Danke Archive - KIRCHE IN NOT Österreich
Spenden
Danke

Danke

Mehr Beiträge zu diesem Thema

Mehr Schlagworte 48 Beiträge gefunden
Beiträge anzeigen

Die Diözese Boma liegt im Westen der Demokratischen Republik Kongo. 35 der insgesamt 47 Pfarren liegen in ländlichem Gebiet. Die Priester verrichten ihren Dienst mit Freude und mit großem Eifer, aber die Wege sind weit, die Straßenverhältnisse schlecht, und oft müssen sie bis zu 40 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Der Bischof von Boma hatte uns darum gebeten, ihm dabei zu helfen, zehn Motorräder für die Priester in besonders weitläufigen Pfarren zu beschaffen. Damit wollte er ihren Dienst erleichtern. Die Diözese setzt auf eine „Pastoral der Nähe“. Das bedeutet, dass die Priester die Dörfer möglichst oft besuchen sollen, um die Gläubigen möglichst intensiv zu betreuen und für sie ansprechbar zu sein. Daher werden auch neue Pfarren gegründet, damit die Entfernungen nicht zu groß sind.

Unsere Wohltäter haben auf diesen Hilferuf reagiert und geholfen. Die zehn Motorräder sind inzwischen bereits eingetroffen. Vergelt’s Gott!

Unsere Wohltäter haben auf diesen Hilferuf reagiert und haben 25.073 Euro gespendet. Die zehn Motorräder sind inzwischen bereits eingetroffen, wurden gesegnet und feierlich den Priestern übergeben. Im Namen seiner Mitbrüder schreibt uns Pfarrer Landry Dinandi:

„Im Namen der Diözese sagen wir unseren Wohltätern von KIRCHE IN NOT Dank und versichern Sie unserer demütigen Gebete. Der Herr segne Sie reichlich für Ihr Engagement für den Erfolg der Pastoral in unserer Diözese.“

Die Christus-König-Pfarre von Damanpur liegt im ostindischen Bundesstaat Westbengalen. Die Pfarre ist sehr aktiv, insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es gibt eine Sonntagsschule für die verschiedenen Altersstufen und zahlreiche Gruppen. Besonders gefördert wird die Liebe zur Eucharistische Anbetung und die Verehrung der Heiligen Jungfrau. Es gibt viele Ministranten. Die Liturgien werden mit Gesang, der einen wichtigen Bestandteil der Kultur der Santal bildet, und traditionellen Musikinstrumenten liebevoll gestaltet. Die Frauen organisieren sich, um gemeinsam zu beten, die Bibel zu lesen, die Kranken zu besuchen und denen zu helfen, die Probleme haben, und auch die Männer nehmen aktiv am Leben der Kirche teil und stellen sich in den Dienst der Gemeinde.

Eine der Außenstationen der Pfarre ist das Dorf Sambalpur. Die meisten Gläubigen gehören zum Volksstamm der Santal. Sie sind sehr arm, und das Gebiet ist abgelegen. Ursprünglich waren die Menschen Jäger und Sammler. Heute leben die meisten von ihnen von der Landwirtschaft. Manche pflegen aber auch das traditionelle Holzschnitzerhandwerk.

Die Priester, die regelmäßig das Dorf besuchten, feierten die Heilige Messe lange Jahre im Freien, da es keine Kapelle gab. Zwar hatte ein älterer Mann der Kirche schon vor einem Jahrzehnt ein Grundstück für den Bau einer Kirche geschenkt, aber da die Gemeinde sehr arm ist, ließ sich dieses Vorhaben nicht verwirklichen.

„Im Namen aller, die bei der Einweihung der Kirche in Sambalpur zugegen waren, und der Gläubigen der Diözese Jalpaiguri danke ich Ihnen dafür, dass Sie uns großzügig diese Kirche geschenkt haben. Wir sind so glücklich über Ihre Unterstützung.”

Als die Gläubigen sich 2019 noch einmal mit diesem Wunsch an den Pfarrer wandten, konnte dieser ihnen nur die beschädigten Blechplatten anbieten, die durch einen schweren Sturm von Dach der Grundschule weggerissen wurden. Die Gläubigen waren glücklich, kauften mit ihren eigenen bescheidenen Mitteln noch weitere Blechplatten und errichteten eine provisorische Kapelle. Diese war aber zu klein, um die Gläubigen zu fassen. Bischof Clement Tirkey von Jalpaiguri legte uns daher die Bitte ans Herz, die Gemeinde beim Bau eines „richtigen“ Gotteshauses zu unterstützen. Unsere Wohltäter ließen sich davon berühren und spendeten 24.000 Euro.

Die Gläubigen und die Priester waren überglücklich, als das Gotteshaus am 30. Oktober 2023 endlich feierlich eingeweiht wurde. Der Bischof, viele Priester und unzählige Gläubige nahmen an der Feier teil. Mit Gesängen und traditionellen Tänzen zog die große Prozession zu der kleinen Kirche, wo nun zum ersten Mal die Heilige Messe gefeiert wurde.

„Im Namen aller, die bei der Einweihung der Kirche in Sambalpur zugegen waren, und der Gläubigen der Diözese Jalpaiguri danke ich Ihnen dafür, dass Sie uns großzügig diese Kirche geschenkt haben. Wir sind so glücklich über Ihre Unterstützung“, schreibt uns Pater Marcel Fernandez, der Bischofsvikar der Diözese. Er geht davon aus, dass die Kirche, die dem heiligen Josef geweiht ist, der in vielfältigen schweren Anliegen angerufen wird, bald auch Pilger aus anderen Teilen der Diözese anziehen werde.

Allen, die zum Bau dieses Gotteshauses beigetragen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott!

Die Diözese Diphu liegt im Bundesstaat Assam im armen Nordosten Indiens. Hier leben viele verschiedene indigene Volksgruppen. Die meisten Menschen gehören traditionellen Stammesreligionen an.

Die Zahl der katholischen Gläubigen liegt bei knapp 70.000. Sie bilden damit eine Minderheit von etwas mehr als 5 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Die meisten katholischen Familien sind erst seit wenigen Jahrzehnten zum christlichen Glauben gekommen. Daher besteht großer Bedarf an einer Vertiefung und Stärkung des Glaubens.

Unsere Wohltäter haben großzügig geholfen und so konnte das Pastoralzentrum in Diphu inzwischen feierlich eingeweiht werden.

Die Diözese Diphu wollte für Priester, Ordensleute und Laien daher verstärkt Fortbildungskurse, geistliche Exerzitien, Besinnungstage sowie verschiedene Konferenzen, Treffen und andere Veranstaltungen anbieten, um das kirchliche Leben zu stärken. Sie verfügte aber über keine geeigneten Räumlichkeiten für solche Aktivitäten und für die Unterbringung der Teilnehmer. Daher brauchte sie dringend ein Pastoralzentrum mit Veranstaltungsräumen und Übernachtungsmöglichkeiten. Da sie jedoch in einem armen Gebiet liegt und die finanziellen Belastungen infolge der Pandemie und der allgemeinen Krise noch weiter zugenommen haben, hat Bischof Paul Mattekatt uns um Hilfe gebeten.

Unsere Wohltäter haben großzügig geholfen und haben mehr als 73.000 Euro gespendet. So konnte das Pastoralzentrum in Diphu inzwischen feierlich eingeweiht werden. Die Freude war groß, und noch größer ist die Freude bei den Priestern, Ordensleuten und Laien, die schon von den Veranstaltungen profitieren konnten, um besser ihren Gemeinden dienen zu können!

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die geholfen haben!

Die DIözese Kribi liegt im Süden Kameruns am Golf von Guinea. Sie erstreckt sich über etwas mehr als 11.000 Quadratkilometer. Von den 250.000 Einwohnern ist rund die Hälfte katholisch.

28 Ordensfrauen aus acht verschiedenen Ordensgemeinschaften kümmern sich um Menschen, die Hilfe benötigen, insbesondere um Kinder, junge Mädchen, Mütter, kranke und alte Menschen, Straßenkinder und die Ureinwohner in den Urwäldern, die früher als „Pygmäen“ bekannt waren und unter besonders prekären Bedingungen leben. Außerdem sind die Schwestern in den Pfarreien in der Katechese tätig und bereiten die Menschen auf den Empfang der Sakramente vor.

Die Nöte der Menschen in Kamerun sind größer geworden, und die Zahl der Hilfesuchenden ist gestiegen, aber die Schwestern haben noch weniger Mittel als vorher.
Die Schwestern erhalten für ihren wertvollen und unermüdlichen Dienst keine Vergütung. Zwar erhalten sie eine geringe Unterstützung von der Diözese, aber die Pandemie und die allgemeine wirtschaftliche Krise haben die Ortskirche an ihre Grenzen gebracht. Die Nöte der Menschen sind jedoch größer geworden, und die Zahl der Hilfesuchenden ist gestiegen, aber die Schwestern haben noch weniger Mittel als vorher.
Dank der Unterstützung unserer Wohltäter konnten wir für die Deckung ihres dringendsten Grundbedarfs und ihre Krankenversicherung Hilfe beisteuern. Die Ordensfrauen aus der Diözese Kribi danken allen, die ihnen geholfen haben!

Bischof Damase Zinga Atangana hatte uns daher um Hilfe für die 28 Ordensfrauen gebeten, und dank der Hilfe unserer Wohltäter konnten wir 14.000 Euro für die Deckung ihres dringendsten Grundbedarfs und ihre Krankenversicherung beisteuern.

Die Ordensfrauen aus der Diözese Kribi danken allen, die ihnen geholfen haben!

Vor einiger Zeit hatten uns die drei Kapuzinerpatres, die seit 2021 in Lwiw (Lemberg) tätig sind, um Hilfe gebeten, denn sie hatten ein großes Problem: Sie brauchten dringend ein Haus, denn sie lebten in einer Zweizimmerwohnung von kaum 50 Quadratmetern. Als winzige Kapelle diente ihnen eine Abstellkammer, und die Küche war zugleich ihr Wohnzimmer. Es gab keinen Platz, um sich dort mit den Gläubigen zu treffen. So fanden Gebetstreffen, Gespräche und Eucharistische Anbetung meistens in Privathäusern, Wohnungen oder sogar in Gaststätten statt. Der Bedarf an seelsorglicher Betreuung hat sich in den Zeiten des Krieges und der Krise noch weiter vervielfacht. Lwiw ist zwar kaum von den Kriegshandlungen berührt, es sind aber rund 300 000 Flüchtlinge aus anderen Landesteilen dorthin geströmt, die außer einem Dach über dem Kopf auch seelische Unterstützung, Rat und Trost brauchen.
Sofort bauten die Brüder die Garage in eine Kapelle um und begannen mit der aktiven Seelsorge.
Dank Eurer Spenden kamen 50.000 Euro zusammen, so dass die Ordensmänner ein Haus erwerben und renovieren konnten. „Sofort nach dem Kauf des Hauses bauten die Brüder die Garage in eine Kapelle um und begannen mit der aktiven Seelsorge. Die Menschen kommen bereits hierher, um mit den Brüdern zu beten und Worte der Hoffnung und Unterstützung zu erhalten. Es findet auch regelmäßig nächtliche Eucharistische Anbetung statt. Wir haben Schönheitsreparaturen im Gebäude vorgenommen und es an die Bedürfnisse der Kapuzinergemeinschaft angepasst. Jetzt ist dieses Gebäude ein Kloster, in dem die Brüder würdige Bedingungen zum Leben und Gebet haben. Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe“, schreibt uns Bruder Serhii Kippa, der Kustos der Kapuziner in der Ukraine. Wir geben diesen Dank gern an Euch weiter!
Vor einiger Zeit hatte uns Pater Yakobus Umbu Warata, der Provinzial der Redemptoristen, um Hilfe für seine Mitbrüder gebeten, die im Osten der Insel Sumba in der Pfarre St. Andreas Ngallu tätig sind. Sie brauchen nämlich dringend ein geländegängiges Auto. Unsere Wohltäter haben mit erfreulicher Großzügigkeit reagiert, und so kamen die 20.000 Euro zusammen, die noch gebraucht wurden. Pater Yakobus schreibt uns: „Vielen lieben Dank für Ihre Mühe und Hilfe. Wir sind sehr dankbar und wir beten für Sie. Gott segne Sie heute und immer.“
Dank der grloßzügigen Unterstützung unserer Wohltäter ist das Auto bereits eingetroffen und wurde feierlich eingeweiht. Es erleichtert die pastorale Arbeit immens, denn die Pfarre erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet.

Das Auto ist bereits eingetroffen und wurde feierlich eingeweiht. Es erleichtert die pastorale Arbeit immens, denn die Pfarre erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet mit 21 Kapellengemeinden, die bis zu 57 Kilometer vom Sitz der Pfarre entfernt gelegen sind, und die Straßenverhältnisse sind katastrophal. Hier kann man nur mit einem geländegängigen Fahrzeug durchkommen. Pfarrer Leo und seine Gläubigen haben sich riesig gefreut!

Allen, die geholfen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott!

Die belarussische Kleinstadt Saslauje liegt 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Minsk. Der katholischen Pfarre gehören rund 400 Gläubige an. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Mariä-Geburts-Kirche wurde zu sowjetischer Zeit geschlossen und als Müllabladeplatz verwendet. Dabei erlitt sie schwere Schäden. 2005 konnte mit der Instandsetzung begonnen werden. Die Arbeiten dauern bis heute an.
Dank Eurer Hilfe konnten wir die Pfarre dabei unterstützen, eine Heizungsanlage einzubauen.

Das größte Problem, das die Pfarrgemeinde hatte, bestand jedoch im Fehlen einer Heizungsanlage. So fiel die Temperatur in der Kirche im Winter auf unter null Grad, berichtete uns Pfarrer Dzmitry Pukhalski. Für die Gläubigen, besonders für die alten Menschen und die Kinder, war das sehr schwierig. Das schlug sich auch in der Zahl der Messbesucher nieder: Während im Sommer sonntags bis zu 180 Gläubige zur heiligen Messe kamen, waren es im Winter höchstens 100. Die Sonntagsschule für die Kinder, die ebenfalls in der Pfarrkirche abgehalten wird, musste im Winter ganz ausfallen.

Dank Eurer Hilfe kamen 15.000 Euro zusammen, so dass wir die Pfarre dabei unterstützen konnten, eine Heizungsanlage einzubauen.  Der Pfarrer schreibt uns: „Im Namen der ganzen Pfarrgemeinde möchte ich meine riesige Dankbarkeit für Ihre Hilfe zum Ausdruck bringen. Dank Ihrer Hilfe konnten wir eine Heizung einbauen. Jetzt kommen auch wieder die älteren Menschen zur Messe, die bisher im Winter nicht zur Kirche kamen. Sie besuchen die heilige Messe sogar an Werktagen. Und die Sonntagsschule für die Kinder kann nun auch im Winter stattfinden. Wir feiern an jedem ersten Sonntag im Monat die heilige Messe für alle, die uns geholfen haben.“

Die “Kleinen Schwestern des heiligen Franziskus“ sind eine einheimische Kongregation, die 1923 von der irischen Franziskanerin Mary Kevin Kearney gegründet wurde, die 1902 nach Uganda kam.  Sie begann damals mit fünf weiteren Schwestern, zunächst im Schatten eines Baumes Kranke zu behandeln und den Menschen Unterricht in Lesen und Schreiben und in Hygiene zu erteilen. Außerdem unterwies sie sie im Glauben. Im Laufe der Zeit richteten sie und ihre Mitschwestern Waisen- und Krankenhäuser, Schulen, Geburtsstationen und vieles mehr ein. Sie gründete eine einheimische Kongregation, weil mehr Schwestern gebraucht wurden, um den zahlreichen Nöten zu begegnen.

Die Kongregation ist heute nicht nur in Uganda, sondern auch in Kenia, Tansania und den USA vertreten. Die “Kleinen Schwestern des heiligen Franziskus“ betreuen Straßenkinder, Waisen sowie alte und behinderte Menschen. Sie sind in der Gefängnisseelsorge und in der Krankenpflege tätig, unterrichten in Schulen, halten Katechesen in Pfarren und stehen Familien beratend zur Seite.

Bislang war es schwierig, die jungen Schwestern an ihre Einsatzorte zu bringen. So waren die Einsatzmöglichkeiten beschränkt. Mit dem neuen Kleinbus hat sich das, dank unserer Wohltäter, geändert.

Inzwischen hat die Kongregation 801 Mitglieder und erfreut sich zahlreicher Berufungen. In ihrem Ausbildungshaus in Pallisa im Osten Ugandas bereiten sich jährlich 60-70 junge Frauen darauf vor, ihr ganzes Leben lang Gott und den Menschen zu dienen. Bereits im Rahmen ihrer Ausbildung sind sie in Krankenhäusern, Gefängnissen und Schulen tätig und besuchen Familien, in denen es Probleme wie beispielsweise häusliche Gewalt gibt.

Bislang war es schwierig, die jungen Schwestern an ihre Einsatzorte zu bringen. So waren die Einsatzmöglichkeiten beschränkt. Aber dank Eurer Hilfe sind 20.000 Euro zusammengekommen, so dass die Schwestern nun einen Kleinbus anschaffen konnten. Dadurch konnte die Zahl der wöchentlichen Besuche auf 50 gesteigert werden, so dass die geleistete Hilfe und die Evangelisierungsarbeit wesentlich intensiver geworden ist und auch weiter entfernt gelegene Orte erreicht werden können. Allen, die geholfen haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

Dank Eurer Hilfe konnte in der Diözese Jagdalpur ein Heim für alte und kranke Priester eingerichtet werden. 30.000 Euro kamen dafür zusammen. Wir hatten im Frühling 2022 bereits über die Grundsteinlegung berichtet und freuen uns nun über die Nachricht, dass das Heim fertiggestellt und eingeweiht wurde.

Inzwischen sind dort Priester untergebracht, die viele Jahre lang unermüdlich gearbeitet haben und nun alt oder durch die harten Lebensumstände krank geworden sind. Der Dienst in dieser Diözese ist hart und entbehrungsreich, denn die Priester arbeiten vor allem in den abgelegenen und unterentwickelten Gebieten und müssen weite und beschwerliche Wege zurücklegen. Die alten und kranken Priester können nicht mehr allein in den abgelegenen Dörfern bleiben, sondern müssen medizinisch behandelt werden und brauchen Pflege.

Bischof Joseph Kollamparampil weiht die Kapelle des Altenheims ein.

Bischof Joseph Kollamparampil bedankt sich bei allen, die geholfen haben:

„Ich bin sehr, sehr dankbar für die wunderbare Unterstützung, die Sie uns gewährt haben, damit wir ein Heim für die alten und kranken Priester unserer Diözese bauen konnten. Ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, dass das Haus „Schalom“ fertiggestellt wurde und am 7. Juni 2023 eingeweiht wurde. Obwohl wir auf viele Hindernisse stießen, konnten wir dank der Gnade Gottes und harter Arbeit den Bau schneller abschließen, als wir es gedacht hatten. Danke für Ihre stete Hilfe und Ihre Liebe! Wir beten für Sie!“

Die Heilig-Geist-Pfarre mit Sitz in Sangla Hill ist die größte Pfarrgemeinde der Erzdiözese Lahore. Ihr gehören 67 Dörfer an. Die Wege bis zum Sitz der Pfarre sind weit, und so wollte Pfarrer Akmal Patras auch denjenigen katholischen Kindern, die weiter entfernt wohnen, die Gelegenheit geben, an Katechesen und Bibelunterricht teilzunehmen.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 11.500 Euro gespendet haben, konnte er in fünf Dörfern ein Sonntagsschulprogramm ins Leben rufen. Insgesamt 250 Kinder zwischen sieben und fünfzehn Jahren haben nun die Möglichkeit, die Heilige Schrift und den Glauben der Kirche tiefer kennenzulernen.

Dank unserer Wohltäter konnte Pfarrer Akmal in fünf Dörfern ein Sonntagsschulprogramm ins Leben rufen. Insgesamt 250 Kinder haben nun die Möglichkeit, die Heilige Schrift und den Glauben der Kirche tiefer kennenzulernen.

Dies war sehr wichtig, denn an den öffentlichen Schulen haben die Schüler zwar theoretisch die Wahl zwischen islamischem Religionsunterricht und Ethikkunde, in der Praxis wird Ethik aber so gut wie nie angeboten So müssen auch die christlichen Kinder am islamischen Religionsunterricht teilnehmen, um auf die Punktzahl zu kommen, die für die Versetzung notwendig ist, berichtet der Pfarrer. Allerdings wäre der Unterricht selbst dann, wenn das Fach Ethik angeboten würde, nicht auf die Bedürfnisse der katholischen Schüler zugeschnitten, denn sie würden dadurch ihren Glauben nicht tiefer kennenlernen. In den pakistanischen Schulbüchern nahezu aller Fächer werden zudem immer wieder falsche Informationen über religiöse Minderheiten verbreitet, und die christlichen Schüler, aber genauso auch die Angehörigen anderer Minderheiten, werden seitens ihrer Lehrer und Mitschüler mit Vorurteilen und oft sogar mit Hass konfrontiert. „Viele christliche Kinder fühlen sich unterlegen, haben Angst und brechen die Schule ab“, berichtet Pfarrer Patras. So stärkt es das Selbstbewusstsein der christlichen Schüler, wenn sie ihren Glauben gut kennen und auf Vorurteile und provokante Fragen kompetent antworten können.

Die Eltern fast aller christlichen Kinder sind Analphabeten und können ihren Kindern nicht das notwendige Glaubenswissen vermitteln. So sind die Sonntagsschulen ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Glaubens und der christlichen Identität. Allen, die geholfen haben, ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

Seit jeher kennt die Kirche die Tradition der Messstipendien, das heißt, dass Gläubige die Priester um eine Heilige Messe in bestimmten Anliegen bitten und ihnen dafür Geld oder andere kleine Gaben geben. Dabei geht es nicht darum, die Heilige Messe zu „bezahlen“, denn dies ist nicht möglich, sondern es handelt sich um ein Zeichen der Dankbarkeit und der Liebe. Für viele Priester vor allem in ärmeren Ländern ist dies ein unersetzlicher Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt, denn oft erhalten sie kein Gehalt. Zugleich ist ein großes Zeichen der Liebe, für Lebende oder Verstorbene eine Heilige Messe feiern zu lassen – es ist das Größte, was man einem Menschen schenken kann.

Im vergangenen Jahr konnten wir fast 1,9 Millionen Messstipendien an 40.730 bedürftige Priester in allen Teilen der Welt weitergeben. Auch 15 Spiritanerpatres, die in Mexiko tätig sind, bedanken sich für 300 Messstipendien in einer Gesamthöhe von 7.260 Euro. Der Orden ist darauf angewiesen, um unter anderem für notwendige medizinische Behandlungen seiner Mitglieder aufkommen zu können. Die Patres stammen aus verschiedenen Ländern.

Father Juventino Hernández Flores (Padres Espiritanos de México) during holy mass, Parish of San Antonio de Padua, San Luis Potosí, Mexico.
MEXICO / NATIONAL 22/00418
Mass intentions to be celebrated by 15 priests for partial coverage of medical expenses of priests of the Espíritu Santo Congregation.
“Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung, die uns ermutigt, unsere missionarische Arbeit an der Seite der Bedürftigsten fortzusetzen.”

Der aus Afrika stammende Pater Obiang Edou Yannick schreibt uns: „Mit Freude und Dankbarkeit möchten wir KIRCHE IN NOT für die Unterstützung und für die Bedeutung danken, die Sie unserer Mission der Erstevangelisierung unter den Tenek- und Nahuatl-Völkern in Mexiko beimessen. Dank Ihrer Unterstützung konnten einige unserer Schwierigkeiten überwunden werden. Möge Gott Sie segnen und möge die Mission Christi bis an die Enden der Erde reichen.“

Sein Mitbruder, Pater Baltazar Hernández, dankt ebenfalls im Namen aller seiner Mitbrüder: „Gnade, Liebe und Frieden sei mit euch! Mit großer Dankbarkeit wende ich mich an KIRCHE IN NOT und danke für die freundliche Unterstützung durch Messintentionen im Jahr 2022. Vielen Dank für diese großzügige Unterstützung, die uns ermutigt, unsere missionarische Arbeit an der Seite der Bedürftigsten fortzusetzen… Möge Gott Euch mit Segen erfüllen in Eurer Arbeit, um denen zu helfen, die am wenigsten haben.“

Auch in diesem Jahr freuen sich viele tausend bedürftige Priester auf Eure Messanliegen.

Die mehr als 500 katholischen Gläubigen im Dorf Dakaya im Apostolischen Vikariat Soddo im Süden Äthiopiens freuen sich, denn endlich haben sie ein eigenes Gotteshaus. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 14.900 Euro gespendet haben, konnte ihre neue Kapelle endlich eingeweiht werden.
„Unsere Gebete wurden nun erhört und unser Glück ist vollkommen. Unsere Gläubigen fühlen sich zu Hause.”
Dakaya gehört zu der Pfarre St. Franziskus von Kanafa, die in einem sehr ländlichen Gebiet gelegen ist. Das Dorf liegt 15 Kilometer vom Sitz der Pfarre entfernt und ist nur über unbefestigte Wege zu erreichen. Der Fußweg zur Pfarrkirche war für viele zu beschwerlich. Das Dorf verfügte über eine kleine und bereits sehr baufällige Kapelle. Wenn der Priester bislang kam, um die Heilige Messe zu feiern, musste die Mehrheit der Gläubigen draußen in der prallen Sonne bleiben. Pfarrer Abraham Waza befürchtete, dass manche der Gläubige zu den Sekten abwandern würden.
“Wir beten für Sie! Ich weiß Ihre Liebe und Ihre Arbeit für das Reich Gottes zu schätzen“, schreibt uns der Pfarrer. Vergelt´s Gott allen, die geholfen haben.
Nun aber hat die Gemeinde von Dakaya endlich ein eigenes Gotteshaus. „Unsere Gebete wurden nun erhört und unser Glück ist vollkommen. Unsere Gläubigen fühlen sich zu Hause. Im Namen aller Gläubigen der Pfarre danke ich allen Wohltätern. Gott segne Sie. Wir beten für Sie! Ich weiß Ihre Liebe und Ihre Arbeit für das Reich Gottes zu schätzen“, schreibt uns der Pfarrer. Wir geben seinen Dank gern an Euch weiter. Vergelt’s Gott allen, die mitgeholfen haben!

Beiträge zu diesem Thema