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KIRCHE IN NOT zeigt sich alarmiert über die Lage in Burkina Faso. Nachdem Anfang Juli mehr als zwanzig Personen in der Ortschaft Bourasso im Nordwesten des Landes von Milizen erschossen worden waren, erreichen das Hilfswerk auch aus der katholischen Diözese Fada N’Gourma im Osten von Burkina Faso besorgniserregende Nachrichten: Aufgrund der anhaltenden Terrorgefahr können zahlreiche Dörfer in der Diözese kaum noch von außen erreicht werden.

Auf Anfrage von KIRCHE IN NOT teilten die Projektpartner in Fada N’Gourma mit, dass von den über 500 Städten und Dörfern auf dem Gebiet der Diözese aktuell mehr als 90 Prozent von der Außenwelt abgeschnitten seien. Raubüberfälle, Entführungen und Morde hätten so massiv zugenommen, dass die Diözese seit Anfang 2022 ihre Seelsorger aus fünf weiteren Pfarreien abberufen musste.

In sieben weiteren Gemeinden seien die oft abgelegenen Außenstellen nicht mehr zu erreichen; die Straßen seien in der Kontrolle von Milizen und deshalb unpassierbar. Da auch die Telefon- und Internetverbindungen gekappt wurden, habe man keine Informationen über die dortigen Gemeindemitglieder.

Gläubige in Burkina Faso bei einem Gottesdienst.

Terror richtetet sich vermehrt gezielt gegen Christen

Auslöser dieser dramatischen Situation ist der islamistische Terror, der sich seit dem Jahr 2015 in Burkina Faso immer weiter vorwärts frisst. Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2021“ von KIRCHE IN NOT zufolge ist das Land zu einem der Hauptoperationsgebiete des militanten Dschihadismus in Afrika geworden. Während sich die Gewalt zu Beginn unterschiedslos gegen die gesamte Bevölkerung richtete, kommt es nach Angaben von lokalen Beobachtern seit 2019 vermehrt zu gezielten Attacken auf Christen, die etwa ein Viertel der Bevölkerung Burkina Fasos ausmachen.

Der Bericht der Diözese Fada N’Gourma an KIRCHE IN NOT enthält auch die Aussage eines Priesters, der das übliche Vorgehen der Terroristen schildert. Demnach eroberten Milizen Ende Februar die Stadt Tombaga im Osten der Diözese. Die Bewohner seien in der Moschee zugsammengeführt worden. Die Terroristen hätten die anwesenden Christen aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. „Sie sagten, Isa (Name für Jesus im Islam; d. Red.) sei gekommen, aber seine Mission sei beendet. Mohammed sei sein Nachfolger“, zitiert der Bericht den Augenzeugen. Anschließend hätten die Milizen eine katholische Schule und weitere staatliche Bildungseinrichtungen in Brand gesetzt.

Burkina Faso Begräbnis
Särge mit den Opfern des Angriffes auf eine Kirche in Burkina Faso.

Terror richtetet sich vermehrt gezielt gegen Christen

Auslöser dieser dramatischen Situation ist der islamistische Terror, der sich seit dem Jahr 2015 in Burkina Faso immer weiter vorwärts frisst. Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2021“ von KIRCHE IN NOT zufolge ist das Land zu einem der Hauptoperationsgebiete des militanten Dschihadismus in Afrika geworden. Während sich die Gewalt zu Beginn unterschiedslos gegen die gesamte Bevölkerung richtete, kommt es nach Angaben von lokalen Beobachtern seit 2019 vermehrt zu gezielten Attacken auf Christen, die etwa ein Viertel der Bevölkerung Burkina Fasos ausmachen.

Der Bericht der Diözese Fada N’Gourma an KIRCHE IN NOT enthält auch die Aussage eines Priesters, der das übliche Vorgehen der Terroristen schildert. Demnach eroberten Milizen Ende Februar die Stadt Tombaga im Osten der Diözese. Die Bewohner seien in der Moschee zugsammengeführt worden. Die Terroristen hätten die anwesenden Christen aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. „Sie sagten, Isa (Name für Jesus im Islam; d. Red.) sei gekommen, aber seine Mission sei beendet. Mohammed sei sein Nachfolger“, zitiert der Bericht den Augenzeugen. Anschließend hätten die Milizen eine katholische Schule und weitere staatliche Bildungseinrichtungen in Brand gesetzt.

Freie Religionsausübung vielfach eingeschränkt

In vielen Orten der Diözese Fada N’Gourma sei es verboten, eine andere Religion als den Islam auszuüben, heißt es in dem Bericht. Mancherorts dürften zwar noch christliche Gottesdienste abgehalten werden, würden aber von den lslamisten überwacht. Trotz der prekären Lage gebe es jedoch nach wie vor ein lebendiges Gemeindeleben. Vielen christlichen Bewohnern aus den abgeschnittenen Dörfern sei die Flucht gelungen; sie hätten sich rund um die Ortschaft Matiakoali niedergelassen, wo Militär stationiert und es deshalb vergleichsweise sicher ist.

KIRCHE IN NOT unterstützt in Burkina Faso aktuell 75 Einzelprojekte, um das Überleben und die Nothilfe der katholischen Kirche in der angespannten Situation zu sichern. Im Bistum Fada N’Gourma hat das Hilfswerk den Bau einer Schule finanziert und zahlt Stipendien für Flüchtlingskinder.

Mit Messstipendien, der Gabe für die Feier einer heiligen Messe, hilft KIRCHE IN NOT den mittellosen Seelsorgern. Die Einnahmen kommen darüber hinaus häufig den karitativen Einsätzen zugute, zum Beispiel wenn ein Priester kranke oder verletzte Gemeindemitglieder ins nächstgelegene Krankenhaus bringt oder Medikamente besorgt. Da viele Kommunikationskanäle abgeschnitten sind, ist das Radio oft die einzige Möglichkeit, um Informationen weiterzugeben. KIRCHE IN NOT unterstützt deshalb die Medienarbeit der katholischen Diözese und wird das auch in Zukunft intensivieren.

Unterstützen Sie den Einsatz der Kirche in Burkina Faso, die unter den Folgen des Terrors leidet, mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Burkina Faso

Die Sicherheitslage in Burkina Faso hat sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Dabei soll es auch zu gezielter Verfolgung gegen die christliche Minderheit in dem westafrikanischen Land gekommen sein. Dies berichten Augenzeugen aus der katholischen Diözese Dori im Norden von Burkina Faso, nahe der Grenze zu Mali und Niger.

Die lokalen Ansprechpartner müssen aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. Ihnen zufolge erobern dschihadistische Extremisten immer mehr Dörfer in Region. Nachdem sie die Orte unter Kontrolle gebracht haben, erheben sie eine „Steuer“ auf jedes Stück Vieh. Sind die Besitzer nicht in der Lage, diese Zwangsabgabe zu zahlen, beschlagnahmen die Extremisten die Tiere. Dieses Vorgehen betrifft Muslime und Christen gleichermaßen.

Den Augenzeugen zufolge habe sich das Vorgehen gegen christliche Bauern in jüngster Zeit jedoch verschärft: Die Eroberer hätten dezidiert nachgefragt, ob die Eigentümer einer Viehherde Christen oder Muslime seien. Habe es sich um Christen gehandelt, hätten die Angreifer die Tiere gar nicht mehr gezählt, sondern erklärt, „sie wollten nicht nur die Tiere mitnehmen, sondern auch deren (christliche) Besitzer töten“, so die Ansprechpartner.

Bischof Laurent Dabiré aus Dori (Burkina Faso).
Bischof Laurent Dabiré aus Dori (Burkina Faso).

Flucht vor heranrückenden Terrorgruppen

Nach KIRCHE IN NOT vorliegenden Berichten konnten in der letzten Oktoberwoche rund 150 Personen – darunter Schwangere und Kinder unter fünf Jahren – aus zwei Ortschaften an der Grenze zu Niger vor den heranrückenden Terrorgruppen fliehen.

KIRCHE IN NOT nennt auch hier keine Ortsnamen, um die verbliebenen Bewohner nicht zusätzlich zu gefährden. Auch hier berichten Augenzeugen, dass die Extremisten die Orte gezielt nach Christen durchsucht hätten, um sie zu töten.

Auch die Tage der Flucht seien voller Gefahren gewesen, berichtet eine Person aus einer Flüchtlingsgruppe, die mittlerweile die Bischofsstadt Dori erreichen konnte: „Das Furchtbare war: Wenn uns jemand auf der Flucht Unterschlupf gewährte, wurden wir oft als Christen denunziert. Das brachte wiederum die Menschen in Gefahr, die uns aufgenommen hatten. Nicht alle Christen aus unserer Region konnten fliehen. Wir machen uns Sorgen um das Schicksal unserer Kinder und Frauen, die sich noch dort aufhalten.“

Flüchtlinge in Burkina Faso. Foto: KIRCHE IN NOT

„Region Dori droht vom Rest des Landes abgeschnitten zu werden“

Der Bischof von Dori, Laurent Birfuoré Dabiré, sagte KIRCHE IN NOT, der Norden des Landes drohe „vom Rest des Landes abgeschnitten zu werden, wenn die Situation sich nicht verbessert.“ Die Extremisten hätten Verbindungsstraßen und teilweise auch die Kommunikationsinfrastruktur unter ihre Kontrolle gemacht.

Die staatlichen Truppen hätten dem wenig entgegenzusetzen und gerieten immer häufiger in die Defensive. „Die Gefahr wird immer größer. Wir hoffen, dass die Menschen in den eroberten Dörfern sich noch in Sicherheit bringen können“, teilte der Bischof mit.

Burkina Faso wird seit 2015 von islamistischen Terrorgruppen heimgesucht. Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2021“ von KIRCHE IN NOT zufolge ist es zu einem der Hauptoperationsgebiete des militanten Dschihadismus in Afrika geworden.

Verteilung von Hilfsgütern in Burkina Faso. Foto: KIRCHE IN NOT

Militanter Dschihadismus

Mit ungefähr 55 Prozent gehört die Mehrheit der Bewohner des Landes dem Islam an. Etwa 24 Prozent bekennen sich zum Christentum. Der Rest gehört traditionellen Religionen an. In der Diözese Dori im Norden des Landes sind die Christen jedoch mit unter zwei Prozent in der absoluten Minderheit und haben kaum gesellschaftliche Fürsprecher.

KIRCHE IN NOT arbeitet seit Jahren intensiv mit der Diözese Dori zusammen, um den von Gewalt betroffenen Menschen einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen. Dabei werden besonders Projekte zur Heilung von Traumata gefördert.

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Nach Informationen, die das internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) vorliegen, hat sich die Sicherheitslage im Norden Burkina Fasos in den letzten Monaten drastisch verschlechtert. Bewaffnete Gruppen unterwerfen die gesamte Bevölkerung ihrer Schreckensherrschaft, in vielen Gegenden des Landes zwingen sie ihr Steuern auf, plündern und berauben sie. Dennoch zeigen die jüngsten Zeugenaussagen von Vertriebenen, die KIRCHE IN NOT aus der Diözese Dori erreicht haben, dass einige von ihnen schwerer Verfolgung ausgesetzt waren, gerade, weil sie Christen sind.

Wenn die Terroristen in die Dörfer kommen, verlangen sie üblicherweise „Steuern“ für jedes Stück Vieh. Sie gehen zu den Hirten, die die Herde betreuen, und fragen nach den Besitzern der einzelnen Tiere. Wenn diese nicht in der Lage sind, die Steuern zu zahlen, beschlagnahmen die Extremisten die Tiere. Die Stiftung KIRCHE IN NOT hat zuverlässige Informationen aus lokalen Quellen erhalten, wonach es in den letzten Wochen Fälle gab, in denen die Terroristen zunächst fragten, ob der Eigentümer Christ oder Muslim sei. Zeugen, die die jüngsten Angriffe in der Sahelzone im Norden Burkina Fasos miterlebt haben, berichteten KIRCHE IN NOT, dass „die Angreifer es nicht für nötig hielten, die Tiere zu zählen, wenn die Besitzer Christen waren, denn sie sagten, sie wollten nicht nur die Tiere mitnehmen, sondern auch die Besitzer töten“.

Nach Berichten, die der Stiftung vorliegen, mussten in der letzten Oktoberwoche insgesamt 147 Menschen – darunter acht schwangere Frauen und 19 Kinder unter fünf Jahren – aus zwei Orten an der Grenze zu Niger fliehen. Die Stiftung nennt aus Sicherheitsgründen keine Ortsnamen, um die übrigen Bewohner, die nicht fliehen konnten, nicht zu gefährden. Augenzeugen zufolge waren viele von ihnen als Christen erkannt worden und die Terroristen suchten gezielt nach ihnen, um sie aus diesem Grund zu töten.  Die Vertriebenen suchten Zuflucht in Dori, der Hauptstadt der Sahelzone.

Eine der Gruppen, die in Dori ankam, bestand aus 17 Personen: neun ältere Menschen, eine Frau und sieben Kinder. Ein Mitglied der Gruppe erzählte, dass ihr Aufbruch mitten in der Nacht, um nicht entdeckt zu werden, eine echte Odyssee war, weil die Extremisten nach ihnen suchten: „Das Schreckliche ist, dass wir, wenn uns jemand Unterschlupf gewährte, als Christen denunziert wurden, was wiederum denjenigen, der uns aufnahm, in Gefahr brachte. Wir mussten weit weg von den Dörfern schlafen. Nicht alle Christen aus unserem Gebiet konnten fliehen. Wir machen uns Sorgen um das Schicksal unserer Kinder und Frauen, die sich noch dort aufhalten.“

Der Bischof von Dori, Laurent Birfuoré Dabiré, erklärte gegenüber KIRCHE IN NOT, dass es „im ganzen Land Angriffe, Entführungen und Morde gibt. Die Terroristen entführen, wen sie wollen, exekutieren einige, lassen andere wieder frei“.

Nach Angaben des Bischofs kontrollieren die Terroristen mehrere Kommunikationsachsen und greifen auch häufig die Verteidigungs- und Sicherheitskräfte an. „Zwischen Dori und Ouagadougou haben die Terroristen am vergangenen Sonntag, dem 31. Oktober, die Linienbusse, die die Straße nach Ouagadougou befuhren, zurückgeschickt und angekündigt, dass die Straße seit diesem Tag blockiert sei“, erklärte er gegenüber KIRCHE IN NOT. „Obwohl die Streitkräfte anschließend an der Straße patrouillierten, haben die Menschen Angst, weil dies nur vorübergehend ist und die Terroristen jederzeit zurückkehren können.“

„Dori läuft Gefahr, vom Rest des Landes abgeschnitten zu werden, wenn sich die Situation nicht verbessert. Es ist wirklich gefährlich, mit privaten Fahrzeugen und sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, weil man immer befürchten muss, unterwegs an einem unerwarteten terroristischen Kontrollpunkt angehalten zu werden. Beten Sie für die traurige und dramatische Situation in meiner Diözese. Die Gefahr wird immer größer. Wir hoffen, dass diejenigen, die die gefährdeten Orte noch nicht verlassen konnten, sich in den nächsten Tagen in Sicherheit bringen können“, so Bischof Laurent Dabiré.

In der Diözese Dori ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung muslimisch (95,2 %). 3,2 % sind Anhänger der traditionellen Religion und 1,6 % sind Christen (1,22 % katholisch). In den letzten fünf Jahren hat KIRCHE IN NOT 28 Projekte in der Diözese Dori mit mehr als einer halben Million Euro unterstützt, um die pastorale Arbeit der Kirche und Nothilfeprogramme für Priester, Ordensschwestern und Familien von Katecheten zu fördern. (Bild: TUBS/wikipedia)

Der aus Spanien stammende Priester Antonio Cesar Fernandez wurde am 15. Februar 2019 von Mitgliedern einer dschihadistischen Gruppe erschossen. Er lebte seit 1982 in Burkina Faso. Pater Antonio war nicht nur Missionar und Pfarrer, sondern auch Direktor der Gemeinschaft der Salesianer in der Hauptstadt Ouagadougou. Der Mord geschah in der Nähe einer Zollstation im Süden des Landes. Pater Antonio und zwei seiner Mitbrüder waren auf dem Rückweg eines Treffens in Togo, als ihr Wagen in der Grenzregion von Bewaffneten angegriffen wurde. Die beiden Mitbrüder haben den Angriff überlebt.

Dieser Mord ist ein weiteres Beispiel einer tragischen Kette von Vorfällen, die das westafrikanische Land erschüttern. „An einigen Stellen im Grenzgebiet zwischen den Bistümern Tenkodogo und Fada N’Gourma können keine Messen mehr gefeiert werden, weil in einigen Dörfern die Menschen unter Druck gesetzt und bedrängt werden“, berichtete eine KIRCHE IN NOT nahestehende Quelle, die anonym bleiben möchte. Die Menschen in Burkina Faso haben Angst. Beten Sie für die Einwohner des bitterarmen Landes in Westafrika.

Auch nach dem blutigsten Massaker seit Beginn der islamistischen Gewalt in Burkina Faso sei das Zusammenleben der Religionen und der interreligiöse Dialog nicht gefährdet. Das hat der katholische Bischof von Dori, Laurent Dabiré, gegenüber KIRCHE IN NOT betont.

„Das Land wird von unterschiedlichen Gruppen angegriffen, die den Islam als Mittel der Propaganda oder zur Mobilisierung nutzen. Der Islam der bewaffneten Gruppen ist nicht der Islam unserer Brüder. Die Muslime Burkina Fasos werden selbst zum Ziel“, so der Bischof. Ihm zufolge funktioniere Burkina Faso das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen oder Angehörigen anderer Religionen.

Einer Fortführung oder gar Intensivierung des interreligiösen Dialogs zwischen Christen und Muslimen stehe daher nichts im Wege. „Wir müssen hoffen, dass der Dialog der Religionen zur Lösung der Probleme im Land beitragen kann. Ich denke dabei besonders an die Flüchtlingsfrage.“

Bischof Laurent Dabiré aus Dori (Burkina Faso).
Bischof Laurent Dabiré aus Dori (Burkina Faso).

Überfall auf eine Gemeinde: mehr als 100 Tote

Aufgrund des islamistischen Terrors gibt es eine zunehmende Zahl an Binnenflüchtlingen; nach UN-Angaben sind es über eine Million. „Besonders in den vergangenen beiden Monaten hat die Zahl wegen der erneuten Angriffe zugenommen“, erklärte Bischof Dabiré.

In der Nacht zum 5. Juni waren bei einem terroristischen Angriff mutmaßlich islamistischer Gruppen in dem Ort Solhan im Osten von Burkina Faso über 100 Personen ermordet worden. Bischof Dabiré zufolge sind die tatsächlichen Opferzahlen noch unklar und bewegten sich nach Medienberichten zwischen 100 bis 170. „Darunter sind auch vier Christen“, so der Bischof.

Im Anschlagsort Solhan gebe es dem Bischof zufolge eine lebendige christliche Gemeinde. Bereits vor dem Anschlag aber seien viele Christen wegen der brenzligen Sicherheitslage geflohen.

Vertriebene Christen in Burkina Faso
Vertriebene Christen in Burkina Faso.

„Massaker hat nicht nach Ethnie oder Religion unterschieden“

„Die Angst überkommt die Christen wie alle anderen vom Terror betroffenen Menschen in Burkina Faso auch. Sie haben als Christen allerdings einen zusätzlichen Grund, sich vor einem aufgezwungenen Islam zu fürchten. Sie könnten ihre Religionsfreiheit, ja ihr Leben verlieren“, erklärt der Bischof.

Die Angst vor weiteren Anschlägen sei religionsübergreifend groß: „Die Menschen sind sprachlos. Besonders die Menschen in der betroffenen Sahelzone fragen sich: Wer wird das nächste Ziel sein? Das Massaker hat nicht nach Ethnie oder Religion unterschieden“, sagte der Bischof.

Noch sei unklar, wer genau die Täter waren, so Dabiré. „Man weiß nicht genau, wer warum angegriffen hat. Aber am plausibelsten ist es, anzunehmen, dass es sich um die bewaffneten Gruppen handelt, die seit 2015 das Land heimsuchen. Es ist eine weitere ihrer Untaten. Sie wollen dadurch zeigen, dass sie stark sind, und von sich reden machen.“

Verteilung von Hilfsgütern in Burkina Faso.

Seit 2015 Gewalt dschihadistischer Gruppen

Burkina Faso wird seit 2015 von islamistischen Terrorgruppen heimgesucht. Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2021“ von KIRCHE IN NOT zufolge ist es zu einem der Hauptoperationsgebiete des militanten Dschihadismus in Afrika geworden.

Mit ungefähr 55 Prozent gehört die Mehrheit der Bewohner des Landes dem Islam an. Etwa 24 Prozent bekennen sich zum Christentum. Die übrige Bevölkerung gehört traditionellen Religionen an.

KIRCHE IN NOT unterstützt die katholische Kirche Burkina Fasos dabei, den von islamistischer Gewalt betroffenen Menschen einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen. Dabei werden besonders Projekte zur Heilung von Traumatisierungen gefördert.

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Christ-Sein in Burkina Faso ist ein ständiger Akt des Glaubens und des Heldentums. Das Land leidet unter brutalen islamistischen Terroranschlägen. Nur die Kirche ist ein Zufluchtsort für Tausende. Letztes Jahr hat Afrika zum zweiten Mal in Folge einen traurigen Rekord gebrochen: Es war der Kontinent mit den meisten Morden an Priestern, Ordensleuten und kirchlichen Mitarbeitern. Die Ausmaße der Verfolgung von Christen in Afrika ist so groß, wie der Kontinent selbst. Einer von sechs Christen in Afrika leidet unter Verfolgung. Zusätzlich zur Verschärfung der schweren wirtschaftlichen und sozialen Nöten durch die Coronavirus-Pandemie, werden Christen von extremistischen religiösen Gruppen bedroht, verfolgt und oft getötet.

Die Auswirkungen eines Lebens unter der ständigen Bedrohung durch Terrorismus und Angst sind lähmend. Sie verursachen tiefes seelisches Leid. Tausende von Menschen brauchen Unterstützung, und sie wenden sich an die Kirche, an Ordensschwestern und Priester, um Trost zu finden. 

“Die Kirche ist die am besten funktionierende Institution. In vielen Ländern, zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, ist die Kirche ein Art „Ersatz-Staat“, ohne den es kein Leben, keine Hoffnung, keine Zukunft gibt. Das zeigt sich in vielen Bereichen, besonders in der Bildung und der Gesundheitsversorgung. So leitet die Kirche etwa die Hälfte der Schulen, Krankenhäuser und Gesundheitszentren. Unter ihnen befinden sich die besten Einrichtungen des Landes, aber auch die einzigen in den Dörfern, die vom Staat oft vollkommen vergessen sind..” (Pater Apollinaire Cibaka Cikongo, Priester aus dem Kongo.)

Mit Ihrer Hilfe können wir die Kirche in Afrika mit den nötigen Mitteln ausstatten, um den Betroffenen bei Gewalt und Verfolgung beizustehen. Ihre Hilfe ist wichtig, damit der Glaube in Afrika lebendig bleiben kann. Unterstützen Sie eines unserer Projekte, damit Christen ein besseres Leben haben können. Helfen Sie noch heute mit Ihrer Spende unter: www.kircheinnot.at/fastenzeit-2021

VIER ERMORDETE KATECHETEN: Am 13. Mai 2019 attackierten Terroristen eine Gruppe katholischer Gläubiger in Singa, in der Nähe der Stadt Zimtenga in der Landesmitte von Burkina Faso, als sie sich gerade auf dem Rückweg von einer Prozession zu Ehren der Jungfrau Maria befanden.

Die Terroristen suchten vier Personen aus der Gruppe aus; bei drei der Laien war die Auswahl anscheinend nicht zufällig. Einer von ihnen war mehrere Jahre Präsident der örtlichen katholischen Gemeinde gewesen, und zwei weitere waren Katecheten. Anscheinend hatten es die Angreifer bewusst auf christliche Führungspersonen abgesehen.

Die Kinder in der Gruppe durften fliehen. Die Terroristen töteten die vier Erwachsenen und zerstörten die Marienstatue, die sie bei sich trugen.

Katecheten sind die Säulen des Wirkens der Kirche in Burkina Faso. Seit 2018 ist es immer wieder zu systematischen Attacken gegen Christen in der Region Sahel gekommen. Viele Christen dort sind heldenhafte Zeugen des Glaubens in ihrer Gemeinde. 2018 bat die Diözese Dori KIRCHE IN NOT um Hilfe für neun Ehepaare, die Katecheten waren und die gezwungen worden waren, aus ihren Dörfern zu fliehen, da es für sie dort zu gefährlich wurde. 2019 unterstützte KIRCHE IN NOT die Ausbildung von 1605 Katecheten in Afrika.

KIRCHE IN NOT ehrt diejenigen, die heldenhaft ihr Leben für Gott und die Geschwister im Glauben hingegeben haben. Dabei gehen wir jedoch nicht weit in die Vergangenheit zurück, in alte Zeiten. Alle hier aufgeführten Zeugen stammen aus dem 21. Jahrhundert. Alle Märtyrer, deren Zeugnis der Liebe wir ab jetzt jede Woche präsentieren, finden Sie auch in unserem Kalender der Märtyrer: http://ow.ly/8LEy50DGcdW

In Burkina Faso wird Pfarrer Rodrigue Sanon aus der Gemeinde Notre Dame de la Paix in Soubakanyedougou im Südwesten des Landes vermisst. Der katholische Priester wurde am 19. Januar auf dem Weg von Soubakaniedougou nach Banfora verschleppt, wo er zu von Bischof Lucas Kalfa Sanou von Banfora zu einem Treffen mit den Priestern der Diözese erwartet wurde. Der Priester kam nie an seinem Ziel an.

Der Wagen von Pfarrer Sanon wurde in Toumousséni gefunden, etwa zwanzig Kilometer von seinem Ziel entfernt. Von dem Priester selbst gab es jedoch keine Spur.
Bischof Sanou bittet jeden , der etwas weiß sich mit Informationen an die Polizei von Soubakanyedougou oder die Diözese zu wenden und forderte die Gläubigen auf, dafür zu beten, dass P. Sanon bald gesund und munter in seine Pfarrei zurück kehren wird.

Burkina Faso leidet unter einer allgemeinen Situation der Instabilität, von der auch Priester und Ordensleute betroffen sind. Seit März 2019 gibt es keine Notiz von P. Joël Yougbaré, Gemeindpfarrer in Dschibo in der Diözese Dori im Norden von Burkina Faso, der auf dem Rückweg in seine Gemeinde verschwand, nachdem er die in Bottogui den Sonntagsgottesdienst gefeiert hatte.

Am 12. Mai desselben Jahres wurden bei einem Angriff auf die Gemeinde Dablo Don Siméon Yampa und fünf Gläubige getötet wurden, während am 13. Mai ein Angriff gegen auf eine Marienprozession in Singa mit dem Tod von vier Gläubigen und der Zerstörung der Marienstatue endete. Bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt in Nohao an der Grenze zu Ghana wurde am 15. Februar 2019 Pfater Antonio César Fernández Fernández, ein spanischer Missionar von den Salesianern Don Boscos, ermordet. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

In den Regionen an der Grenze zu Mali und Niger gibt es in Burkina Faso keine Schule mehr, nachdem islamistische Gruppen Schulgebäude in Brand gesteckt und viele Lehrer ermordet hatten. Dies berichtet Pater Marco Prada, Priester der Gesellschaft für die Afrikamissionen, der auf einen kürzlich von Virginia Gamba, Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, António Guterres, vorgelegten Bericht über den Schutz von Kinderrechten in Konfliktregionen verweist.

„Wir haben zahlreiche Berichte über Anschläge auf Schulen im Norden des Landes erhalten, aber auch über Fälle von Mord und Verstümmelung von Kindern, die dem terroristischen Flügel des Islamischen Staates in Westafrika zugeschrieben werden, der sich der Boko-Haram-Bewegung angeschlossen hat“, so Pater Gamba zur dramatischen Situation der Kinder in Burkina Faso.

„Die Folgen dieser Gewalt sind verheerend“, fährt er fort, “das Bildungssystem ist im Norden des afrikanischen Landes seit mehr als einem Jahr vollständig zusammengebrochen. Es gibt viele Vertriebene, Hunderttausende von Menschen, die aus dem brennenden Norden fliehen und in den Süden des Landes wollen. Darüber hinaus wird diesen Kindern nicht nur die Bildung verweigert, sie laufen vor allem Gefahr, Opfer der Zwangsrekrutierung durch Dschihadisten zu werden und als Kindersoldaten kämpfen zu müssen, wie wir es leider bei diesen extrem gewalttätigen Gruppen beobachten.“

Unterdessen kam es in den letzten Tagen zu einem Übergriff nicht identifizierter bewaffneter Männer auf ein Dorf der Petabouili, 50 km von Gorom-Gorom entfernt, bei dem mindestens 50 Menschen getötet wurden. Zu den Opfern zählen auch Frauen und Kinder. Die Banh-Region in Burkina Faso ist seit 2018 Schauplatz von Terroranschlägen. Aufgrund willkürlicher Übergriffe mussten seit 2015 rund eine Million Menschen ihre Heimat verlassen.

In diesem Szenario versuchen die Missionare, das Recht der Kinder auf Bildung zu gewährleisten. Auch ein kürzlich von der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch veröffentlichter Bericht dokumentiert die Zunahme der Angriffe terroristischer Gruppen gegen Lehrer, Schüler und Schulen in Burkina Faso von 2017 bis 2020 mit verheerenden Auswirkungen auf den Zugang von Kindern zu Bildung. Rund 350.000 Kinder n wird wegen Terrorismus der Schulebesuch verweigert. Das nützlichste Instrument zur Bekämpfung dschihadistischer Bewegungen, so die Missionare, sei Bildung und Unterricht, der die Werte der Achtung der Menschenrechte vermittelt und dem Aufbau eines harmonischen sozialen und interreligiösen Zusammenlebens fördern. (Quelle: Fidesdienst)

Die terroristische Bedrohung, die besonders fünf Regionen im Norden und Osten Burkina Fasos betrifft, wird laut mehreren lokalen Quellen im Gespräch mit dem internationalen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) „von der Covid-19-Pandemie überschattet“. Für die unmittelbar von den Terroranschlägen betroffene Bevölkerung ist das Coronavirus „ein Unglück mitten im Unglück“. Die Gesprächspartner aus den stark von den Auswirkungen des Terrorismus betroffenen Diözesen Dori, Kaya und Fada N’Gourma sind sich einig, dass „der Ernst der Lage an einigen Orten gleichgeblieben oder sogar noch schlimmer geworden ist“ als vor der Pandemie. Fast eine Million Menschen wurden aus diesem Gebiet vertrieben, ohne eine wirksame Reaktion seitens der nationalen oder internationalen Behörden.
Flüchtlinge in einem der vielen Flüchtlingslager.

In den Departements Bourzanga (Region Centre-Nord) und Djibo (Region Sahel) finden täglich Anschläge statt. Nach dem Hilfswerk vorliegenden Erkenntnissen „sind ganze Landstriche von der Welt abgeschnitten, aber nicht wegen der Ausgangssperre aufgrund der Pandemie, sondern wegen der dort vorherrschenden totalen Unsicherheit. Die wenigen noch bevölkerten Dörfer beherbergen Tausende von Binnenvertriebenen, sind aber zunehmend vom Rest des Landes isoliert.“

So auch die Stadt Djibo, die seit Mitte Januar 2020 von Terroristen umzingelt ist. Von KIRCHE IN NOT befragte Quellen schildern, dass „es keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Versorgung mit Lebensmitteln, keinen Zugang hinein oder hinaus gibt, dass es an Wasser, Treibstoff und Lebensmitteln mangelt, immer wieder zu Stromausfällen usw. kommt“.

Nach Angaben des Nationalen Rates für Nothilfe und Wiederaufbau (CONASUR) leben in der Provinzhauptstadt Djibo fast 150 000 Binnenvertriebene. Unter der Blockade leidet ebenfalls die Stadt Arbinda, die 60 000 Binnenvertriebene aufgenommen hat. Die beiden Städte sind die letzten Enklaven des Lebens in der Provinz und der einzige Schutzwall, der viele Menschen vor den Terroristen bewahrt hat.

Ein vertriebener Priester aus der Diözese Kaya in der nördlichen Zentralregion berichtet KIRCHE IN NOT von einer ähnlichen Lage dort: „Die Dörfer sind so gut wie menschenleer; dort ist kein Leben mehr, obwohl es immer noch Zeichen der Hoffnung gibt. In meiner Pfarrei, in der viele Menschen Zuflucht gesucht haben, gibt es Probleme in der Grundversorgung. Das entscheidende Problem ist nach wie vor das Wasser. Es ist sehr schwierig, an dieses kostbare Gut zu gelangen, was die Frauen bei allen damit verbundenen Risiken dazu zwingt, in die wegen terroristischer Bedrohungen verlassenen Nachbardörfer zurückzukehren, um zu versuchen, Wasser zu beschaffen und es auf Dreirädern zu transportieren.“

Auch in Kaya sind wichtige Gemeinden, etwa Namisgma und Dablo, von den Städten abgeschnitten, die sie früher versorgt haben. In der Stadt Pensa haben sich die Terroristen nach wiederholten Anschlägen niedergelassen, und die Stadt vom Rest des Territoriums abgetrennt.

Ein Begräbnis von Opfer des Terrorismus.

Appelle an nationale und internationale Behörden für ein energisches Vorgehen

Nach Aussage der Betroffenen erkennen die lokalen und nationalen Behörden zwar das Drama, unter dem die Bevölkerung leidet. Ihre Bemühungen werden jedoch meistens aufgrund fehlender Ressourcen schnell zunichte gemacht. Viele bedauern auch, dass außerhalb des Landes das Ausmaß der Tragödie nicht erkannt werde: „Von den 75 Dörfern in meiner Pfarrgemeinde sind nur noch zehn bewohnt. Die Menschen sind alle gegangen. Weil die Dörfer verlassen sind, befindet sich ein großer Teil des Territoriums in der Hand von Terroristen, die sich auf diese Weise der staatlichen Kontrolle entziehen“, sagt ein Priester der Diözese Kaya, der ebenfalls wegen der Drohungen gegen seine Gemeinde fliehen musste.

Obwohl ausländische, vor allem französische Streitkräfte präsent sind, sind viele Burkiner skeptisch. Sie beklagen, dass sie keinerlei Ergebnisse sehen. Sie kritisieren auch die Tatsache, dass die nationale Armee effektiver sein könnte, wenn sie über die gleichen Transport- und Waffenbedingungen verfügte wie die ausländischen Streitkräfte.

Im Allgemeinen fühlen sich die meisten Burkiner angesichts des Unglücks ohnmächtig, „vor allem, weil sich die Aufmerksamkeit im Moment auf die Coronavirus-Pandemie konzentriert, und dabei vergessen wird, dass der Terrorismus sogar noch mehr Opfer fordert als Covid19“, beklagt der Priester.

Viele fordern von den Behörden, dass sie bei der Verbesserung der Lage der Binnenflüchtlinge und bei der Bekämpfung des Terrorismus die gleiche Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit an den Tag legen wie bei der Bekämpfung der Pandemie. „Beide Gefahren bestehen mit Sicherheit. Wir sind mittendrin gefangen; es ist sehr schwer herauszufinden, was schlimmer ist. In jedem Fall sind die Folgen die gleichen, weil beide tödliche Konsequenzen haben“, sagt ein weiterer Partner von KIRCHE IN NOT aus der Region Fada N’Gourma. Er hat gerade Unterstützung für den Bau einer Sicherheitsmauer um seine Pfarrei erhalten, nachdem sie gewaltsame Übergriffe erlitten hatte.

Seit fast fünf Jahren wird Burkina von einer beispiellosen terroristischen Welle heimgesucht. Im Februar 2020 reiste eine KIRCHE IN NOT-Delegation in das Land, um sich ein Bild von der Notlage der Christen im Norden des Landes zu machen, und um die Solidarität der Weltkirche zu bekräftigen. Nach den von KIRCHE IN NOT bei dem Besuch gesammelten Daten beläuft sich die Zahl der Binnenvertriebenen auf fast eine Million. Seit 2019 wurden mehr als 1000 Menschen – Christen, Anhänger der traditionellen Religion und Muslime – getötet. Dreizehn Priester, sieben Ordensgemeinschaften und 193 Pastoralkoordinatoren mussten in sichereren Pfarreien Schutz suchen. Mindestens acht Pfarreien sind geschlossen.

Die terroristische Bedrohung, die besonders fünf Regionen im Norden und Osten Burkina Fasos betrifft, wird laut mehreren lokalen Quellen im Gespräch mit dem internationalen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) „von der Covid-19-Pandemie überschattet“. Für die unmittelbar von den Terroranschlägen betroffene Bevölkerung ist das Coronavirus „ein Unglück mitten im Unglück“. Die Gesprächspartner aus den stark von den Auswirkungen des Terrorismus betroffenen Diözesen Dori, Kaya und Fada N’Gourma sind sich einig, dass „der Ernst der Lage an einigen Orten gleichgeblieben oder sogar noch schlimmer geworden ist“ als vor der Pandemie. Fast eine Million Menschen wurden aus diesem Gebiet vertrieben, ohne eine wirksame Reaktion seitens der nationalen oder internationalen Behörden.

In den Departements Bourzanga (Region Centre-Nord) und Djibo (Region Sahel) finden täglich Anschläge statt. Nach dem Hilfswerk vorliegenden Erkenntnissen „sind ganze Landstriche von der Welt abgeschnitten, aber nicht wegen der Ausgangssperre aufgrund der Pandemie, sondern wegen der dort vorherrschenden totalen Unsicherheit. Die wenigen noch bevölkerten Dörfer beherbergen Tausende von Binnenvertriebenen, sind aber zunehmend vom Rest des Landes isoliert.“

So auch die Stadt Djibo, die seit Mitte Januar 2020 von Terroristen umzingelt ist. Von KIRCHE IN NOT befragte Quellen schildern, dass „es keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Versorgung mit Lebensmitteln, keinen Zugang hinein oder hinaus gibt, dass es an Wasser, Treibstoff und Lebensmitteln mangelt, immer wieder zu Stromausfällen usw. kommt“.

Nach Angaben des Nationalen Rates für Nothilfe und Wiederaufbau (CONASUR) leben in der Provinzhauptstadt Djibo fast 150 000 Binnenvertriebene. Unter der Blockade leidet ebenfalls die Stadt Arbinda, die 60 000 Binnenvertriebene aufgenommen hat. Die beiden Städte sind die letzten Enklaven des Lebens in der Provinz und der einzige Schutzwall, der viele Menschen vor den Terroristen bewahrt hat.

Ein vertriebener Priester aus der Diözese Kaya in der nördlichen Zentralregion berichtet KIRCHE IN NOT von einer ähnlichen Lage dort: „Die Dörfer sind so gut wie menschenleer; dort ist kein Leben mehr, obwohl es immer noch Zeichen der Hoffnung gibt. In meiner Pfarrei, in der viele Menschen Zuflucht gesucht haben, gibt es Probleme in der Grundversorgung. Das entscheidende Problem ist nach wie vor das Wasser. Es ist sehr schwierig, an dieses kostbare Gut zu gelangen, was die Frauen bei allen damit verbundenen Risiken dazu zwingt, in die wegen terroristischer Bedrohungen verlassenen Nachbardörfer zurückzukehren, um zu versuchen, Wasser zu beschaffen und es auf Dreirädern zu transportieren.“

Auch in Kaya sind wichtige Gemeinden, etwa Namisgma und Dablo, von den Städten abgeschnitten, die sie früher versorgt haben. In der Stadt Pensa haben sich die Terroristen nach wiederholten Anschlägen niedergelassen, und die Stadt vom Rest des Territoriums abgetrennt.

Appelle an nationale und internationale Behörden für ein energisches Vorgehen

Nach Aussage der Betroffenen erkennen die lokalen und nationalen Behörden zwar das Drama, unter dem die Bevölkerung leidet. Ihre Bemühungen werden jedoch meistens aufgrund fehlender Ressourcen schnell zunichte gemacht. Viele bedauern auch, dass außerhalb des Landes das Ausmaß der Tragödie nicht erkannt werde: „Von den 75 Dörfern in meiner Pfarrgemeinde sind nur noch zehn bewohnt. Die Menschen sind alle gegangen. Weil die Dörfer verlassen sind, befindet sich ein großer Teil des Territoriums in der Hand von Terroristen, die sich auf diese Weise der staatlichen Kontrolle entziehen“, sagt ein Priester der Diözese Kaya, der ebenfalls wegen der Drohungen gegen seine Gemeinde fliehen musste.

Obwohl ausländische, vor allem französische Streitkräfte präsent sind, sind viele Burkiner skeptisch. Sie beklagen, dass sie keinerlei Ergebnisse sehen. Sie kritisieren auch die Tatsache, dass die nationale Armee effektiver sein könnte, wenn sie über die gleichen Transport- und Waffenbedingungen verfügte wie die ausländischen Streitkräfte.

Im Allgemeinen fühlen sich die meisten Burkiner angesichts des Unglücks ohnmächtig, „vor allem, weil sich die Aufmerksamkeit im Moment auf die Coronavirus-Pandemie konzentriert, und dabei vergessen wird, dass der Terrorismus sogar noch mehr Opfer fordert als Covid19“, beklagt der Priester.

Viele fordern von den Behörden, dass sie bei der Verbesserung der Lage der Binnenflüchtlinge und bei der Bekämpfung des Terrorismus die gleiche Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit an den Tag legen wie bei der Bekämpfung der Pandemie. „Beide Gefahren bestehen mit Sicherheit. Wir sind mittendrin gefangen; es ist sehr schwer herauszufinden, was schlimmer ist. In jedem Fall sind die Folgen die gleichen, weil beide tödliche Konsequenzen haben“, sagt ein weiterer Partner von KIRCHE IN NOT aus der Region Fada N’Gourma. Er hat gerade Unterstützung für den Bau einer Sicherheitsmauer um seine Pfarrei erhalten, nachdem sie gewaltsame Übergriffe erlitten hatte.

Seit fast fünf Jahren wird Burkina von einer beispiellosen terroristischen Welle heimgesucht. Im Februar 2020 reiste eine KIRCHE IN NOT-Delegation in das Land, um sich ein Bild von der Notlage der Christen im Norden des Landes zu machen, und um die Solidarität der Weltkirche zu bekräftigen. Nach den von KIRCHE IN NOT bei dem Besuch gesammelten Daten beläuft sich die Zahl der Binnenvertriebenen auf fast eine Million. Seit 2019 wurden mehr als 1000 Menschen – Christen, Anhänger der traditionellen Religion und Muslime – getötet. Dreizehn Priester, sieben Ordensgemeinschaften und 193 Pastoralkoordinatoren mussten in sichereren Pfarreien Schutz suchen. Mindestens acht Pfarreien sind geschlossen.

Immer mehr Christen werden in Burkina Faso Opfer von Verfolgung. Aus Solidarität reiste eine kleine Delegation des internationalen Hilfswerks KIRCHE IN NOT zu Beginn der Fastenzeit in das westafrikanische Land. Dabei trafen sie Pierre Claver Belemsigri, den Generalsekretär der Bischofskonferenz von Burkina Faso-Niger. Oliver Maksan sprach mit dem Priester in der Hauptstadt Ouagadougou über Islam, Dschihadismus und die Antwort der Kirche darauf.

Burkina Faso war immer stolz auf das harmonische Zusammenleben von Muslimen und Christen. Doch viele klagen, dass der heutige Islam nicht mehr viel mit dem Islam ihrer Kindheit zu tun habe. Sehen Sie das auch so?
Es gibt seit etwa 20, 30 Jahren einen Wandel. Das hat damit zu tun, dass seit einigen Jahren bestimmte Strömungen des Islam von der Arabischen Halbinsel bei uns Fuß fassen. Die jüngeren Menschen arbeiten oder studieren dort und bringen eine bestimmte Vision vom Islam mit, die Auswirkungen auf das Zusammenleben und die Koexistenz der verschiedenen Religionen haben könnte.

Inwiefern?
Früher war es üblich, dass wir an den freudigen und traurigen Ereignissen des anderen teilnahmen. Christen haben ihren islamischen Familienmitgliedern zu deren Festen gratuliert haben und umgekehrt. Sie müssen wissen, dass wir sehr oft unterschiedliche Religionszugehörigkeiten in derselben Familie haben. Wir haben dennoch oder gerade deswegen zusammen gefeiert. Das ist heute bei der älteren Generation immer noch so. Doch bei der jüngeren Generation ist es schon nicht mehr so selbstverständlich wegen des Einflusses bestimmter radikaler Strömungen.

Dennoch ist Burkina Faso trotz einer islamischen Mehrheit,  zwischen vierundfünfzig und sechzig Prozent,  kein islamischer Staat.
Das ist richtig. Wir sind ein laizistischer Staat. Es gibt eine Trennung von Religion und Staat. Das war eine politische Entscheidung, die wir gefällt haben. Der Staat arbeitet dennoch mit den Religionsgemeinschaften zusammen. Wir stehen im Dialog mit staatlichen Stellen.

Geht der Dialog zwischen Muslimen und Christen dennoch weiter?
Ja, Gottseidank. Wir haben im Land eine lange Tradition des interreligiösen Dialogs. In der Provinz Soum, die jetzt so von den Terroristen heimgesucht wird, haben wir beispielsweise die Einrichtung Union fraternelle des croyants (UFC, Brüderliche Union der Gläubigen). Hier treffen sich Muslime, Katholiken, freikirchliche Protestanten und Angehörige der traditionellen Religionen, um über das Zusammenleben und den Aufbau der Gesellschaft zu diskutieren. Man besucht sich gegenseitig. An Weihnachten etwa besucht der Imam die Messe und wünscht den Katholiken frohe Weihnachten. Und am Ramadan gehen Bischof oder Priester in die Moscheen, um Glückwünsche zu den Festen zu überbringen. Die Aktionen der UFC konzentrieren sich auch auf den Zusammenhalt der Religionen, um gemeinschaftlich die Region voranzubringen.  

Es heißt oft, die Dschihadisten würden den Islam nur instrumentalisieren. Eigentlich gehe es ihnen um etwas anderes als Religion. Wie sehen Sie das?
Es gibt beides. Es gibt Terroristen, einheimische wie fremde, die tatsächlich mit der Waffe in der Hand wollen, das ganz Afrika islamisch wird, die wollen, dass in Burkina Faso die Scharia eingeführt wird. Wir haben aber auch solche, die den Islam als Vorwand nutzen, um ihre ökonomischen oder kriminellen Interessen durchzusetzen. Das können sie daran sehen, dass sie auch Muslime töten. Oft hat die Gewalt bei uns im Land auch mit alten Streitereien mit ethnischem Hintergrund oder Streit um Land zu tun. Der Islam ist da nur ein Vorwand, um mit Gewalt materielle oder ökonomische Interessen durchzusetzen.

Dutzende Christen wurden in den letzten Jahren getötet. Wer greift sie an? Sind es Dschihadisten oder einfach nur Kriminelle?
Wir wissen oft nicht, wer uns angreift. Wir kennen unseren Feind nicht. Meist bekennt sich niemand zu den Angriffen.

Etwa fünf Prozent der Burkinabe sind Protestanten. Gibt es einen offiziellen Dialog der katholischen Kirche mit ihnen?
Ja, es gibt eine entsprechende Kommission. Sie müssen wissen, dass die Protestanten in unserem Land nicht den traditionellen protestantischen Gemeinschaften wie den Lutheranern oder Calvinisten angehören, sondern den meist aus Amerika stammenden Freikirchen. Man muss aber sagen, dass es mit dem Islam einen besser organisierten Dialog gibt.

Worüber spricht die katholische Kirche mit den Protestanten?
Wichtigster Zeitpunkt für Dialog und Diskussion ist die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Das gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam zu beten und nach Übereinstimmung zu suchen in bestimmten Fragen der christlichen Theologie wie beispielsweise der Anerkennung der Taufe in den verschiedenen Konfessionen, dem Verständnis der Bibel und ihren Übersetzungen in die verschiedenen Landessprachen. Es wird auch über Probleme gesprochen, die in den gemischtkonfessionellen Ehen auftreten.

Bringt der Terror Protestanten und Katholiken einander näher?
Ja, eindeutig. Besonders in den Dörfern, die angegriffen werden, zeigen sich Katholiken und Protestanten solidarisch miteinander. Aber diese Solidarität ist eine menschliche und geht über die Glaubenszugehörigkeit hinaus. Christen, Muslime, Protestanten und Angehörige der traditionellen Religion lassen es nicht an Bekundungen dieser Solidarität mangeln.

Etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Burkinabé gehören weder dem Islam noch dem Christentum an sondern bekennen sich zu den traditionellen Religionen. Wie ist das Verhältnis der Kirche zu diesen Gläubigen?
Die Kirche hat einen tiefen Respekt vor der traditionellen Religion unserer Ahnen. Sie bildet den  Ansatzpunkt  für das Wort Gottes. Aber das Verhältnis zwischen beiden ist nicht immer leicht. Denn es kommt oft vor, dass getaufte Christen weiterhin die alten Praktiken ausüben. Das sieht die Kirche natürlich nicht gern. Sie müssen allerdings sehen, dass unsere angestammte Religion eine monotheistische ist. Es gibt nur einen Gott, aber zahlreiche vermittelnde Wesen.

Ist der Synkretismus unter Katholiken weit verbreitet?
Die Schwierigkeit liegt oft in der Trennung von Kult und Kultur begründet. Aber man muss zugeben, dass der Synkretismus weit verbreitet ist.  Wir alle haben natürlich Respekt vor der Religion unserer Ahnen. Aber manche Praktiken stehen für Christen eben im Widerspruch zu ihrem Glauben. Wir versuchen klar zu machen, dass Jesus Christus die Lösung unserer Probleme ist. Manchen Menschen, die eine schwere Last zu tragen haben, reicht aber das Vertrauen in den Herrn nicht. Sie wollen eine unmittelbare Lösung und wenden sich deshalb der alten Religion zu.

Man muss ja auch sehen, dass das Christentum in Ihrem Land noch nicht so alt ist.
Das stimmt. Die traditionellen Religionen waren zuerst da. Dann kam im 15. und 16. Jahrhundert der Islam. Erst Ende des 19. Jahrhunderts trafen die ersten französischen Missionare im Gebiet des heutigen Burkina ein. Erst nach 1900 gab es systematischere Evangelisierungsbemühungen. Seither aber hat das Christentum wirklich Fuß gefasst in unserem Land.

Man sieht es nicht als Relikt aus der französischen Kolonialzeit? Bis 1960 war Burkina ja französische Kolonie. 
Nein. Das hängt zusammen mit den glaubwürdigen Missionaren, aber auch mit der Tatsache, dass die traditionelle Religion wie gesagt eine monotheistische war. Das machte die Konversion zum monotheistischen Christentum leichter. Auch die Tatsache, dass wir traditionell unsere Mütter sehr ehren, macht die Verehrung der Mutter Jesu zu einer tief verankerten Praxis der Katholiken in unserem Land. Man kann auch eine Verbindung sehen zwischen der Ehre, die man den Ahnen erweist, und der Verehrung der Heiligen .

Wächst der Glaube in Ihrem Land? Etwa 25 Prozent sind ja Mitglied der katholischen Kirche.
Er wächst. Es gibt nicht nur demografisches Wachstum, sondern auch wirkliche Bekehrungen zum Christentum.

Hat das keine Folgen für sie? In vielen muslimischen Ländern steht darauf die Todesstrafe.
Meines Wissens nicht bei uns. Je nach Milieu kann es sicher Drohungen und soziale Sanktionen geben. Aber das hängt sehr vom Umfeld ab. Ich habe beispielsweise einer Taufe einer ganzen muslimischen Familie beigewohnt. Die Tochter, die bei katholischen Schwestern in die Schule ging, bekehrte sich zuerst. Sie hat dann ihre ganze Familie zum Glauben geführt. Die aktuellen terroristischen Angriffe auf die Christen haben den Glauben unserer Gläubigen zudem gestärkt. Man ist trotz der Gefahr stolz, katholisch zu sein.

Dennoch ist der Terrorismus die größte Herausforderung für die Kirche. Wie reagiert sie darauf?
Wir haben vor, in diesem Jahr ein großes Forum zu organisieren, das sich Fragen von Pastoral und Sicherheit widmet. Das wird Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, wie man als Christ seinen Glauben in dieser neuen Situation der Unsicherheit und der Angriffe auf Gotteshäuser leben kann. Man muss sicher neue Ausdrucksformen für den katholischen Glauben finden. Alle diese Fragen werden sicher im Laufe dieses Forums angesprochen werden. 

Angesichts des Terrorismus: Was erwarten Sie für Ihr Land?
Der Herr wirkt. Christus lebt. Das hat unser Land in seiner jüngeren Geschichte immer wieder erlebt. Das wird auch jetzt hoffentlich angesichts des Terrors so sein. Es muss einen Widerstand des Volkes geben (resistance populaire). Waffen alleine genügen nicht. Leider hat noch nicht jeder verstanden, dass unser Land in der Gefahr ist zu verschwinden, wenn wir uns nicht gemeinsam gegen die Terroristen wehren durch Gebet, Einigkeit und Solidarität. Das sind die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, wenn wir mit dem Terror fertig werden wollen.

Um weiterhin die pastorale wie humanitäre Arbeit der Kirchen in Burkina Faso unterstützen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
BIC: GIBAATWWXXX

Verwendungszweck: Burkina Faso

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