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Andrew Adeniyi Abayomi ist Pfarrvikar in der Pfarre St. Franz Xaver in Owo im Südwesten Nigerias. Er war dabei, als bislang unbekannte Täter am Pfingstsonntag ein Massaker an der dortigen Gottesdienstgemeinde verübten. Dabei wurden lokalen Angaben zufolge mindestens 38 Personen getötet und Dutzende schwer verletzt. Pfarrer Abayomi hat mit KIRCHE IN NOT über die traumatischen Erlebnisse gesprochen.

KIRCHE IN NOT: Wo befanden sie sich, als der Angriff geschah?

PFARRVIKAR ANDREW ADENIYI ABAYOMI: Die Festmesse zum Pfingstsonntag war gerade vorbei. Anschließend sollte vor der Kirche eine Prozession stattfinden. Ich stand noch im Altarraum und legte Weihrauch ein. Da hörte ich einen lauten Knall. Ich dachte zuerst: Da ist eine Tür zugeschlagen oder jemand ist gestürzt. Doch dann hörte ich weiteren Lärm und sah die Gemeinde in verschiedene Richtungen rennen. Ein Gottesdienstbesucher stürzte auf mich zu und schrie: „Herr Pfarrer, da sind Bewaffnete!“

Pfarrvikar Andrew Adeniyi Abayomi aus Owo in Nigeria.
Pfarrvikar Andrew Adeniyi Abayomi aus Owo in Nigeria.

Wie viele Angreifer waren es?

Ich habe sie nicht gesehen. Einige Augenzeugen sagen, es seien vier Personen gewesen, andere sprechen von sechs. Es sollen sich auch noch Angreifer unter die Gottesdienstbesucher gemischt haben. Wir kennen die genaue Anzahl nicht.

Hatten Sie Angst um Ihr Leben?

Ich hatte keine Angst um mein eigenes Leben. Ich habe vor allem daran gedacht, wie ich die Gemeindemitglieder retten könnte. Einige von ihnen verrammelten die Eingangstür. Ich forderte die Leute auf, in die Sakristei zu gehen. Von dort konnten sich einige ins Freie in Sicherheit bringen. Ich blieb die ganze Zeit bei den Menschen in der Sakristei.

Ich war von Kindern umringt, mehrere Erwachsene klammerten sich an mich. Ein paar Kinder haben sich sogar unter meinem Messgewand versteckt. Ich habe sie beschützt wie eine Henne ihre Küken. Viele Menschen schrien; ich habe versucht, sie zu beruhigen. Der Angriff dauerte etwa eine halbe Stunde. Er scheint sorgfältig geplant gewesen zu sein.

St.-Franz-Xaver-Kirche in Owo im Südwesten Nigerias. Hier kamen bei einem Anschlag an Pfingstsonntag 2022 mindestens 38 Menschen ums Leben.
St.-Franz-Xaver-Kirche in Owo im Südwesten Nigerias. Hier kamen bei einem Anschlag an Pfingstsonntag 2022 mindestens 38 Menschen ums Leben.

Was geschah dann?

Wir hörten von draußen, dass die Angreifer jetzt fort seien. Wir öffneten die Tür der Sakristei. Ich sah, dass zahlreiche Gemeindemitglieder tot oder verletzt waren. Ich war erschüttert. Ich habe die Unversehrten gebeten, die Verletzten ins Krankenhaus zu bringen. Wir ließen die Toten in der Kirche zurück und versuchten, die Verwundeten zu retten.

„Militante Gruppen mobilisieren jetzt auch im Südwesten Nigerias Kämpfer“

Der Südwesten Nigerias galt bislang als weitgehend friedlich, im Gegensatz zum Norden des Landes. Wie erklären Sie sich diesen plötzlichen Gewaltausbruch?

Wir haben gehört, dass militante Gruppen jetzt auch im Südwesten und in weiteren Landesteilen Kämpfer mobilisieren. Bislang lässt sich nicht feststellen, welcher Gruppe oder welcher Ethnie die Angreifer angehören.

Innenraum der Kirche in Owo.
Innenraum der Kirche in Owo.

Wie kümmern Sie sich jetzt um die Überlebenden?

Wir betreuen sie seelsorgerisch, besuchen sie und beten mit ihnen. Wir versuchen, die Familien der getöteten Menschen zu unterstützen. Es kommt auch Hilfe von staatlichen und privaten Organisationen, wie zum Beispiel dem Roten Kreuz. Sogar muslimische Organisationen und Imame unterstützen uns.

Wo liegt aktuell der größte Bedarf?

Wir brauchen finanzielle Hilfe, um die Überlebenden und die Familien der Todesopfer zu versorgen. Wir benötigen aber auch eine Sicherheitsstrategie. Bei dem Anschlag waren zwar Sicherheitsmitarbeiter und Polizei in der Nähe, aber sie sind uns nicht zu Hilfe gekommen. Wir brauchen jetzt einen eigenen Sicherheitsapparat.

Wie ist die Reaktion der Gläubigen auf den Anschlag?

Einige Gemeindemitglieder sind immer noch voller Angst. Wir versuchen, ihnen wieder auf die Beine zu helfen. Das Wichtigste dabei ist der persönliche Kontakt. Bei den Begegnungen mit den Gemeindemitgliedern habe ich festgestellt: Ihr Glaube ist nicht geschwächt, er ist sogar stärker geworden. Sie sind bereit, standhaft zu bleiben.

Bischöfe besuchen einen verletzten Mann, der den Anschlag in Owo überlebt hat.
Bischöfe besuchen einen verletzten Mann, der den Anschlag in Owo überlebt hat.
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Das internationale päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) ist zutiefst erschüttert über den schrecklichen Anschlag, der während der Pfingstfeierlichkeiten am 5. Juni in der katholischen Kirche St. Francis Xavier in Owo im Bundesstaat Ondo im Südwesten Nigerias verübt wurde und bei dem viele Menschen, darunter auch Kinder, getötet wurden.

Die Gedanken und Gebete von KIRCHE IN NOT (ACN)  sind bei den Opfern, den Verletzten, ihren Familien und der gesamten katholischen Gemeinschaft in Ondo.

„Heute ist Pfingstsonntag, eine Zeit, in der jeder Katholik in der Kirche sein sollte, um das Hochfest zu feiern. Es ist traurig zu sagen, dass während der heiligen Messe Männer unbekannter Herkunft mit Gewehren bewaffnet die katholische Kirche St. Francis Xavier angegriffen haben“, sagte Pater Augustine Ikwu, Kommunikationsdirektor der Diözese Ondo, in einer Erklärung, die KIRCHE IN NOT (ACN)   zugesandt wurde.

„Es wird befürchtet, dass viele Tote und Verletzte zu beklagen sind und die Kirche geschändet wurde“, sagte er.

„Die Identität der Täter bleibt unbekannt, während die Situation die Gemeinde am Boden zerstört ist“, fügte der katholische Priester hinzu.

„In der Zwischenzeit sind alle Priester der Gemeinde in Sicherheit und keiner wurde entführt“, sagte der Priester und zerstreute damit Gerüchte, die in den sozialen Medien kursierten.

„Der Bischof appelliert an uns, Ruhe zu bewahren, die Gesetze einzuhalten und dafür zu beten, dass Frieden und Normalität in unsere Gemeinde, unseren Staat und unser Land zurückkehren“, heißt es in der Erklärung abschließend.

KIRCHE IN NOT (ACN)   verurteilt diesen Ausbruch von Gewalt, einen weiteren terroristischen Akt in Nigeria, einen weiteren auf der langen Liste von Verbrechen gegen Christen. Das Land wird im Allgemeinen von Gewalt, Banditentum und Entführungen erschüttert, die zwar alle ethnischen und religiösen Gruppen des Landes betreffen, aber in den letzten Jahrzehnten zu einer langen Liste von schweren Angriffen auf die christliche Gemeinschaft geführt haben.

Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso

Erst letzte Woche organisierte KIRCHE IN NOT (ACN)  eine Pressekonferenz mit Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso, dem Erzbischof von Kaduna, um über die Unsicherheit und Gewalt in Nigeria zu sprechen. Obwohl die Probleme aus verschiedenen Richtungen kommen, stellte Erzbischof Matthew klar: „Die Regierung hat uns völlig im Stich gelassen; es ist das Fehlen einer guten Regierung, das dies verursacht. Banditen, Boko Haram, Entführungen – all das sind Symptome der Ungerechtigkeit, der Korruption, die im System herrscht. Wenn wir das Problem nicht an der Wurzel packen können, werden wir einen aussichtslosen Kampf führen.

Das Massaker fand im Südwesten Nigerias statt, einem Gebiet, das bisher nicht von der Unsicherheit und Gewalt betroffen war, die im Allgemeinen den Norden und den Mittleren Gürtel betrifft.

Auch wenn das Problem hauptsächlich intern ist, trägt der Westen nach Ansicht des Erzbischofs eine Mitschuld. „Zum Tango gehören immer zwei. Unsere Führer stehlen unser Geld und bringen es in den Westen, in die Schweiz, nach Paris, London und Frankfurt. Wenn der Westen ihr Geld nicht annehmen würde, würden sie es zu Hause lassen. Die westlichen Regierungen kollaborieren mit unseren Führern“.

KIRCHE IN NOT (ACN)   ruft alle politischen und religiösen Führer in der Welt auf, diesen Terroranschlag auf die katholische Kirche St. Francis Xavier in Owo, Ondo State, im Südwesten Nigerias, während der Pfingstfeierlichkeiten entschieden und ausdrücklich zu verurteilen.

HINWEIS: KIRCHE IN NOT    hat Videos von dem Anschlag auf die katholische Kirche St. Francis Xavier erhalten, die die Behauptungen in diesem Artikel bestätigen. Aufgrund des sensiblen und grafischen Charakters der Bilder hat die Hilfsorganisation beschlossen, sie nicht zu veröffentlichen.

 

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Nach der Misshandlung und Tötung einer jungen Christin ist es im Nordwesten Nigerias zu weiteren Attacken auf christliche Einrichtungen gekommen. Zuvor waren zwei mutmaßliche Täter festgenommen worden. Ein ökumenisches Bündnis hat für kommenden Sonntag, 22. Mai, zu friedlichen Protesten gegen die Gewalt aufgerufen.

Die 21-jährige Studentin Deborah Samuel Yakubu war am 12. Mai von Kommilitonen in Sokoto im Nordwesten Nigeria geschlagen, gesteinigt und anschließend in Brand gesteckt worden. Ihr wurde vorgeworfen, in einer WhatsApp-Gruppe den Propheten Mohammed kritisiert und damit Blasphemie begangen zu haben. Yakubu gehörte einer evangelikalen Freikirche an.

Christen aus Nigeria demonstrieren gegen die Gewalt in ihrem Land.

Demonstranten griffen die Kathedrale an

Nach der Festnahme der beiden Tatverdächtigen griffen Demonstranten unter anderem die Kathedrale der katholischen Diözese Sokoto an. Jugendliche hätten Kirchenfenster eingeschlagen und einen Gemeindebus verwüstet, teilte die Diözese KIRCHE IN NOT mit.

Lokalen Medien zufolge wurden gezielte Falschinformationen gestreut, wonach Kirchenführer wie der katholische Bischof Matthew Hassan Kukah für die Äußerungen von Deborah Samuel Yakubu verantwortlich seien. Meldungen, auch das Haus des Bischofs sei angegriffen worden, bewahrheiteten sich indes nicht.

Als Reaktion auf die Übergriffe rief Bischof Kukah die Christen auf „weiterhin das Gesetz zu respektieren und für eine Rückkehr zur Normalität zu beten“. Er dankte der Polizei und den lokalen Behörden für ihr schnelles Eingreifen, das eine Eskalation oder weitere Todesopfer verhindert habe.

KIRCHE IN NOT sieht die Situation der Christen in Nigeria mit wachsender Besorgnis. Die dschihadistische Gewalt ist vor allem im Norden Nigerias auf dem Vormarsch. Mehrfach sind auch katholische Priester entführt und ermordet worden.

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Neunzehn Pallottinerinnen sind an fünf Orten in den Diözesen Doumé Abong-Mbang, Bafoussam und Yaoundé tätig. Vierzehn der Schwestern stammen aus Polen, aber inzwischen haben sich auch junge einheimische Frauen dem Orden angeschlossen. Zwei von ihnen haben bereits ihre zeitlichen Gelübde abgelegt.
Afrika Kamerung Ordensschwestern
Die Pallottinerinnen widmen sich besonders der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Die Pallottinerinnen widmen sich besonders der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und kümmern sich um Menschen, die besonderer seelsorglicher Betreuung bedürfen. Sie erteilen Katechese, organisieren Jugendgruppen, führen Schulen und sind in der Berufungspastoral tätig. Außerdem besuchen sie Kranke, Alte, Einsame und Gefangene. Zwei Schwestern sind überdies in dem Geistlichen Zentrum tätig, das die Pallottinerinnen in Mvolyé eingerichtet haben. Dort finden Gläubige, die dies wünschen, geistliche Begleitung und die Möglichkeit, den eigenen Glauben zu vertiefen.
2021 habt Ihr die Schwestern mit 10.000 Euro unterstützt, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen konnten.
2021 habt Ihr die Schwestern mit 10.000 Euro unterstützt, damit sie ihre wertvolle Arbeit weiterführen konnten. Schwester Fabiana, die Ökonomin, schreibt uns: „Wir bitten Gott, der voller Barmherzigkeit und Güte ist, dass Er unsere Wohltäter segne. Im Gebet sind wir verbunden!“ Ein herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben!
“Mamu wa Bupole“ – “Unsere Liebe Frau vom Frieden“ – heißt das Klarissenkloster in Mbuji-Mayi. Frieden braucht die Demokratische Republik Kongo dringend. Denn weiterhin sind mehrere Landesteile Schauplatz bewaffneter Konflikte, an denen ständig wechselnde Rebellengruppierungen beteiligt sind. Das Land, das flächenmäßig viermal so groß wie Frankreich ist, verfügt zwar über reiche Bodenschätze wie Gold, Diamanten, Erze und Erdöl. Dennoch lebt ein Großteil der 89,5 Millionen Einwohner in tiefer Armut.
Das neue Auto wird vom Bischof gesegnet.

Die Klarissinnen, die in der Abgeschiedenheit ihrer Klausur ein strenges Leben des Gebetes und der Buße führen, beten um den Frieden für ihr Land und für die ganze Welt. Sie bringen die Nöte der ganzen Menschheit vor Gott. „Wir unterstützen die leidenden Glieder Christi durch unser Gebet“, sagen sie selbst. Ihr Kloster verlassen sie nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt, vor allem für Ausbildungszwecke und medizinische Behandlung oder um das Lebensnotwendige für ihre Gemeinschaft, aber auch für die Menschen, die tagtäglich an ihre Klosterpforte klopfen und um Hilfe bitten, zu besorgen. Manchmal müssen die Ordensfrauen auch einen Arzt für ihre älteren Mitschwestern holen.

Bislang hatten sie das Problem, das ihr Auto, das sie schon seit über 20 Jahren nutzen, nicht mehr zuverlässig war und immer mehr zu einer Gefahr für die Schwestern selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer wurde. Das Kloster liegt allerdings am Stadtrand, und so sind die Ordensfrauen auf ein Fahrzeug angewiesen. Die Äbtissin, Schwester Claire Marie Muenga, wandte sich daher in ihrer Not an uns und schrieb: „Sie haben verzweifelte Schwestern vor sich, die auf Ihre Hilfe zählen!“ Unsere Wohltäter haben sie nicht im Stich gelassen und haben 28.900 Euro gespendet, so dass die Klarissen nun ein zuverlässiges Auto haben. Sie sind überglücklich, und im Namen der ganzen Klostergemeinschaft schreibt die Äbtissin: „Ein großes und aufrichtiges Dankeschön für Ihre Hilfe! Wir versprechen Ihnen, für Sie zu beten!“

Während in Nigeria die Entwaffnung ehemaliger Mitglieder von Boko Haram und des IS-Ablegers ISWAP (Islamischer Staat Westafrikanische Provinz) erste Erfolge zeigt, melden Projektpartner von KIRCHE IN NOT aus dem benachbarten Kamerun neue Angriffe der Terrormilizen.

Die Terroreinheiten hätten ihren Aktionsradius auf die Gegend um den Tschadsee und das Mandara-Gebirge ausgedehnt. Der Tschadsee liegt zwischen Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger, das Mandara-Gebirge zwischen Nigeria und Kamerun.

Der Norden Kameruns war auch schon in früheren Jahren von terroristischen Attacken betroffen, diese hätten jedoch jüngst wieder zugenommen, so die Projektpartner. In der Region halten sich zudem zahlreiche Flüchtlinge aus Nigeria auf, die vor den Boko-Haram-Überfällen in ihrem Heimatland geflohen sind.

Ein Gemeindeseelsorger, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben muss, berichtet von regelmäßigen Überfällen und Anschlägen der Terrormilizen auf Dörfer am Mount Oupay, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Mokolo, der Hauptstadt des Bezirks Mayo-Tsanaga im äußersten Norden Kameruns.

Verstümmelte Frauen.
Diesen Frauen wurde bei einem Überfall auf ein kamerunisches Dorf von den Terroristen jeweils ein Ohr abgeschnitten.

Überfall in der Nacht

„Wir haben einen weiteren ,Besuch’ von Boko Haram erhalten“, schreibt der Priester in einer Nachricht Ende März an KIRCHE IN NOT. „Die Milizen haben zwei Menschen getötet, brannten die Häuser nieder und raubten Kleidung und Vieh. Wir dachten sie würden uns nicht erreichen, weil unser Dorf auf dem Berg liegt, aber leider haben wir uns geirrt.“

Der Gemeindepfarrer beschreibt auch die veränderte Vorgehensweise der Terrormilizen: „Früher sind sie unter lautem Kriegsgeschrei in die Dörfer eingefallen. In jüngster Zeit kommen sie unauffällig in der Nacht, um die Menschen im Schlaf zu überraschen. Sie töten Familienväter und junge Männer, dann plündern sie den Besitz und zerstören alles, was sie nicht mitnehmen können.“

Seit Mitte Februar seien bereits fünf Orte auf seinem Pfarreigebiet überfallen worden. Diese seien jetzt „nahezu menschenleer. Diejenigen, die bleiben, sind gezwungen im Freien in der Kälte und unter armseligen Bedingungen zu leben“, beklagte der Priester gegenüber KIRCHE IN NOT.

Kinder und Jugendliche in Kamerun, die vor dem Terror von Boko Haram in Nigeria geflüchtet sind.

Der lokale Ansprechpartner bittet um Unterstützung für die Sicherheit seiner Gemeinde. „Die Situation ist wirklich besorgniserregend. Wir zählen auf Ihre Gebete“, schreibt der Priester. KIRCHE IN NOT hat aktuell Unterstützung für ein kirchliches Flüchtlingslager in Minawao in Diözese Maroua-Mokolo auf den Weg gebracht, um den Betroffenen des Terrors durch Boko Haram beizustehen.

Seit Ende 2021 kündigt die nigerianische Regierung die Entwaffnung von Mitgliedern der Terrororganisation Boko Haram an. Berichten zufolge legen aktuell Tausende von Aufständischen im Nordosten Nigerias ihre Waffen nieder.

Allein in der vorletzten Märzwoche hätten sich laut einen hochrangigen nigerianischen General 7000 ehemalige Mitglieder von Boko Haram und ISWAP ergeben. Den Berichten der Projektpartner von KIRCHE IN NOT zufolge bedeutet das jedoch noch nicht das vollständige Aus für die terroristische Gewalt.

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Verwendungszweck: Kamerun

Mauretanien ist eines der ärmsten Länder der Welt. 90 Prozent des im Nordwesten Afrikas gelegenen Landes liegen in der Sahara. Die Lage der mauretanischen Bevölkerung wird immer schwieriger. Waren noch 1960, als das Land unabhängig wurde, ca. 85 Prozent der Menschen Nomaden, die von der Viehzucht lebten, breitet sich seit Anfang der 1970er Jahre die Wüste immer weiter aus, und viele haben ihre Herden verloren. Immer mehr Menschen wandern in die Elendsviertel der Städte ab. Zugleich ist das Land, das im Westen an den Atlantik grenzt, auch von dem steigenden Meeresspiegel betroffen, der dazu führt, dass manche Stadtteile von an der Küste gelegenen Orten nicht mehr bewohnbar sind.

Die 4,8 Millionen Einwohner zählende Bevölkerung ist zu fast 100 Prozent muslimisch. Die nur 4.000 katholischen Christen sind ausschließlich Ausländer. Auch der Bischof, die Priester und die Ordensschwestern der einzigen Diözese des Landes stammen aus zwanzig verschiedenen europäischen, asiatischen und afrikanischen Ländern.

Die Ordensfrauen betreuen schwangere Frauen, Kranke, Häftlinge und Behinderte Sie sind in Schulen und Bildungseinrichtungen tätig und unterrichten Frauen, die keine Schule besuchen konnten. Außerdem versorgen sie unterernährte Kinder.

Helfen Sie den Ordensfrauen!

Mit Ihrer Hilfe können sie ihren Dienst an den Armen fortsetzen.

Die 27 Ordensfrauen haben in den Armenvierteln der Städte und in unterentwickelten ländlichen Gebieten alle Hände voll zu tun. Sie betreuen schwangere Frauen, Kranke, Migranten, Häftlinge und Behinderte Sie sind in Schulen und Bildungseinrichtungen tätig und unterrichten Frauen, die keine Schule besuchen konnten, in praktischen Fertigkeiten wie Nähen, aber auch im Lesen und Schreiben. Außerdem versorgen sie unterernährte Kinder.

Obwohl der Druck durch ein Erstarken des Islamismus im Land zunimmt, wird die Arbeit der Katholischen Kirche von vielen Muslimen geschätzt. Bischof Martin Happe hat einen mauretanischen Freund, der zwar Moslem ist, der aber schöne Kindheitserinnerungen an die katholischen Ordensfrauen hegt. Als er noch ein Kind war, dachten er und seine Kameraden sich kleine Wehwehchen aus, um an der Tür der Schwestern vom heiligen Josef klingeln zu können. Denn – so sagte der Freund – „zusätzlich zum Pflaster bekamen wir immer ein Glas Limonade“. Bis heute erinnert er sich an die Namen der Schwestern, die damals dort waren.

Für ihre Werke der Nächstenliebe wird die Katholische Kirche auch von der Regierung geachtet, aber finanzielle Unterstützung erhält sie nicht.

Für ihre Werke der Nächstenliebe wird die Katholische Kirche auch von der Regierung geachtet, aber finanzielle Unterstützung erhält sie nicht. Daher unterstützt KIRCHE IN NOT die 27 Ordensfrauen in diesem Jahr mit einem Beitrag von 29.700 Euro zu ihrem Lebensunterhalt.

Bei einem Angriff militanter Islamisten auf das Dorf Kautikari in der Chibok Local Government Area (LGA) im Bundesstaat Borno im Norden Nigerias wurden drei Christen getötet. Bewaffnete Mitglieder der westafrikanischen Provinz des Islamischen Staates drangen am 25. Februar in das überwiegend christliche Gebiet des mehrheitlich muslimischen Staates ein und zwangen viele Bewohner zur Flucht. Einer der Toten wurde als Bulama Wadir identifiziert, der Sohn eines traditionellen Herrschers. Die beiden anderen Opfer hatten sich in Kautikari in Sicherheit gebracht, nachdem sie vor der Gewalt in anderen Teilen der Region geflohen waren.

Der Einwohner von Kautikari, Barka Amos, erklärte, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Angriffen auf das Dorf gekommen sei. „Ich bin hier geboren, ich kann nirgendwo anders hin und ich bin es leid, wegzulaufen. … Ich denke, ich sollte mit 56 Jahren aufhören zu laufen“, sagte er. Amos bestritt, dass seine Entscheidung, sich nicht den Verwandten anzuschließen und aus dem Dorf zu fliehen, als er Schüsse hörte, von Mut zeugt: „Es geht nicht darum, mutig zu sein. Es geht darum, dass man des Laufens müde wird. Ich habe Menschen gesehen, die weglaufen und dabei getötet werden.

Er behauptete, die Regierung habe die Bewohner des Gebiets im Stich gelassen, und fügte hinzu: „Die Aufständischen kommen immer und tun, was sie wollen, und gehen zurück, um an einem anderen Tag wiederzukommen. Es gab keine Zeit, in der Sicherheitskräfte kamen, um uns hier zu verteidigen, keine, an die ich mich erinnern könnte. Alles, was man hört, ist die gleiche Geschichte“. Kautikari war eines von drei Dörfern in Chibok LGA, die im Dezember 2021 und Januar 2022 von islamistischen Extremisten angegriffen wurden. Bei diesen früheren Angriffen wurden vier Männer getötet und 24 Christen – 22 Frauen und Mädchen sowie zwei Männer – entführt. Mindestens vier Mädchen sind inzwischen von ihren Entführern freigelassen worden.

In der Stadt Chibok entführten die Extremisten von Boko Haram am 14. April 2014 276 Mädchen, die meisten von ihnen Christen, aus einer Sekundarschule. Etwa 160 der Mädchen konnten in der Folge entkommen, wurden gerettet oder freigelassen. (Quelle: Barnabas Fund, Bild: OpenDoors)

Die Erzdiözese Kaduna bestätigt die Entführung des katholischen Priesters Joseph Akete Bako, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde „St. John“ in Kudenda im lokalen Regierungsbezirk Kaduna South im Bundesstaat Kaduna. „Wir bedauern, offiziell bestätigen zu müssen, dass einer unserer Priester, Pfarrer Joseph Akete Bako, in der Nacht des 8. März gegen 1.30 Uhr aus seiner Wohnung in der St. John’s Church, Kudenda, entführt wurde“, heißt es in der Verlautbarung der Erzdiözese. „Im Verlauf des Angriffs wurde der Sicherheitsbeamte Luka Philip getötet, während vier weitere Personen aus nahe gelegenen Häusern entführt wurden“. Die Erzdiözese bittet um das Gebet für das Opfer und für die Freilassung der Entführten.

Die Landesregierung und die Polizeibehörden hatten die Nachricht zunächst nicht bestätigt, während die Erzdiözese durch ihren Kanzler, Pater Anthony Dodo, berichtete, dass bewaffnete Männer in den frühen Morgenstunden des Dienstags in das Pfarrhaus eingedrungen waren, nachdem sie den Sicherheitsbeamten getötet hatten. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

Die Pfarre von Lumbila feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Sie ist die älteste Pfarrgemeinde der Diözese Njombe im Süden von Tansania und liegt am Malawisee.

Die acht Außenstationen der Pfarre sind nur auf dem Wasserweg erreichbar. Straßen gibt es nicht. Bislang mieteten sich die Priester Boote von Gemeindemitgliedern, aber das wurde immer schwieriger, denn die wachsende Zahl an Gläubigen machte immer häufigere und längere Besuche in den Außenstationen erforderlich, und damit stiegen auch die Kosten.

Ein Boot für die Seelsorge in Tansania
Mit dem neuen Boot für die Gemeinde Lumbila in Tansania können die Priester die Außenstationen der Pfarrei, die nur über den Wasserweg erreichbar sind, nun häufiger besuchen.

Wohltäter von KIRCHE IN NOT haben mit 10.800 Euro geholfen, damit Pfarrer Florius Mpete ein Motorboot anschaffen und die Gläubigen in den Außenstationen häufiger besuchen kann. Das Boot ist bereits eingetroffen, und der Pfarrer und seine Gläubigen sind überglücklich darüber.

Pfarrer Mpete schreibt uns: „Die Christen aus Lumbila senden ganz herzlichen Dank für Ihre große finanzielle Unterstützung. Vielen Dank an die Wohltäter, die einen Teil ihres Geldes für die Verkündigung des Evangeliums gespendet haben. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen im Übermaß. Möge Gott Sie körperlich und geistlich stark halten für seinen Dienst!“

Die mosambikanischen Bischöfe haben ihre Besorgnis über die Auswirkungen des Tropensturms Ana geäußert. Der Zyklon traf am 24. Jänner auf das Festland und hat viele Schäden verursacht und Menschenleben gekostet. Besonders der Norden des Landes ist von den Auswirkungen des Sturms betroffen, ebenso wie Teile das Nachbarlands Malawi.

Bischof Alberto Vera aus Nacala an der Küste des Indischen Ozeans erklärte gegenüber dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“: „Wir beten alle, dass Gott uns eine weitere große Katastrophe erspart, bei der es immer die armen Menschen sind, die am meisten leiden.“ In den Provinzen Cabo Delgado, Niassa, Nampula, Zambézia und Sofala leben derzeit mehr als 830 000 Binnenvertriebene. Sie sind vor allem in den vergangenen vier Jahren zur Flucht gezwungen worden, da es im Norden Mosambiks zu dschihadistischen Aufständen und Konflikten mit dem Militär gekommen ist. Tausende Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Überflutete Ortschaft im Norden Mosambiks. © KIRCHE IN NOT

Hunderttausende Menschen von Fluten betroffen

Mosambik ist in den vergangenen Jahren mehrmals von schweren Wirbelstürmen heimgesucht worden. Im Januar 2021 tötete der Zyklon Eloise zwölf Menschen. Etwa 300 000 Menschen waren von seinen Auswirkungen betroffen. 2018 und 2019 töteten die Zyklone Idai und Kenneth Hunderte Menschen und hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Der Bischof von Quelimane, Hilário Massinga, berichtete, dass der Sturm zwar am 24. Jänner auf das Festland getroffen sei, dass ihm aber bereits zwei Tage mit heftigen Regenfällen vorausgegangen waren. „Die Flüsse traten über die Ufer und rissen alles mit sich, auch Menschen, Häuser und andere Gegenstände.“ Die Kommunikation mit den am stärksten betroffenen Gebieten sei schwierig, und viele Bezirke seien völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Deshalb sei das aktuelle Ausmaß der Schäden noch nicht abzusehen sei.

„Die Straßen sind überflutet, Bäume sind auf die Straßen oder auf Häuser gestürzt; viele Häuser liegen in Trümmern. Eigentlich sollten unsere Priesteramtskandidaten in diesen Tagen ins Seminar zurückkehren, aber mindestens sechs von ihnen sind isoliert und nicht in der Lage auf sicherem Weg in die Hauptstadt Maputo zu gelangen“, erklärte Bischof Massinga.

Bischof Alberto Vera, Bischof von Nacala in Mosambik © KIRCHE IN NOT

„Viele Häuser liegen in Trümmern“

Auch die Provinz Nampula wurde schwer getroffen. Der örtliche Erzbischof, Inácio Saure, berichtet von anhaltendem Regen und einem besonders besorgniserregenden Szenario entlang der Küste. In der Region Nampula sind Hunderte von Häusern zerstört worden, und auch Schulen, Gesundheitszentren und Stromnetze müssen instandgesetzt werden, so der Erzbischof gegenüber „Kirche in Not“.

Wirbelsturm Ana fegte zuvor über Madagaskar hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Er zog nach dem Auftreten aufs afrikanische Festland weiter nach Malawi, wo besonders der Süden von starken Regenfällen und Überflutungen betroffen ist. Von hier werden Schäden an Häusern und Infrastruktur berichtet. Laut dem britischen Fernsehsender BBC sind Notlager für tausende betroffene und verletzte Menschen errichtet worden.

„Kirche in Not“ unterstützt in Mosambik mehrere Projekte für Binnenvertriebe. In Cabo Delgado fördert das päpstliche Hilfswerk Initiativen zur sozialen Integration und geistlichen Beistand sowie psychosozialen Betreuung für die vertriebenen Menschen. In der Diözese Quelimane ermöglicht die Hilfe von „Kirche in Not“ den Mitarbeitern der Diözese die Verteilung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Saatgut und kleinen Werkzeugen für die Bestellung der Felder an 500 vertriebene Familien. Ein ähnliches Projekt wurde für die Diözese Lichinga finanziert, die kürzlich von brutalen dschihadistischen Angriffen betroffen war.

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Schwester Gloria berichtet über ihre Geiselhaft in Mali. „Sei immer gelassen, Gloria, sei immer gelassen.“ Vier Jahre und acht Monate lang habe dieser Rat ihrer Mutter ihr Kraft gegeben, betont Schwester Gloria Cecilia Narváez im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

Als die Mutter vor einem Jahr starb, konnte sie nicht von ihr Abschied nehmen. Damals war Schwester Gloria noch eine Geisel. Islamistische Terroristen hatten sie im Februar 2017 in Karangasso im Südosten von Mali verschleppt. Vier Jahre und acht Monate des Martyriums begannen.

Die Folgen von Hunger und Misshandlung sind der 59-Jährigen noch immer anzusehen, als Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT sie in ihrer Heimat Pasto in Kolumbien besuchen. Am 9. Oktober 2021 war Schwester Gloria, Mitglied der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Jungfrau Maria, überraschend freigelassen worden; Medienberichten zufolge waren mehrere Geheimdienste darin involviert.

Freilassung im Oktober 2021 nach vier Jahren und acht Monaten

Bilder zeigen die ausgemergelte, aber lächelnde Ordensfrau, wie sie nur einen Tag später in Rom von Papst Franziskus empfangen wird.

Auf die lange Zeit ihrer Entführung blickt Schwester Gloria mit erstaunlicher Gelassenheit zurück. Sie habe viel über ihre Berufung nachgedacht: „Es war eine Gelegenheit, die Gott mir gab, um mein Leben zu sehen und ihm Antwort zu geben. Wie könnte ich Dich nicht loben, mein Gott, weil Du mich angesichts von Beleidigungen und Misshandlungen mit Frieden erfüllt hast?“

Oft sei sie grundlos geschlagen worden, berichtet Schwester Gloria. Auch wenn ihre Wächter sie beten sahen, seien sie auf sie losgegangen. Aber auch dann habe sie gedacht: „Mein Gott, es ist hart, angekettet zu sein und geschlagen zu werden. Aber ich lebe diesen Augenblick so, wie Du in mir schenkst. Und trotz allem möchte ich nicht, dass einer der Entführer zu Schaden kommt.“

Ihre Entführer identifizierte Schwester Gloria als Angehörige der „Dschamāʿat Nusrat al-Islām wa-l-Muslimīn“, einer militanten islamistischen Gruppe in Westafrika und im Maghreb. Das ging aus einer handschriftlichen Notiz der Ordensfrau im Juli 2021 hervor, die über das Rote Kreuz ihren Bruder in Kolumbien erreichte – eines der Lebenszeichen während ihrer fast fünfjährigen Geiselhaft.

Schon deren Beginn spricht vom Mut der Ordensfrau: Schwester Gloria hatte sich den Entführern freiwillig als Geisel angeboten – im Tausch mit einer jüngeren Mitschwester. An jenem 7. Februar 2017 hatten bewaffnete Männer die Niederlassung der Ordensfrauen überfallen. Schwester Gloria hatte zu diesem Zeitpunkt bereits über zwölf Jahre in Mali gearbeitet, vorwiegend im Norden des Landes.

Freiwillig als Geisel angeboten

Ihre Gemeinschaft betreibt dort ein Waisenhaus, erteilt Unterricht für über 700 Frauen und kümmert sich um Mütter mit ihren Kindern. Die Mehrheit von ihnen sind Musliminnen; Christen in Mali sind eine Minderheit von höchstens 2,5 Prozent der Bevölkerung.

Schwester Gloria spricht mit Hochachtung von ihren muslimischen Nachbarn: „Es gab keine verschlossenen Türen, keine Mauern.“ An den Veranstaltungen des Klosters hätten auch immer wieder muslimische Dorfvorsteher teilgenommen. Am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan seien die Ordensfrauen oft zu Festen eingeladen worden, man habe sich immer sehr nahegestanden.

Der Terror, der von islamistischen Splittergruppen ausgeht und mittlerweile zahlreiche Länder der Sahelzone erfasst hat, trifft die gesamte Bevölkerung. Vor allem sind Christen oft mit besonderer Härte betroffen, da sie den Extremisten als „westlich“ gelten und deshalb besonders verhasst sind.

Schwester Gloria wurde zusammen mit einer muslimischen und einer protestantischen Frau gefangen gehalten. „Die Entführer verlangten von mir, dass ich Sätze aus muslimischen Gebeten nachspreche. Aber ich habe immer wieder betont, dass ich im katholischen Glauben geboren und aufgewachsen bin und um keinen Preis tauschen würde, selbst wenn es mich das Leben kostet.“ Mehrmals sei sie dem Tod nah gewesen.

Mutig Beleidigungen und Misshandlungen entgegengetreten

Dennoch hat ihre mutige Haltung einzelnen Entführern augenscheinlich Respekt abgenötigt. Mit gebrochener Stimme erzählt Schwester Gloria: „Einmal schlug und beschimpfte mich ein Wächter: ,Mal sehen, ob dein Gott dich hier rausholt’. Er sagte viele hässliche Dinge zu mir.“ Seine Gesinnungsgenossen hätten lachend zugesehen.

Doch Schwester Gloria habe ihren Misshandler angesprochen: „Haben Sie bitte mehr Respekt vor unserem Gott! Er ist unser Schöpfer, und es tut mir wirklich weh, dass Sie so über ihn reden.“ Daraufhin hätten sich die Männer nur still angestarrt. Schließlich habe einer von ihnen gesagt: „Sie hat recht, rede nicht so über ihren Gott.“

Mehrfach habe sie während ihrer Haft göttliche Wunder erlebt, ist Schwester Gloria überzeugt: So zum Beispiel habe sie eine giftige Schlange mehrfach umkreist, sei aber nicht nähergekommen. Als einer ihrer Entführer ihr die Pulsadern aufschlitzen wollte, habe sich plötzlich ein anderer vor sie gestellt.

Kürzlich habe ihr ein malischer Priester erzählt, dass der Glaube seiner Gemeinde durch das Vorbild von Schwester Gloria gestärkt worden sei. So habe ihre lange Haftzeit doch einen tiefen Sinn gehabt, ist sich die Ordensfrau im Gespräch mit KIRCHE IN NOT sicher: „Wir müssen den Glauben mit dem Zeugnis des Lebens verteidigen.“

Dass ihr Zeugnis und ihr Einsatz sie so bald wie möglich wieder in den Missionseinsatz führen soll, daran zweifelt Schwester Gloria keinen Augenblick. Mit einem Wort ihrer Ordensgründerin betont sie ihre Berufung, „unsere Gemeinden zu einem Stückchen Himmel zu machen“ – trotz oder gerade durch das erfahrene Leid in Geiselhaft.

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Morde an Christen durch Boko Haram

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19.08.2013 aktuelles
Gewalt greift auf Christen über

Gewalt greift auf Christen über

15.08.2013 aktuelles
Wir tragen das Kreuz der Verfolgung

Wir tragen das Kreuz der Verfolgung

08.08.2013 aktuelles
Wieder eine Anschlagsserie

Wieder eine Anschlagsserie

01.08.2013 aktuelles
"Jagd auf Konvertiten"

"Jagd auf Konvertiten"

30.07.2013 aktuelles
Mädchen verschleppt und islamisiert

Mädchen verschleppt und islamisiert

24.07.2013 aktuelles
4 Christen bei Unruhen getötet

4 Christen bei Unruhen getötet

09.07.2013 aktuelles
Mursi stachelt gegen Ungläubige auf

Mursi stachelt gegen Ungläubige auf

01.07.2013 aktuelles
Brandanschlag auf vier Kirchen

Brandanschlag auf vier Kirchen

18.06.2013 aktuelles
Kopten öffentlich mit Tod bedroht

Kopten öffentlich mit Tod bedroht

17.06.2013 aktuelles
Verhaftungswelle seit Jänner

Verhaftungswelle seit Jänner

06.06.2013 aktuelles
Attentat in Nähe der kath. Kirche

Attentat in Nähe der kath. Kirche

21.05.2013 aktuelles
Erzbischof Kaigama im Interview

Erzbischof Kaigama im Interview

18.04.2013 aktuelles
"Polizei hat Angreifer geschützt"

"Polizei hat Angreifer geschützt"

16.04.2013 aktuelles
Anschlag auf koptische Kathedrale

Anschlag auf koptische Kathedrale

09.04.2013 aktuelles
Gewalt zw. Muslimen und Christen

Gewalt zw. Muslimen und Christen

08.04.2013 aktuelles
"Verfolgung in Nigeria Alltag"

"Verfolgung in Nigeria Alltag"

20.03.2013 aktuelles
Islam. Extremismus nimmt zu

Islam. Extremismus nimmt zu

12.03.2013 aktuelles
Zerstörung von Kirchen

Zerstörung von Kirchen

05.03.2013 aktuelles
Priester vor Kirche erschossen

Priester vor Kirche erschossen

20.02.2013 aktuelles
Erneut Gewaltausbruch gegen Christen

Erneut Gewaltausbruch gegen Christen

25.01.2013 aktuelles
"Ein Angriff auf die Menschenrechte"

"Ein Angriff auf die Menschenrechte"

09.01.2013 aktuelles
Neue Welle der Gewalt

Neue Welle der Gewalt

04.12.2012 aktuelles
Anschlag auf Kirche in Nigeria

Anschlag auf Kirche in Nigeria

26.11.2012 aktuelles
Boko Haram will Christen vertreiben

Boko Haram will Christen vertreiben

15.10.2012 aktuelles
Bischof beklagt Islamisierung

Bischof beklagt Islamisierung

15.10.2012 aktuelles