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Einladung zur (digitalen) Pressekonferenz

Einladung zur (digitalen) Pressekonferenz

KIRCHE IN NOT präsentiert neuen Bericht "Religionsfreiheit weltweit"

21.04.2021 aktuelles

Präsentation des Berichtes bei Livestream-PK am Donnerstag, 22. April 2021

Erörtert wird dieser Report vor deutschsprachigen Medien im Rahmen einer Livestream-Pressekonferenz am 22. April 2021 um 11 Uhr aus Berlin (siehe nachstehender Link). Daran teilnehmen werden u.a. der Beauftragte der Deutschen Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel MdB, der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch und Dr. Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“.

 

Die Pressekonferenz wird per Livestream aus Berlin übertragen unter: https://www.kircheinnot.at/informieren/bericht-religionsfreiheit-livestream/.
Onlineteilnehmende Journalisten und Interessenten haben die Möglichkeit, via Chat Fragen zu stellen.

„Je mehr die Welt über religiös motivierten Hass erfährt, desto eher wird sie in der Lage sein, etwas dagegen zu unternehmen“ – so der eindringliche Appell von Emmanuel Yousaf, Direktor der Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Pakistan im Vorwort des aufrüttelnden Berichtes „Religionsfreiheit weltweit“ von „Kirche in Not“. Diese Dokumentation ist eine kritische Bestandsaufnahme  der untragbaren Menschenrechtslage in Bezug auf mangelnde Religionsfreiheit, die vielerorts gefährliche Formen annimmt. Die Länderberichte wurden von 30 unabhängigen Experten aus verschiedenen Kontinenten erstellt und befassen sich mit den verschiedenen Religionen.

Der aktuelle Bericht zur„Religionsfreiheit weltweit“ ist ab dem 20. April abrufbar unter: www.religionsfreiheit-weltweit.at . Auf der Internetseite können sowohl die einzelnen Länderberichte, die Regionalstudien und die Weltkarte eingesehen werden. Auch ein Download des gesamten Berichts ist möglich. Darüber hinaus veröffentlicht KIRCHE IN NOT eine Zusammenfassung und die wichtigsten Ergebnisse des Berichts als Broschüre.

Zur Veranschaulichung – hier vorab einige der Inhalte des Berichtes:

Fast vier Milliarden Menschen leben in den 26 Ländern mit den schwerwiegendsten Verstößen gegen die Religionsfreiheit – etwas mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung (51%). Beinahe jeder zweite dieser Staaten liegt in AFRIKA, u.a.:

 

  • Am Horn von Afrika terrorisiert die islamistische Terrormiliz al-Shabaab die somalische Bevölkerung. Sie ermorden auch Zivilisten und verüben Anschläge auf Regierungsgebäude und Hotels. Sie machen Nicht-Muslime ausfindig, um sie zu töten.

 

  • Islamisten haben sich während der Covid-19-Pandemie in der gesamten Sahelzone (Mali, Burkina Faso, Niger und Nigeria sowie Mosambik) neu aufgestellt. Sie versprechen den Neurekrutierten Immunität gegen das Virus und einen sicheren Platz im Paradies. Der Dschihadismus strebt danach, ein transkontinentales „Kalifat“ zu errichten. Der sog. IS ist im Nahen Osten zwar geschwächt, aber nicht zerstört. Dieser hat seinen Einflussbereich jetzt teilweise nach Afrika (und auch Asien) verlagert.

 

  • In Nigeria vermehrt sich die Zahl der Massenentführungen von Schulkindern und in:

 

  • In Mosambik ist die Gewalt gänzlich außer Kontrolle geraten. Seit April 2020 gab es mehrere Massaker bei denen rund 100 junge Männer grausam umgebracht wurden, nur weil sie sich nicht den Islamisten anschließen wollten. In den letzten drei Jahren haben diese Terroristen mehr als 2.500 Zivilisten getötet und über 570.000 Menschen vertrieben.

 

In ASIEN gehört – neben dem Islamismus und dem kommunistischen Totalitarismus – ebenso der religiöse Nationalismus zu den größten Bedrohungen für die Religionsfreiheit und das friedliche Zusammenleben der Religionen in unserer heutigen Welt. In zahlreichen Ländern – wie z.B. Sri Lanka, Malaysia oder Myanmar) sind religiöse Minderheiten zunehmend mit gravierender Ausgrenzung und aktiver Verfolgung konfrontiert.

 

In Myanmar hat sich im Berichtszeitraum 2019-2020 weiter auf das schlimmste Verbrechen, den Völkermord, zubewegt. Massive Angriffe des Militärs auf die muslimische Rohingya-Bevölkerung im Rakhaing-Staat gehen Hand in Hand mit andauernden Anschlägen gegen Christen und Hindus im Kachin-Staat.

 

In Pakistan werden jedes Jahr bis zu 1.000 christliche und hinduistische Frauen zwischen 12 und 25 Jahren von muslimischen Männern entführt. Die Täter kommen meist ungeschoren davon – da die Gerichte häufig zugunsten der Entführer entscheiden.

 

Diskriminierung und massive Verfolgung aufgrund religiöser Überzeugungen sind also heutzutage wachsende globale Phänomene, die es sehr ernst zu nehmen gilt. Eine zunehmende Bedrohung sind vor allem die transnational agierenden dschihadistischen Gruppen, die systematisch die Verfolgung all jener betreiben, die die extreme islamistische Ideologie ablehnen. (Hiervon sind Muslime und Christen gleichermaßen betroffen.)

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