Venezuela: Bibeln für die Evangelisierungsarbeit - KIRCHE IN NOT Österreich
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Venezuela: Bibeln für die Evangelisierungsarbeit

Venezuela: Bibeln für die Evangelisierungsarbeit

Immer wieder erreicht uns die Bitte „Schickt uns Bibeln!“

01.07.2026 HILFSPROJEKT

Immer wieder erreichen uns aus Venezuela Bitten um Bibeln für die Evangelisierungsarbeit in den Pfarren. Der Diözese El Tigre im Nordosten Venezuelas konnten wir dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 32.590 Euro gespendet hatten, bereits 5.500 Bibeln zur Verfügung stellen. Denn dort wurde eine Initiative gestartet, um die Gläubigen in die Lage zu versetzen, sich bewusst für das Leben mit Christus zu entscheiden und dabei selbst zu Missionaren für andere zu werden.

Es wurden Evangelisierungsgruppen ins Leben gerufen, die von extra dafür ausgebildeten Gruppenleitern begleitet werden. Das wichtigste Instrument der Glaubensvertiefung ist dabei die Heilige Schrift. Denn die Treffen sollen keine bloßen geselligen Zusammenkünfte sein, sondern Pater Enrique Villalba Vallez, der Verantwortliche, betont: „Jedes Treffen geht aus vom Wort Gottes, das das Leben erleuchtet. Dadurch soll die Rechtgläubigkeit und die Spiritualität gewährleistet sein. Es geht nicht um eigene Ideen, sondern um die Offenbarung. Unsere Evangelisierungsgruppen sollen wahre Orte der Begegnung mit Christus sein.“

Immer wieder erreichen uns Bitten, die lauten „Bitte schickt uns Bibeln!“ Denn in den sozialen Brennpunkten und den ländlichen Gebieten sind die Pfarrgemeinden nicht in der Lage, genug Bibeln anzuschaffen.

Auch in anderen Diözesen gibt es ähnliche Programme. Wichtig ist diese Arbeit auch deshalb, weil sich in Venezuela Sekten ausbreiten. So sollen die Gläubigen in der Lage sein, ihren eigenen Glauben zu kennen und ihn mutig und korrekt erklären zu können. „Der gläubige Katholik hat keine mehr davor, seine Bibel aufzuschlagen, um seinen Glauben zu erklären. Der Glaube aus purer Gewohnheit wird zu einem Glauben aus Überzeugung“, sagt Pater Enrique.

Ziel ist es, das missionarische Engagement in den Gemeinden zu fördern und die Einheit unter den Gläubigen zu stärken, so dass daraus auch weitere Initiativen, beispielsweise Werke der Nächstenliebe, entstehen.

Immer wieder erreichen uns daher Bitten, die lauten „Bitte schickt uns Bibeln!“ Denn in den sozialen Brennpunkten, den Randgebieten der Städte und den ländlichen Gebieten sind die Pfarrgemeinden nicht in der Lage, genug Bibeln anzuschaffen, weil die Menschen arm sind. Wer hilft mit, dass das Wort Gottes das Leben von Menschen tiefer durchdringen kann?

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Zahlen und Fakten

8.600 Euro Die Erfahrung zeigt leider, dass viele Jugendliche den Kontakt zur Kirche verloren haben. Dies veranlasste Bischof Neri José Tondello dazu, sich mit den Jugendleitern der Diözese zusammenzusetzen. Dabei kam die Idee auf, einen Kongress für die Jugend der Diözese zu veranstalten, bei dem junge Menschen die Freude am Glauben wiederfinden und sich als Teil einer großen Gemeinschaft fühlen können.
Der Kongress ist mit dem Titel „Pilger der Hoffnung“ überschrieben, wie es bereits das Heilige Jahr der Hoffnung war. Die Jugendlichen sollen spüren, dass sie wertvoll sind für die Kirche, und sie sollen die Chance bekommen, ihren Glauben zu vertiefen. Möglicherweise können dadurch auch geistliche Berufungen erweckt werden, die die Kirche im Amazonasgebiet so dringend benötigt. Stattfinden soll der dreitägige Kongress im August 2026, und es sollen mehr als 1.500 Jugendliche daran teilnehmen. Die Ortskirche bemüht sich nach Kräften, die notwendigen Mittel aufzubringen, aber die braucht Hilfe. Wir möchten helfen.

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