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KIRCHE IN NOT (international: ACN) unterstützt die Kirche in Pakistan bei ihrem Einsatz für die Flutopfer. Die schlimmsten Monsun-Überschwemmungen seit 30 Jahren hatten in den letzten Wochen große Teile des Landes verwüstet. Sechs Millionen Menschen sind von der Katastrophe betroffen, offiziell wurden bereits über 1.500 Todesopfer gemeldet. Die Soforthilfe fließt in die besonders stark von der Katastrophe betroffene Provinz Sindh mit den Diözesen Hyderabad und Karatschi.

Aus der Diözese Hyderabad berichtete Bischof Samson Shukardin dem Hilfswerk, dass alle 19 Pfarren in den 22 Bezirken der Provinz Sindh von der Flut schwer betroffen seien. „Tausende von Familien sind von den Fluten umgeben, und Tausende Menschen sitzen am Straßenrand unter menschenunwürdigen Bedingungen“, beschrieb der Bischof die Lage. „Sie verfügen über keine Lebensmittel, kein sauberes Trinkwasser, keine Unterkünfte, keine Latrinen und keine Gesundheitseinrichtungen. Der Verzehr von verunreinigtem Wasser führt zu Krankheiten, und die Mückenplage verbreitet verschiedene Hautkrankheiten und Malaria in den von den jüngsten Überschwemmungen betroffenen Gemeinden.“

Viele Familien hätten Zuflucht in den Kirchen gesucht, da ihre Häuser vom Regenwasser überflutet worden waren; aber auch viele Kirchen seien überschwemmt und durch das Wasser schwer beschädigt worden.

Die Kirche hilft Flutopfern in der Region Sindh.

Soforthilfe für über 5.000 Familien

Mit der Soforthilfe von KIRCHE IN NOT werden in der Diözese Hyderabad als Reaktion auf diese Katastrophe Lebensmittelpakete für einen Monat gekauft, bedürftige Familien erhalten Bargeldzuschüsse, mobile Gesundheitsstationen und Notunterkünfte werden aufgebaut und Hygieneartikel wie Moskitonetze und Mückenschutzmittel besorgt. Zudem werden vom Wasser beschädigte Kirchengebäude renoviert, um die vom Wasser aus ihren Häusern vertriebenen Menschen aufnehmen zu können. Insgesamt kommt die Soforthilfe über 5.000 Familien zugute.

Weitere Hilfen sendet KIRCHE IN NOT in die Diözese Karatschi. Dort finanziert die Diözese Lebensmittelpakete und Küchensets mit Grundnahrungsmitteln sowie Koch- und Reinigungsartikel für Familien, deren Häuser zerstört oder unbewohnbar geworden sind.

Der Erzbischof von Karatschi, Benny Travis, beschrieb die Lage in seiner Diözese in einer Nachricht an KIRCHE IN NOT: „Die Menschen leben unter freiem Himmel, ihre Häuser sind beschädigt; die Überschwemmungen haben Straßenverbindungen unterbrochen, die Versorgungsketten für Waren sind stark gestört; die Gefahr des Ausbruchs von Krankheiten steht aufgrund des stehenden Wassers und der vorhergesagten weiteren Regenfälle unmittelbar bevor.“

Papst Franziskus hatte die internationale Gemeinschaft zu einer raschen Reaktion auf die Situation in Pakistan aufgerufen und der Bevölkerung seine Solidarität und seine Gebete zugesichert. Als päpstliche Stiftung folgt „Kirche in Not“ diesem Aufruf.

Helfen Sie den Flutopfern in Pakistan mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

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Entführungen und Zwangskonvertierungen von Minderjährigen, die der christlichen Gemeinschaft und anderen religiösen Minderheiten in Pakistan angehören, seien laut Sebastian Shaw, Erzbischof von Lahore, ein ernstes Problem, das die Welt nicht ignorieren dürfe. Bei einer Portugal-Reise erklärte der pakistanische Geistliche, dies sei nicht nur eine religiöse Angelegenheit, sondern auch eine Frage der Menschenrechte.

Anlässlich eines vom portugiesischen Büro von KIRCHE IN NOT (ACN) organisierten Gebetstages im Christkönigsheiligtum der Diözese Setúbal rief Erzbischof Shaw dazu auf, diese Fälle bekanntzumachen, die so viele Familien in Pakistan betreffen.

Nicht nur Mädchen werden entführt, manchmal betrifft es auch Buben. „Wir haben die Pflicht, über diese Geschehnisse zu sprechen, um diese Fälle zu verhindern“, sagte Erzbischof Shaw.

Kinder verschwinden auf dem Schulweg

„Wir haben die Pflicht, über diese Geschehnisse zu sprechen, um diese Fälle zu verhindern“, sagte der Erzbischof. Er fügte hinzu, dass „die Fälle von Entführungen, sexuellen Übergriffen, Zwangskonvertierungen und -verheiratung ein Problem in der pakistanischen Gesellschaft sind, das die Regierung zu kontrollieren versucht“.

Anders als man meinen könnte, seien davon nicht nur Mädchen betroffen. „Manchmal werden auch Jungen entführt, sexuell missbraucht und oft hinterher getötet“, erklärte Erzbischof Shaw.

„Stellen Sie sich die Lage der Eltern vor, die die Schulranzen ihrer Kinder vorbereiten, sie in die Schule schicken und sie dann nie wieder sehen, weil sie entführt wurden. Manchmal werden ihre Leichen gefunden, und sie können die Beerdigung abhalten und trauern. Aber in anderen Fällen bleibt den Eltern nichts anderes übrig, als über das Verschwinden ihrer Kinder zu weinen.“

Erzbischof Sebastian Shaw.
Sebastian Shaw, Erzbischof von Lahore.

Auf die Lage aufmerksam machen, um die Zahl der Entführungen zu verringern

Die Entführung von Minderjährigen wurde in einem von KIRCHE IN NOT erstellten Forschungsbericht mit dem Titel „Hear their cries“ („Höre ihre Schreie“) thematisiert. Pakistan ist neben Mosambik, Nigeria, Ägypten, Irak und Syrien eines der Länder, in denen das Problem am größten ist.

Erzbischof Shaw dankte KIRCHE IN NOT für die Unterstützung, die es nicht nur seiner Diözese, sondern der gesamten Kirche in Pakistan gewährt hat. Er bat um weitere Hilfe bei der Aufklärung über diese Fälle, die jedes Jahr Hunderte von Menschen betreffen. „Pakistan ist ein sehr großes Land. Wenn wir von einem Problem in einem Gebiet sprechen, heißt das nicht, dass es überall auftritt. Dennoch sind diese öffentlichen Aufklärungsveranstaltungen ein wichtiger Teil der Bemühungen, die Zahl der Fälle zu verringern.“

Mit seinem Zeugnis hofft Erzbischof Shaw, mehr Menschen auf eine Wirklichkeit aufmerksam zu machen, die von der Welt so oft ignoriert wird, die aber für viele Familien in diesen Ländern wirklich dramatisch ist. „Diese Kinder können nicht einmal im Garten spielen. Wir haben die Pflicht, über diese Fälle zu sprechen, um sie zu verhindern“, sagte er.

Die 14jährige Maira Shahbaz war eines von vielen Opfern.

Dialog und Religionsfreiheit in Pakistan

Laut dem letzten Bericht über Religionsfreiheit, den KIRCHE IN NOT im April 2021 veröffentlichte, hat sich „das Problem der Entführung von christlichen und hinduistischen Mädchen in den letzten Jahren verschärft“.

„Asad Iqbal Butt, Vorsitzender der pakistanischen Menschenrechtskommission, hat darauf hingewiesen, dass sich die Zahl der Opfer seit 2018 auf 2000 Personen pro Jahr verdoppelt habe. Die Entführer würden oft von korrupten Polizisten und Gerichtsbeamten gedeckt und behaupteten, dass die Mädchen über 18 Jahre alt seien und aus freiem Willen geheiratet hätten“, heißt es in dem Bericht.

Die Lage ist ernst. Lauf dem KIRCHE IN NOT-Bericht „brachten Eltern zahlreiche Fälle zur Anzeige. Trotz Altersnachweisen mit Ausweispapieren der Mädchen scheiteten jedoch etliche Versuche seitens der Eltern, Zwangsverheiratungen und -konvertierungen zu verhindern.“

Erzbischof Sebastian Shaw sagt, dass in seiner Diözese viele dieser Probleme durch die Arbeit einer interreligiösen Gruppe angegangen würden. „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir versuchen, diese sozialen Probleme zu lösen. Es gibt Missverständnisse, die durch Dialog überwunden werden können“, erklärte er.

Um den notleidenden  und verfolgten Christen in Pakistan weiterhin helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

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Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel, ein katholisches Ehepaar mit vier Kindern aus Gojra in der Nähe von Faisalabad, wurden im Juli 2013 unter dem Vorwurf der Blasphemie verhaftet und zum Tod verurteilt. Nach jahrelangen Revisionsbemühungen sprach das Oberste Gericht in Lahore die beiden Christen im Juni 2021 frei. Heute lebt die Familie an einem sicheren Ort in Europa. Das weltweite katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) konnte mit Shagufta Kausar sprechen und gibt ihr persönliches Zeugnis wieder:
Shagufta Kausar und ihr Mann Shafqat Emmanuel.

„Ich wurde in eine sehr gläubige christliche Familie hineingeboren. Die meisten Einwohner in unserem Dorf waren Muslime. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es je einen Streit oder eine Auseinandersetzung aufgrund der Religion gab.

Einige Jahre nach meiner Heirat mit Shafqat zogen wir nach Gojra und mein Mann fand dort eine Arbeit. Mein Mann ist seit zwölf Jahren teilweise gelähmt. Er hatte versucht, einen Streit zu schlichten und war dabei von einem Querschläger aus einer Waffe getroffen worden. Das Leben danach war hart, doch wir hatten Glück und fanden beide eine Arbeit an einer christlichen Schule, wo wir Hausmeisterdienste verrichteten. Nebenbei reparierte mein Mann Handys.

Geständnis unter Folter erzwungen

Im Juli 2013 stürmte die Polizei unser Haus und verhafteten meinen Mann und mich. Sie warfen uns Gotteslästerung vor. Über die SIM-Karte unseres Handys sei eine SMS über den Propheten Mohammed verfasst worden. Die Nachricht war auf Englisch geschrieben – eine Sprache, die weder mein Mann noch ich sprechen oder lesen können.

Im Gefängnis wurden wir gefoltert. Die Beamten sagten meinem Mann, dass sie mich vor seinen Augen vergewaltigen würden, wenn er die Tat nicht gestehen würde. Also tat er es, obwohl wir beide unschuldig waren.

Acht Monate waren wir inhaftiert, als wir vom Gericht schuldig gesprochen und zum Tod verurteilt wurden. Unser Anwalt durfte sein Schlussplädoyer nicht zu Ende führen, keiner von uns wurde angehört. Als ich das Todesurteil hörte, wurde ich ohnmächtig.

Eine Christin in Pakistan beim Gebet.

Todesdrohungen auch gegen die Kinder

Mein Mann und ich wurden nach der Verhandlung getrennt: Shafqat wurde in das Gefängnis von Faisalabad überführt, während ich in eine Todeszelle in Multan gebracht wurde. Meine Kinder konnten mich nur zweimal im Jahr für knapp eine halbe Stunde besuchen. Auch für sie war es sehr schwer: Sie mussten ständig umziehen und sich verstecken. Islamisten hatten sie mit dem Tod bedroht, weil sie unsere Kinder waren.

Jeden Tag habe ich geweint, weil ich nicht bei meinen Kindern sein konnte. Ich dachte ständig daran, dass mein Mann und ich eines Tages gehängt würden. Doch trotzdem verlor ich nie meinen Glauben. Ich betete jeden Tag und sang Psalmen und Hymnen. Das hat mir sehr viel Kraft gegeben. Mehrmals wurde mir gesagt: Wenn ich zum Islam konvertiere, könnte ich der Todesstrafe entgehen und würde eines Tages freigelassen. Ich habe immer Nein gesagt.

Eine Zeit lang war Asia Bibi, die ebenfalls unter der falschen Anklage der Blasphemie zum Tode verurteilt worden war, meine Nachbarin in der Todeszelle in Multan. [Asia Bibi war 2010 als erste Frau in Pakistan zum Tod wegen Gotteslästerung verurteilt worden. Ihr Schicksal erregte internationale hohe Aufmerksamkeit. Sie kam schließlich nach einer Revisionsverhandlung Anfang 2019 frei; Anm. d. Red.]

Polizeischutz vor einer Kirche in Pakistan.

Nach Freilassung in Pakistan nicht mehr sicher

Mittlerweile wurden weltweit Stimmen laut, die sich gegen unseren unfairen Prozess und unsere Verurteilung wandten. Sie beteten für unsere Freilassung und boten uns moralischen und geistlichen Beistand an. Und schließlich geschah es – man ließ meinen Mann und mich frei. Doch konnten wir ebenso wie Asia Bibi nicht mit unserer Familie in Pakistan bleiben, weil fanatische und extremistische Muslime darauf aus waren, uns zu töten, wenn wir in Pakistan blieben.

Wir sind jedoch sehr froh, dass ein europäisches Land uns Asyl gewährt hat und unsere Familie nun wieder vereint ist. Ich hoffe und bete, dass in meiner Heimat Pakistan die falschen Blasphemie-Anschuldigungen aufhören und dass diejenigen bestraft werden, die falsche Anschuldigungen erheben.“

Informationen zur Lage der Religionsfreiheit in Pakistan im Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ von KIRCHE IN NOT:

KIRCHE IN NOT unterstützt die pastorale Arbeit und das Gemeindeleben der katholischen Minderheit Pakistans. Das Hilfswerk hilft über die Partner vor Ort auch Personen, die wegen Blasphemie angeklagt sind und macht auf internationaler Ebene auf ihr Schicksal aufmerksam. KIRCHE IN NOT finanziert auch Initiativen, die sich gegen die Entführung von Frauen und Mädchen einsetzen.

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Zwangskonversionen zum Islam verstoßen gegen die Religionsfreiheit und den religiösen Pluralismus in Pakistan. Daher sei es dringend notwendig, rechtliche und administrative Maßnahmen einzuführen, um gegen solche Verstöße im Zusammenhang mit Zwangskonversionen, Kinderehen und Missbrauch von jungen Frauen in Pakistan vorzugehen. Dies fordern Teilnehmer einer von der Nichtregierungsorganisation „Voice for Justice“ (VFJ) in Karatschi organisierten Konferenz. Die Organisation seitzt sich für den Schutz der Menschenrechte und die Förderung von Gleichberechtigung und der Religionsfreiheit ein.

Nuzhat Shirin, Vorsitzende der „Sindh Commission on the Status of Women“, sagte: „Es ist ermutigend, dass das Oberste Gericht von Islamabad die Heirat von Kindern unter 18 Jahren für illegal erklärt hat. Die hohe Zahl der Kinderehen in Pakistan ist auf Armut, soziale Normen, Traditionen und Bräuche sowie religiöse Fehlvorstellungen zurückzuführen. Darüber hinaus hat auch das pakistanische Scharia-Gericht entschieden, dass die Festlegung eines gesetzlichen Mindestalters für die Eheschließung nicht gegen den Islam verstößt, was den Weg für die Abschaffung von Eheschließungen für unter 18-Jährige auch in Pakistan ebnet“.

Während die Christen und Frachenrechtsaktivistin fordert, dass Zwangskonvertierung zum Islam muss „nicht nur als religiöse Angelegenheit, sondern als Menschenrechtsfrage dargestellt werden“, betont Naghma Shaikh, ebenfalls eine Frauenrechtsaktivistin: „Die mangelnde Umsetzung der bestehenden Gesetze ist nach wie vor ein ernsthaftes Hindernis. Es ist bedauerlich, dass die Täter für ihre Verbrechen oft straffrei ausgehen“. Nach Ansicht von Seemi Emmanuel ist der Staat offensichtlich nicht in der Lage, die bestehenden Gesetze über Entführungen und Zwangsehen im Kindesalter umzusetzen und durchzusetzen, wenn die Opfer religiösen Minderheiten angehören. Der Menschenrechtsaktivist Humayun Waqas sagt:“Das Recht der Bürger auf Religionsfreiheit ist in Artikel 20 der pakistanischen Verfassung garantiert; es ist illegal und unmoralisch, sie durch Drohungen, Zwang oder Manipulation zum Wechsel ihres Glaubens zu zwingen“.
Der Präsident von „Voice for Justice“ Joseph Jansen, ist der Ansicht, dass „das Fehlen einer angemessenen institutionellen Antwort das Phänomen der Zwangskonvertierung und der Zwangsehe begünstigt, insbesondere zum Nachteil von Frauen, die religiösen Minderheiten angehören“.

Zu diesem Zweck fordert VFJ die Regierung auf, entsprechende Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um die Rechte von Minderheiten zu schützen, zu fördern und zu respektieren und dazu einen entsprechenden Gesetzesentwurf in den Bundes- und Provinzparlamenten vorzulegen, um sicherzustellen, dass das Mindestalter für die Eheschließung auf 18 Jahre festgelegt wird. Ein Expertenausschuss soll den Gesetzesentwurf zur Einführung von Garantien gegen erzwungene religiöse Konversionen prüfen und darüber hinaus, so die NRO, ist es notwendig, eine Kampagne zu fördern, um die Öffentlichkeit zur Unterstützung des Gesetzentwurfs gegen Zwangskonvertierungen zu bewegen, und darauf hinzuwirken, dass Gerichtsurteile zu den Phänomenen Zwangskonvertierung und Zwangsheirat unabhängig, unparteiisch und zeitnah ergehen und die Schuldigen vor Gericht gestellt werden. (Quelle: Fidesdienst)

„Es gibt keine größere Liebe als, wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Dies sind die Worte Jesu, der als erster sein Leben für seine Freunde hingab, und das lernen wir von Jesus. Akash Bashir, war ein junger Mann in der Blüte seines Lebens, der sein Leben für seine Brüder und Schwestern opferte, die in der Kirche zum Gebet versammelt waren. Er wusste, dass es etwas viel Größeres gibt als dieses irdische Leben. Und er verstand dies, ohne Theologie oder Philosophie zu studieren. Er lebte ein einfaches Leben, indem er Jesus jeden Tag und jeden Augenblick folgte, auch wenn man nicht damit rechnete, dass seine Zeit gekommen war. Aber er wusste, dass es seine Aufgabe war, seine Brüder und Schwestern, unschuldige Gläubige, die in der Kirche waren, zu beschützen“, so der Apostolische Nuntius in Pakistan, Erzbischof Zakhia El Kassis, der mit diesen Worten Akash Bashir, als den ersten pakistanischen „Diener Gottes“ würdigte mit Blick auf eine bevorstehende Seligsprechung. Mit einem Gottesdienst mit dem Apostolischen Nuntius in der Herz-Jesu-Kathedrale in Lahore, an der am 15. März 2022 die Bischöfe Pakistans und viele Priester, Ordensleute und Gläubige teilnahmen, eröffnete die Erzdiözese Lahore den Seligsprechungsprozess für Akash Bashir ein, den jungen Mann, der am 15. März 2015 ums Leben kam als er versuchte einen Selbstmordattentäter zu stoppen, der einen Anschlag auf die in der katholischen Johanneskirche in Youhanabad, einem Stadtteil von Lahore, versammelten Gläubigen verüben wollte.

„Es ist beeindruckend, dass ein junger Mann, ohne an sich selbst zu denken, beim Anblick des Mörders sofort handelte, um ihn aufzuhalten, und dabei sein Leben hingab, um andere zu retten“, so der Apostolische Nuntius, „Dieser nunf auf Diözesanebene eingeleitete Prozess dient dazu, zu erfahren, was im Herzen dieses jungen Mannes verborgen war, die Tugenden und die Schönheit seines Lebens zu erkennen und Jesus Christus in seinem Leben zu entdecken“. „Die Geschichte von Akash Bashir ist ein Impuls für alle jungen Menschen und für uns alle“, so Erzbischof weiter, „wie Akash zu sein, d.h. Menschen, die keine Angst haben, Jesus zu folgen und ihre Herzen mit der Liebe Gottes zu nähren“. Erzbischof Zakhia El Kassis betonte in diesem Zusammenhang: „Wir wissen nicht, wann die Zeit kommen wird, dieses irdische Leben zu verlassen, aber das Wichtigste ist, in jedem Augenblick unseres Lebens bereit zu sein, einen Duft von Jesus Christus in unserer Gesellschaft zu hinterlassen, wie es Akash Bashir, ein treuer Diener Christi, getan hat“. „Ich bringe meine Freude zum Ausdruck und erteile den Segen des Heiligen Vaters Papst Franziskus, der jeden von uns aufruft, ein heiliges Leben zu führen und Gott und den Nächsten zu lieben“, so der Apostolische Nuntius abschließend.

Vor der Eucharistiefeier eröffnete Erzbischof Sebastian von Lahore mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Urkunde im Beisein der Vertreter des Kirchengerichts formell den Seligsprechungsprozess. Erzbischof Shaw beglückwünschte alle Gläubigen und insbesondere die Eltern von Akash Bashir: „Wir danken Gott heute für den Glauben und die Hoffnung, die Akash Bashir in den auferstandenen Herrn gesetzt hat, und für seine große Liebe zu Gott. Obwohl er wusste, dass sein Angreifer ein Selbstmordattentäter war, entschied er sich, seiner Berufung treu zu bleiben. Akash Bashir entschied sich, sein Leben für seinen Mitmenschen hinzugeben. Dieser junge Mann ist wie ein leuchtender Stern, der uns den Weg weist: Er war seiner Mission bis zu seinem letzten Atemzug treu und gehorsam“.

Anschließend dankte der Erzbischof dem Generalvikar der Erzdiözese Lahore, Pfarrer Francis Gulzar und dem Gemeindepfarrer der St. John’s Church in Youhanabad sowie den Salesianer Don Boscos und allen die bei der Sammlung der ersten Unterlagen dazu beigetragen haben, den kanonischen Prozess zur Seligsprechung von Akash Bashir, einem Schüler des „Don Bosco Technical Institute“ in Lahore, einzuleiten.

Die Erzdiözese Lahore hatte bereits am 31. Januar 2022 am Fest des Heiligen Johannes Bosco die Ernennung von Akash Bashir zum „Diener Gottes“ bekannt gegeben. Akash Bashir wurde am 22. Juni 1994 in Risalpur, in der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtun Khwa, geboren. Seine Familie ist 2009 nach Youhanabad in Lahore umgezogen. Er besuchte das „Don Bosco Technical Institute“ und war ehrenamtliches Mitglied des Sicherheitsdienstes der St. John’s Church. Akash hatte am 15. März 2015 Dienst am Eingangstor der Kirche und als er den Selbstmordattentäter sah, den er mit folgenden Worten aufhielt: „Ich werde sterben, aber ich werde dich nicht in die Kirche lassen“. Bei Terroranschlägen auf zwei Kirchen in Youhanabad (eine katholisch, die andere protestantisch) starben am 15. März 2015 insgesamt 17 Menschen und 70 wurden verletzt. (Quelle: Fidesdienst)

Die mangelnde Gewährleistung von „Grundrechten religiöser Minderheiten in Pakistan ist besorgniserregend, wie sich im Bereich der Blasphemievorwürfe, bei religiösen Konversionen, bei der Umsetzung von Arbeitsnormen und im Bildungssektor zeigt“, heißt es in einem Bericht des Zentrums für soziale Gerechtigkeit (Center for Social Justice, CSJ), der die soziale, politische und religiöse Situation der nicht-muslimischen Gruppen in der pakistanischen Gesellschaft untersucht. In dem Bericht umreißt der CSJ unter der Leitung des katholischen Laien Peter Jacob die die Situation im Jahr 2021 und konzentriert sich dabei auf vier wichtige Aspekte der Verstöße gegen die Religionsfreiheit in Pakistan: den Missbrauch der Blasphemiegesetze; die Zunahme von Zwangskonversionen; die umstrittene Zählung religiöser Minderheiten; die Probleme bei der Reform des Bildungssystems.

Was den ersten Punkt anbelangt, so stellt der Bericht fest, dass der Missbrauch des Blasphemiegesetzes auch im Jahr 2021 anhält. Mindestens 84 Personen wurden auf der Grundlage der so genannten „Blasphemieparagraphen“ angeklagt. Drei Menschen wurden in diesem Zusammenhang außergerichtlich ermordet, darunter der srilankische Staatsangehörige Priyanka Kumara, der in Sialkot durch Lynchjustiz ums Leben kam. Diese Zahlen beruhen auf Fällen, über die in den Medien berichtet wurde und die vom Zentrum für soziale Gerechtigkeit überprüft wurden. „Diese Daten sind jedoch aufgrund der begrenzten Mittel und der Häufigkeit der Vorfälle nicht erschöpfend, so dass die Zahl der Opfer wesentlich höher sein könnte“, berichtet das Zentrum.

Im Jahr 2021 wurden die meisten Fälle in Sheikhupura (13) verzeichnet, gefolgt von Lahore (11) und Kasur (10), allesamt Bezirke des Nord-Punjab. Insgesamt 80 % der Fälle wurden im Jahr 2021 in der Provinz Punjab verzeichnet. Die meisten Opfer von Blasphemie (45) gehören dem muslimischen Glauben an, gefolgt von Ahmadis (25), während sieben Fälle gegen Hindus und sieben gegen Christen vorgegangen wurde. „Es ist jedoch dabei zu bedenken, dass die christlichen und hinduistischen Minderheiten zusammen nur 3,5 % der Bevölkerung ausmachen. Und das Vorhandensein von Missbrauch, Drohungen und Gewalt hat schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben dieser Gemeinschaften“, stellt der CSJ-Bericht fest. Die Organisation fordert in diesem Zusammenhang die Regierung auf, Gesetze zu verabschieden, die einen besonderen Schutz gegen den Missbrauch der Blasphemiegesetze bieten, und die Täter, die zu Unrecht der Blasphemie beschuldigt oder außergerichtlich getötet werden, strafrechtlic h zu verfolgen.

Der zweite Aspekt betrifft die Häufigkeit von Zwangskonversionen von Frauen und Mädchen. Obwohl die Regierung diesbezüglich eine „parlamentarische Ad-hoc-Kommission“ eingesetzt hat, stieg die Zahl der Vorfälle im Jahr 2021 auf mindestens 78 gemeldete Fälle (39 Fälle mit Hindu-Mädchen, 38 mit christlichen Mädchen oder Frauen und ein Sikh). Die meisten Fälle (40) wurden aus der Provinz Sindh gemeldet, gefolgt von 36 aus dem Punjab, während aus Khyber Pakhtunkhwa und Belucistan jeweils ein Fall gemeldet wurde.

Laut CSJ ist der Anstieg nicht zuletzt auch auf die Straffreiheit zurückzuführen, die die Wahrscheinlichkeit von Verbrechen gegen die schwächsten und verletzlichsten Menschen erhöht. „Angesichts der Untätigkeit der Regierung nutzen die Täter den Vorwand der religiösen Bekehrung, um Verbrechen wie die Entführung von Mädchen religiöser Minderheiten zu vertuschen“, stellt der CSJ fest.

Der dritte Punkt des Berichts, betrifft die umstrittene Volkszählung, die 2017 in Pakistan durchgeführt wurde und deren endgültige Ergebnisse erst im im Jahr 2021 bekannt gegeben wurden. Nach den Ergebnissen der Volkszählung sank der Anteil der religiösen Minderheiten an der Bevölkerung von 3,73 % im Jahr 1998 auf 3,52 % im Jahr 2017 (ein Rückgang von 0,21 % in 19 Jahren). Angesichts des allgemeinen Bevölkerungswachstums ist diese Entwicklung der religiösen Minderheiten erstaunlich asymmetrisch. Die christliche Bevölkerung ist den Angaben zufolge um 0,32 % zurückgegangen. Der CSJ fordert die Regierung auf, im April 2023 eine weitere Volkszählung durchzuführen, um eine ordnungsgemäße Vorbereitung mit einer angemessenen Sensibilisierungskampagne für die notwendige Registrierung zu ermöglichen. Man müsse, die „Kultur der Geheimhaltung“ bei der Datenverarbeitung überwinden, „um das Vertrauen in allen Teilen der Bevölkerung zu stärken“, heißt es in dem Bericht.

Im vierten und letzten Punkt erinnert der Bericht an den die Einführung eines einheitlichen staatlichen Lehrplans für die Klassenstufen 1 bis 5 für das Jahr 2021. „Der allgemeine pädagogische Ansatz hat das öffentliche Bildungswesen dem Religionsunterricht in den Madrassas (Koranschule) angenähert“, stellt der CSJ fest, wobei „der Inhalt des Unterrichts stark von Lektionen über die islamische Religion geprägt ist, die nicht zur religiösen Toleranz und zum sozialen Zusammenhalts beitragen“, prangert der CSJ an.

Die Schulbücher in den staatlichen Schulen verstoßen damit nach Ansicht der Autoren des Berichts gegen Artikel 22 der pakistanischen Verfassung, der garantiert: „Niemand, der eine Bildungseinrichtung besucht, darf verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erhalten, an einer religiösen Zeremonie teilzunehmen oder einem religiösen Gottesdienst beizuwohnen, wenn sich dieser Unterricht, diese Zeremonie oder dieser Gottesdienst auf eine andere Religion als die eigene bezieht“.
„Schüler religiöser Minderheiten erhalten während der Schulzeit keinen Unterricht in der eigenen Religion“, während vor dem Obersten Gerichtshof Pakistans mehrere Klagen zu diesem Thema anhängig seien, heißt es in dem Bericht, der die Behörden auffordert, Artikel 22 der pakistanischen Verfassung zu respektieren.

Der CSJ stellt abschließend dazu fest, dass das 2020 geänderte Gesetz über die Lehrpläne und Schulbücher in Punjab („Punjab Curriculum and Textbook Board Act“) die Ziele der „öffentlichen Bildung“ mit denen der „religiösen Bildung“ verwechsele und erinnert daran, dass das Schulministerium der Provinz Punjab die Einstellung von 70.000 Islamlehrern angekündigt hat, obwohl es einen großen Mangel an Lehrern für Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften gibt. (Quelle: Fidesdienst)

„Der brutale Angriff auf anglikanische Pastoren am 30. Jänner in Peschawar hat die gesamte christliche Gemeinschaft in Pakistan erschüttert. Wir verurteilen den brutalen Mord an William Siraj aufs Schärfste. Als Christen in Pakistan stehen wir der anglikanischen Kirche von Pakistan und den Familien des verstorbenen Pastors William Siraj und des Pastors Patrick Naeem bei, der bei diesem Anschlag verletzt wurde“, so der katholisch Erzbischof von Karatschi, Benny Mario Travas.

Zwei bisher nicht identifizierte Männer eröffneten auf einem Motorrad das Feuer auf die anglikanischen Pastoren der „All-Saints“-Kirche in Peschawar, als dies die Kirche nach dem Sonntagsgottesdienst verlassen wollten. Pastor William Siraj, der stellvertretende Pastor der Gemeinde, wurde auf der Stelle getötet und Pastor Patrick Naeem wurde durch eine Kugel verwundet und ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Erzbischof Travas forderte die gesamte christliche Gemeinschaft in Pakistan auf, sich im Gebet für die toten und verletzten Priester zu vereinen und fordert rasche Ermittlungen: „Ich appelliere an die pakistanische Regierung, unverzüglich und ernsthaft gegen diesen Vorfall vorzugehen, die Angreifer zu verhaften und sich für Frieden und Sicherheit für alle religiösen Minderheiten in Pakistan einzusetzen“, betont er.

Zusammen mit Pfarrer Asher Liaquat, der die Nationale Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (NCJP) in Karatschi leitet, erklärt Erzbischof Benny Travas: „Dieser Vorfall hat Beunnruhigung unter den Christen verursacht und den religiösen Frieden und die Harmonie in Pakistan gestört“. Dem fügt Pfarrer Asher Liaquat hinzu: „Wir fordern, dass alle an diesem brutalen Angriff Beteiligten verhaftet und vor Gericht gestellt werden, damit Gerechtigkeit walten kann“.
Hunderte von Menschen aus verschiedenen Städten Pakistans nahmen unterdessen an der Beerdigung des verstorbenen Pastors William Siraj am 31. Jänner in der All-Saints-Kirche teil.

Verschiedene kirchliche Gruppen und soziale Organisationen in Pakistan und im Ausland verurteilten den gewaltsamen Angriff auf christliche Religionsvertreter und bekundeten ihre Solidarität mit der christlichen Glaubensgemeinschaft in Peschawar. Die NRO „Voice of Justice“ organisierte eine friedliche Demonstration und Mahnwache in Karatschi. Joseph Jansen, Präsident von „Voice of Justice“, sagte dazu: „Die christliche Gemeinschaft in Pakistan war noch nie in terroristische Aktivitäten verwickelt, und die Priester, die die Botschaft von Frieden und Toleranz verkünden, werden angegriffen. Wir fordern die Regierung auf, den Schutz unserer Gemeinden zu gewährleisten“. Ilyas Samuel, Sprecher von „Voice of Justice“, betont in diesem Zusammenhang gegenüber Fides: „Wir appellieren an die pakistanische Regierung, Gruppen zu kontrollieren, die Hass verbreiten oder auf eine gewalttätige Radikalisierung der Menschen hinarbeiten“.

Der Aktivist Ashiknaz Khokhar, der sich für die Rechte von Minderheiten ensetzt, erklärt gegenüber Fides: „Dieser Vorfall ist eine weitere Episode des Terrorismus und hat die Ängste der religiösen Minderheiten in Pakistan erneut geschürt. Wir sind besorgt um die Sicherheit und den Schutz unserer religiösen Minderheiten. Ich fordere die Regierung von Imran Khan auf, den Nationalen Aktionsplan zur Terrorismusbekämpfung umzusetzen und ernsthaft gegen all jene vorzugehen, die Gewalt und Extremismus in unserem geliebten Land fördern“. (Quelle: Fidesdienst)

Auf zwei anglikanische Priester wurden in Peshawar im Norden Pakistans Opfer ein Attentat verübt. Am Nachmittag des gestrigen 30. Januar eröffneten zwei Männer auf einem Motorrad das Feuer auf das Auto, in dem die beiden protestantischen Pastoren auf der Ringstraße von Peshawar in der Nähe des Madina-Marktes unterwegs waren. Pastor William Siraj wurde getötet und Pastor Patrick Naeem, der schwer verletzt wurde, wird derzeit noch im Krankenhaus behandelt. Beide sind Priester der anglikanischen „Church of Pakistan“.

Die Geistlichen waren auf dem Heimweg, nachdem sie den Sonntagsgottesdienst in der All Saints- Kirche gefeiert hatten. Pastor William Siraj, der auf dem Vordersitz des Wagens saß, war auf der Stelle tot, während Pastor Patrick Naeem durch Schüsse in den Rücken und den Bauch verletzt wurde. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, scheint aber nicht in Lebensgefahr zu sein. Wie Pastor Naeem berichtet, waren ihnen die beiden Männer auf Motorrädern gefolgt, als sie die Kirche verließen, um schließlich das das Feuer zu eröffnen. „Ich konnte sie nicht identifizieren, weil der eine einen Helm trug und der andere sich mit einem großen Schal bedeckte. Durch Schüsse in Kopf und Hals war Pastor William Siraj auf der Stelle tot. Wir sind Männer des Gebets und engagieren uns für die Gemeinschaft; wir streiten mit niemandem, wir haben keine Feinde. Dies ist ein terroristischer Akt, der von denen verübt wird, die den Frieden in Pakistan zerstören und das Ansehen unseres Landes schädigen wollen“.

Die Polizei mit der Suche nach den Attentätern begonnen. Die Straftaten, die den bisher noch unbekannten Tätern zur Last gelegt werden, sind Mord, versuchter Mord, Schädigung des Lebens oder des Eigentums anderer, sektiererische Gewalt und fallen unter das pakistanische Anti-Terrorismus-Gesetz, das ein Schnellverfahren vorsieht.

Bischof Humphrey Peters, der für die anglikanischen Diözese Peshawar zuständig ist, verurteilte den Anschlag aufs Schärfste und erklärte: „Wir sprechen der Familie von William Siraj, die wie wir alle trauert, unser tiefstes Beileid aus. Dies ist ein großer Verlust. Wir bitten um Gerechtigkeit und Schutz für unsere christlichen Familien“.

Bischof Azad Marshall, Vorsitzender der Versammlung der anglikanischen Bischöfe der „Church of Pakistan“, fügte hinzu: „Dies ist eine schreckliche und unmenschliche Tat, ohne jeglichen Grund. Wir fordern die Regierung auf, schnell zu handeln, um sicherzustellen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird und dass das Leben der christlichen Gläubigen in Pakistan geschützt wird und friedlich verläuft“.

Der Ministerpräsident der Provinz Khyper Pakhthun Khwa (KPK), Mehmood Khan, versicherte der Polizei, dass auch er sich für die Festnahme der Täter einsetzen werde: „Dies ist eine abscheuliche Tat; die Täter werden nicht entkommen können. Dieser Angriff zielt darauf ab, die interreligiöse Harmonie in unserer Provinz zu stören. Die an diesem Anschlag beteiligten Elemente sind Feinde des Friedens und des Zusammenlebens“.

Die All-Saints- Kirche, in der die beiden Pfarrer arbeiteten, war bereits in der Vergangenheit Schauplatz eines verheerenden Terroranschlags: Am 22. September 2013 sprengten sich zwei Selbstmordattentäter nach der sonntäglichen Eucharistiefeier in der anglikanischen Kirche in Peshawar in die Luft und töteten 127 Menschen und verletzten 170.

In mehreren Städten Pakistans versammelten sich gestern Abend Christen, um das Attentat zu verurteilen, Kerzen anzuzünden und ihre Stimme zu erheben, um den Schutz der in Pakistan lebenden religiösen Minderheiten zu fordern. In Karatschi, im Süden des Landes, lud die Organisation „The Voice for Justice“ zu einer Gebetswache, bei der die Teilnehmer zu Frieden und Gerechtigkeit aufriefen und ihre tiefe Solidarität mit den betroffenen Familien und Gemeinden zum Ausdruck brachten. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

„Wir danken der Polizei für ihre prompte Reaktion und ihr rasches Handeln bei der Verhaftung der Täter, die einen christliches Mädchen angegriffen hatten. Es ist wichtig, dass wir die Kultur der Straflosigkeit durchbrechen“, so der Christ und Menschenrechtsaktivist Ashiknaz Khokhar, zum jüngsten Fall eines 16-jährigen christlichen Mädchens aus Okara (Punjab) das von muslimischen Männern entführt und vergewaltigt wurde.

Die Polizei in Okara nahm am 10. Jänner die Beschuldigten Muhammad Arif und zwei Komplizen fest. Der Beschwerde zufolge belästigte der 30-jährige Arif die Schülerin mit Textnachrichten und Telefonanrufen, mit sexuellen Absichten. Als das Mädchen sich weigerte, entführte Arif sie am 7. Jänner, gab ihr ein Schlafmittel und brachte sie mit zwei Komplizen nach Faisalabad, wo er sie wiederholt vergewaltigte, bevor er sie unter traumatischen Bedingungen freiließ.

„Das Mädchen hat ein schweres physisches und psychisches Trauma erlitten“, bekräftigt Ashiknaz Khokhar gegenüber Fides, „Durch den Schock ist sie noch nicht einmal in der Lage zu sprechen. Die Familie hat Anzeige erstattet und die Polizei hat draufhin die Gewalttäter festgenommen“. „Die Zahl solcher Fälle nimmt zu, und die Regierung ist bisher nicht in der Lage, entschiedene Maßnahmen zum Schutz von Mädchen zu ergreifen, die religiösen Minderheiten in Pakistan angehören. Diese Mädchen erleiden ein psychisches und physisches Trauma, und auch das Ansehen der Familie ist stark beeinträchtigt“, stellt Khokhar fest.
Dies ist bereits der dritte Fall, der von der christlichen Gemeinschaft in den ersten Januartagen 2022 gemeldet wurde: die 17-jährige Zarish und die 15-jährige Angel werden in Kot Radha Kishan vermisst.

Nach Berichten über Frauenrechte, die Mitte 2021 veröffentlicht wurden, wurden allein in der pakistanischen Provinz Punjab im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 6.754 Frauen entführt. Das Phänomen der Entführungen erregt besondere Aufmerksamkeit, wenn es sich um nicht-muslimische Mädchen (Mädchen christlichen oder hinduistischen Glaubens) handelt, die entführt, konvertiert und in islamische Ehen gezwungen werden, wobei die Täter in der Regel straffrei bleiben. (Quelle: Fidesdienst)

Ein Bezirksgericht in Rawalpindi hat den seit 2012 inhaftierten 58-jährigen protestantischen Pastor Zafar Bhatti wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Der christliche Religionsvertreter war beschuldigt worden, blasphemische Textnachrichten verschickt zu haben. Zafar Bhatti wurde am 3. Mai 2017 gemäß den Paragrafen 295 (a) und 295 (c) des pakistanischen Strafgesetzbuchs wegen Beleidigung des Propheten Mohammed und seiner Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt. Vor seiner Verhaftung im Jahr 2012 hatte Pastor Zafar Bhatti die Wohltätigkeitsorganisation „Jesus World Mission“ zur Unterstützung der Armen und eine Hauskirche gegründet und betreut.

Nach der Anzeige eines Unbekannten nahm die Polizei Pastor Zafar Bhatti wegen Blasphemie fest. Doch bei der Überprüfung der Handynummer bestätigte der Anbieter, dass die zum Versenden von Textnachrichten verwendete SIM-Kartennummer nicht auf seinen Namen registriert war. Eine muslimische Frau namens Ghazala Khan wurde als Inhaberin der SIM-Kartennummer ermittelt, die zum Versenden blasphemischer Textnachrichten verwendet wurde. Das Gericht verurteilte die Frau im April 2013, ließ sie aber auf Kaution frei. Vom ersten Tag an hat Zafar Bhatti die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritten. Er ist derzeit der am längsten wegen Blasphemie Inhaftierte und der erste, gegen den das Gericht am 3. Januar die Todesstrafe verhängte.

Der christlicher Menschenrechtsaktivist, Ilyas Samuel, äußerte seine Bestürzung über das ungerechtfertigte Todesurteil gegen Zafar Bhatti: „Diese Nachricht macht mich traurig. Ich bedaure, dass der Missbrauch der Blasphemiegesetze so weit verbreitet ist und als Racheinstrument gegen unschuldige Menschen eingesetzt werden kann“.

Unterdessen wurde am 5. Januar der Christ Nadeem Samson, der seit November 2017 Opfer des Blasphemiegesetzes inhaftiert war, nach vier Jahren Haft auf Kaution freigelassen. Dies entschied der Oberste Gerichtshof. Nadeem Samson war unter dem Vorwurf verhaftet worden, ein gefälschtes Facebook-Konto eingerichtet zu haben, auf dem er angeblich blasphemische Inhalte postete.

Joseph Jansen, Präsident von „Voice for Justice“ sagte dazu: „Wir sind froh, dass wir eine Freilassung auf Kaution für Nadeem Samson erwirkt haben. In der Tat ging es bei dem Streit mit dem Beschwerdeführer um Geld- und Vermögensfragen. Die meisten Fälle von Gotteslästerung beruhen auf falschen Anschuldigungen, auf Familienstreitigkeiten oder religiösen Vorurteilen. Diejenigen, die andere fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigen, müssen vor Gericht gestellt und ordnungsgemäß bestraft werden“, sagte er.

Der muslimische Anwalt Saif-ul-Malook, der Nadeem Samson vertritt und auch Verteidiger im Fall von Asia Bibi war, sagte: „Dies ist eine historische Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Pakistan. Dieses Urteil wird als Präzedenzfall dienen, um anderen Opfern von Blasphemievorwürfen zu helfen. Die pakistanischen Gerichte lehnen routinemäßig Kautionsanträge von Opfern des Blasphemiegesetzes ab, insbesondere wenn die Anklage auf Artikel 295(c) beruht. Wir danken Richter Syed Mansoor Ali Shah vom Obersten Gerichtshof Pakistans dafür, dass er sich nicht von religiösen Vorurteilen davon abhalten ließ, Recht zu sprechen“, schließt er.

LIBERALE MUSLIME UND CHRISTLICHE AKTIVISTEN haben ihre Besorgnis über die von Premierminister Imran Khan angekündigte Einrichtung einer neuen Behörde mit dem Namen Rehmatul-lil-Alameen („Barmherzigkeit für alle Welten“ – ein Satz aus dem Koran) zum Ausdruck gebracht. Ziel dieser neuen Behörde ist es, die Umsetzung der Lehren Mohammeds in der pakistanischen Gesellschaft zu gewährleisten, insbesondere durch die Überwachung der Lehrpläne an Schulen, die Förderung der islamischen Forschung an Universitäten und die Eindämmung der Verbreitung vulgärer und blasphemischer Inhalte in den sozialen Medien.

Sabir Michael, ein dominikanischer Laie, vergleicht diesen Schritt mit dem Islamisierungsprogramm in den 1980er Jahren unter dem Militärmachthaber Zia-ul-Haq, der Popmusik, Entertainment und Tanz verbot und auch Werbung als obszön untersagte. Gegenüber dem internationalen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) äußert Sabir Michael, der seit 2013 an der Universität von Karachi lehrt, die Sorge, die auch von anderen Kritikern geteilt wird, dass die RAA den Einfluss extremistischer islamischer Prediger stärken und die Rechte von Frauen und religiösen Minderheiten bedrohen wird.

“Meiner Meinung nach ist das ein politisches Manöver. Der Rat für Islamische Ideologie ist bereits mit genügend Befugnissen ausgestattet und hat vor kurzem den lang erwarteten Gesetzentwurf gegen Zwangskonvertierungen abgelehnt. Außerdem wird damit das bestehende Ministerium für religiöse Angelegenheiten dupliziert. Premierminister Imran Khan versucht nur zu zeigen, dass er angesichts der rasant steigenden Inflation umsichtig ist.  Nach Angaben des Economist ist Pakistan das Land mit der vierthöchsten Inflationsrate der Welt. Die tödlichen Proteste der radikalen islamistischen Partei Tehreek-e-Labbaik Pakistan (TLP) erhöhen den Druck auf die Regierung zusätzlich.

Der Premierminister möchte, dass die RAA eine intellektuelle Antwort auf blasphemische Handlungen im Westen gibt. Eine perfekte Antwort wäre es, die Menschen davon abzuhalten, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen und andere ohne ein faires Verfahren zu bestrafen.

Die Parteikollegen des Premierministers werben für ein so genanntes islamisches Präsidialsystem, in dem der Oberste Führer die absolute Macht hat. Der Premierminister hält nichts von Demokratie und trifft seine Entscheidungen ohne jede Debatte im Parlament. In diesem Kontext ist es einfacher, die Menschen im Namen der Religion zu überzeugen. Er benutzt die Religion für politische Zwecke. Einen Tag nach der Erhöhung des Benzinpreises forderte Khan die Nation auf, den Jahrestag der Geburt des Propheten Mohammed in einer noch nie dagewesenen Weise zu feiern. Das war ein politischer Schachzug.

Die strukturellen Probleme des Extremismus, der Armut, der wirtschaftlichen Ungleichheiten und der wachsenden Klassenunterschiede werden nicht angegangen. Seine Maßnahmen sind künstlich und vorübergehend. Die RAA wird die Kurse zum Thema Seerat-e-Nabi (Leben des Propheten) in den Schulen überwachen, aber dieses Fach wird bereits bis zum Schulabschluss gelehrt. Seerat-Kurse wurden in den Jahren 1975-76 an allen öffentlichen Universitäten des Landes eingerichtet. Die RAA ist nur eine Wiederholung – alter Wein in neuen Schläuchen. Ebenso überwacht das Ministerium für Information und Rundfunk bereits die Medieninhalte. Die neue religiöse Körperschaft wird nur einigen Leuten Gehälter verschaffen. 

Heute ist Pakistan aufgrund der Islamisierung und der mangelnden Achtung der Menschenrechte isoliert. Touristen sind von unseren Straßen verschwunden. Religiöse Minderheiten können ohne Sicherheitsvorkehrungen keine Gottesdienste abhalten. Schulen und Hotels haben sich in Festungen verwandelt. Nicht-muslimische Eltern verbieten ihren schulpflichtigen Kindern, sich an jeglicher religiöser Diskussion zu beteiligen. Selbst viele Universitätsstudenten, die vorgeben, säkular zu sein, sind im Grunde ihres Herzens TLP-Aktivisten. Nur die Durchsetzung der Scharia, des islamischen Strafrechts, kann ihnen die Augen öffnen. Die Jugend von heute ist überwiegend extremistisch. TLP-Slogans sind stolz auf den Läden an der Straße zu lesen. Die RAA wird alles noch schlimmer machen.

Mit dieser neuen Einrichtung fördert der Staat eine Religion und verleugnet andere. Diese Vorzugsbehandlung des Islam ist eine Bedrohung. Artikel 25 der Verfassung garantiert die Gleichheit aller Bürger ohne jegliche Diskriminierung. Artikel 20 der pakistanischen Verfassung garantiert jedem Bürger die Freiheit, seine Religion zu bekennen, auszuüben und zu verbreiten. Als gleichberechtigte Steuerzahler fordern die Christen eine alternative Behörde, die im Sinne der ‚Liebe zu allen‘ oder ‚Liebe deinen Nächsten‘ agiert.“

„Die Bedrohung für die religiösen Minderheiten wie die Christen in Pakistan hat zugenommen, seitdem die Regierung den Sieg der Taliban in Afghanistan unterstützt.“ Dies erklärte Kamilianer-Pater Mushtaq Anjum in einem Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Anjum ist aktuell der einzige Angehörige seines Ordens in Pakistan.

Es gebe zahlreiche Verbindungen zwischen afghanischen und pakistanischen Fundamentalisten, so der Ordensmann: Mehrere Mitglieder des neuen Taliban-Kabinetts hätten am islamistischen Seminar Darul Uloom Haqqania im Nordwesten Pakistans studiert. „Ich befürchte, dass viele Taliban nach Pakistan zurückkehren werden, was pakistanische Terrorgruppen zu verstärkten Anschlägen veranlassen wird“, sagte Pater Mushtaq.

Pakistan sei seiner Meinung nach anfälliger für Fundamentalismus als andere islamische Länder. Der Ordensmann hat einige Jahre in Indonesien gearbeitet.

Pater Mushtaq Anjum aus Pakistan.

Pakistan anfälliger für Fundamentalismus?

Auch dort gebe es ein Blasphemiegesetz, das die Herabwürdigung des Islam oder des Propheten Mohammed unter Strafe stelle. „Aber die Rechtsstaatlichkeit wird insgesamt gewahrt. Leider ist Pakistan ein islamischer Staat, in dem das Blasphemiegesetz vorwiegend gegen arme und wehrlose Menschen angewandt wird“, betonte Pater Mushtaq.

Die Islamische Republik Pakistan hat 1986 mehrere Paragrafen im Strafgesetzbuch eingeführt, die für „gotteslästerliche Handlungen“ drastische Strafen vorsehen. „Viele Menschen erheben falsche Anschuldigungen, um Rache zu üben oder sich das Eigentum des Beschuldigten anzueignen“, kritisierte Pater Mushtaq im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

Beobachter weisen seit Langem darauf hin, dass Anklagen, Prozessführung und Haftbedingungen bei Anklagen wegen vermeintlicher Blasphemie rechtsstaatlichen Standards widersprechen. Zu diesem Schluss kommt auch eine Resolution des Europäischen Parlaments von Ende April 2021.

Wachen vor einer Kirche in Pakistan.

Mangelnde Achtung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit

Die Abgeordneten fordern Pakistan unter anderem zur Abschaffung von Todesstrafe und lebenslanger Haft in den Blasphemiegesetzen auf. Andernfalls sollten die Pakistan gewährten Handelsvorzüge auf den Prüfstand gestellt werden.

Pater Mushtaq begrüßt die Resolution des Europäischen Parlaments und fordert mehr internationalen Druck: „Die Staats- und Regierungschefs sollten die mangelnde Achtung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit in Pakistan wie Afghanistan mit größerer Wachsamkeit verfolgen.“ In beiden Ländern sei der Hass auf westliche Länder mit christlicher Bevölkerungsmehrheit weit verbreitet.

„Sowohl Afghanistan als auch Pakistan betrachten die Vereinigten Staaten und die mit ihnen verbündeten Länder als Feinde. Dass die religiösen Minderheiten in Pakistan und Afghanistan ein unterdrücktes Leben führen, ist vor allem von den Taliban verschuldet“, sagte der Ordensmann.

Unterstützen Sie den Einsatz der katholischen Kirche in Pakistan für benachteiligte religiöse Minderheiten mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Pakistan

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