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Boko Haram

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„Boko Haram ist wie das wilde Tier der Apokalypse: Wenn ihm ein Kopf abgeschlagen wird, scheint es einen anderen hervorzubringen“, so Bischof Bruno Ateba Edo aus Maroua-Mokolo im Norden Kameruns im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

Die Regierung im Nachbarland Nigeria hatte Ende 2015 den militärischen Sieg über die Terroreinheit erklärt. Doch unserem Hilfswerk vorliegenden Informationen scheint es jedoch so, als hätte Boko Haram lediglich seinen Fokus verlagert: aus den Zentren in die ländlichen Gebiete Nigerias sowie in die Grenzgebiete zu Kamerun und Tschad.

„An der Grenze vergeht kein Tag, an dem es nicht zu Anschlägen und Übergriffen von Terroristen kommt“, erklärte Bischof Ateba. „Die Meldungen über entführte und hingerichtete Bauern haben in der Bevölkerung Angst und Psychosen ausgelöst.“

„Kein Tag ohne Anschläge und Übergriffe”

In der Weihnachtszeit tauchte ein Video in den sozialen Netzwerken auf, dass die Enthauptung von elf Menschen in Nigeria zeigt.

Die Verantwortung übernahm der sogenannte „Islamische Staat in Westafrika“ (ISWAP). Dabei handelt es sich um eine der beiden Gruppen, in die sich Boko Haram 2016 aufgespalten hatte.

Bischof Bartélemy Yaouda Hourgo aus Yagoua in Kamerun, der aus einem Dorf nahe der nigerianischen Grenze stammt, schrieb an KIRCHE IN NOT: „Mein Heimatdorf existiert nicht mehr. Die Terroristen töteten einen jungen Mann aus meiner Verwandtschaft und plünderten das ganze Dorf, darunter auch mein Elternhaus.“

Boko Haram ist in kleine kriminelle Banden zerfallen

Die Bewohner seien geflohen, nur die alten und kranken Dorfbewohner seien geblieben. Die Geflüchteten müssten jetzt unter freiem Himmel schlafen.

Angaben der nigerianischen Militärführung zufolge ist Boko Haram mittlerweile in einzelne kriminelle Banden zerfallen. „Sie begehen Verbrechen allein zu ihrem persönlichen Vorteil“, erklärte der Stabschef der nigerianischen Armee, Tukur Yusufu Buratai. „Sie kämpfen für keinen anderen Zweck als materielle Bereicherung.“

Bischof Atebo Edo begutachtet die Schäden in einer Kirche, die am 6. Januar 2020 niedergebrannt ist.Nach Angaben des vom britischen Außenministerium veröffentlichten „Nigeria Security Tracker“ sind seit 2012 mehr als 36 000 Menschen bei bewaffneten Übergriffen umgekommen.

Neue Generation von Kämpfern

Die Zahl der Todesopfer ging aber in den vergangenen Jahren zurück. Das ist unter anderem auf gemeinsame Militäraktionen zurückzuführen, zu denen Nigeria, Kamerun und Tschad sich zusammengeschlossen haben.

Diese Einheiten konnten Angriffe von Boko Haram und weiteren Terrorgruppen zwar zurückdrängen, die Bewegung im Keim ersticken konnten sie jedoch nicht. Nun scheint eine neue Generation von Kämpfern heranzuwachsen.

Trotz zahlreicher Anschläge durch Boko Haram sind die Gemeinden in Nigeria sehr aktiv und die Gottesdienst gut besucht.„Die Armut und der Mangel an Zukunftsperspektiven auf dem Land machen sie zu einer leichten Beute für Islamisten“, erklärt Bischof Ateba aus Kamerun.

Hunderttausende Menschen auf der Flucht

Wie Human Rights Watch berichtet, haben die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Boko Haram seit 2014 über eine Viertelmillion Menschen zur Flucht gezwungen. In Kamerun sollen im Jahr 2019 mehr als hundert Zivilisten bei Terroranschlägen ums Leben gekommen sein.

Seit Weihnachten habe es allein in seiner Diözese Maroua-Mokolo 13 Angriffe gegeben, berichtet Ateba. „Als wir glaubten, das ,wilde Tier῾ Boko Haram sei enthauptet worden, ist das Grauen zurückgekehrt.“

HELFEN SIE DEN MENSCHEN IN KAMERUN

KIRCHE IN NOT unterstützt das Leben der notleidenden christlichen Gemeinden in Kamerun und den Einsatz der Kirche für vertriebene und geflüchtete Menschen.

Um weiterhin helfen zu können, bittet das Hilfswerk um Spenden – entweder online unter www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
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Verwendungszweck: Kamerun

Niedergebrannte Kirche der St. Peter Pfarre in Douroum
Bischof Bruno Ateba von Maroua-Mokolo

„Das wertvollste Gut der Kirche ist der Glaube der Menschen“. Vor zehn Jahren begann die islamistische Gruppe Boko Haram Terroranschläge in Nigeria zu verüben. Die Gruppe radikaler Islamisten entstand im Jahr 2009 mit dem Hauptziel, einen strengen islamischen Staat in Nordnigeria zu gründen. Seitdem führen sie unaufhörlich tödliche Angriffe durch, zerstören ganze Dörfer, töten und verstümmeln wahllos. Sie legen Bomben, stecken Kirchen und öffentliche Gebäude in Brand, und entführen vor allem Frauen und Mädchen, die sie zwingen, zum Islam zu konvertieren.

Nährboden für diese terroristische Gruppe ist der Nordosten Nigerias. Dort befinden sich die katholischen Diözesen Maiduguri, Yola und Taraba. Von ihnen ist Maiduguri am stärksten betroffen, da die Terroristen ihren Hauptsitz im Bundesstaat Borno haben – Maiduguri ist die Hauptstadt des Bundesstaates Borno. Im Interview mit der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) spricht der katholische Bischof der Diözese Maiduguri, Oliver Dashe Doeme, über die aktuelle Situation und die Fortschritte der Kirche in den letzten Jahren.

Wie steht es nach zehn Jahren Terrorismus durch Boko Haram aktuell um dieKirche in der Diözese Maiduguri?

Seit zehn Jahren wird die Kirche in der Diözese Maiduguri von der gefürchteten islamischen Sekte Boko Haram schwer verfolgt. Die Sektenmitglieder haben eine gewaltige Zerstörung an Leben und Eigentum verursacht. Boko Haram ist der Ansicht, dass westliche Bildung eine Sünde ist. Da das Christentum eine Verbindung zur westlichen Bildung unterhält, soll es beseitigt werden.

Inzwischen hat sich die Lage sehr verbessert: Viele unserer Vertriebenen sind zu ihren Häusern zurückgekehrt, der Glaube wächst und einige der zerstörten Gebäude wurden wieder aufgebaut. Trotz allem, was geschehen ist, danken und preisen wir Gott für seine Barmherzigkeit und Güte uns gegenüber.

Zu den vor wenigen Wochen wiederaufgebauten Gebäuden gehört auch die von Boko Haram zerstörte Kathedrale St. Patrick. Am 10. Juli 2019 wurde der Neubau von Erzbischof Antonio Guido Filipazzi, dem Apostolischen Nuntius in Nigeria, geweiht. Was bedeutet das für die Kirche in Ihrem Bistum?

Unsere Kathedrale und benachbarte Gebäude wurden durch zwei Bomben beschädigt, die im Jahr 2012 zu verschiedenen Zeiten explodierten. Gott sei Dank kam kein Mensch zu Schaden, denn es waren keine Leute in der Nähe der Kathedrale. Allerdings wurden die Kathedrale, das Priesterhaus und das bischöfliche Generalvikariat von den Explosionen stark betroffen. Die Weihe der wiedererrichteten Kathedrale von Maiduguri ist ein klares Zeichen dafür, dass Gott den Sieg für sein Volk errungen hat, und markiert den Beginn der Erholung aus der Krise. Im Jahr 2014 stand mehr als die Hälfte der zu unserer Diözese gehörenden Gebiete unter der Kontrolle von Boko Haram. Damals hätten wir uns nicht vorstellen können, dass wir jemals wiedereine neue Kathedrale in der Stadt Maiduguri haben würden. Einige unserer Laien, die aus der Diözese flohen, sind bisher nicht zurückgekehrt. Das wertvollste Gut, das die Kirche inmitten dieser Verfolgung besitzt, ist der Glaube der Menschen. Diejenigen jedoch, die geblieben sind, haben die Kirche sehr unterstützt. Überraschenderweise gelang es den Gemeindemitgliedern der Kathedrale St. Patrick in Maiduguri, bis zu drei Viertel der für den Bau der neuen Kathedrale benötigten Mittel aufzubringen. Wir danken der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT für die restliche Unterstützung.

Boko Haram hat auch viele kirchliche Gebäude in verschiedenen Teilen Ihres Bistums zerstört. Können Sie konkrete Zahlen nennen?

Die Liste ist sehr lang. Ich werde versuchen, sie zusammenzufassen. Unser kleines Seminar in Shuwa wurde von den Terroristen in ein Lager verwandelt, in dem sie die Rekruten sammelten und die Beute ihrer Plünderung aufbewahrten. Als sie das Seminar verließen, zündeten sie den größten Teil des Gebäudekomplexes an. Gott und auch der Unterstützung von KIRCHE IN NOT verdanken wir den Wiederaufbau. Auch unser katechetisches Bildungszentrum in Kaya wurde 2014 von Terroristen zerstört und geplündert. Dazu kommen zwei Klöster, zwei Krankenhäuser, 15 Missionsschulen, mehr als zehn Pfarrhäuser und über 250 Kirchen oder Kapellen.

Sie haben erwähnt, dass einige Laien, Ordensleute und Priester aus ihren Häusern, Pfarren und Klöstern vertrieben wurden. Sind sie alle zurückgekehrt?

Der Höhepunkt der Angriffe von Boko Haram wurde 2014 erreicht. In diesem Jahr übernahmen Mitglieder der Sekte viele Bereiche unserer Diözese. Die Folge: Mehr als 25 Priester wurden vertrieben, mindestens 45 Ordensfrauen mussten ihre Klöster verlassen, über 200 Katecheten wurden von ihren Arbeitsplätzen vertrieben und mehr als 100.000 Katholiken mussten ihre Häuser verlassen.

Wir danken Gott jedoch für die enorme Verbesserung der Sicherheit. Alle Priester sind an die Orte ihres Apostolates zurückgekehrt. Einige unserer Priester sind aber auch außerhalb unserer Diözese im Einsatz. Von den zur Diözese gehörenden 44 Pfarren und Pastoralgebieten sind nur drei Pfarren noch nicht funktionsfähig, weil sie im Mittelpunkt der Angriffe stehen. Einige Ordensfrauen könnten in ihre Klöster zurück, – andere jedoch noch nicht, weil ihre Klöster nicht wiederaufgebaut wurden. Mehr als 90 Prozent unserer Laien sind in ihre Gemeinden zurückgekehrt. Gott sei Dank!

Was ist Ihre Botschaft an KIRCHE IN NOT und ihre Wohltäter? 

KIRCHE IN NOT war das Rückgrat der Kirche in unserer Diözese. Ohne die Unterstützung von KIRCHE IN NOT wäre die Kirche in unserer Diözese schon längst zusammengebrochen. KIRCHE IN NOT hat der Diözese geholfen und hilft ihr weiterhin in verschiedenen Bereichen, unter anderem mit der Förderung unserer jährlichen Priesterexerzitien, der Ausbildung unserer Priester und Priesteramtskandidaten, den Messstipendien, dem Wiederaufbau des kleinen Seminars und einiger Priesterwohnungen. Wir sind den KIRCHE IN NOT-Mitarbeitern und ihren vielen Unterstützern sehr dankbar für die große Hilfe, die sie der leidenden Kirche in der Diözese geleistet haben: Die leidende Kirche betet für euch alle. Möge der liebe Gott, der nicht an Großzügigkeit übertroffen werden kann, euch alle mit seinem Frieden in dieser Welt und mit dem ewigen Leben in seinem Königreich belohnen.

KIRCHE IN NOT hilft auch weiterhin der notleidenden Kirche in Nigeria. Um diese Hilfe auch weiterführen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
BIC: GIBAATWWXXX
Verwendungszweck: Nigeria

Nigeria kommt nicht zur Ruhe. Meldungen, wonach die Terroreinheit „Boko Haram“ besiegt sei, widersprechen Erfahrungen, wie sie der Priester John Bakeni jeden Tag macht. Der Priester ist in seinem Heimatbistum Maiduguri im Norden Nigerias für die Koordinierung der Hilfen für Überlebende der Terroranschläge und Vertriebene zuständig. Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ arbeitet seit Jahren eng mit ihm zusammen.

Während im Norden die Terrorgefahr allgegenwärtig ist, nehmen in Zentralnigeria die Übergriffe mehrheitlich muslimischer Nomaden aus dem Stamm der Fulani auf christliche Bauern zu. Hinter Landkonflikten stehen dabei auch antireligiöse Gefühle, wie Projektpartner von „Kirche in Not“ berichten.

Roman Kris vom christlichen Online-Jugendmagazin „f1rstlife“ hat mit John Bakeni über die aktuelle Situation gesprochen.

Roman Kris: Father John, Boko Haram gilt als eine der gefährlichsten islamistischen Terrorgruppen der Welt. In jüngster Zeit wurden auch zunehmende Angriffe auf christliche Bauern durch Fulani-Hirten gemeldet. Wie ist die Lage aktuell?

Es hat sich leider nicht viel verändert. Viele Dörfer werden immer noch attackiert. Sogar in diesem Moment, in dem ich mit Ihnen spreche, werden Menschen getötet und ihr Besitz zerstört. Sehr besorgniserregend ist die Tatsache, dass die Menschen auf dem Land nicht mehr der Feldarbeit nachgehen können. Sie fürchten dort entführt oder getötet zu werden. Die Sicherheitsbedingungen verschlechtern sich zunehmend.

Welchen Gefahren und Herausforderungen sind Sie persönlich ausgesetzt?

Die Verfolgung der christlichen Minderheit im Norden Nigerias hält schon lange an. Sie reicht von politischer Ausgrenzung, der Verweigerung von Grundstücken für einen Kirchenbau bis hin zu gewaltsamer Entführung und Zwangsverheiratung von jungen Mädchen als Akt der kalkulierten Gewalt. Die Übergriffe auf Christen werden jetzt zügelloser und aggressiver. Die anhaltenden Auseinandersetzungen mit Boko Haram und die Übergriffe durch mehrheitlich islamische Fulani-Hirten haben große Unsicherheit und Angst bei uns Nigerianern ausgelöst. Wir erleben jeden Tag in Sicherheit als einen Segen, denn wir wissen nicht, was am nächsten Tag sein wird. In diesem Teil der Welt ist es sehr schwierig, Christ zu sein, aber unser Glaube treibt uns an, das Evangelium mutig zu bezeugen.

Die Christenverfolgung nimmt aktuell an zahlreichen Orten zu. Wie gehen der Staat und die Zivilgesellschaft in Nigeria mit dem Terror um? Welche Hilfen, Maßnahmen und Strategien gibt es oder sollte es geben?

Das Christentum erlebt weltweit schwierige Zeiten. Es ist traurig, dass sich Länder, die Vorreiter waren und auf christlichen Werten ausgebaut warten, vom Glauben abwenden. In Nigeria ist der Staat nicht besonders präsent, was Schutz und Sicherheit für das Leben und den Besitz der Christen angeht. Wir Staatsbürger, egal ob Christen oder Muslime, erwarten, dass der Staat uns beschützt und uns Sicherheit gibt. Nur so können die Menschen ihren Aufgaben ohne Angst und Bedenken nachgehen.

Wie hilft die Kirche in Nigeria den Menschen, die unter dem Terror leiden, und woher erhält sie dafür Unterstützung?

In meiner Diözese Maiduguri haben wir viel Solidarität von anderen Diözesen in Nigeria erhalten. Aber die größte Unterstützung erhalten wir aus dem Ausland, vor allem von „Kirche in Not“ und anderen Organisationen. Einige Diözesen in den USA haben uns ebenfalls dadurch unterstützt, dass wir in den Pfarreien persönlich Zeugnis geben konnten. Auch Länder wie Ungarn haben uns Hilfe zukommen lassen.

Wie sehen Sie das Verhältnis von Islamismus und Islam? Kann und muss die friedliche Mehrheit der Muslime mehr tun?

Der Islamismus ist eine Verzerrung des Islam. Das Schweigen der islamischen Mehrheit ist beunruhigend. Die Menschen sollten dem Islamismus entgegentreten und ihn anprangern.

Was können wir hier in Europa tun, um den bedrängten und notleidenden Christen in Nigeria zu helfen?

Das Erste und Wichtigste ist, für uns zu beten. Zweitens, uns finanziell zu unterstützen und Ressourcen bereitzustellen, damit die Christen auch in schwierigen Situationen den Glauben bewahren können. Drittens sollten die europäischen Regierungen Einfluss nehmen auf unsere Regierung, um die demokratischen Institutionen zu stärken, die sich für Rechtsstaatlichkeit, Religionsfreiheit und Versammlungsfreiheit für alle einsetzen.

Für „Kirche in Not“ ist Nigeria eines der Schwerpunktländer auf dem afrikanischen Kontinent. Das Hilfswerk finanziert unter anderem die Versorgung von mittellosen Familien, die bei Terrorattacken ihre Angehörigen verloren haben, sowie kirchliche Flüchtlingscamps. Um den Christen Nigerias weiterhin beistehen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
BIC: GIBAATWWXXX
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