatten wir auch keinen Strom, kein Wasser, kein Essen… nur die Vorräte, die wir mitgebracht haben. Ich hatte über zwei Tage eine Konserve gegessen; wenn man so was erlebt, hat man keinen Hunger. Ohne Essen kann man überleben, aber ohne Wasser nicht. Die Menschen sind aus ihren Häusern auf Wassersuche gegangen, einige von ihnen mussten deswegen brutal sterben. Es ist wie Selbstmord, wenn jemand in Mariupol auf die Straße geht. Wir haben unseren Gläubigen gesagt, dass sie zu Hause bleiben sollen und dass wir keine heiligen Messen feiern würden, denn es war zu gefährlich.“

„Am Samstag haben wir eine Kolonne von 100 Autos gebildet und wollten die Stadt verlassen. An allen Kontrollposten hat man uns durchgelassen, bis die Separatisten der selbsternannten Republik Donezk uns angehalten haben. Wir durften nicht weiterfahren, aber dafür Schutz in einem kleinen Dorf suchen. Von dort aus ging es dann auf Umwegen weiter. Schwangere Frauen und Kinder waren dabei. Ich werde das Bild nie vergessen, wie eine schwangere Frau auf Knien anflehte, uns durchzulassen und ihre Bitte wurde abgelehnt.“

Eine Ordensfrau verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen in der Ukraine.

“Überall war alles zerbombt, Menschenleichen lagen auf dem Weg”

„Sie können sich nicht vorstellen, was wir draußen alles gesehen haben. Das sind Bilder, die man nicht vergessen kann: Überall war alles zerbombt, Menschenleichen lagen auf dem Weg, wir mussten teilweise drumherum fahren. Diese Tragödie schreit zum Himmel!“

„Wir sind nun aus der Stadt weg, und ein jeder hat versucht, sein Leben an einem sicheren Ort zu retten, aber was passiert mit den Menschen, die dies nicht können und weiterhin in Mariupol bleiben? Zu vielen Menschen haben wir keinen Kontakt, wir wissen gar nicht, wo sie sind und wer noch am Leben ist. Lieber Gott, wann wird das Ganze ein Ende haben? Beten Sie für uns.“

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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

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Charkiw im Osten der Ukraine gehört zu den Städten, die aktuell am meisten unter Beschuss stehen. Am Dienstag wurde das Haus des dortigen römisch-katholischen Bischofs Pawlo Honczaruk von einem Bombenprojektil getroffen. Es riss ein Loch in das Dach; niemand wurde verletzt.

Küche im Bischofshaus versorgt Menschen in den U-Bahn-Schächten

„Nun haben wir also auch noch so ein ,Geschenk’ erhalten“, erklärt der Bischof in einem kurzen Videoclip, den er dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) übermittelt hat.

Die Arbeit im Haus geht unvermindert weiter: Frauen bereiten in der Küche warme Mahlzeiten zu, diese werden in zwei naheliegende U-Bahn-Stationen gebracht, in denen sich hunderte Menschen aufhalten.

Bischof Pavlo Honczaruk vor dem beschädigten Dach des Bischofshauses in Charkiw © Kirche in Not

Katholischer und orthodoxer Bischof besuchen Verletzte

Im einem Schutzkeller hat Bischof Honczaruk nach Mitteilung der Diözese Charkiw-Saporischschja mit etwa 40 Personen Schutz vor den zunehmenden Angriffen gefunden; auch Bischof Mytrofan von der orthodoxen Kirche der Ukraine ist dort untergekommen. Die beiden Bischöfe besuchen Verletzte im Krankenhaus und packen bei der Verteilung von Lebensmitteln mit an. Der Krieg hat auch diese ökumenische Zusammenarbeit möglich gemacht.

Bischof Honczaruk berichtet von großen Schäden und zahlreichen Toten in anderen Stadtvierteln Charkiws. Die Bilder vom Bombeneinschlag auf dem zentralen Freiheitsplatz in Charkiw gingen um die Welt. Dort wurde ein Verwaltungsgebäude zerstört; es sollen nach ukrainischen Angaben mindestens 20 Personen getötet worden sein.

Bischof Honczaruk und der orthodoxe Bischof Mytrofan besuchen einen Verletzten. © Kirche in Not

Auch Wohngebäude schwer getroffen

Das russische Militär hat mehrfach betont, in der Ukraine würden keine Zivilobjekte angegriffen. Doch ein zweiter an KIRCHE IN NOT übermittelten Videoclip zeigt schwer beschädigte Wohnblöcke, die laut dem Bischof gegenüber einer zerstörten Fabrik liegen. „Das waren Wohnungen. Alle Fenster sind zerborsten. Viele Menschen wurden getötet. Auch die Oberleitungen einer Buslinie sind zerstört“, stellt er betroffen fest.

„Hier ist überall Blut“

Der Clip zeigt mehrere ausgebrannte Privatautos; es sind Explosionstrichter zu sehen. Nur ein einzelner älterer Mann, den der Bischof zur Vorsicht mahnt, schleppt sich auf der Straße entlang. Es ist auch zu sehen, wie Bischof Honczaruk in einen Pkw blickt: „Hier wurde geschossen, da ist überall Blut.“

Bischof Pavlo Honczaruk mit Menschen in einem Luftschutzkeller.

Nothilfe auch für die Ostukraine

Die Lage in Charkiw und andernorts spitzt sich derweil weiter zu. „Kirche in Not“ hat nach Kriegsausbruch ein Nothilfe-Paket in Höhe von einer Million Euro auf den Weg gebracht. Das Geld kommt Priestern und Ordensleuten zugute, die im ganzen Land in den Pfarreien, bei den Flüchtlingen, in Waisenhäusern und Altenheimen arbeiten. Darüber hinaus leistet das Hilfswerk Nothilfe für die vier griechisch-katholischen Exarchate und die beiden lateinischen Diözesen in der Ostukraine, die Charkiw, Donezk, Saporischschja, Odessa und die Krim abdecken.

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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

Die katholische Kirche in der Ukraine setzt ihre Seelsorge auch unter Beschuss fort. Das berichtet die Projektreferentin für die Ukraine des weltweiten päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“, Magda Kaczmarek, die im ständigen Kontakt mit der Kirche vor Ort steht. Am Samstagmorgen seien die Priesterseminaristen aus Worsel am Stadtrand von Kiew evakuiert und in eine andere Diözese verlegt worden. „In diesem Teil von Kiew wird gekämpft, wir haben Bilder bekommen, die zeigen, wie die Mauern des Priesterseminars durch Artilleriegeschütze und Granaten beschädigt wurden“, sagt Kaczmarek.
Magda Kaczmarek, Projektreferentin für die Ukraine bei KIRCHE IN NOT.

Nothilfe Ukraine

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Situation ist dramatisch

Dramatisch sei ihren Angaben zufolge auch die Situation in Charkiw, wo die Straßen menschenleer seien und sich die Einwohner alle in Kellern und Bunkern versteckt hielten. Der römisch-katholische Bischof von Charkiw-Saporischschja, Pawlo Honczaruk, harre seit ein paar Tagen mit mehreren Familien in einem Bunker aus. Dort habe auch der orthodoxe Bischof der Region Zuflucht gesucht.

Inmitten des unaufhörlichen Bombardements sandte Bischof Honczaruk eine Dankesbotschaft an „Kirche in Not“: „Wir sind wirklich überrascht und sehr ermutigt, dass so viele Menschen für uns aktiv werden. Ich danke allen aufrichtig, dem gesamten Team von ‚Kirche in Not‘, allen Mitarbeitern, Freiwilligen und Wohltätern. Ich wünsche mir, dass dieser entfesselte Krieg so schnell wie möglich endet.“ Die kurze Nachricht endet mit den Worten: „Meine Botschaft ist kurz und ich muss Schluss machen, weil ständig Bomben fallen. Gott segne Sie!“

In der strategisch wichtigen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer kam es am Wochenende wiederholt zu Raketen- und Bombenangriffen aus der Luft und von Kriegsschiffen. In den ersten beiden Kriegstagen gab es in der ganzen Stadt lange Schlangen und der Mangel an Grundnahrungsmitteln wie Brot und Treibstoff war enorm. Der römisch-katholische Bischof von Odessa, Stanislaw Schyrokoradjuk, bestätigt, dass jetzt Hilfe aus den Nachbarländern eingetroffen sei, „aber wir leben von Tag zu Tag, die Situation ist kritisch. Wir bleiben hier und bitten um Ihr Gebet!“

Ein Priester und Bischof Hontscharuk besuchen einen verletzten Mann (re: Bischof Pawlo Hontscharuk, Bischof von Charkiw-Saporischschja).

- Pater Justyn, Albertiner aus der ukrainischen Stadt Kamjanez-Podilskyj

Ankunft Tausender Flüchtlinge in der Westukraine

In Lwiw (Lemberg), nahe der Grenze zu Polen und außerhalb der Kampfzone, setzt die Ortskirche ihre Arbeit zur Unterstützung der Bevölkerung angesichts der Ankunft Tausender Flüchtlinge in der Westukraine fort. Schwester Natalia, eine Ordensfrau der griechisch-katholischen Kongregation der Heiligen Familie schrieb „Kirche in Not“: „Wir helfen Flüchtlingen, rüsten Luftschutzbunker aus, empfangen die Menschen, ganz besonders Frauen und Kinder. Die meisten gehen ins Ausland weiter, aber sie haben die Möglichkeit, sich bei uns auszuruhen. Und wir beten gemeinsam. Danke für alles!“

Pater Justyn, ein Pauliner-Pater aus Kamjanez-Podilskyj (nahe der Grenze zu Rumänien und Moldau), berichtet über seine Reise durch das Land: „Für eine Strecke von 150 Kilometern habe ich acht Stunden gebraucht. Die Straßen waren voll, die Menschen flüchteten in Richtung Westen. Es gab Staus und Warteschlangen vor Geschäften, Apotheken und an Tankstellen. Die Menschen haben Angst, weil sie nicht wissen, was als Nächstes passieren wird. Das Gebet ist dringend notwendig.“

Warteschlange für warmes Essen in Saporischschja.

Ein berührendes Foto, das „Kirche in Not“ erreicht hat, zeigt einen jungen Mann in der Kathedrale von Charkiw. Er ließ sich dort kurz vor seiner Einberufung in die Armee taufen und empfing seine Erstkommunion. Die Einberufung aller Männer zwischen 18 und 60 Jahren ist für viele Familien traumatisierend. Die Projektleiterin einer der Eparchien, die sich mit „Kirche in Not“ in Verbindung gesetzt hat, um Nothilfe zu erbitten, beendete ihre E-Mail mit den Worten: „Mein Mann und meine beiden Söhne, beides Familienväter, wurden einberufen. Das ist jetzt unser Leben. Vielen Dank für Ihre Gebete und Ihre Unterstützung.“

Ein junger Mann aus Charkiw lässt sich taufen.

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Nach Kriegsbeginn herrscht in der Ukraine eine Mischung aus Ungewissheit und Angst, berichtet Magda Kaczmarek, Projektreferentin für die Ukraine bei KIRCHE IN NOT. Sie steht in ständigem Kontakt mit den Projektpartnern vor Ort, die der katholischen Kirche angehören.

„Die führenden Bischöfe des Landes haben dazu aufgerufen, das Land nicht zu verlassen. Das ist eine schwierige Entscheidung, vor allem für die Priester der griechisch-katholischen Kirche, die verheiratet sind und Kinder haben. Sie fürchten weniger um ihr eigenes Leben als um die Sicherheit ihrer Kinder und Familien“, erklärte Kaczmarek.

Aus der Hauptstadt Kiew und vielen anderen ukrainischen Städten berichteten Projektpartner von Beschuss und Detonationen. Die Nacht hätten viele Menschen in Pfarren und Schutzbunkern verbracht, sagt Kaczmarek. Unklar sei, welche Ziele als nächste attackiert würden.

Magda Kaczmarek, Projektreferentin für die Ukraine bei KIRCHE IN NOT.

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 „Wir haben keine Zeit, Angst zu haben”

Der Paulinerpater Roman Laba aus Browary, einem Vorort der Hauptstadt Kiew, sagte in einer Videobotschaft gegenüber KIRCHE IN NOT, dass am Donnerstag beim ersten Raketenangriff auf die Stadt um 5 Uhr morgens sieben Menschen gestorben und etwa 17 verletzt worden seien. Sieben Raketenangriffe hätten sie insgesamt erlebt. Daraufhin hätten viele Menschen die Stadt verlassen und seien in den Westen des Landes geflohen.

„Die erste Panik ist vorerst vorbei. Viele Menschen kamen auf der Suche nach Hilfe und Obdach in unsere Pfarre, also haben wir Notunterkünfte im Keller unseres Klosters und in der unfertigen Klosterkirche eingerichtet. Im Moment haben wir etwa 80 Menschen bei uns, darunter Gemeindemitglieder und Menschen aus umliegenden Gebäuden“, erzählt Pater Roman. „Bitte beten Sie für die Ukraine“, endet die Botschaft.

Aus dem Südosten der Ukraine teilte Bruder Vasyl aus einem Dorf in der Nähe von Mariupol mit: „Wir haben keine Zeit, Angst zu haben. Wir bleiben und helfen den Menschen, diese Situation zu überstehen.“ Mariupol, eine wichtige Hafenstadt, liegt nur 60 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und sehr nah an den Gebieten unter Kontrolle der Separatisten, und ist damit auch heftig unter Beschuss.

Mitglieder der Gemeinde aus Browary haben im Keller des Hauses der Paulinerpatres Unterschlupf gesucht.

„Die Kinder sind alle traumatisiert”

Die Bedrohung und die Angst vor einer weiteren Eskalation erhöhten sich von Stunde zu Stunde. Das schlage sich auch in der Haltung der Menschen nieder, berichtet Bruder Vasyl: „Einige Menschen sind zu uns gekommen, um zum ersten Mal in ihrem Leben zu beichten. Ältere und kranke Menschen rufen uns zu sich zur Beichte. So wollen sie auf den Tod vorbereitet sein, wenn es denn so weit kommen sollte.“

Neben der geistlichen Begleitung ist er mit der Unterstützung von Laien aktuell damit beschäftigt, Kinder aus mittellosen Familien zu evakuieren und auf dem Land in der Zentralukraine in Sicherheit zu bringen. „Die Kinder sind alle traumatisiert, weil es hier in der Gegend bereits Beschuss gegeben hat, und wir beruhigen sie und sagen ihnen, dass sie Erholung brauchen“, berichtet Bruder Vasyl.

KIRCHE IN NOT steht auch in Kontakt mit Weihbischof Jan Sobilo aus dem Bistum Charkiw-Saporischschja, das ebenfalls in der Ostukraine liegt. Er stammt aus Polen, aber es komme für ihn nicht infrage, sich jetzt in Sicherheit zu bringen: „Ich bin hierhergekommen, um den Menschen zu dienen. Diese schlimme Kriegszeit muss sich auch wieder in Segen verwandeln, damit die Güte und die Liebe gewinnen“, gibt er seiner Hoffnung Ausdruck.

Dennoch schließt er ein Bombardement seiner Stadt nicht aus. Er hofft weiterhin auf die Hilfe von KIRCHE IN NOT: „Das Hilfswerk stand uns immer zur Seite. Wenn es zum Schlimmsten kommen sollte: Bitte helfen Sie uns weiterhin!“

Als Reaktion auf den Kriegsausbruch in der Ukraine hat KIRCHE IN NOT ein Nothilfe-Paket in Höhe von einer Million Euro auf den Weg gebracht. Das Geld komme nach Aussage des Geschäftsführenden Präsidenten, Dr. Thomas Heine-Geldern, Priestern und Ordensleuten zugute, die im ganzen Land in den Pfarren, bei den Flüchtlingen, in Waisenhäusern und Altenheimen arbeiten.

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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

Russland führt weiterhin Krieg gegen die Ukraine. Gerade im Winter wird die Infrastruktur immer wieder gezielt von Russland angegriffen, wodurch die Zivilbevölkerung leiden muss.

Die Kirche bleibt bei den Menschen und leistet handfeste Hilfe in dieser lebensgefährlichen Lage zum Beispiel in Suppenküchen, Waisenhäusern, kirchlichen Kindergärten und Flüchtlingsunterkünften.

„KIRCHE IN NOT wird die Ukraine in dieser sehr kritischen und schwierigen Zeit nicht im Stich lassen“, versicherte der Geschäftsführende Präsident von KIRCHE IN NOT, Thomas Heine-Geldern. „Wir müssen jetzt den Priestern und Ordensschwestern in den Pfarreien, bei den Flüchtlingen, in den Waisenhäusern und Altenheimen beistehen.“ In einem ersten Nothilfe-Paket wird KIRCHE IN NOT insgesamt weit über 6000 Priester und Ordensleute mit einer Million Euro unterstützen.

Eine Ordensfrau verteilt Lebensmittel an bedürftige Menschen in der Ukraine.

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„KIRCHE IN NOT wird die Ukraine nicht im Stich lassen”

Der römisch-katholische Erzbischof und Metropolit von Lemberg, Mieczeslaw Mokrzycki, betonte im Gespräch mit KIRCHE IN NOT: „Wir sind bereit, die Menschen in den Kirchen willkommen zu heißen, ihnen Lebensmittel und Wasser zur Verfügung zu stellen. Wir haben Erste-Hilfe-Kurse für Priester, Ordensleute und Laien organisiert, um notfalls verletzte Menschen pflegen zu können.“

Auch das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, erklärte: „Wir stehen vor einer schweren humanitären Krise, und die Hilfe wird immer schwieriger. Die Priester sind die einzigen Vermittler, weil sie reisen und Hilfsgüter mitnehmen können. Sie sind die Helden unserer Zeit. Sie werden nicht weglaufen. Wir werden bei unseren Leuten bleiben.“

Die Kirche bleibt bei den Menschen und nimmt die Flüchtlinge auf, KIRCHE IN NOT hilft den Helfern.

Warteschlange vor einer Essensausgabe des Albertinerordens in der ukrainischen Stadt Saporischschja.

BETEN SIE FÜR DIE MENSCHEN IN DER UKRAINE

Bitte schließen Sie die Menschen in der Ukraine in Ihr Gebet ein und beten Sie für eine friedliche und diplomatische Lösung der aktuellen Spannungen. Bestellen Sie hierfür unser kostenloses Gebetsblatt mit dem Gebet um Frieden für die Ukraine. Stellen Sie in unserer virtuellen Kapelle eine Kerze auf.

Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“

Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.

Unterstützen Sie die Arbeit der Kirche in der Ukraine und helfen Sie den notleidenden Menschen mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Nothilfe Ukraine

Die katholische Kirche in der Ukraine setze ihre Hoffnung im gegenwärtigen Konflikt weiterhin auf Friedensgespräche und diplomatische Lösungen. Das sagte der römisch-katholische Erzbischof von Lemberg und Metropolit, Mieczyslaw Mokrzycki, während eines Besuchs in der internationalen Zentrale des weltweiten päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN), am Montag, 21. Februar.

Die Kirche bereite sich im ganzen Land auf eine mögliche Flüchtlingswelle vor, erklärte Mokrzycki. „Wir sind bereit, die Menschen in den Kirchen willkommen zu heißen, ihnen Nahrung und Wasser zur Verfügung zu stellen. Wir haben Erste-Hilfe-Kurse für Priester, Ordensleute und Laien organisiert, um notfalls Verletzte pflegen zu können.“ Der Erzbischof berichtete, dass ukrainische Binnenflüchtlinge bereits im Westen des Landes angekommen seien. Man habe leerstehende Häuser gemietet, die nun als Flüchtlingsunterkünfte dienen.“

Der römisch-katholische Erzbischof von Lemberg und Metropolit, Mieczyslaw Mokrzycki.

Aus seiner Sicht gebe es immer noch Hoffnung auf einen Kompromiss. „So lange noch geredet wird, gibt es etwas Hoffnung. Krieg bringt keine Erlösung, nur Zerstörung, Schmerz und Unfrieden“, betonte Mokrzycki.

Von der internationalen Solidarität mit der Ukraine zeigte sich Erzbischof Mokrzycki tief bewegt. „Wir sind der ganzen Weltkirche und besonders Papst Franziskus sehr dankbar, der zum Gebet für die Ukraine weltweit aufgerufen hat“, sagte er.

„Ich möchte diese Bitte erneuern: Setzt dieses Gebet fort. Betet weiter, bis der endgültige Frieden kommt!“ rief Mokrzycki auf.

Die Ukraine ist eines der Hauptförderländer von KIRCHE IN NOT. Im vergangenen Jahr hat unser Hilfswerk in dem osteuropäischen zahlreiche Projekte mit insgesamt rund 4,8 Millionen Euro unterstützt.

Unterstützen Sie die Arbeit der Kirche in der Ukraine in dieser Zeit und helfen Sie den notleidenden Menschen mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Ukraine

Die Kongregation der „Dienerinnen Mariens“ wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in Madrid gegründet, um Kranke in den Krankenhäusern und im häuslichen Umfeld unentgeltlich und mit besonderer Liebe und Fürsorge zu pflegen. In jedem Kranken erkennen sie Christus selbst.

Bereits seit 1875 ist die Gemeinschaft auch auf der Karibikinsel Kuba vertreten. Heute sind in der Hauptstadt Havanna Schwestern aus verschiedenen Ländern tätig. Sie stammen aus Spanien, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und aus Kuba selbst.

Nachts halten sie Nachtwachen in den Krankenhäusern oder bei Patienten, die sie daheim pflegen. Tagsüber waschen sie die Kranken und bereiten ihnen Essen zu.

Nachts halten sie Nachtwachen in den Krankenhäusern oder bei Patienten, die sie daheim pflegen. Tagsüber waschen sie die Kranken und bereiten ihnen Essen zu. Die Pandemie hat diesen Dienst sehr erschwert.

Zudem kommen täglich hilfesuchende Menschen an die Pforte des Klosters. Mehr als dreißig Arme, Alkoholabhängige und psychisch Kranke klopfen an die Tür der Schwestern. Auch sie finden Hilfe, Trost und Fürsorge.

„Sie können sich nicht vorstellen, wie prekär die Lage in den kubanischen Familien ist. Die meisten können sich das, was für ein würdiges Leben notwendig ist, nicht leisten“, berichtet Schwester Maria Isabel. Da die Schwestern ihren Dienst aus Liebe und für Gottes Lohn verrichten, sind sie selbst materiell arm. Sie sind daher dankbar für die 7.000 Euro, die unsere Wohltäter als Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt gespendet haben. Schwester Maria Isabel schreibt: „Noch einmal möchten wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, in der auch die Dankbarkeit so vieler Menschen widerhallt, die von unserer Gegenwart, unserem Dienst inmitten dieses Volkes profitieren. Wir bitten Gott den Vater, dass Er Sie in Seiner Vorsehung weiterhin segne und in vielen Herzen die Großzügigkeit erwecke, um mit den Benachteiligten zu teilen.“

KIRCHE IN NOT unterstützt jedes Jahr Tausende Ordensschwestern in aller Welt. 2020 waren es über 18.000.

Aus Indien werden derzeit wieder rasant steigende Zahlen von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Laut einer aktuellen Statistik sterben vor allem in den Metropolen Delhi und Mumbai aktuell viele Einwohner an Covid-19.

Angesichts der bevorstehenden Wahlen in fünf Bundesstaaten sind viele Menschen in Sorge, dass sich beispielsweise bei großen Wahlkampfveranstaltungen das Virus weiterverbreiten könnte. Einer der Bundesstaaten, in dem gewählt wird, ist Uttar Pradesh im Norden. Er ist der bevölkerungsreichste des Landes; hier leben 200 Millionen Menschen.

Die neuartige Omikron-Variante von SARS-CoV-2 breitet sich zwar derzeit im Land aus. Doch ein großer Teil der Bevölkerung ist doppelt geimpft, sodass es voraussichtlich nicht zu großen Wellen von schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen kommen wird wie im vergangenen Jahr, als die Impfquote noch niedrig war und ein Notstand in Krankenhäusern herrschte.

Im Juli 2021 hatte KIRCHE IN NOT auf Hilferufe von mehreren Bischöfen aus Indien reagiert und ein großes Hilfspaket verabschiedet. Weil Kirchen geschlossen waren, konnten Gottesdienste gar nicht oder nur online stattfinden. Kollekten, die für Priester und Schwestern sowie deren Arbeit in den Pfarren überlebenswichtig sind, fielen weg. KIRCHE IN NOT hatte daraufhin rund 200 Projekte in mehr als 140 Diözesen gefördert.

Gemeindemitglieder betrauern einen Priester, der an Covid-19 gestorben ist.

Helfen Sie mit Ihrer Spende.

Unterstützen Sie notleidende Christen in Indien!

Nothilfe für mehr als 140 indische Diözesen

Das Programm umfasste medizinische Versorgung und Rehabilitationsmaßnahmen für an Covid-19 erkrankte Priester und Schwestern sowie Soforthilfen für die bedürftigsten Familien durch die ärmsten Pfarren in den Diözesen. Teil des Programms waren auch die Anschaffung von Luftfiltern und Sauerstoffgeräten für die Notfallversorgung. Nach Quellen des Vatikans sind mindestens 400 Priester und Ordensschwestern in Indien an Covid-19 gestorben.

„Es ist ein Segen, dass KIRCHE IN NOT auf uns zugekommen ist, um uns in dieser schrecklichen und dramatischen Situation mit dieser Nothilfe zu unterstützen“, schrieb Bischof Bhagyaiah Chinnabathini von Guntur, einem der am stärksten von der Pandemie betroffenen Gebiete im Bundesstaat Andhra Pradesh im Südosten Indiens.

Indische Schwestern danken den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für Ihre Unterstützung von Kursen, um sich über Covid-19 weiterzubilden.

Die Armut ist noch größer geworden

Eine besonders arme und häufig vernachlässigte Region Indiens ist der Nordosten des Landes. Dort fördern wir derzeit in der Erzbdiözese Shillong eine Gemeinde in einer abgelegenen Gegend. Im Dorf Sohphoh leben 115 katholische Familien vom Stamm der Khasi, um die sich Franziskanermissionsbrüder kümmern. Die meisten Familien im Dorf haben sechs bis acht Kindern, aber die meisten können nicht zur Schule gehen.

Während der Covid-19-Pandemie sind viele Einwohner gestorben, sodass die Armut noch größer geworden ist. Die Lebensumstände in dieser Region sind herausfordernd: Die extreme Sommerhitze und die bitterkalten Winter machen das Leben schwer, Krankheiten wie Malaria sind weitverbreitet.

Die Ordensmänner haben noch keine geeignete Unterkunft. Um ihren Dienst jedoch angemessen verrichten zu können, benötigen sie geeigneten Wohnraum. Die Gemeindemitglieder bitten die Wohltäter von KIRCHE IN NOT um Hilfe, da sie die Ordensmänner kaum unterstützen kann. Bitte helfen Sie mit Ihre Spende.

Einer der Franziskanermissionsbrüder aus Sohphoh (Indien) besucht eine Familie.
Um die Arbeit der Kirche in Indien und den Einsatz von Priestern und Ordensleuten in den Gemeinden zu unterstützen, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden  – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

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Verwendungszweck: Indien

Tyros und Sidon: Bibellesern kommen diese Städtenamen bekannt vor – oft als Ort kriegerischer Auseinandersetzungen oder Prophezeiungen im Alten Testament. Im ohnehin wirtschaftlich wie politisch schwer gebeutelten Libanon von heute gehört das Gebiet um die beiden Mittelmeermetropolen zu den ärmsten Regionen des Landes.

Zwischen Tyros und Sidon liegt das Dorf Aaddousiyyeh. Dort wohnt Nohada, 73 Jahre und Witwe. Ihr einziger Sohn ist schon vor Jahren ausgewandert, so wie es in der aktuellen Krise immer mehr junge Libanesen tun. Sie hat nur eine kleine Rente, ist chronisch krank und läuft an Krücken.

Sie ist vollkommen auf die Hilfe ihrer Nachbarin Mariam angewiesen. Mariam ist die einzige Muslima im Dorf. Aaddousiyyeh wird mehrheitlich von maronitisch-katholischen Christen bewohnt.

Die 73-jährige Nohada erhält ein Lebensmittelpaket von KIRCHE IN NOT.

Die Menschen im Libanon brauchen Ihre Hilfe. Ihre Spende wirkt!

Die Lage wird immer schlechter

Zuständig für sie ist Pfarrer Geryes, 29 Jahre alt und erst im vergangenen Jahr zum Priester geweiht. Er steht als Seelsorger des Dorfes in einer Familientradition: Schon sein Urgroßvater – die maronitische Kirche erlaubt Priestern die Ehe – war Pfarrer in Aaddousiyyeh.

Die Lage ist seither immer schlechter geworden, erzählt Geryes KIRCHE IN NOT: „Vor der Krise waren etwa 20 Prozent unserer Gemeindemitglieder arm, heute sind es 80 Prozent.“ Und arm meint im Libanon: Oft mit weniger als umgerechnet einem Euro am Tag überleben.

Pfarrer Geryes‘ Gemeinde gehört zur maronitischen Erzeparchie (Erzdiözese) Tyros. Heute leben auf dem Gebiet nur noch gut 50 000 Christen. Der Bürgerkrieg bis 1990, die Krieg zwischen der Hisbollah und Israel 2006 und die jüngste Krise mit Politchaos, Inflation und Nahrungsmittelknappheit hat im ganzen Land viele Christen aus dem Land getrieben.

Insgesamt werden 1500 Lebensmittelpakete an bedürftige Menschen in der Erzeparchie Tyros verteilt, wie zum Beispiel im Dorf Aaddousiyyeh.

- Maronitisch-katholischer Erzbischof Charbel Abdallah (Tyros/Libanon)

Wer von den Gemeindemitgliedern geblieben ist, dem fehlt oft schlicht das Geld zum Auswandern. Die meisten Christen seiner Diözese sind kleine Bauern oder Arbeiter, die nahe der israelischen Grenze leben, erklärt Erzbischof Charbel Abdallah: „Die Menschen sind verzweifelt, es fehlt an allem: Lebensmittel, Strom, Medikamente, Milch. Auf allen Ebenen brauchen sie Hilfe, um überleben zu können.“

Zu den jüngsten Gemeindemitgliedern in Aaddousiyyeh gehören Fadi und Rana, Eltern von zwei kleinen Kindern. Sie sind deshalb noch da, weil Fadi im Gegensatz zu vielen Altersgenossen einen relativ sicheren Job beim Militär hat. Doch gut ein Viertel seines Lohns geht für die Hypothek auf das Haus drauf, erzählt er. Fleisch oder Fisch kann sich die junge Familie nicht mehr leisten.

Pfarrer Geryes (links) ist der zuständige Seelsorger in Aaddousiyyeh und kümmert sich um die Verteilng der Lebensmittelpakete.

„Es fehlt an allem”

Erzbischof Abdallah und Pfarrer Geryes versuchen so gut wie möglich für die ihnen anvertrauten Menschen da zu sein – geistlich wie materiell. „Weil ich nicht mehr weiter wusste, habe ich an KIRCHE IN NOT geschrieben, ob sie uns helfen können“, erzählt der Erzbischof.

„Die Antwort kam schnell und so können wir in mehreren Etappen 1500 Lebensmittelpakte an besonders arme Familien und Alleinstehende in meiner ganzen Diözese verteilen.“ Jedes Paket erhält Grundnahrungsmittel wie Brot, Reis oder Mehl, Speiseöl und andere lebensnotwenige Dinge. Die Finanzierung ist erst einmal bis Juli gesichert.

„Diese Hilfe bedeutet uns sehr viel. Die Menschen im Libanon freuen sich, dass sie solche Solidarität erfahren“, betont der Erzbischof. „Wir danken allen Wohltätern von ,Kirche in Not`von ganzem Herzen. Die Lebensmittelpakte helfen unseren Leuten, ihren Alltag zu meistern.“

Der maronitsich-katholische Erzbischof Charbel Abdallah im Verteilzentrum der Lebensmittelpakete.
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Verwendungszweck: Libanon