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Das YOUCAT-Buch ist der Katechismus der Katholischen Kirche für Jugendliche und junge Erwachsene. Die wichtigsten Glaubensinhalte werden kurz und leicht verständlich im Frage-Antwort-Stil zusammengefasst. Illustrationen machen das Buch, das mittlerweile in 58 Sprachen erschienen ist, noch attraktiver.

Die Ordensgemeinschaft der Töchter des heiligen Paulus hat das Buch nun ins Swahili übersetzt, um ihn auch den Jugendlichen in Tansania und Kenia zugänglich zu machen. Ende 2019 war die Übersetzung endlich fertig. Die Freude war groß, aber dann kam die Pandemie, die alles schwieriger machte. Die Schwestern hatten große Pläne gehabt: Sie wollten Schulen besuchen, um Schülern, Lehrern und Eltern das Buch vorzustellen. Jugendtreffen waren geplant und auch zahlreiche Initiativen im Rahmen der Jugendpastoral der Diözesen. Aber das Coronavirus blockierte diese Aktivitäten leider. Sobald es die Situation zulässt, machen die Schwestern weiter mit ihrem Engagement.

Die Ordensgemeinschaft der Töchter des heiligen Paulus hat das Buch nun ins Swahili übersetzt, um ihn auch den Jugendlichen in Tansania und Kenia zugänglich zu machen.

Trotz dieser Hindernisse freuen sich aber bereits viele junge Leute über das Buch.  Besonders nützlich ist es für die Gefängnisseelsorge. Schwester Olga Massango von den Paulusschwestern schreibt: „Bruder Linus und Bruder Paul waren sehr froh und finden diese Bücher sehr hilfreich für unsere Schwestern und Brüder im Gefängnis. Wir sind KIRCHE IN NOT dankbar dafür, dass Sie uns geholfen haben, unsere Brüder und Schwestern zu erreichen, die die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit am nötigsten brauchen. Bitte seien Sie gewiss, dass wir für Sie und alle Wohltäter beten, besonders in dieser Zeit, in der Covid weiterhin Angst und Unsicherheit in der heutigen Welt verbreitet.“

Dank Ihrer Hilfe konnten wir mit 13.800 Euro den Druck von 6.000 Exemplaren finanzieren.

Mit einer Fläche von knapp 2,8 Millionen Quadratkilometern ist Argentinien der achtgrößte Staat der Erde. Die Heimat von Papst Franziskus durchlebt eine schwere Wirtschaftskrise. Die Armut steigt, und bereits 2019 wurden 40 Prozent der 44 Millionen Einwohner als „arm“ eingestuft. Die Pandemie hat diese Entwicklung noch verschärft. Das Land wurde schwer getroffen: In der letzten Maiwoche 2021 wurden 3,5 Millionen Infektionen und über 74.000 Tote durch Covid-19 verzeichnet. Seit dem 22. Mai ist das Land wieder im Lockdown, denn die Lage hat sich wieder dramatisch zugespitzt: Jeden Tag gibt es 30.000 Neuinfektionen und über 500 Tote.
In Argentinien hat die Kongregation derzeit 20 Schwestern, von denen sich einige noch in der Ausbildung befinden.

Die Krise trifft auch die Kirche hart. Im vergangenen Jahr schrieben uns die „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ (spanisch: (Misioneras de Jesús Verbo y Víctima), dass ihre Situation „sehr, sehr schwierig“ sei. Wegen der Lage konnten sie nicht einmal die jungen Frauen aufnehmen, die ihrer Gemeinschaft beitragen wollten. Um sich zwischen den verschiedenen Departamentos (Verwaltungseinheiten) fortbewegen zu dürfen, benötigten sie eine Sondererlaubnis. Auch wirtschaftlich litten die Schwestern Not.

Ihre Kongregation wurde 1961 in Peru gegründet. Sie gehen vor allem an abgelegene und schwer zugängliche Orte, wo es an Priestern fehlt. Dort widmen sie sich der Seelsorge an den Armen und an den Rand gedrängten. Inzwischen gehören der Kongregation mehr als 400 Schwestern an, die in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern tätig sind. Von ihren Missionsstationen aus fahren sie oft stundenlang auf unbefestigten Straßen, oder sie gehen sogar zu Fuß, reiten auf einem Maultier reitend oder fahren mit einem Boot, um ein abgelegenes Dorf oder einen Bauernhof mit einigen wenigen Familien zu besuchen. Man sagt, dass dort, wo eine befestigte Straße endet, die Arbeit der Missionsschwestern beginnt.

Die Schwestern widmen sie sich der Seelsorge an den Armen und an den Rand gedrängten. Inzwischen gehören der Kongregation mehr als 400 Schwestern an.

In Argentinien hat die Kongregation derzeit 20 Schwestern, von denen sich einige noch in der Ausbildung befinden. Eine davon ist Schwester Maria Augustina. Sie ist 24 Jahre alt und hat bereits ihre zeitlichen Gelübde abgelegt. Sie schreibt: „Ich danke Gott, dass Er mir erlaubt, in dieser Kongregation zu sein, und bete jeden Tag um die Gnade, bis zum Ende meines Lebens treu zu sein. Es ist klar, dass es wie in jeder Ehe Kreuze zu tragen und Prüfungen zu bewältigen gibt, aber das sind die Momente, in denen sich wirklich unsere Liebe zu unserem gekreuzigten Bräutigam und Gott zeigt. Heute, in dieser Zeit, braucht die Kirche und mehr denn je, denn der Mensch hat sich von Gott entfernt, und die Kirche wird so angegriffen.

Im Vertrauen auf die Worte des Herrn: „Sei treu bis zum Tod, und Ich werde dir die Krone des Lebens geben“ überlasse ich mich ganz Seinen göttlichen Händen bis zu dem Augenblick, in dem Er mich zu unserer ewigen Hochzeit rufen wird.“

Dank der Hilfe unserer Wohltäter konnten wir den Schwestern in Argentinien mit 10.900 Euro unter die Arme greifen, um die Ausbildung der jungen Schwestern zu ermöglichen und einen Beitrag zum Lebensunterhalt aller 20 Ordensfrauen zu leisten. Sie bedanken sich herzlich und beten für alle Wohltäter!

Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ (Aid to the Church in Need – ACN) hat im Jahr 2020 Spenden in Höhe von 122,7 Millionen Euro für notleidende und bedrängte Christen gesammelt. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat das Hilfswerk, das in 23 Ländern Nationalbüros unterhält, 16,4 Millionen Euro mehr eingenommen; das ist ein Plus von 15,4 Prozent. Die Wohltäter von „Kirche in Not-Österreich“ haben mit 3,2 Millionen Euro beitragen (Vorjahr: 2,7 Millionen Euro) – dass die vielfältigen Nöte in aller Welt gelindert wurden.

„Die Covid-19-Pandemie hat die Nöte der Christen dramatisch verschärft, die in vielen Regionen von heute auf morgen buchstäblich ohne Lohn und Brot dastanden“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Dr. Thomas Heine-Geldern. „In dieser Notsituation haben die Wohltäter dem Hilfswerk die Treue gehalten. Das war nicht abzusehen, zumal die Krise ja auch viele wirtschaftliche Unsicherheiten und Schwierigkeiten für unsere Spender mit sich gebracht hat“, so Heine-Geldern.

Herbert Rechberger, Nationaldirektor von „Kirche in Not-Österreich: „Unsere Wohltäter haben sehr großherzig und rasch auf die Nöte unserer Projektpartner reagiert: sei es infolge der Pandemie, sei es nach der verheerenden Explosion von Beirut im August, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dafür gebührt unseren Wohltätern der allerherzlichste Dank“.

Kathedrale in Aleppo
Im Jahr 2020 konnte auch die maronitische Kathedrale wiedereröffnet werden. Sie war im Krieg in Syrien schwer zerstört worden.

4758 Projekte in 138 Ländern unterstützt

Mit den Spendeneinnahmen hat „Kirche in Not“ 4758 Einzelprojekte in 138 Ländern unterstützt. Diese hatten ein Gesamtvolumen von 102,1 Millionen Euro. 20,6 Millionen Euro konnten aufgrund von Verzögerungen wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2021 ausbezahlt werden.

79 Prozent der in 2020 ausgegebenen Mittel flossen in Projektarbeit, Information, mediale Unterstützung und Gebetsaktionen. Rund acht Prozent wurden für Verwaltung aufgewendet und 12,5 Prozent für Wohltäterbetreuung und Spendenwerbung. „Kirche in Not“ erhält keine öffentlichen Gelder, sondern finanziert ihre Hilfen ausschließlich durch private Spenden.

Nach Ausbruch der Pandemie hat das Hilfswerk 401 Corona-Hilfsprojekte mit einem Umfang von über 6,2 Millionen Euro gefördert. So konnten sich unter anderem Ordensleute und Priester mit Schutzausrüstungen für ihren Dienst ausstatten, ihre pastorale Arbeit fortsetzen und finanzielle Engpässe aufgrund der Pandemie ausgleichen.

Junge irakische Christin bedankt sich für die Unterstützung. Foto: KIRCHE IN NOT

Pandemie verändert regionale Schwerpunkte

Rund ein Drittel (32,6 Prozent) der Projekthilfen von „Kirche in Not“ floss 2020 nach Afrika. „Besonders die Länder der Sahelregion machen uns große Sorge. Dort breitet sich der Terror immer weiter aus. Die Pandemie hat die Lage der geflüchteten und vertriebenen Menschen noch verschärft. Vielfach ist die Kirche die einzige Institution, die jetzt noch bei den Menschen ist“, erklärte Präsident Heine-Geldern.

Im Nahen Osten, zum Beispiel in Syrien und im Irak, mussten viele Wiederaufbauprojekte vorerst pausieren, da wegen der Corona-Krise nicht genügend Baustoffe geliefert werden konnten. Dennoch bleibt die Region ein Schwerpunkt von „Kirche in Not“. Nach der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut am 4. August 2020 hat das Hilfswerk ein Nothilfeprogramm für das Land mit der größten christlichen Gemeinschaft im Nahen Osten gestartet. Weitere Hilfen zielten auf den Wiederaufbau des christlichen Viertels in Beirut, das besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dort unterstützte „Kirche in Not“ schwerpunktmäßig die Instandsetzung von Kirchen und Konventen. Die Hilfe für den Libanon belief sich 2020 auf knapp vier Millionen Euro.

Ein weiterer Förderschwerpunkt (18 Prozent der Projektgelder) ist der Mittlere und Ferne Osten. Die meisten Hilfsgelder im Jahr 2020 flossen nach Indien – rund 5,4 Millionen Euro. Der Kontinent wurde von der Pandemie besonders schwer betroffen; bisweilen war die christliche Minderheit von öffentlichen Hilfeleistungen abgeschnitten. So hat „Kirche in Not“ zum Beispiel in Pakistan die Verteilung von Hilfsgütern an Christen unterstützt, die infolge der Corona-Krise ihre Lebensgrundlage verloren hatten.

4. August 2020: Eine schwere Explosion erschüttert die libanesische Hauptstadt Beirut. Hier konnte KIRCHE IN NOT in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern vor Ort schnell die Ausgabe von Lebensmittelpaketen für betroffene Familien organisieren und durchführen.

Vom Kirchenbau bis zum Seelsorger-Auto

Die Liste der geförderten Projekte weltweit führt wie in der Vergangenheit die Bauhilfe an. 744 Kirchen, Pfarrhäuser, Klöster, Priesterseminare, Kindergärten und Gemeindezentren konnten mithilfe von „Kirche in Not“ neu gebaut, renoviert oder nach Zerstörungen infolge von Krieg und Terror wiederinstandgesetzt werden. Ein Beispiel ist die maronitische Kathedrale St. Elias im syrischen Aleppo. Zwischen 2012 und 2016 durch Raketenbeschuss stark beschädigt, konnte sie im Juli 2020 wieder eingeweiht werden.

Über 1,7 Millionen Messstipendien

„Gerade in der Corona-Krise waren Messstipendien ein Zeichen der Verbundenheit im Gebet und für viele Priester die einzige Quelle zum Überleben. Über 1,7 Millionen Messstipendien konnten wir weiterleiten“, erklärte Heine-Geldern. Jeder neunte Priester weltweit erhielt diese direkte und geistliche Form der Unterstützung. Bei den Priesteramtskandidaten ist es jeder achte, der von „Kirche in Not“ Hilfe beim Studium oder für die Unterbringung im Seminar bekommt – 14 000 Priester von morgen hat das Hilfswerk gefördert.

Die Corona-Krise hat in vielen Regionen der Welt die Einnahmequellen von Ordensfrauen zum Versiegen gebracht; „Kirche in Not“ hat im Jahr 2020 Existenz- und Ausbildungshilfen für über 18 000 Ordensfrauen geleistet und ihre Aufgaben unterstützt.

„Die Pandemie und ihre Folgen werden uns auch in Zukunft beschäftigen“, bilanzierte Thomas Heine-Geldern. „Auch die schreckliche Situation auf dem afrikanischen Kontinent, wo Terrorismus und Gewalt sich immer mehr ausbreiten, ist eine große Sorge unseres Hilfswerks. Genauso wichtig wie die äußere Not zu lindern, ist es, den bedrängten und verfolgten Christen Stimme und Gesicht zu geben. Das tun wir durch Information, Gebet und tatkräftige Hilfe. Wir sind froh und dankbar, dass wir dabei auf unsere Wohltäter und Förderer weltweit zählen können.“

Unterstützen Sie die Arbeit von KIRCHE IN NOT weltweit! Vielen Dank für Ihre Treue und Ihr Engagement.  Spenden Sie – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600

Das weltweite päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT initiiert einen „Tag der Wohltäter“. Dieser findet jedes Jahr am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu statt; 2021 ist das Freitag, der 11. Juni. Projektpartner von KIRCHE IN NOT auf der ganzen Welt werden an diesem Tag heilige Messen in den Anliegen der Wohltäter feiern. Auch in den 23 Nationalsektionen des Hilfswerks wird der „Tag der Wohltäter“ mit Gottesdiensten oder anderen Aktionen begangen.
Projektpartner aus dem Libanon danken für die Unterstützung durch die Wohltäter von KIRCHE IN NOT.

Den 330 000 Wohltätern weltweit „persönlich Dankbarkeit zeigen“

„Auch wenn die meisten von Ihnen [den Wohltätern] im Verborgenen bleiben möchten und diesen Dank nicht erwarten, ist es uns und unseren notleidenden Brüdern und Schwestern sehr wichtig, Ihnen unsere Dankbarkeit persönlich zu zeigen“, schreibt der Geistliche Assistent von KIRCHE IN NOT International, Pater Martin Barta, in einem Brief an die Unterstützer des Hilfswerks. „Für diesen ,Tag der Wohltäter’ haben wir das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesus ausgewählt, denn Ihre Großherzigkeit hat ihren Ursprung und ihre Kraft in der Nachahmung der barmherzigen Liebe des göttlichen Herzens. Danke, dass Sie ihr liebendes Herz auch in Ihren schenkenden Händen tragen.“

KIRCHE IN NOT zählt insgesamt über 330 000 Wohltäter in 23 Ländern. „Ohne diese wertvolle Hilfe unserer zahlreichen Wohltäter könnten wir nicht in mehr als 140 Ländern der Welt helfen. Dafür gebührt allen Wohltätern ein aufrichtiges und herzliches Vergelt´s Gott“, erklärte Herbert Rechberger, Nationaldirektor des österreichischen Zweigs.

- Eine Wohltäterin aus Österreich
„Aber es geht nicht nur um Spenden, sondern auch um das Gebet. Diese Brücke der Liebe und der Solidarität macht unser pastorales Hilfswerk erst zu dem, was wir sind. Nur danken kann ich, mehr doch nicht. Dieser bekannte Text kommt mir in den Sinn, wenn ich seit vielen Jahren miterleben darf, wie großzügig unserer Wohltäter sind. Der 11. Juni soll ganz im Zeichen dieser Dankbarkeit sein“, sagte Rechberger.
Ein ukrainischer Seminarist dankt Wohltätern von KIRCHE IN NOT.

Weltweite Gottesdienste am „Tag der Wohltäter“

Diese Verbundenheit bei der Feier der heiligen Messe wird auch am „Tag der Wohltäter“ sichtbar: Unzählige Bischöfe, Seminardirektoren, Ordensgemeinschaften und Priester in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika haben bereits zugesagt, am Herz-Jesu-Fest besonders für die Wohltäter von KIRCHE IN NOT zu beten und die heilige Messe für sie zu feiern.

Einer von ihnen ist Bischof Zenildo Luiz Pereira da Silva aus Borba im brasilianischen Amazonasgebiet. Er schreibt: „Wir nehmen am Tag der Wohltäter mit zwei Gefühlen teil: Dankbarkeit und Verpflichtung. Dankbarkeit für alle Unterstützung, die wir empfangen haben. Ohne ,Kirche in Not’ könnten wir unsere Evangelisierungsarbeit nicht durchführen. Und dieser Tag ist uns auch Verpflichtung zum Gebet für die Wohltäter, die Frieden und Solidarität stiften.“

Aus Kolumbien schreibt der Apostolische Vikar von San Andrés y Providencia, Mons. Jaime Uriel Sanabria Arias. Die von ihm betreute Region beginnt sich gerade von der Zerstörung durch die Hurrikane, die im November 2020 die Inseln heimgesucht haben, zu erholen. KIRCHE IN NOT drückte seine Solidarität durch seinen Präsenz aus, als es noch kaum eine Möglichkeit gab, in unser Gebiet zu reisen. Das Erleben der Anwesenheit der Weltkirche in schwierigen Zeiten ist eine verwandelnde Erfahrung, weil wir damit die Nähe, Sorge und Wohltätigkeit der Mutterkirche fühlen könnten“ schreibt der Bischof. „Liebe Wohltäter, Sie alle, Ihre Hilfe hat es uns ermöglicht, die Priester zu unterstützen, die wiederum den Glauben der christlichen Gemeinschaften unterstützen, insbesondere, damit das eucharistische Brot ihnen nicht fehlt. Darüber hinaus können wir mit Ihrer Hilfe die zerstörten Räume wie Kirchen und Pfarrhäuser reparieren, die wertvolle Orte für unsere Evangelisierungsarbeit sind. Seien Sie sich gewiss, liebe Wohltäter, dass Ihre Großzügigkeit gewirkt hat. Unser Vikariat betet für Sie und vertraut Sie in besonderer Weise der Feier der Eucharistie an.“

Die Armen Klarissen von Antsirabe aus Madagaskar schicken zu diesem Anlass einen berührenden Dankbrief: „Wir möchten Ihnen am Tag der Wohltäter unseren aufrichtigen Dank für die Hilfe aussprechen, die unser Leben verändert hat. Im Jahr 2018, als wir wirklich in finanziellen Schwierigkeiten waren, konnten wir uns nicht einmal unseren Strom und unser Essen leisten. Sie waren unsere Rettung wie ein wahrer Freund, an den wir uns im Notfall wenden können! Letztes Jahr 2020 und dieses Jahr 2021 haben Sie ein Wunder in unserem Leben vollbracht, indem Sie uns auf den Weg zur Selbstfinanzierung gebracht haben. Ihr Beitrag zum Aufbau unseres spirituellen Zentrums ist ungeheuer wichtig für unsere Zukunft. Das Geld, das von Gästen kommt, die das Zentrum nutzen, hilft uns, einen Teil unseres täglichen Lebens zu bezahlen. Sie haben uns geholfen, eine neues Kapiteln in unserer Geschichte aufzuschlagen. Dank Ihnen gehen wir einer sichereren Zukunft entgegen.“

Mehr über den Tag der Wohltäter auf: https://www.kircheinnot.at/tag-der-wohltaeter

Priester aus der Territorialprälatur Borba dankt den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für die Unterstützung beim Kauf eines geländetauglichen Autos.
Seit 15 Jahren ist die katholische Gemeinschaft „Mar a Dentro“ („Hinaus aufs Meer“) in der Stadt Belem in Nordbrasilien tätig. Dort hat sie ein geistliches Zentrum gegründet und veranstaltet Gebetstreffen, lädt zur Eucharistischen Anbetung ein und bereitet Jugendliche auf die Firmung und junge Paare auf das Sakrament der Ehe vor. Außerdem bietet die Gemeinschaft Bildungsveranstaltungen und psychologische Beratung an und betreut Bedürftige, insbesondere Kinder.
Zu Besuch in einer Gemeinde am Fluss, in der Gebetbücher an die Einwohner weitergegeben worden sind.
Die jungen Laienmissionare und -missionarinnen und ihre ehrenamtlichen Helfer bleiben jedoch nicht nur in der Stadt: Getreu den Worten, die Jesus an Petrus richtete: „Fahr hinaus auf den See!“(Lk 5,4), auf die sich der Name der Gemeinschaft bezieht, kümmern sich ihre Mitglieder um Menschen, die im Amazonasgebiet an den Ufern der Flüsse und auf Flussinseln im Urwald leben. Viele Dörfer sind nur per Boot erreichbar. Daher hatte die Gemeinschaft vor einigen Jahren dank der Hilfe unserer Wohltäter ein Boot für die Seelsorge erhalten.
Die katholische Gemeinschaft kümmert sich um abgelegene Pfarrgemeinden im brasilianischen Urwald.

Aber die Gemeinschaft braucht auch ein Auto. Denn für die verschiedenen Hilfsprogramme, aber auch für die pastoralen Veranstaltungen in der Stadt selbst und in Orten, die nicht nur über den Wasserweg erreichbar sind, wird Material benötigt, das transportiert werden muss. Die Straßenverhältnisse sind schlecht, und die Wege sind weit.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 19.600 Euro gespendet haben, konnte nun ein geeignetes Fahrzeug angeschafft werden. Die Freude ist groß, und die Missionarinnen und Missionare bedanken sich von Herzen, auch im Namen der Menschen, denen sie helfen.

Die Diözese Teixera de Freitas-Caravelas liegt im armen Nordosten Brasiliens im Bundesstaat Bahia, der den höchsten afrikanischstämmigen Bevölkerungsanteil des Landes aufweist.

Knapp 340.000 Einwohner der Diözese sind katholisch. Katholiken machen somit fast 80 Prozent der Bevölkerung aus. Allerdings gibt es nur 35 Priester – viel zu wenige für die zahlreichen Gläubigen. Daher hat die Diözese ihre Berufungspastoral verstärkt, um Jugendlichen dabei zu helfen, eine mögliche Berufung zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Engagement zeigt Früchte: Zur Zeit sind 31 junge Männer aus der Diözese am Priesterseminar St. Johannes Paul II. in Salvador de Bahia untergebracht. Sie wohnen dort im Studienhaus, das von ihrer eigenen Diözese eingerichtet wurde, sie studieren aber an der Universität zusammen mit den angehenden Priestern der Erzdiözese Salvador. Fünf weitere Jugendliche aus Diözese Teixera de Freitas-Caravelas bereiten sich im Propädeutikum darauf vor, in ein Priesterseminar einzutreten.

Zur Zeit sind 31 junge Männer aus der Diözese am Priesterseminar St. Johannes Paul II.

Die Berufungspastoral erfordert Besuche in den Pfarren der Diözese, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und sie zu begleiten. Außerdem müssen Einkäufe getätigt und die Seminaristen für ihre Einsätze in Pfarren, in denen sie praktische Erfahrung in der Seelsorge sammeln sollen, aus Salvador de Bahia abgeholt und an ihre Einsatzorte gebracht werden. Das alte Auto, das sem Seminar bisher zur Verfügung stand, verschlang viel Treibstoff und war daher teuer im Unterhalt. Zudem war es für die Fahrten auf dem als sehr gefährlich berüchtigten Highway von Bahia zu unsicher. Bischof Jailton de Oliveira Lino fürchtete stets um das Leben der Priester und Seminaristen, wenn diese unterwegs waren, und daher hatte er uns eindringlich um Hilfe gebeten.

Unsere Wohltäter haben ihn nicht im Stich gelassen und haben 20.700 Euro gespendet, damit ein neues, stärkeres Autos angeschafft werden konnte. Es ist im Unterhalt billiger und ist außerdem robuster als das alte Fahrzeug des Seminars, so dass die Fahrten auf den gefährlichen Straßen von nun an sicherer sein werden. Die angehenden Priester danken allen von Herzen, die geholfen haben!

Der Ostermorgen 2019 wird den Menschen in Sri Lanka für immer in schrecklicher Erinnerung bleiben: Eine Serie von Selbstmordattentaten in drei Kirchen und drei Hotels kostete rund 300 Menschen das Leben. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.

Die katholische Erzdiözese Colombo stand den Verletzten und den Angehörigen der Toten sofort zur Seite, um die Wunden zu behandeln, die Toten zu begraben und die erste Not zu lindern. Die seelischen Wunden sitzen jedoch tief. Dazu kommt, dass die Menschen befürchten müssen, dass sich jederzeit wieder Anschläge ereignen können.

Die seelischen Wunden nach den Selbstmordattentaten 2019 sitzen noch tief. Dazu kommt, dass die Menschen befürchten müssen, dass sich jederzeit wieder Anschläge ereignen können.

Die Priester standen an vorderster Front und waren mit nahezu unendlicher Not und unermesslichem Leid konfrontiert.  „In unserem Land ist ein Priester nicht nur ein geistlicher Ratgeber, sondern er ist auch ein Ansprechpartner für alle sozialen Belange. „Unser Volk gehorcht den religiösen Führern und respektiert sie mehr als die politische Führung. Deshalb müssen wir sie auch dafür ausbilden“, sagt Fr. Jude Chrysantha Fernando, der Beauftragte für soziale Kommunikation der Erzdiözese Colombo.

Auch manche Priester selbst wurden traumatisiert. Sie waren schockiert und entmutigt und litten mit den Leidenden. Außerdem waren sie erschöpft, weil sie wochenlang Tag und Nacht im Einsatz waren, ohne sich auszuruhen. Ein Problem war der Mangel an starken und gut ausgebildeten Laien, die die Priester entlasten konnten. Daher hat die Erzdiözese Colombo ein Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen, das Priester, Ordensfrauen und Laien in die Lage versetzt, in schwierigen Situationen angemessen zu reagieren und Hilfe zu leisten.

Auch Priester selbst wurden traumatisiert. Sie waren schockiert und entmutigt und litten mit den Leidenden.
Priester, Ordensfrauen und Laien nahmen mit der Hilfe von KIRCHE IN NOT an Workshops teil, die von Psychologen, erfahrenen Priestern und anderen Experten geleitet wurden. Sie lernten, wie man Menschen in schwierigen Situationen unterstützen und trösten kann und wie man mit Konflikten umgeht. Ihr Selbstvertrauen wurde gestärkt, so dass sie es sich nun zutrauen, adäquat auf solche Situationen zu reagieren. Die Teilnehmer wurden ebenfalls in die Lage versetzt, eigene Traumatisierungen in ähnlichen Situationen zu verhindern. KIRCHE IN NOT hat dieses Ausbildungsprogramm mit 4.900 Euro unterstützt. Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben!

Seit 2003 gibt es in der Diözese Zomba im Süden Malawis ein Karmelitinnenkloster. Zur Zeit leben dort elf Schwestern, die sich ganz dem kontemplativen Leben widmen. Sie beten dort für das Heil der Welt und besonders für die Heiligung der Priester. Weitere junge Frauen möchten sich ihnen anschließen.

Die Gläubigen der Umgebung sind froh über die Anwesenheit der Schwestern und unterstützen sie gern, soweit es ihnen möglich ist. Allerdings sind die Menschen selbst arm. Acht Monate im Jahr herrscht Dürre. So teilen die Ordensfrauen das wenige, was sie haben, mit den Armen, die an ihre Tür klopfen.

Da in afrikanischen Ländern die Straßenverhältnisse sehr schlecht sind, muss ein Auto geländetauglich und strapazierfähig sein.

Die Karmelitinnen verdienen ihren bescheidenen Lebensunterhalt vor allem durch das Backen von Hostien. Anfangs gab es nur wenige Kunden, aber die Nachfrage stieg immer weiter, und inzwischen haben sie nicht nur Aufträge aus ihrer eigenen Diözese, sondern auch aus anderen Diözesen des südostafrikanischen Landes. Nun hatten die Schwestern aber ein Problem: Sie konnten die schweren Mehlsäcke, die sie benötigen, nicht transportieren, weil sie kein Auto zur Verfügung hatten. Manchmal half ihnen jemand beim Transport, aber das war nur eine Notlösung. Vorher hatten sie einen uralten Wagen gehabt, der jedoch im Laufe der Zeit immer mehr Reparaturkosten verursachte.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 25.570 Euro gespendet haben, konnten die Karmelitinnen sich nun einen neuen Wagen zulegen, mit dem sie das Mehl und alles, was sie sonst benötigen, transportieren können. Da in afrikanischen Ländern die Straßenverhältnisse sehr schlecht sind, muss ein Auto geländetauglich und strapazierfähig sein, sonst ist es bald hoffnungslos kaputt. Die Schwestern freuen sich über diese Hilfe und schreiben: „Wir sind sehr glücklich über dieses Auto. Gott segne Sie millionenfach und vergelte es Ihnen! Er, der in den Herzen liest, sieht, wie dankbar wir sind!“

Seit 1910 sind Missionsfranziskanerinnen Unserer Lieben Frau in Äthiopien tätig. Heute sind es 76 Schwestern, die in verschiedenen Teilen des Landes in der Gesundheitsfürsorge, in der Erziehung und in der Katechese aktiv.

Zwölf Schwestern leben in dem kürzlich gegründeten Altenheim der Ordensgemeinschaft. Sie sind zwischen 78 und 90 Jahren alt. Ihr ganzes Leben haben sie in sehr armen Gegenden als Krankenschwestern, Apothekerinnen, Lehrerinnen, Katechetinnen gearbeitet oder waren in ihrer Gemeinschaft für die Ausbildung der jungen Schwestern und für die Durchführung von Projekten verantwortlich oder fungierten Verwalterinnen oder Ordensobere.

Unsere Wohltäter haben geholfen, damit die alten, pflegebedürftigen Schwestern nun nach einem langen und aufopferungsvollen Leben selbst die Pflege erfahren, die sie benötigen.

Schwester Margareth, die für das Schwesternaltenheim verantwortlich ist, schreibt uns: “Wir sind sehr stolz auf unsere betagten Schwestern, die dem Herrn und Seinem Volk viele Jahre lang mit ganzem Herzen und ganzer Hingabe gedient haben und die der Kirche weiterhin mit dem, was sie tun können, dienen, insbesondere mit ihren täglichen Gebet.”

Heute sind die betagten Ordensfrauen selbst auf Hilfe angewiesen. Einige sind schwer krank und bettlägerig. Um ihre Pflege verbessern, hatte die Ordensgemeinschaft KIRCHE IN NOT um Hilfe für zwei elektrische Pflegebetten, die am Kopf- und Fußende durch Knopfdruck verstellt werden können, und zwei Rollstühle gebeten.

“Wir sind sehr stolz auf unsere betagten Schwestern, die dem Herrn und Seinem Volk viele Jahre lang mit ganzem Herzen und ganzer Hingabe gedient haben.“
Unsere Wohltäter haben 4.500 Euro gespendet, damit die alten, pflegebedürftigen Schwestern nun nach einem langen und aufopferungsvollen Leben selbst die Pflege erfahren, die sie benötigen. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die dazu beigetragen haben!
Die „Handmaids of the Holy Child Jesus“ („Mägde des heiligen Jesuskindes“) sind eine in Nigeria gegründete Kongregation. Sie sind in der Krankenpflege und in der Erziehung tätig, kümmern sich um Arme und Benachteiligte, dabei besonders um Frauen und Mädchen, und leisten verschiedene andere soziale und pastorale Arbeit.
Mit ihrer 25 Jahre alten und bereits defekten Hostienbackmaschine konnten die Schwestern höchstens 15 Prozent der Nachfrage decken.
Besonders in Ghana erfreut die Kongregation sich zahlreicher Berufungen, so dass 1983 in der Diözese Sunyani ein Noviziatshaus gegründet wurde. Dort werden die jungen Schwestern ausgebildet, die noch keine Gelübde abgelegt haben. Diese jungen Frauen sollen eine möglichst gute Ausbildung erlangen, aber angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage ist es für eine noch junge einheimische Kongregation nicht leicht, die materiellen Mittel dafür aufzubringen. Um die Kosten der Ausbildung decken, backen die Schwestern Hostien für viele Diözesen des Landes. Zugleich ist dies auch ein Dienst an der Kirche und Teil ihres Apostolates, denn ohne Hostien gibt es keine Eucharistie.
Die Schwestern können nun ihre Produktion bedeutend steigern. Dies bedeutet zugleich, dass die Ausbildung der jungen Schwestern verbessert werden kann, da mehr finanzielle Mittel vorhanden sind.

Die Nachfrage ist hoch, denn die Zahl der Katholiken nimmt zu, und viele besuchen auch wochentags die Heilige Messe. Eigentlich würden jeden Monat 1,5 Millionen Laienhostien und 15.000 Priesterhostien benötigt. Mit ihrer 25 Jahre alten und bereits defekten Maschine konnten die Schwestern aber höchsten 15 Prozent der Nachfrage decken, da die Herstellung des Teiges, der Backvorgang und das Schneiden der Hostien mühsam und langsam vonstatten ging. Zudem wurde die Arbeit inzwischen gefährlich, da durch beschädigte Stromkabel stets die Gefahr eines Stromschlags bestand.

Die Schwestern haben uns daher um Hilfe gebeten, und unsere Wohltäter haben sie nicht im Stich gelassen: 21.000 Euro wurden gespendet, so dass die Schwestern nun ihre Produktion bedeutend steigern konnten. Dies bedeutet zugleich, dass die Ausbildung der jungen Schwestern verbessert werden kann, da mehr finanzielle Mittel vorhanden sind. Schwester Christina, die Novizenmeisterin, dankt allen Wohltätern von Herzen und schreibt: „Wir bitten Gott darum, Sie zu segnen!“

Brasilien steht auf Platz drei der weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Auf knapp 210 Millionen Einwohner kamen Mitte November 2020 knapp sechs Millionen Infizierte und ca. 170.000 Tote mit weiterhin stark steigender Tendenz von täglich mehreren Hundert Todesfällen.
Hunderte Priester in Brasilien haben sich bereits bei ihrem Dienst mit dem Coronavirus infiziert. Um das zu verhindern, werden Sie mit Schutzmaterial ausgestattet.
Trauernde Angehörige, verzweifelte Menschen, ein vielerorts zusammengebrochenes Gesundheitssystem sowie eine zunehmende materielle Not sind die Herausforderungen, vor denen auch die Katholische Kirche steht, die sich mehr denn je um die leidenden und isolierten Menschen kümmern muss. Jedoch haben sich Hunderte Priester in Brasilien bei ihrem Dienst bereits mit dem Coronavirus infiziert.
Übergabe von Schutzmaterial, wie Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe sowie Schutzanzüge, an Priester.
Um ihre 40 Priester zu schützen, hatte die Diözese Januária um Hilfe für Schutzmaterial gebeten: für Schutzmasken, Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe sowie Schutzanzüge für Krankenbesuche. Unsere Wohltäter haben geholfen, so dass die Priester bereits ausgestattet werden konnten. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!

Die Diözese Ifakara in Tansania ist noch jung. Sie wurde erst im Jahr 2012 errichtet. Die gleichnamige Stadt, in der sich der Bischofssitz befindet, ist 400 km südwestlich der Hauptstadt Daressalam gelegen. Die Diözese erstreckt sich über ein Gebiet von 15.000 Quadratkilometern und hat 21 Pfarreien. Von den insgesamt ca. 400.000 Einwohnern der Diözese sind 80 Prozent katholisch. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, es ist aber auch eine Zuwanderung nomadischer Volksgruppen zu verzeichnen.

Die Entfernungen sind sehr groß, und die Straßen schlecht. In der Regenzeit verwandeln sie sich in Schlammpisten mit vielen teils großen Wasserlöchern. Mit einem ungeeigneten Auto kann eine solche Fahrt leicht lebensgefährlich werden.

Bischof Salutaris Libena mit Mitarbeitern seiner Diözese. „Wir versprechen auch, dass wir für alle beten werden, deren große Opfer es uns ermöglicht haben, dieses Auto zu bekommen.“

Bischof Salutaris Libena muss oft weite Strecken fahren, um die Pfarren seiner Diözese zu besuchen, in denen er beispielsweise das Sakrament der Firmung spendet oder andere Pastoralbesuche unternimmt. Die Entfernung vom Bischofssitz bis zur der am weitesten entfernten Pfarrei der Diözese beträgt 210 Kilometer.  Außerdem muss er an Treffen und Versammlungen in der Hauptstadt oder in anderen Diözesen des fast 950.000 Quadratkilometer großen Landes teilnehmen, beispielsweise, wenn die Bischofskonferenz des Landes tagt. Jedoch hatte er bislang große Probleme, da sein Auto, das er vor 20 Jahren gekauft hatte und das schon damals ein Gebrauchtwagen war, den Straßenverhältnissen nicht mehr gewachsen war. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 29.680 Euro gespendet haben, konnte er nun endlich einen leistungsfähigen Geländewagen beschaffen, der nicht nur ihm selbst, sondern auch seinen Mitarbeitern gute Dienste leisten wird.

Der Bischof schreibt: „Wir danken Ihnen sehr aufrichtig für dieses schöne neue Fahrzeug. Wir versprechen Ihnen, dass wir auf es achtgeben werden, damit es viele Jahre für den pastoralen Dienst verwendet werden kann. Wir versprechen auch, dass wir für alle beten werden, deren große Opfer es uns ermöglicht haben, dieses Auto zu bekommen.“

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