
„Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“ (Mt 19,27)
Als junge Frauen haben sie alles zurückgelassen, um Christus nachzufolgen. Sie haben auf eine eigene Familie, Komfort und eine berufliche Karriere verzichtet, um Gott und den Menschen zu dienen, die Er ihnen auf ihrem Weg anvertrauen würde. Zugleich beten Ordensschwestern um das Heil aller Menschen und den Frieden in der ganzen Welt.
Krankheiten, Alter und Gebrechlichkeit machen jedoch vor Klostermauern nicht Halt. So benötigen 19 Ordensfrauen vom Studitenorden im Maria-Schutz-Kloster in Lviv (Lemberg) medizinische Hilfe. Die älteren von ihnen sind noch zur Zeit der kommunistischen Kirchenverfolgung in den Orden eingetreten und hielten im Geheimen den Glauben aufrecht. Einige der betagten Schwestern sind heute auf Pflege angewiesen. Die älteste ist 97 Jahre alt.
Aber auch einige Schwestern im mittleren Alter leiden unter behandlungsbedürftigen Erkrankungen. Die Preise für Medikamente und medizinische Behandlung sind jedoch in der Ukraine stark gestiegen – ebenso wie die Kosten für andere lebensnotwendige Dinge wie Energie und Lebensmittel. Für die Ordensfrauen, die in Armut leben, ist dies eine schwere Last, die sie allein nicht schultern können.

Sie können für diese Frauen zu Engeln werden und den älteren von ihnen dabei helfen, nach einem entbehrungsreichen Leben die notwendige Pflege zu erhalten. Den jüngeren Schwestern, die bereits unter Krankheiten leiden, können Sie durch einen Beitrag zu ihrer medizinischen Behandlung die notwendige Kraft geben, damit sie ihren Dienst noch lange fortsetzen können. Ihr selbstloser Einsatz wird heute in der Zeit des Krieges dringender benötigt denn je, denn sie lassen die Menschen die Liebe Gottes ganz konkret spüren.
Mutter Maria, die Äbtissin wendet sich persönlich an Sie: „Der Krieg in der Ukraine hat vielen Menschen Leid und Krankheit gebracht, und wir sind uns bewusst, dass dieser Krieg die ganze Welt betrifft. Daher verstehen wir, dass die Möglichkeiten der Wohltäter sehr begrenzt sind, aber wir sind für jede Reaktion auf unseren Aufruf dankbar. Möge die liebevolle Hand unseres Schöpfers alle Wohltäter und ihre Familien mit Frieden, Gesundheit und den Gaben Gottes segnen, damit sie viele glückliche Jahre erleben dürfen.“
Den Schwestern vom Studitenorden in der Ukraine ermöglichen Sie mit Ihrer Großzügigkeit ebenfalls Aus- und Weiterbildungen, die ihnen dabei helfen, die Menschen besser zu begleiten, sowie die Teilnahme an geistlichen Exerzitien, die ihre Berufung nähren und stärken.
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