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Demokratische Republik Kongo: Reparatur eines Missionsbootes

Demokratische Republik Kongo: Reparatur eines Missionsbootes

25.06.2019 HILFSPROJEKT


Die Diözese Lisala ist eine der ältesten und mit über 67 600 Quadratkilometern auch eine der größten Diözesen der Demokratischen Republik Kongo. Das entspricht fast der Fläche von Bayern. Sie liegt im Norden des Landes und ist vom Fluss Kongo und mehreren seiner Nebenarme durchzogen.

Für das kirchliche Leben sind die Wasserwege sehr wichtig. Das Schiff „Magnificat“ ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel für die Seelsorge.

Erstes Begutachten der Schäden am Boot.

Es wurde jedoch schwer beschädigt, als es im September 2018 auf dem Weg in die Hauptstadt Kinshasa von einem Sturm an einer Stelle überrascht wurde, wo es nicht anlegen konnte. Der Sturm schleuderte das Schiff gegen einen ins Wasser ragenden Baum, so dass es riesige Lecke davontrug und fast gänzlich versank.

Den Menschen, die auf dem Schiff waren, gelang es, sich zu retten, aber der materielle Schaden ist hoch, und die Bergungsaktion war schwierig. Ein Priester und andere Personen mussten mit Einbaum-Booten über den Fluss bis an die Unfallstelle fahren.

Reparaturarbeiten am Boot.

Zunächst wurde versucht, das Schiff selber zu reparieren und wieder in Gang zu bringen. Doch bald wurde klar, dass es viel schwieriger sein würde, als gedacht, und dass mehr Material und Fachkenntnis notwendig sein würde.

Zwei Motoren defekt

Es sind zwei Motoren defekt, und auch für die Ausbesserung der Lecks wird Material und handwerkliches Können benötigt.

Zahlen und Fakten

8.800 Euro werden benötigt, damit das Missionsboot bald wieder in Betrieb genommen werden kann.
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