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Burkina Faso: Ausbildungshilfe für 61 Seminaristen im vom islamistischen Terror betroffenen Norden

Burkina Faso: Ausbildungshilfe für 61 Seminaristen im vom islamistischen Terror betroffenen Norden

01.04.2020 HILFSPROJEKT

Die Diözese Ouahigouya liegt im Norden Burkina Fasos, der seit 2019 stark durch islamistischen Terrorismus zu leiden hat. Immer wieder kommt es zu Massakern und Attentaten. Viele Menschen sind nach den Angriffen der Dschihadisten auf der Flucht.

Trotz der Gefahr und der sich ausbreitenden Angst bereiten sich zurzeit 61 junge Männer aus der Diözese darauf vor, unter diesen schwierigen Bedingungen Priester zu werden. Die Gläubigen nehmen großen Anteil an den Berufungen, die aus ihrer Mitte hervorgehen. Sie tragen die jungen Männer im Gebet mit und bringen auch materielle Opfer, um ihre Ausbildung zu ermöglichen, obwohl die meisten selbst nicht viel haben. Auch die Familien der Seminaristen unterstützten die Ausbildung stets materiell, soweit es in ihren Möglichkeiten stand.

Seminaristen beim Unterricht in Burkina Faso

Nun sind aufgrund des Terrors aber viele Familien auf der Flucht. Sie mussten alles zurücklassen, womit sie bislang ihren Lebensunterhalt verdienten, und haben selbst nichts mehr. Sie können die Ausbildung der angehenden Priester nicht mehr materiell unterstützen. Auch die Priester in den Pfarren stehen vor der Aufgabe, die vielen Hilfesuchenden, die alles verloren haben, zu unterstützen.

Damit die 61 mutigen jungen Männer, die ungeachtet der Gefahr für Leib und Leben ihren Weg zum Priestertum fortsetzen wollen, auch in diesem Jahr die Fortsetzung ihrer Ausbildung zu ermöglichen, unterstützt KIRCHE IN NOT sie mit insgesamt 30.000 Euro.

Zahlen und Fakten

Mit 30.000 Euro möchte KIRCHE IN NOT die Ausbildung von 61 Seminaristen in Burkina Faso unterstützen.
Ihre Spende leistet einen Beitrag zu deren Ausbildung. Die Seminaristen versprechen, für alle zu beten, die ihnen helfen.

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