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Mit dem „Red Wednesday“ macht KIRCHE IN NOT auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam. In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt. Setzen Sie ein Zeichen und nehmen Sie teil!

Mehr Informationen finden Sie unter: www.red-wednesday.at

Termine und Veranstaltungen

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie teilnehmen könnten. Herzliche Einladung:

KIRCHE IN NOT hat am Dienstag seinen Zweijahresbericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ vorgestellt, der einen globalen Überblick über den Stand dieses Grundrechts bietet. Die Studie warnt vor einer besorgniserregenden Verschlechterung: Zwei Drittel der Menschheit – mehr als 5,4 Milliarden Menschen – leben in Ländern ohne vollständige Religionsfreiheit.

Der Bericht analysiert die Lage in 196 Ländern und prangert in 62 davon schwere Verletzungen dieses Rechts an. Davon werden 24 als Länder mit „Verfolgung” und 38 als Länder mit „Diskriminierung” eingestuft.

„Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit ist in vielen Ländern am Verschwinden“, warnte Regina Lynch, Geschäftsführende Präsidentin von KIRCHE IN NOT.

Autoritarismus, die größte globale Bedrohung

Der Bericht identifiziert den Autoritarismus als Hauptantriebskraft für religiöse Unterdrückung. In 19 der 24 Länder, die in der Kategorie „Verfolgung“, und in 33 der 38 Länder, die in der Kategorie „Diskriminierung“ aufgeführt sind, wenden die Regierungen systematische Strategien an, um das religiöse Leben zu kontrollieren oder zum Schweigen zu bringen.

In China, Iran, Eritrea und Nicaragua setzen die Behörden Massenüberwachungstechnologien, digitale Zensur, restriktive Gesetze und willkürliche Verhaftungen ein, um unabhängige Religionsgemeinschaften zu unterdrücken.

Ausgebrannte Kirche in Mosambik.

Der Vormarsch des Dschihadismus und des religiösen Nationalismus

Die Studie warnt davor, dass sich der islamistische Extremismus weiter ausbreitet, insbesondere in Afrika und Asien. In 15 Ländern ist er der Hauptgrund für Verfolgung, in weiteren 10 Ländern trägt er zur Diskriminierung bei. Die Sahelzone ist zum Drehpunkt dschihadistischer Gewalt geworden, wo islamistische Gruppen den Tod von hunderttausenden Menschen, die Vertreibung von Millionen und die Zerstörung hunderter christlicher Kirchen und Schulen verursacht haben.

Ethnisch-religiöser Nationalismus treibt währenddessen die Unterdrückung von Minderheiten in Asien voran. In Indien und Myanmar leiden christliche und muslimische Gemeinschaften unter Angriffen und rechtlicher Ausgrenzung. In Indien definiert der Bericht die Situation als „hybride Verfolgung”: eine Kombination aus diskriminierenden Gesetzen und Gewalt durch Zivilisten, die jedoch durch politische Reden angeheizt wird.

Vertreter unterschiedlicher Religionen aus Pakistan bei einem gemeinsamen Gebet (Archivbild).

Auch der Westen ist nicht immun

Die Verschlechterung der Religionsfreiheit betrifft auch Europa und Nordamerika. Im Jahr 2023 wurden in Frankreich fast 1000 Angriffe auf Kirchen, in Griechenland mehr als 600 Fälle von Vandalismus registriert. Ähnliche Spitzenwerte wurden in Spanien, Italien und den Vereinigten Staaten beobachtet, darunter Schändungen von Kultstätten, körperliche Übergriffe auf Geistliche und Störungen von Gottesdiensten.

Der Bericht dokumentiert auch einen dramatischen Anstieg antisemitischer und antimuslimischer Handlungen nach den Anschlägen vom 7. Oktober 2023 und dem Krieg im Gazastreifen. In Frankreich nahmen antisemitische Handlungen um 1000 % zu, während Hassverbrechen gegen Muslime um 29 % zunahmen.

Darüber hinaus ist das organisierte Verbrechen zu einem neuen Akteur der Verfolgung geworden. In Mexiko und Haiti ermorden oder entführen bewaffnete Gruppen religiöse Führer oder erpressen Pfarren, um ihre Kontrolle über bestimmte Gebiete durchzusetzen.

Symbole der Weltreligionen.

Unterzeichnen Sie unsere weltweite Petition für Religionsfreiheit

Jetzt mehr denn je muss die Religionsfreiheit weltweit verteidigt und geschützt werden. Daher haben wir eine weltweite Petition gestartet, um Regierungen und internationale Organisationen zum wirksamen Schutz des Rechts auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit aufzufordern. Setzen Sie ein Zeichen und unterzeichnen Sie unsere Petition: Gleich jetzt hier unterzeichnen!

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse können Sie kostenlos auf unserer Webseite herunterladen: Jetzt kostenlos herunterladen

Am Freitag, 10. Oktober, hat Papst Leo XIV. eine Delegation von KIRCHE IN NOT in einer Privataudienz empfangen. Angeführt wurde die Delegation von Stiftungspräsident Mauro Kardinal Piacenza und der Geschäftsführenden Präsidentin Regina Lynch. Während der Audienz wurde ihm eine Vorab-Version des Berichts „Religionsfreiheit weltweit 2025“ überreicht, den KIRCHE IN NOT offiziell am 21. Oktober vorstellen wird.

In seiner Rede stellte Papst Leo XIV. die wertvolle Arbeit von KIRCHE IN NOT ausdrücklich heraus. „Wo auch immer KIRCHE IN NOT eine Kapelle baut, Ordensschwestern unterstützt oder Radiosender oder Fahrzeuge für die Seelsorge ermöglicht, stärken Sie das Leben der Kirche.“ Der Pontifex spricht aus einer persönlichen Erfahrung, denn während seiner Zeit als Bischof von Chiclayo in Peru hatte er Unterstützung bei mehreren Projekten durch KIRCHE IN NOT erhalten.

Papst Leo XIV. während seiner Ansprache. © KIRCHE IN NOT

„Religionsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht“

Papst Leo XIV. betonte die Wichtigkeit der Religionsfreiheit und die Pflicht der Kirche dieses Grundrecht zu verteidigen, wo es bedroht ist. Religionsfreiheit sei ein essenzielles Recht und ein wichtiger Grundstein jeder gerechten Gesellschaft. „Religionsfreiheit ist nicht bloß ein gesetzliches Recht oder ein Privileg, das den Menschen von der Regierung gewährt wird; sie ist eine Grundvoraussetzung, die eine authentische Versöhnung ermöglicht“, betonte er. Daher sei der Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ ein „wichtiges Werkzeug, um aufmerksam zu machen, den Menschen ohne Stimme eine Stimme zu geben und auf das stille Leiden von vielen Menschen hinzuweisen“.

Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ wird am 21. Oktober offiziell in Rom vorgestellt. Darin sind 196 Länder auf den Status der Religionsfreiheit untersucht worden. Alle zwei Jahre wird dieser Bericht von KIRCHE IN NOT herausgegeben.

Um der notleidenden Kirche weltweit weiterhin helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600

Christen in zahlreichen Ländern weltweit leiden unter steigender Gewalt, Diskriminierung und weiteren Verletzungen der Menschenrechte. Das ist das Ergebnis der Neuauflage des Berichts „Verfolgt und Vergessen?“, des weltweiten katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN).

„Die Lage der Christen hat sich in vielen Ländern verschlechtert“, erklärt die Geschäftsführende Präsidentin von KIRCHE IN NOT, Regina Lynch. Sie weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verfolgung und Diskriminierung nicht nur Christen, sondern auch Angehörigen anderer religiöser Minderheiten betrifft. „Kirche in Not“ macht sich auch für die generelle Einhaltung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit stark.

Der Bericht „Verfolgt und vergessen?“, den das Hilfswerk alle zwei Jahre herausgibt, liefert für den Zeitraum von Sommer 2022 bis Sommer 2024 globale und regionale Analysen von Christen in 18 Ländern. Der Bericht enthält Zeugenaussagen aus erster Hand von Überlebenden antichristlicher Angriffe sowie Details zu Vorfällen, die auf Informationen von Projektpartnern und Kontakten von KIRCHE IN NOT beruhen.

Ein indisches Mädchen, dass Opfer eines Brandanschlages wurde (Archivbild).

„Afrika ist zum Epizentrum islamistischer Gewalt geworden“

Besonders besorgt blickt das Hilfswerk auf die Lage in Afrika. Dorthin habe sich vom Nahen Osten aus das „Epizentrum islamistischer Gewalt“ verlagert, erklärt Lynch. In den untersuchten afrikanischen Ländern wie Burkina Faso, Mosambik oder Nigeria lösten „islamistische Angriffe eine Massenmigration christlicher Gemeinschaften aus“, heißt es in dem Bericht. Diese Entwicklung werfe „Fragen zum langfristigen Überleben der Kirche in afrikanischen Schlüsselregionen auf.“

Lynch nannte China, Eritrea und den Iran als Beispiele für Länder „in denen Christen als Feinde des Staates ins Visier genommen werden.“ In anderen Ländern setzten staatliche und nichtstaatliche Akteure „Gesetze zunehmend als Waffe ein, um Christen und andere Minderheiten zu unterdrücken.“ Wie „Verfolgt und vergessen?“ dokumentiert, wurden zum Beispiel im Indien im Berichtszeitraum mehr als 850 Christen inhaftiert.

Die Landkarte aus dem Bericht “Verfolgt und vergessen?” zeigt die aktuellen Brennpunkte.

Gewalt gegen christliche Frauen und Mädchen

Wiederholt finden sich im Bericht Schilderungen von Entführungen und Zwangskonversionen christlicher Frauen und Mädchen, zum Beispiel in Pakistan, oder abwertende Beiträge über Christen in Schulbüchern. Einzig in Vietnam seien leichte Verbesserungen für Christen festzustellen, bilanziert „Verfolgt und Vergessen?“. Das Land habe zum Beispiel diplomatische Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufgenommen.

Neu in der 18-jährigen Geschichte von „Verfolgt und Vergessen?“ ist ein Bericht zur Lage in Nicaragua. Dort geht die Ortega-Regierung massiv gegen die Christen vor; zahlreiche kirchliche Mitarbeiter wurden verhaftet, Priester und Bischöfe ausgewiesen.

Der Bericht thematisiert auch Entführungen und Zwangskonversionen christlicher Frauen und Mädchen.

„Christen leiden unverhältnismäßig stark“

Aus erster Hand berichtet uns Bischof Gerald Mamman Musa aus Katsina im Nordwesten Nigerias, dass die Region zu einem Brennpunkt organisierter Kriminalität und des gewalttätigen Extremismus geworden sei. Neben dschihadistischen Gruppen wie „Boko Haram“ stellten Milizen aus dem Nomadenstamm der Fulani mittlerweile eine noch „größere Bedrohung“ dar. Die Gewalt treffe Muslime wie Christen, betonte der Bischof. Allerdings litten Christen „unverhältnismäßig stark“: So seien zwischen 2019 und 2023 über 16 000 Christen getötet worden.

Entführungen von Priestern und kirchlichen Mitarbeitern seien mittlerweile an der Tagesordnung. „Angriffe auf Kirchen, Entführungen und Morde sollen Angst schüren, das Gemeinschaftsleben stören und die Aufmerksamkeit auf die Anliegen dieser Gruppen lenken“, sagt der Bischof.

Christen seien am Arbeitsplatz, in der Politik oder in der Rechtsprechung diskriminiert, da in zahlreichen nigerianischen Bundesstaaten die Scharia gelte. Die Ursachen für Intoleranz seien vielfältig, beruhten häufig aber auch auf einer Unkenntnis der Lebensweise und Ansichten der Angehörigen der jeweils anderen Religion. Musa fordert deshalb umfassende Bildungsbemühungen und Initiativen für Religionsfreiheit und Frieden: „Wir Christen Nigerias danken ,Kirche in Not’ für die Unterstützung in Krisenzeiten.“

Der Bischof weist daraufhin, dass Verfolgung und Gewalt nicht zu einem Rückgang der religiösen Praxis geführt hätten. Das Gegenteil sei der Fall: „Die Christen, die getötet wurden, haben ihr Blut nicht umsonst vergossen. Viele Menschen werden angezogen vom Glauben.“

Der 45-seitige Bericht ist zum Preis von 2,50 Euro bestellbar unter: www.kircheinnot.at/shop oder unter: KIRCHE IN NOT, Weimarer Str. 104/3, 1190 Wien, Telefon: 01/405 25 53, E-Mail: kin@kircheinnot.at

  • Über 200 Millionen Christen werden in rund 50 Staaten verfolgt, bedroht oder diskriminiert.
  • Auf Initiative des internationalen katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT rückt der Red Wednesday das Grundrecht auf Religionsfreiheit ins Licht.
  • In Österreich nehmen mehr als 220 Kirchen, Klöster und das Bundeskanzleramt teil.

Christsein war noch nie so gefährlich wie heute: Nie zuvor sind so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden. Deshalb wird es in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Ozeanien in Hunderten Städten etwa 300 von KIRCHE IN NOT (ACN) initiierte Veranstaltungen geben, um auf dieses Leid hinzuweisen. Was 2015 ursprünglich als einzelner Tag der Solidarität begann, an dem Kirchen und öffentliche Gebäude rot angestrahlt wurden, hat sich inzwischen in über 20 Ländern zu mehrtägigen Veranstaltungsreihen mit Gebetswachen, Zeugnissen, Konferenzen und Ausstellungen entwickelt.
Rot beleuchtete Kirche der Pfarre Langenhart in Niederösterreich.

Österreich in Rot – Zahl der Teilnehmer verzehnfacht

Die meisten Aktivitäten und Veranstaltungen zum „Red Wednesday“ finden in Europa statt. In den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland werden Hunderte von Kirchen in (blut)rotem Licht erstrahlen, um an die christlichen Märtyrer dieser Tage zu gedenken. Allein in Österreich nehmen über 210 Kirchen, Stifte oder Abteien mit roter Beleuchtung, Gebet und/oder einem Gottesdienst teil, darunter auch die Dome in Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien. Auch das Bundeskanzleramt wird rot beleuchtet werden und setzt damit ein Zeichen für den Schutz verfolgter religiöser Minderheiten. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmer seit 2019 (20 Kirchen) mit 2024 über 220 in Österreich verzehnfacht.

Red Wednesday Dom Eisenstadt (c) Br. Stefan
Der blutrot beleuchtete Dom in Eisenstadt. Foto: Br. Stefan Pöll COp

Diese große Resonanz aus ganz Österreich ist ein wichtiges Signal der Solidarität für die unzähligen Christen, die unter Diskriminierung und Verfolgung leiden und an die häufig niemand denkt. Dass das Menschrecht auf Religionsfreiheit für so viele Menschen mit Füßen getreten wird, dass viele Christen ermordet werden, weil sie an Gott glauben, ist schrecklich und leidvolles Unrecht. Der Red Wednesday gibt ihnen eine Stimme“, so Tobias Pechmann, Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT – Österreich.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten für verfolgte Christen in Wien

In Wien wird von KIRCHE IN NOT – Österreich am 20. November um 12:00 Uhr eine Hl. Messe im Stephansdom mit Dompfarrer Toni Faber gefeiert sowie um 19:00 Uhr ein ökumenischer Gebetsabend in der Michaelerkirche mit Vertretern unterschiedlicher christlicher Gemeinschaften, u. a. mit dem römisch-katholischen Weihbischof Franz Scharl, dem armenisch-apostolischen Bischof und Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich Tiran Petrosyan, dem Vorsitzenden des Rates der Freikirchen in Österreich Pastor Franz Gollatz, dem bischöflichen Vikar der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich Erzpriester Ioannis Nikolitsis, dem syrisch-orthodoxen Chorespiskopos Emanuel Aydin, dem anglikanischen Reverend Canon Patrick Curran, Nationaldirektor von Missio Österreich Pater Karl Wallner sowie dem Geschäftsführer von Open Doors Österreich Kurt Igler.

Stift St. Florian am Red Wednesday ©Werner Kerschbaummayr

Nehmen auch Sie am Red Wednesday teil!

Jeder kann am Red Wednesday teilnehmen. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen und geben unseren verfolgten Brüdern und Schwestern eine Stimme.

Wie können Sie teilnehmen:

  • Beten Sie für verfolgte Christen. Wir bieten hierfür Gebete und ein Lesezeichen mit Gebet an.
  • Tragen Sie ein rotes Kleidungsstück
  • Hängen Sie unsere Red Wednesday-Kerze in Ihr Fenster.
  • Nutzen Sie soziale Medien, um auf den Aktionstag hinzuweisen.
  • Nehmen Sie an einem der zahlreichen Gottesdienste für verfolgte Christen teil. Auf unserer interaktiven Landkarte unter www.red-wednesday.at finden Sie alle teilnehmenden Pfarren und Veranstaltungen.

Die Christus-Statue in Lissabon am Red Wednesday.

Über den Red Wednesday:

Bereits seit 2015 wird durch das rote Anstrahlen von Kirchen und staatlichen Gebäuden die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Schicksal verfolgter und benachteiligter Christen gelenkt. Mit dem „Red Wednesday“ macht das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT auf das Schicksal von Millionen verfolgten, unterdrückten und bedrohten Christen weltweit aufmerksam. In vielen Ländern weltweit werden rund um diesen Tag hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude von innen oder außen rot angestrahlt.

„Kirche in Not“-Aktion am 15. November 2023: Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt, um weltweit auf das Schicksal der verfolgten Christen aufmerksam zu machen.

In Österreich werden heuer wieder rund 150 Kirchen, Stifte, Klöster und Monumente rot angestrahlt, darunter auch das Parlament in Wien, die Karlskirche und der Stephansdom.

In einer zunehmend von Konflikten geprägten Welt kann es passieren, dass Christenverfolgung und die wachsende Unterminierung des allgemeinen Rechts auf Religionsfreiheit unbemerkt bleiben. Die Initiative von „Kirche in Not“, bei der Kirchen, Klöster, Denkmäler und Gebäude weltweit in rotes Licht getaucht werden, hat sich daher zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass verfolgte Christen nicht in Vergessenheit geraten. „Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute“ – betont Herbert Rechberger, Nationaldirektor von „Kirche in Not“-Österreich – „deshalb wollen wir mit der roten Beleuchtung von Kirchen, Klöstern und Monumenten hierzulande auf unzählige Übergriffe gegen Christen aufmerksam machen – nach wie vor eine bittere Realität!“

Auch heuer wird die Karlskirche in Wien wieder rot beleuchtet. Foto: KIRCHE IN NOT

Weltweit werden von „Kirche in Not“ Veranstaltungen organisiert, um das Thema ins Bewusstsein zu rücken. In vielen Kirchen werden heilige Messen, Gottesdienste, Gebete und ökumenische Begegnungen stattfinden.

Der „Red Wednesday“-Aktion hat sich heuer auch wieder das österreichische Parlament angeschlossen, das schon ab dem 13. November abends in rotes Licht getaucht sein wird: „Mit der Beleuchtung des Parlaments möchte ich als Präsident des Österreichischen Nationalrats ein Zeichen setzen und zur Bewusstseinsbildung im Kampf gegen Christenverfolgung beitragen“ – so Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrats – „Es ist absolut inakzeptabel, dass Menschen aufgrund ihres Glaubens zu Opfern von Gewalt und Unterdrückung werden!“

Das Parlament in Wien am Red Wednesday. Foto: Thomas Topf

Den Auftakt des „Red Wednesday“, eine bereits 2015 von „Kirche in Not“ ins Leben gerufene weltweite Kampagne, bildet heuer wieder Österreich. Mehr als 130 Kirchen und Monumente in allen österreichischen Bundesländern werden in diesem Jahr teilnehmen. Eine Liste aller Teilnehmer finden Sie unter: www.red-wednesday.at

Am Mittwoch, den 15. November 2023, wird um 18:00 Uhr eine Heilige Messe in der rot bestrahlten Karlskirche in Wien gefeiert. Pfarrer Dr. Ikenna Okafor, ein Priester aus Nigeria und Pfarrer in Niederösterreich wird die Predigt halten.

In Dechantskirchen – Pfarrverband Vorau/Stmk – startet um 18:00 Uhr ein Schweigemarsch und endet mit einer Wortgottesfeier in der rot beleuchteten Kirche. Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl wird den Schweigemarsch anführen.

Das Stift St. Florian am Red Wednesday ©Werner Kerschbaummayr

Der „Red Wednesday“ weltweit

Weltweit werden um die 20 Kathedralen in rotes Licht getaucht, darunter die St. Patrick’s Cathedral in Melbourne, Australien.

In der Slowakei werden die eindrucksvollen Burgen von Nitra und Bratislava und andere bedeutende Bauwerke, wie der Dom der heiligen Elisabeth in Kosice, in rotem Licht erstrahlen.

In Deutschland werden rund 100 Kirchen – darunter der Passauer und der Regensburger Dom, das Freiburger Münster, die Dresdner Kathedrale und der Paderborner Dom – rot beleuchtet.

In den Niederlanden hat der „Red Wednesday“ in den letzten Jahren großen Anklang gefunden, und auch diesmal werden zu diesem Anlass wieder über 150 katholische und protestantische Kirchengemeinden mit einem breiten Spektrum an Aktivitäten und Veranstaltungen zusammenwirken.

Advertising for the Event - ACN TO ILLUMINATE COLISEUM IN RED – AND CHURCHES IN ALEPPO AND MOSUL AT THE SAME TIME on 24 February 2018 at around 6 p.m.
Das Kolloseum in Rom wurde ebenfalls schon für den Red Wednesday blutrot beleuchtet. Foto: KIRCHE IN NOT

In Frankreich werden die Kathedralen von Chartres, Bayonne, Reims, Angers, Caen, Bourges und Versailles rot angestrahlt. In Paris werden Gebets- und Informationsveranstaltungen stattfinden, darunter eine Gebetswache in Montmarte und eine weitere in La Trinité, die der Jugend gewidmet ist.

Die „Red Wednesday“-Initiative hat ihren Ursprung in Brasilien. Dort ließ das lokale KIRCHE IN NOT-Büro 2015 die Statue „Cristo Redentor“ (Christus, der Erlöser) in Rio de Janeiro rot beleuchten, um die Christenverfolgung im Irak zu symbolisieren. Davon inspiriert, ließ das italienische KIRCHE IN NOT-Büro im April des darauffolgenden Jahres den Trevi-Brunnen in ähnlicher Weise anleuchten. Später führte das Büro im Vereinigten Königreich das Konzept weiter. Seitdem sind mehrere andere Länder diesem Beispiel gefolgt, und die Initiative wurde von mehreren christlichen Konfessionen in vielen anderen Regionen unterstützt, was ein starkes Zeichen der Solidarität ist.

Eine Christusstatue rettete den „Missionsfranziskanerinnen von Christus König“ 2006 das Leben, als Tausende aufgebrachte Muslime das Gelände der katholischen Marienkirche stürmten, auf dem sich auch das Kloster und die Schule der Schwestern befinden. Bis heute sind Gewaltausbrüche eine Bedrohung für die christliche Minderheit in Pakistan.

Die ganze islamische Welt war in Aufruhr, als eine dänische Zeitung im September 2005 Mohammed-Karikaturen veröffentlichte. Als einige Wochen später in der Stadt Sukkur im Süden Pakistans auch noch das Gerücht aufkam, ein Christ habe Seiten aus dem Koran verbrannt, brach auch dort ein Tag des Zornes und der Rache herein.

Eine wütende Menge zerstörte zuerst die protestantische Erlöserkirche und richtete dann ihre Wut gegen die katholische Marienkirche. Die Männer rissen Heiligenfiguren herunter, warfen Bänke um, schleuderten liturgische Gegenstände auf die Erde und versuchten, gewaltsam den Tabernakel aufzubrechen. Schließlich steckten sie die Kirche in Brand.

Schwester Rosey mit Schulkindern vor der Statue Christi in Sukkur (Pakistan), die den Schwestern das Leben rettete.

Heiligenfiguren zerstört und Kirche in Brand gesteckt

Auf dem Weg zum Schwesternkloster fiel dem Mob jedoch die große Christusstatue ins Auge, die zwischen Kirche und Kloster steht. Die weiße Steinfigur stellt Christus als König dar. Nun richtete sich der Hass der Männer gegen Christus.

Sie versuchten, die Statue zu zertrümmern, diese erwies sich jedoch als massiver als gedacht. Immer wieder schlugen sie darauf ein, aber es gelang ihnen nicht, sie zu zerstören. Während sie noch am Werk waren, traf die Polizei ein. Die Schwestern waren gerettet.

Seit 80 Jahren sind die Ordensfrauen in Sukkur tätig. Sie kümmern sich vor allem um die Erziehung von Kindern und Jugendlichen und setzen sich für Frauen ein, die sozial benachteiligt sind. Häusliche Gewalt ist weit verbreitet. Viele Frauen haben keine Schule besucht und können sich nur als Hausangestellte und als billige Arbeitskräfte auf den Feldern der Großgrundbesitzer verdingen. Nicht selten werden sie sexuell belästigt.

Schwester Rosey mit Kindern vor der Marienkirche in Sukkur in Pakistan (Archivbild). Die Kirche wurde durch die Monsun-Regenfälle und die anschließende Flut 2022 stark beschädigt. KIRCHE IN NOT unterstützt die Reparaturarbeiten.

Religiöse Minderheiten stark benachteiligt

Wenn sie religiösen Minderheiten angehören, ist ihre Lage noch schwieriger. Bisweilen kommt es zu Fällen von Entführungen und Zwangsverheiratungen, wobei die jungen Frauen gezwungen werden, zum Islam überzutreten.

Nun stehen die Schwestern vor einer neuen Herausforderung: Im vergangenen Jahr kam es zu den schlimmsten Überschwemmungen seit 30 Jahren, die weite Teile Pakistans verwüsteten. Auch Sukkur war betroffen.

Ein Mann steht im Hochwasser im Südosten Pakistans, wo die Überflutungen besonders verheerend waren.

Schlimmste Flut seit 30 Jahren

Schwester Rosey Yacoob berichtet: „Der Regen und die Überflutung haben schwere Schäden an unserem Kloster angerichtet. Das Dach ist undicht, es gab einen Kurzschluss, Türen und Fenster wurden beschädigt. Es sind viele Instandsetzungsarbeiten notwendig. Wir bitten Sie um Hilfe.“

Wir möchten die Schwestern nicht im Stich lassen und haben ihnen 18.000 Euro versprochen.

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Schwestern und die Reparaturarbeiten mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Pakistan

62 Prozent der Menschen weltweit leben in Ländern, in denen das Menschenrecht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit eingeschränkt ist. In 61 Staaten, rund einem Drittel der Länder weltweit, kommt es zu Diskriminierung oder Verfolgung aufgrund der Religion und Weltanschauung. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Religionsfreiheit weltweit 2023“, die das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (international „Aid to the Church in Need, ACN) heute präsentiert hat.
Weltkarte aus dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2023“: Länder mit schwerwiegenden Verletzungen der Religionsfreiheit.

„Religiöse Verfolgung hat zugenommen“

„Wir stellen fest, dass religiöse Verfolgung weltweit zugenommen hat: In 47 der untersuchten Länder hat sich die Situation in den vergangenen zwei Jahren verschlimmert, darunter in großen Nationen wie Indien, China, Pakistan, aber auch in zahlreichen afrikanischen Ländern. Betroffen sind nicht nur religiöse Minderheiten, sondern auch Mehrheitsreligionen“, erklärte der Vorsitzende des Redaktionsteams von „Religionsfreiheit weltweit 2023“, Mark von Riedemann. Nur in neun Staaten seien zaghafte Verbesserungen eingetreten, zum Beispiel in Ägypten, Jordanien oder Katar.

„Kirche in Not“ gibt den Bericht zum 16. Mal heraus; er nimmt 196 Länder und alle Religionen in den Blick. Rund 30 internationale Journalisten und Beobachter haben Entwicklungen und Vorkommnisse von Januar 2021 bis Dezember 2022 dokumentiert. „Religionsfreiheit weltweit“ ist der einzige Bericht, der von einer nicht staatlichen Einrichtung in diesem Umfang vorgelegt wird. Er erscheint alle zwei Jahre neu.

Bischof Jude Ayodeji Arogundade (Bistum Ondo/Nigeria) besucht einen verletzten Mann, der den Anschlag auf die Kirche in Owo überlebt hat. Bei diesem Angriff islamistischer Terroristen auf einen Gottesdienst am Pfingstsonntag 2022 wurden 41 Menschen getötet.

Verfolgung, Diskriminierung, staatliche Restriktionen

Laut dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ herrscht in 28 Staaten weltweit explizite Verfolgung für Angehörige von religiösen oder weltanschaulichen Gruppen („Kategorie rot“). Erstmalig wurde Nicaragua in diese Liste aufgenommen. Dort geht das sandinistische Regime insbesondere gegen die katholische Kirche vor. In 33 Staaten kommt es zu Diskriminierungen („Kategorie orange“), zum Beispiel im Irak, in Israel und den Palästinensischen Gebieten oder in der Türkei. 23 Länder hat der Bericht als „unter Beobachtung“ eingestuft, darunter Chile, die Philippinen, aber auch Russland und die Ukraine. Dort seien staatliche Maßnahmen gegen Aspekte der Religionsfreiheit, zunehmende Hasskriminalität und vereinzelte religiöse Verfolgung festzustellen.

„Hauptursachen für die Missachtung der Religionsfreiheit sind nach wie vor ein ethno-religiöser Nationalismus wie in Indien oder Myanmar, der islamistische Extremismus, der vor allem weite Teile Afrikas erfasst, und autoritäre Systeme wie Nordkorea, Iran oder Vietnam“, erklärte Redaktionsleiter Mark von Riedemann.

Zerstörtes Krankenhaus in Maboya (Demokratische Republik Kongo). Bei dem Überfall auf die Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft durch islamistische Terroristen kamen zwei Menschen ums Leben. Sie verbrannten bei lebendigem Leib.

Autokraten bauen ihre Macht auf Kosten der Religionsfreiheit aus

„Religionsfreiheit weltweit“ zufolge hätten in den vergangenen beiden Jahren Autokraten und Anführer fundamentalistischer Gruppen ihre Macht ausbauen können. Die internationale Gemeinschaft setze diesen Entwicklungen aus wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen zu wenig entgegen.

In afrikanischen Staaten, wo nach wie vor am meisten Verfolgung und Diskriminierung herrsche, seien dschihadistische Gruppen dazu übergegangen, rohstoffreiche Gebiete auszuplündern und wirtschaftliche Netzwerke aufzubauen.

Auch die Zunahme von Angriffen auf jüdische Gemeinden in westlichen Ländern und die zunehmende Verfolgung von Muslimen durch Angehörige der eigenen Religion hätten zugenommen, so der Bericht. In vielen Staaten kämen Antikonversionsgesetze immer stärker zum Tragen, die den Religionswechsel unter drakonische Strafen stellten.

Im Blick auf die OSZE-Staaten macht „Religionsfreiheit weltweit“ darauf aufmerksam, dass dort in den vergangenen beiden Jahren ein Klima der „Cancel Culture“ zugenommen hätte. Diese trete zunehmend aggressiv gegenüber religiösen Überzeugungen und Gewissenentscheidungen des Einzelnen auf. Der Bericht stellt einen immer stärkeren Druck fest, sich ideologischen Trends anzupassen.

Als positiv wertet der Bericht die wachsende Zahl von Initiativen zum religiösen Dialog und das Erstarken religiöser Feste und Wallfahrten nach der Covid-19-Pandemie.

Ausgebrannte Kiche im Bistum Imphal (Indien). Im Mai 2023 haben unbekannte Personen mehrmals eine Kirche und ein angeschlossenes Bildungszentrum angegriffen. Am Nachmittag des 4. Mai wurden die Kirche und das Bildungszentrum in Brand.

Einsatz für Religionsfreiheit ist Gebot der Nächstenliebe

„Kirche in Not“  weist darauf hin, dass der Einsatz für bedrängte Christen und das Engagement für Religionsfreiheit einander bedingten. Von Verletzungen der Religionsfreiheit seien nicht nur Christen betroffen, sondern alle religiösen Gruppen. Es ist daher ein Gebot christlicher Nächstenliebe, auch diesen bedrängten Brüdern und Schwestern eine Stimme zu geben. Zudem profitierten von der Hilfe für notleidende Christen auch die anderen Bevölkerungsgruppen.

„Kirche in Not“ gibt eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse von „Religionsfreiheit weltweit 2023“ heraus. Sie kann unter www.kircheinnot.at/shop bestellt werden. Die ausführlichen Länderanalysen sind unter www.religionsfreiheit-weltweit.at nachlesbar sein.

Dschihadismus und Nationalismus sind die Hauptmotive für die zunehmende Verfolgung von Christen in zahlreichen Ländern weltweit. Das ist das zentrale Ergebnis der Dokumentation „Verfolgt und Vergessen? Ein Bericht über Christen, die ihres Glaubens wegen unterdrückt und verfolgt werden“, den das weltweite katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT veröffentlicht hat.

Der Bericht, den das britische Nationalbüro des Hilfswerks erstellt hat und der nun in deutscher Sprache vorliegt, dokumentiert für den Zeitraum 2020 bis 2022 die Entwicklungen im Hinblick auf die religiöse Verfolgung in Afrika, im Nahen Osten und Asien und geht anschließend auf Vorkommnisse in 22 Ländern ein, darunter China, Pakistan, Katar, Türkei oder Vietnam.

Cover des Berichtes “Verfolgt und vergessen?”.

Zeugnisse aus erster Hand

Der Bericht “Verfolgt und Vergessen?” liefert Zeugnisse aus erster Hand, vor allem von den Projektpartnern von KIRCHE IN NOT sowie öffentlich zugänglichen Quellen. Diese Beispiele belegten, dass Christenverfolgung Tag für Tag stattfinde, in einigen Weltregionen in steigendem Maße. Der Bericht möchte aufrütteln und zur Solidarität anspornen.

Der neue Bericht stellt fest, dass in 75 Prozent der untersuchten Länder die Unterdrückung und Verfolgung von Christen im Berichtszeitraum zugenommen hat. So breitet sich in Afrika der Dschihadismus vor allem in den Staaten der Sahel-Region immer weiter aus. Berichten zufolge starben allein in Nigeria zwischen Januar 2021 und Juni 2022 bis zu 7600 Christen durch terroristische Anschläge. Im Mai 2022 wurde ein Video veröffentlicht, das die Hinrichtung von 20 nigerianischen Christen durch die Terrorgruppe Boko Haram zeigt.

Särge mit den Opfern des Angriffes auf eine Kirche in Burkina Faso.
Särge mit den Opfern des Angriffes auf eine Kirche in Burkina Faso.

Hohe Dunkelziffer christenfeindlicher Übergriffe

In Asien führen autoritäre Regime zu einer Verschärfung der Unterdrückung. Nordkorea steht hier seit Langem an der Spitze der Verfolgung, aber auch in China sind Christen immer größerer staatlicher Überwachung unterworfen. Besondere Sorge in dieser Weltregion macht der erstarkende ethno-religiöse Nationalismus. Beispiele sind Indien oder Sri Lanka, in denen hinduistische bzw. buddhistische Nationalistengruppen großen Einfluss haben. So wurden in Indien zwischen Januar 2021 und Juni 2022 mindestens 710 Vorfälle antichristlicher Gewalt gezählt; die Dunkelziffer dürfte weit größer sein.

Im Nahen Osten ist dem Bericht zufolge die Auswanderungswelle der christlichen Bevölkerung infolge der wirtschaftlichen Not und der Auswirkungen des Syrienkriegs nach wie vor nicht gestoppt. In Syrien ist die Zahl der Christen von zehn Prozent der Bevölkerung kurz vor Kriegsbeginn auf heute weniger als zwei Prozent gesunken. Im Irak hat sich die Zahl der Christen seit 2014 halbiert, wenngleich kleine Fortschritte in der Anerkennung der Rechte der christlichen Minderheit gemacht werden konnten.

„Verfolgt und vergessen?“ dokumentiert auch die zahlreichen Entführungen von Mädchen und jungen Frauen in Ländern wie Pakistan oder Ägypten, die vorrangig auf das Konto radikaler Islamisten gehen. Der Bericht zeigt in zahlreichen Bildern und Beispielen auch den Einsatz von „Kirche in Not“ für bedrängte Christen weltweit.

„,Verfolgt und vergessen?’ ist wie ein Kompendium und Motor unseres Einsatzes für die Kirche, die auch im 21. Jahrhundert in Not ist“, sagt Herbert Rechberger, Nationaldirektor von “Kirche in Not” – Österreich. „Unsere Glaubensgeschwister brauchen uns; das zeigt der Bericht einmal mehr denn je.“

Der Bericht „Verfolgt und vergessen?“ kann in unserem Shop bestellt werden unter: https://www.kircheinnot.at/shop/verfolgt-und-vergessen-ein-bericht-ueber-christen-die-ihres-glaubens-wegen-unterdrueckt-werden/

Laut dem Leiter der Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Pakistan, Emmanuel Yousaf, nehmen die Entführungen und Zwangskonversionen von jungen Frauen aus christlichen Minderheiten immer mehr zu. „Das Problem wird Tag für Tag akuter“, sagte der Priester im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

Betroffen seien vor allem Angehörige der christlichen und hinduistische Minderheiten in den Provinzen Sindh und Punjab. Es gebe zwar Gesetze gegen Kinderehen und Zwangsverheiratung, aber diese würden nicht umgesetzt: „Ein Grund dafür ist, dass all das nur Christen und Hindus passiert. Der Druck geht von der Gesellschaft in Pakistan und der muslimischen Seite aus. Sie setzen die Familien und die Mädchen unter Druck.“

Ohne Gerichtsprozess sei es unmöglich, die Frauen aus den Händen radikal-muslimischer Entführer freizubekommen, doch dies verschlinge viel Zeit und Geld. „Sogar die Anwälte haben Angst, sich mit solchen Fällen zu befassen, die Richter ebenfalls.“

Yousaf betonte, dass es sich bei den radikalen Muslimen in Pakistan um eine kleine, aber einflussreiche Minderheit handle: „Ich habe viele muslimische Freunde, aber sie sind die schweigende Mehrheit. Das ist das Problem.“ Auch die westliche Öffentlichkeit sei gefordert, die Menschenrechtslage in Pakistan immer wieder anzusprechen und eine bessere Gesetzespraxis anzumahnen.

Psychologische Hilfe für ein Mädchen aus Pakistan, das aus einer arrangierten Ehe fliehen konnte.

Kleine, aber einflussreiche Gruppe radikaler Muslime

Das gelte auch im Hinblick auf die Blasphemiegesetze, die jede Verunglimpfung des Islam und des Propheten Mohammed unter Strafe stellt. Dies würde oft dazu verwendet, um persönliche Rechnungen zu begleichen: „Es geht oft um einen persönlichen Streit oder um Landkonflikte“, erklärte Yousaf.

Doch dann würden involvierte Christen der Blasphemie beschuldigt und Muslime aus den betroffenen und weiteren Ortschaften zusammengetrommelt: „Sie kommen und plündern die Häuser. Sie stecken die Kirche in Brand.“ Es gehe nicht in erster Linie um eine Änderung oder Abschaffung der Blasphemiegesetze, „sondern darum, den Missbrauch der Vorschriften zu stoppen“, betonte der Priester.

Christen in Pakistan demonstrieren gegen Gewalt und für Frieden.

Christen haben mit Vorurteilen zu kämpfen

Christen, die unter zwei Prozent der pakistanischen Bevölkerung ausmachen, hätten mit vielen Vorurteilen zu kämpfen: „Viele denken, wir könnten in kürzester Zeit ein Visum für Auslandsreisen bekommen, aber das stimmt nicht. Sie sagen, wir gehören zu Europa, weil wir Christen sind. Aber wir sind Pakistaner und lieben dieses Land.“ Hinsichtlich der Religionsfreiheit gebe es kaum Fortschritte in Pakistan.

Umso wichtiger sei die Unterstützung durch Organisationen wie KIRCHE IN NOT, die seit Jahren eng mit Emmanuel Yousaf und der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden zusammenarbeitet.

Emmanuel Yousaf, Leiter der Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Pakistan.

„Wir werden weiter für die armen Mädchen kämpfen”

Die Kommission könne so für Familien, deren Mädchen entführt wurden, die Gerichtskosten übernehmen oder Aufklärungsarbeit über Menschenrechtsverletzungen betreiben, sagte der Priester: „Ich bin KIRCHE IN NOT dankbar. Sie sind eine große Unterstützung für uns. Denn wenn wir vor Gericht gehen müssen, ist das sehr teuer. Aber wir werden weiter für diese armen Mädchen kämpfen.“ Dabei geschähen immer wieder auch „kleine Wunder“, für die es sich lohne weiterzumachen.

Laut einem Bericht, der dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Sommer 2022 vorgelegt wurde, sind für 2021 mindestens 78 Fälle belegt, bei denen junge Frauen in Pakistan entführt, zur Konversion zum Islam gezwungen und zwangsverheiratet wurden.

Viele Taten werden der Polizei nicht gemeldet

Autor der Studie ist das Zentrum für soziale Gerechtigkeit (CSJ) in Lahore. Das CJS spricht außerdem von mindestens 84 dokumentierten Fällen für 2021, in denen Pakistaner wegen Blasphemie gerichtlich belangt wurden. Beobachter nehmen an, dass die tatsächlichen Zahlen höher sein dürften, da viele Taten nicht bei der Polizei gemeldet werden.

„Hört ihre Schreie!“ - Christinnen im Fadenkreuz von Islamisten

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Kirche in Pakistan und den Einsatz für entführte Frauen und Mädchen mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Pakistan

KIRCHE IN NOT (ACN) ruft zum Gebet für die Kirche in Nicaragua und für den am 10. Februar verurteilten nicaraguanischen Bischof auf.

Vereint mit Papst Franziskus, der sich am 12. Februar nach dem Angelusgebet traurig und besorgt zeigte, bittet KIRCHE IN NOT darum, die schreckliche Situation nicht aus den Augen zu verlieren, in der sich Rolando Álvarez, Bischof von Matagalpa und Apostolischer Administrator der Diözese Estelí, befindet. KIRCHE IN NOT bittet um Gebet für ihn und für alle, die in Nicaragua leiden.

Laut verschiedener Medien nimmt die Regierung nun Priester, die Bischof Rolando Alvarez in ihren Gottesdiensten erwähnen, mit der Begründung fest, dies sei „eine verbotene Tätigkeit“. Mindestens zwei Priester wurden Berichten zufolge in Madriz beziehungsweise Nueva Segovia verhaftet, weil sie den Bischof in ihren Sonntagsgottesdiensten erwähnten oder für ihn beteten.

Angesichts des Versuchs, die Gebete des nicaraguanischen Volkes zum Schweigen zu bringen, bittet KIRCHE IN NOT seine Wohltäter in aller Welt, ihre Gebete für die nicaraguanische Kirche zu verstärken, damit sie sich in den aktuellen Schwierigkeiten nicht alleingelassen weiß und weiterhin das Evangelium verkünden und die Menschen, insbesondere die Schwächsten und Ärmsten, begleiten kann.

Der verurteilte Rolando José Álvarez Lagos, Bischof von Matagalpa (Nicaragua).

Wegen Landesverrat verurteilt

Das Urteil gegen Bischof Rolando Álvarez erging einen Tag, nachdem er sich geweigert hatte, zusammen mit mehr als 200 politischen Gefangenen, darunter mehrere Priester und Seminaristen, das Land zu verlassen. Sie wurden der „Verschwörung“ beschuldigt und in die Vereinigten Staaten abgeschoben. Zu den Ausgewiesenen gehörten die Priester Oscar Benavides, Ramiro Tijerino, Sadiel Eugarrios, José Díaz und Benito Martínez sowie der Diakon Raúl Veja. Ebenfalls abgeschoben wurden die Seminaristen Melkin Centeno und Darvin Leyva sowie die beiden Verantwortlichen für soziale Kommunikation der Diözese Matagalpa, Manuel Obando und Wilberto Astola. Sie alle befanden sich im Gefängnis wegen „Verstoßes gegen die Unabhängigkeit, die Souveränität und die Selbstbestimmung des Volkes“ sowie wegen Anstiftung zu „Gewalt, Terrorismus und wirtschaftlicher Destabilisierung“.

Der Bischof von Matagalpa stand seit den frühen Morgenstunden des 19. August 2022 unter Hausarrest. Sein Name befand sich zwar auf der Liste der Personen, die abgeschoben werden sollten. Er weigerte sich jedoch, das Flugzeug zu besteigen. Der für Mittwoch, den 15. Februar, angesetzte Prozess wurde deswegen vorgezogen, wobei der Richter eine Freiheitsstrafe von 26 Jahren verhängte. Demnach würde Bischof Alvarez bis 2049 im Gefängnis bleiben. Der Richter erklärte ihn zum „Landesverräter“ und der „Verschwörung zur Untergrabung der nationalen Integrität und der Verbreitung falscher Nachrichten durch Informations- und Kommunikationstechnologien zum Schaden des Staates und der nicaraguanischen Gesellschaft“ für schuldig.

Bischof Rolando José Alvarez Lagos aus Matagalpa in den zerstörten Räumen einer karitativen Einrichtung seiner Diözese.

Ein Versuch, die Kirche zum Schweigen zu bringen

Im August 2022 beklagte KIRCHE IN NOT die Lage der Katholiken in Nicaragua. Regina Lynch, internationale Projektleiterin bei KIRCHE IN NOT, sagte: „Wir erleben gerade einen Prozess, der die Kirche in Nicaragua zum Schweigen bringen will.“

Sie erklärte weiter: „Nicaragua wird weiterhin von der Krise erschüttert, die vor mehr als fünf Jahren ausbrach. Die Lage in dem mittelamerikanischen Land ist kritisch, die Polarisierung groß und die Konfrontation stark. Wir glauben, dass das Gebet in dieser Zeit wichtiger ist als je zuvor.“

KIRCHE IN NOT ist bestürzt über die bei dem Hilfswerk regelmäßig eingehenden Berichte über Priester, denen die Rückkehr ins Land verweigert wird, über Visabeschränkungen für Ordensleute, die Kontrolle und Überwachung der Bewegungen von Priestern und Bischöfen, das Abhören von Predigten sowie über das Verbot von Prozessionen und religiösen Feiern.

In einer Situation großer politischer und sozialer Unsicherheit hat das Engagement der Kirche in ihrer Rolle als Friedensvermittlerin und Förderin der Versöhnung im Land dazu geführt, dass Gläubige und Priester Opfer von Repressionen, falschen Anschuldigungen, ungerechtfertigten Verhaftungen und Gefängnisstrafen geworden sind.

Demonstration gegen die Regierung und Präsident Ortega in Nicaragua (2018).

Hunderte von Angriffen gegen die Kirche

Im November 2022 erschien der jüngste Bericht der Rechtsanwältin und Forscherin Martha Patricia Molina „Nicaragua: eine verfolgte Kirche? (2018-2022)“. Dem Bericht zufolge wurden im Zeitraum zwischen April 2018 und Oktober 2022 insgesamt 396 Angriffe auf die katholische Kirche in diesem mittelamerikanischen Land verübt.

Unter den fast 400 dokumentierten Vorfällen sind Schändungen, Raubüberfälle, Drohungen und Hassreden zu finden. In diesem Zeitraum waren mehrere Bischöfe, Priester, Ordensschwestern und Laien Ziel von Repressalien seitens der Behörden.

Die drastische Maßnahme der nicaraguanischen Regierung gegen Bischof Alvarez ist ein weiterer Schritt in der Spirale der Konfrontation gegen die Kirche und ihre Mitglieder. Der Apostolische Nuntius, Waldemar Stanislaw Sommertag, war bereits im März 2022 des Landes verwiesen worden. Ebenso wurde die Ausreise der Missionarinnen der Nächstenliebe, der von der heiligen Mutter Teresa von Kalkutta gegründeten Kongregation, sowie anderer Ordensleute und Priester erzwungen. Außerdem schloss die Regierung den Fernsehsender der Bischofskonferenz und katholische Radiosender und verstaatlichte die katholische Universität von Trópico Seco, die zur Diözese Estelí gehörte.

Unterstützen Sie die Arbeit der Kirche in Nicaragua, die unter Repressionen leidet, mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Nicaragua

Am 1. Februar jährt sich der Militärputsch in Myanmar zum zweiten Mal. KIRCHE IN NOT erinnert daran, dass im Verlauf der Kämpfe auch immer mehr religiöse Einrichtungen zerstört werden und die Arbeit der Kirche schwer beeinträchtigt ist. „Je heftiger die Kämpfe werden, desto mehr schwindet der allgemeine Respekt vor religiösen Stätten“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von KIRCHE IN NOT, Dr. Thomas Heine-Geldern.

Seit dem Staatsstreich seien rund 130 religiöse Gebäude zerstört worden, darunter bis Juli 2022 rund ein Drittel buddhistische Klöster und Pagoden. „Jedes Haus, jedes Kloster, jeder Tempel oder jede Kirche, die vom Regime bombardiert werden, ist ein Angriff auf die Identität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft“, so Heine-Geldern. Die Lage in Myanmar „bricht einem das Herz“.

Besonders schlimm sei die Lage in den Verwaltungsbezirken Chin, Kayah und Karen, in denen eine beträchtliche Anzahl von Christen lebe. Im Kayah-Staat hätten mindestens 16 katholische Pfarreien aus Sicherheitsgründen aufgegeben werden müssen; 19 Kirchen und religiöse Gebäude seien zerstört worden.

Ein Priester protestiert gegen die Gewalt in Myanmar.

„Viele Priester und Ordensleute haben ihre Gemeindemitglieder begleitet und im Dschungel oder in abgelegenen Gemeinden Schutz gesucht“, sagte Heine-Geldern. Die Präsenz der Priester und Ordensleute biete den Menschen „viel Trost und Hilfe“.

Allerdings fehle es zur Versorgung der Vertriebenen sogar an einfachsten Dingen wie Lebensmittel, Decken, Brennholz oder Medikamenten. Luftangriffe, Minen, die anhaltenden Kämpfe, militärische Kontrollpunkte und Stromausfälle behinderten vielerorts die Nothilfe der Kirche in Myanmar, so Heine-Geldern: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welch heldenhaftem Einsatz die Menschen inmitten so vieler Schwierigkeiten handeln.“ Die psychisch und physische Belastung für Priester, Ordensleute und freiwillige Helfer sei enorm.

Zerstörte Kirche in Myanmar (Foto: © Radio Veritas Mandalay).

„Es wird immer schlimmer”

„Wir erhalten weiterhin Nachrichten aus Myanmar: ,Es wird immer schlimmer. Betet für uns’“, erzählte der KIRCHE-IN-NOT-Präsident. Unser Hilfswerk schließt sich deshalb dem Aufruf von Papst Franziskus an, für Myanmar zu beten.

„Beten wir für ein Ende der Gewalt und eine Rückkehr zum Dialog, der eine große Quelle der Kraft für Myanmar wäre“, so Heine-Geldern abschließend. „Was dieses Land, das im Laufe seiner Geschichte so viel Leid erfahren hat, jetzt am meisten braucht, ist Frieden.“

Am 1. Februar 2021 hatte der Oberbefehlshaber des myanmarischen Militärs, General Min Aung Hlaing, einen Staatsstreich durchgeführt. Er ergriff die Macht und ließ die gewählte Regierungschefin Aung San Suu Kyi sowie Minister, Funktionäre der Regierungspartei NLD und Schlüsselakteure der Zivilgesellschaft festnehmen.

Dr. Thomas-Heine Geldern, Geschäftsführender Präsident von KIRCHE IN NOT (ACN).

Gewalt gegen Demonstranten

Im ganzen Land gingen Menschen auf die Straße, um gegen die Machtübernahme zu protestieren. Das Militär ging brutal gegen die Demonstranten vor. Seitdem tobt ein Bürgerkrieg. Zehntausende Menschen wurden seither inhaftiert, tausende getötet.

Nach Angaben des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ von KIRCHE IN NOT gehören von den rund 55 Millionen Einwohnern Myanmars rund acht Prozent einer christlichen Glaubensgemeinschaft an, die Zahl der Katholiken wird mit ein bis zwei Prozent angegeben.

Unterstützen Sie notleidende und bedrängte Christen in Myanmar mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Myanmar

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