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Während in Nigeria die Entwaffnung ehemaliger Mitglieder von Boko Haram und des IS-Ablegers ISWAP (Islamischer Staat Westafrikanische Provinz) erste Erfolge zeigt, melden Projektpartner von KIRCHE IN NOT aus dem benachbarten Kamerun neue Angriffe der Terrormilizen.

Die Terroreinheiten hätten ihren Aktionsradius auf die Gegend um den Tschadsee und das Mandara-Gebirge ausgedehnt. Der Tschadsee liegt zwischen Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger, das Mandara-Gebirge zwischen Nigeria und Kamerun.

Der Norden Kameruns war auch schon in früheren Jahren von terroristischen Attacken betroffen, diese hätten jedoch jüngst wieder zugenommen, so die Projektpartner. In der Region halten sich zudem zahlreiche Flüchtlinge aus Nigeria auf, die vor den Boko-Haram-Überfällen in ihrem Heimatland geflohen sind.

Ein Gemeindeseelsorger, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben muss, berichtet von regelmäßigen Überfällen und Anschlägen der Terrormilizen auf Dörfer am Mount Oupay, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Mokolo, der Hauptstadt des Bezirks Mayo-Tsanaga im äußersten Norden Kameruns.

Verstümmelte Frauen.
Diesen Frauen wurde bei einem Überfall auf ein kamerunisches Dorf von den Terroristen jeweils ein Ohr abgeschnitten.

Überfall in der Nacht

„Wir haben einen weiteren ,Besuch’ von Boko Haram erhalten“, schreibt der Priester in einer Nachricht Ende März an KIRCHE IN NOT. „Die Milizen haben zwei Menschen getötet, brannten die Häuser nieder und raubten Kleidung und Vieh. Wir dachten sie würden uns nicht erreichen, weil unser Dorf auf dem Berg liegt, aber leider haben wir uns geirrt.“

Der Gemeindepfarrer beschreibt auch die veränderte Vorgehensweise der Terrormilizen: „Früher sind sie unter lautem Kriegsgeschrei in die Dörfer eingefallen. In jüngster Zeit kommen sie unauffällig in der Nacht, um die Menschen im Schlaf zu überraschen. Sie töten Familienväter und junge Männer, dann plündern sie den Besitz und zerstören alles, was sie nicht mitnehmen können.“

Seit Mitte Februar seien bereits fünf Orte auf seinem Pfarreigebiet überfallen worden. Diese seien jetzt „nahezu menschenleer. Diejenigen, die bleiben, sind gezwungen im Freien in der Kälte und unter armseligen Bedingungen zu leben“, beklagte der Priester gegenüber KIRCHE IN NOT.

Kinder und Jugendliche in Kamerun, die vor dem Terror von Boko Haram in Nigeria geflüchtet sind.

Der lokale Ansprechpartner bittet um Unterstützung für die Sicherheit seiner Gemeinde. „Die Situation ist wirklich besorgniserregend. Wir zählen auf Ihre Gebete“, schreibt der Priester. KIRCHE IN NOT hat aktuell Unterstützung für ein kirchliches Flüchtlingslager in Minawao in Diözese Maroua-Mokolo auf den Weg gebracht, um den Betroffenen des Terrors durch Boko Haram beizustehen.

Seit Ende 2021 kündigt die nigerianische Regierung die Entwaffnung von Mitgliedern der Terrororganisation Boko Haram an. Berichten zufolge legen aktuell Tausende von Aufständischen im Nordosten Nigerias ihre Waffen nieder.

Allein in der vorletzten Märzwoche hätten sich laut einen hochrangigen nigerianischen General 7000 ehemalige Mitglieder von Boko Haram und ISWAP ergeben. Den Berichten der Projektpartner von KIRCHE IN NOT zufolge bedeutet das jedoch noch nicht das vollständige Aus für die terroristische Gewalt.

Unterstützen Sie den Einsatz der Kirche für die Menschen in Kamerun mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Kamerun

Bei einem Angriff militanter Islamisten auf das Dorf Kautikari in der Chibok Local Government Area (LGA) im Bundesstaat Borno im Norden Nigerias wurden drei Christen getötet. Bewaffnete Mitglieder der westafrikanischen Provinz des Islamischen Staates drangen am 25. Februar in das überwiegend christliche Gebiet des mehrheitlich muslimischen Staates ein und zwangen viele Bewohner zur Flucht. Einer der Toten wurde als Bulama Wadir identifiziert, der Sohn eines traditionellen Herrschers. Die beiden anderen Opfer hatten sich in Kautikari in Sicherheit gebracht, nachdem sie vor der Gewalt in anderen Teilen der Region geflohen waren.

Der Einwohner von Kautikari, Barka Amos, erklärte, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Angriffen auf das Dorf gekommen sei. „Ich bin hier geboren, ich kann nirgendwo anders hin und ich bin es leid, wegzulaufen. … Ich denke, ich sollte mit 56 Jahren aufhören zu laufen“, sagte er. Amos bestritt, dass seine Entscheidung, sich nicht den Verwandten anzuschließen und aus dem Dorf zu fliehen, als er Schüsse hörte, von Mut zeugt: „Es geht nicht darum, mutig zu sein. Es geht darum, dass man des Laufens müde wird. Ich habe Menschen gesehen, die weglaufen und dabei getötet werden.

Er behauptete, die Regierung habe die Bewohner des Gebiets im Stich gelassen, und fügte hinzu: „Die Aufständischen kommen immer und tun, was sie wollen, und gehen zurück, um an einem anderen Tag wiederzukommen. Es gab keine Zeit, in der Sicherheitskräfte kamen, um uns hier zu verteidigen, keine, an die ich mich erinnern könnte. Alles, was man hört, ist die gleiche Geschichte“. Kautikari war eines von drei Dörfern in Chibok LGA, die im Dezember 2021 und Januar 2022 von islamistischen Extremisten angegriffen wurden. Bei diesen früheren Angriffen wurden vier Männer getötet und 24 Christen – 22 Frauen und Mädchen sowie zwei Männer – entführt. Mindestens vier Mädchen sind inzwischen von ihren Entführern freigelassen worden.

In der Stadt Chibok entführten die Extremisten von Boko Haram am 14. April 2014 276 Mädchen, die meisten von ihnen Christen, aus einer Sekundarschule. Etwa 160 der Mädchen konnten in der Folge entkommen, wurden gerettet oder freigelassen. (Quelle: Barnabas Fund, Bild: OpenDoors)

Die Erzdiözese Kaduna bestätigt die Entführung des katholischen Priesters Joseph Akete Bako, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde „St. John“ in Kudenda im lokalen Regierungsbezirk Kaduna South im Bundesstaat Kaduna. „Wir bedauern, offiziell bestätigen zu müssen, dass einer unserer Priester, Pfarrer Joseph Akete Bako, in der Nacht des 8. März gegen 1.30 Uhr aus seiner Wohnung in der St. John’s Church, Kudenda, entführt wurde“, heißt es in der Verlautbarung der Erzdiözese. „Im Verlauf des Angriffs wurde der Sicherheitsbeamte Luka Philip getötet, während vier weitere Personen aus nahe gelegenen Häusern entführt wurden“. Die Erzdiözese bittet um das Gebet für das Opfer und für die Freilassung der Entführten.

Die Landesregierung und die Polizeibehörden hatten die Nachricht zunächst nicht bestätigt, während die Erzdiözese durch ihren Kanzler, Pater Anthony Dodo, berichtete, dass bewaffnete Männer in den frühen Morgenstunden des Dienstags in das Pfarrhaus eingedrungen waren, nachdem sie den Sicherheitsbeamten getötet hatten. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS/wikipedia)

„Es sollte nie Nacht werden. Ich habe so Angst, wenn es dunkel wird. Meine Nächte sind voller Qualen und Albträume“, gesteht die Nigerianerin Naomi im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Naomi ist eine von 30 000 Binnenvertriebenen, die im Flüchtlingslager von Pulka nahe der Grenze zu Kamerun Zuflucht gefunden haben. 20 solcher Camps gibt es im Bundesstaat Borno.

Wie so viele ihrer Landleute im Nordosten Nigerias durchlebt Naomi Nacht für Nacht dieselben traumatischen Erinnerungen: Die Terrormiliz Boko Haram erobert ihr Dorf, Angehörige werden vor ihren Augen ermordet, sie wird verschleppt, mit einem Terroristen zwangsverheiratet, missbraucht.

Auch der 33-jährige Familienvater Charles hat Angst vor der Nacht: „In meinen Träumen erlebe ich ein ums andere Mal die Zeit, als wir uns vor den Terroristen verstecken mussten. Sie griffen vor allem in der Dunkelheit an, also verbrachten wir zahllose Nächte weit außerhalb des Dorfes, unter freiem Himmel.“

Terroristen wollen Christentum und Bildung vernichten

Die Angriffe von Boko Haram haben das Leben von Naomi und Charles für immer auf den Kopf gestellt. Im Bundesstaat Borno sind die meisten Bewohner Muslime, in ganz Nigeria ist das Verhältnis von Christen und Muslimen etwa 50:50.

Naomi und Charles sind Christen. Vor gut 50 Jahren kamen Missionare in die Region. Sie brachten nicht nur den christlichen Glauben, sie eröffneten auch flächendeckend Schulen. Gegen beides richtet sich der Hass der Extremisten von Boko Haram: Sie wollen die Christen auslöschen – und die Schulbildung, die ihnen als „westlich“ und daher gefährlich gilt.

Der Glaube war es, der viele Einwohner in den vergangenen Jahren Unglaubliches ertragen ließ, ist Pfarrer Christopher überzeugt. Der Priester des Bistums Maiduguri kümmert sich um die vertriebenen Christen. KIRCHE IN NOT unterstützt ihn dabei.

Außerhalb der Camps herrscht Lebensgefahr

„Zunächst wurden sie bedrängt, zum Islam zu konvertieren. Dann wurden die Extremisten immer gewalttätiger“, erzählt der Priester. Ab 2015 sei die Lage so bedrohlich geworden, dass zehntausende Menschen die Flucht nach Kamerun antraten. Dort blieben sie einige Jahre – oft in erbärmlichsten Zuständen –, bis die nigerianische Armee ihre Dörfer zurückerobert hatte.

„Wir sind seit zwei Jahren wieder zurück, aber es ist zu unsicher, in unseren Dörfern zu wohnen“, erzählt der vierfache Familienvater Charles. „Wir sind zwar näher an unserer Heimat, aber wir leben immer noch in Lebensgefahr.“

Also hausen die Heimkehrer in Camps, schlafen in Zelten oder oft unter freiem Himmel. Die Notunterkunft wird zum Gefängnis: „Sie können kaum hier raus. Sie könnten sonst überfallen oder getötet werden. Das ist bereits geschehen bei Bauern, die ihre Felder bestellt haben“, erklärt Pfarrer Christopher.

Auch er ist ständig einem Risiko ausgesetzt, wenn er zwischen dem Flüchtlingscamp und seiner Pfarrei pendelt. Dort lebt er selbst in einer Notunterkunft, da die Boko-Haram-Kämpfer die Pfarrerwohnung zerstört haben. KIRCHE IN NOT unterstützt den Wiederaufbau.

Der Priester hört im Camp den Vertriebenen einfach zu, versucht Lebensmittel aufzutreiben oder hilft mit ein paar anderen Dingen des täglichen Bedarfs aus. Gerade rund um Weihnachten werden seine Besuche sehnsüchtig erwartet, erzählt Naomi: „Pfarrer Christoper ist ein echter Vater für uns alle. Wenn es uns schlecht geht, macht er uns Mut. Weihnachten ist eine schwere Zeit für uns. Früher kamen Verwandte von überall her, um mit uns zu feiern. Als die Angriffe begannen, war Weihnachten nicht mehr, was es einmal war.“

„Weihnachten ist nicht mehr, was es einmal war”

Auch Charles gesteht gegenüber KIRCHE IN NOT, „dass es in unserer Situation schwer ist, Weihnachten zu feiern. Die meisten von uns haben alles verloren.“ Entschlossen fügt er hinzu: „Das Evangelium gibt mir die Kraft, all das Leid auszuhalten, das wir jeden Tag erleben. Unser Leben liegt in Gottes Hand. Jesus Christus ist meine Rettung, das feiere ich an Weihnachten.“

Nachdem es in den Flüchtlingscamps in jüngster Zeit einige Cholerafälle gab, ist der Bedarf an medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser enorm hoch, weiß Pfarrer Christopher. Darüber hinaus wünschten sich viele vertriebene Menschen, dass sie ihre Ausbildung oder ein Studium fortsetzen können.

Der Weihnachtswunsch des Priesters für sich und die ihm anvertrauten Menschen ist jedoch ganz schlicht: „Wir wollen ein normales Leben führen und wieder in unsere Häuser zurückkehren. Die Menschen hier verlassen sich auf die Kirche, weil sie stets versucht, ihre Tränen zu trocknen.“

 
Unterstützen Sie die Arbeit katholischer Gemeinden für Binnenflüchtlinge in Nigeria und stehen sie vertriebenen Christen mit ihrer Spende bei – online … hier oder auf folgendes Konto:

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IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Nigeria

„Es sollte nie Nacht werden. Ich habe so Angst, wenn es dunkel wird. Meine Nächte sind voller Qualen und Albträume“, gesteht die Nigerianerin Naomi im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Naomi ist eine von 30 000 Binnenvertriebenen, die im Flüchtlingslager von Pulka nahe der Grenze zu Kamerun Zuflucht gefunden haben. 20 solcher Camps gibt es im Bundesstaat Borno.

Wie so viele ihrer Landleute im Nordosten Nigerias durchlebt Naomi Nacht für Nacht dieselben traumatischen Erinnerungen: Die Terrormiliz Boko Haram erobert ihr Dorf, Angehörige werden vor ihren Augen ermordet, sie wird verschleppt, mit einem Terroristen zwangsverheiratet, missbraucht.

Auch der 33-jährige Familienvater Charles hat Angst vor der Nacht: „In meinen Träumen erlebe ich ein ums andere Mal die Zeit, als wir uns vor den Terroristen verstecken mussten. Sie griffen vor allem in der Dunkelheit an, also verbrachten wir zahllose Nächte weit außerhalb des Dorfes, unter freiem Himmel.“

Naomi, Binnenvertriebene im Flüchtlingscamp Pulka im Norden Nigerias.

Terroristen wollen Christentum und Bildung vernichten

Die Angriffe von Boko Haram haben das Leben von Naomi und Charles für immer auf den Kopf gestellt. Im Bundesstaat Borno sind die meisten Bewohner Muslime, in ganz Nigeria ist das Verhältnis von Christen und Muslimen etwa 50:50.

Naomi und Charles sind Christen. Vor gut 50 Jahren kamen Missionare in die Region. Sie brachten nicht nur den christlichen Glauben, sie eröffneten auch flächendeckend Schulen. Gegen beides richtet sich der Hass der Extremisten von Boko Haram: Sie wollen die Christen auslöschen – und die Schulbildung, die ihnen als „westlich“ und daher gefährlich gilt.

Der Glaube war es, der viele Einwohner in den vergangenen Jahren Unglaubliches ertragen ließ, ist Pfarrer Christopher überzeugt. Der Priester des Bistums Maiduguri kümmert sich um die vertriebenen Christen. KIRCHE IN NOT unterstützt ihn dabei.

Charles, Flüchtling im Lager Pulka (Nigeria).

Außerhalb der Camps herrscht Lebensgefahr

„Zunächst wurden sie bedrängt, zum Islam zu konvertieren. Dann wurden die Extremisten immer gewalttätiger“, erzählt der Priester. Ab 2015 sei die Lage so bedrohlich geworden, dass zehntausende Menschen die Flucht nach Kamerun antraten. Dort blieben sie einige Jahre – oft in erbärmlichsten Zuständen –, bis die nigerianische Armee ihre Dörfer zurückerobert hatte.

„Wir sind seit zwei Jahren wieder zurück, aber es ist zu unsicher, in unseren Dörfern zu wohnen“, erzählt der vierfache Familienvater Charles. „Wir sind zwar näher an unserer Heimat, aber wir leben immer noch in Lebensgefahr.“

Also hausen die Heimkehrer in Camps, schlafen in Zelten oder oft unter freiem Himmel. Die Notunterkunft wird zum Gefängnis: „Sie können kaum hier raus. Sie könnten sonst überfallen oder getötet werden. Das ist bereits geschehen bei Bauern, die ihre Felder bestellt haben“, erklärt Pfarrer Christopher.

Auch er ist ständig einem Risiko ausgesetzt, wenn er zwischen dem Flüchtlingscamp und seiner Pfarrei pendelt. Dort lebt er selbst in einer Notunterkunft, da die Boko-Haram-Kämpfer die Pfarrerwohnung zerstört haben. KIRCHE IN NOT unterstützt den Wiederaufbau.

Der Priester hört im Camp den Vertriebenen einfach zu, versucht Lebensmittel aufzutreiben oder hilft mit ein paar anderen Dingen des täglichen Bedarfs aus. Gerade rund um Weihnachten werden seine Besuche sehnsüchtig erwartet, erzählt Naomi: „Pfarrer Christoper ist ein echter Vater für uns alle. Wenn es uns schlecht geht, macht er uns Mut. Weihnachten ist eine schwere Zeit für uns. Früher kamen Verwandte von überall her, um mit uns zu feiern. Als die Angriffe begannen, war Weihnachten nicht mehr, was es einmal war.“

Pfarrer Christopher feiert die heilige Messe im Flüchtlingscamp.

„Weihnachten ist nicht mehr, was es einmal war”

Auch Charles gesteht gegenüber KIRCHE IN NOT, „dass es in unserer Situation schwer ist, Weihnachten zu feiern. Die meisten von uns haben alles verloren.“ Entschlossen fügt er hinzu: „Das Evangelium gibt mir die Kraft, all das Leid auszuhalten, das wir jeden Tag erleben. Unser Leben liegt in Gottes Hand. Jesus Christus ist meine Rettung, das feiere ich an Weihnachten.“

Nachdem es in den Flüchtlingscamps in jüngster Zeit einige Cholerafälle gab, ist der Bedarf an medizinischer Versorgung und sauberem Trinkwasser enorm hoch, weiß Pfarrer Christopher. Darüber hinaus wünschten sich viele vertriebene Menschen, dass sie ihre Ausbildung oder ein Studium fortsetzen können.

Der Weihnachtswunsch des Priesters für sich und die ihm anvertrauten Menschen ist jedoch ganz schlicht: „Wir wollen ein normales Leben führen und wieder in unsere Häuser zurückkehren. Die Menschen hier verlassen sich auf die Kirche, weil sie stets versucht, ihre Tränen zu trocknen.“

Unterstützen Sie die Arbeit katholischer Gemeinden für Binnenflüchtlinge in Nigeria und stehen sie vertriebenen Christen mit ihrer Spende bei – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

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Verwendungszweck: Nigeria

Die katholische Kirche in Nigeria reklamiert, dass die Christen in ihrem Land Opfer eines Prozesses der ethnischen Säuberung durch die Fulani-Muslime seien, unter Beteiligung des Staates.

Während eines von KIRCHE IN NOT (ACN) durchgeführten Webinars bestätigten mehrere Referenten, darunter ein Bischof und einige Priester aus Nigeria, dass die Gewalt, unter der das Land seit mehreren Jahren leidet, nicht ausschließlich auf „Zusammenstöße“ zwischen muslimischen Viehhirten und christlichen Bauern zurückzuführen sei.

Ein inoffizielles Flüchtlingslager im Dorf Ichwa. © Diözese Markurdi

„Für mich ist das ein Religionskrieg“

„Es geht nicht nur um Fragen der Beweidung. Für mich ist das ein Religionskrieg“, sagt Bischof Wilfred Anagbe von der Diözese Makurdi im Bundesstaat Benue.

„Sie haben eine Agenda und diese ist die Islamisierung dieses Landes. Und sie setzen das um, indem sie vorsichtig alle Christen beseitigen und das Land besetzen. Wenn es um Beweidung ginge, warum würden dann Menschen umgebracht? Und warum deren Häuser niedergebrannt?“, fragt der Bischof.

„Eine konzertierte, gut geplante Besetzung“

Johan Viljoen, Direktor des „Denis Hurley Peace Institute of South Africa“, das sich für die Förderung von Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzt und sich mit den Angriffen der bewaffneten Fulani-Milizen im Südosten Nigerias befasst, spricht von einer „konzertierten, gut geplanten Besetzung“. „Dies alles geschieht unter dem Deckmantel der „Miyetti Allah“, deren Schirmherr Präsident Buhari ist“, sagt er und bezieht sich dabei auf eine Organisation, die behauptet, die Rechte der Fulani-Hirten zu verteidigen.

Hohe staatliche Beteiligung ist ein Grund, warum die Streitkräfte nicht bereit sind, einzugreifen und die Gewalt einzudämmen. „Ich glaube nicht, dass die Armee versucht, irgendetwas zu lösen. Wenn überhaupt, würde sie versuchen, es zu fördern“, sagt Viljoen. Er erinnert an eine kürzlich durchgeführte Informationsreise nach Nigeria, bei der Mitarbeiter seines Institutes alle fünf Kilometer von Soldaten, allesamt Fulani, angehalten wurden, die sich bedrohlich verhielten und Gewehre auf sie richteten. Nach Jahren der Gewalt „ist kein einziger Fulani für die Gewalt belangt worden“, fügt er hinzu.

A mass funeral at Genabe villageThe height of this genocide against poor villagers took place on January 1st 2018 (new year’s day). More than  80 persons were killed including women and children and thousands displaced from their homes. There is a mass burial site at Genabe village, in Makurdi- Benue State that reminds all of this infamous day.Photos taken out of the Presentation ACN-20210930-117425.pdf from IPIC - the quality of the single files is very low.
Ein Massenbegräbnis im Dorf Genabe. © Diözese Markurdi

Quellen vor Ort sprechen von bis zu 36 000 Toten

Bischof Wilfred hebt hervor, dass alle Streitkräfte der direkten Kontrolle des Präsidenten unterstünden und zudem „sind alle Chefs der Marine, der Armee, der Luftwaffe und der Polizei Muslime“.

Offizielle Zahlen sprechen von etwa 3000 Toten durch diese Welle der Gewalt in den letzten Jahren, aber diejenigen, die vor Ort sind, sagen, dass es bis zu 36 000 Tote sein könnten; hinzu kommen viele weitere vertriebene, völlig verarmte oder durch das Erlittene tief traumatisierte Menschen. Da viele Nichtregierungsorganisationen die Gefahrenzonen verlassen haben, ist die katholische Kirche mit ihren Einrichtungen, mit denen KIRCHE IN NOT International eng zusammenarbeitet, der einzige zuverlässige Ansprechpartner, um den Menschen vor Ort Hilfe zu bringen.

Eine Rinderherde der Fulani grast auf den Feldern christlicher Bauern. © Diözese Markurdi

Der Mythos wird am Leben gehalten, dass in Nigeria nichts passiere

Die Kirchenvertreter bitten die Menschen im Westen, bei der Bereitstellung von Hilfsgütern zu helfen, aber auch auf andere Weise. „Wir müssen den Diskurs ändern, wir können nicht dem Narrativ der nigerianischen Regierung folgen“, sagt Pater Remigius Ihyula, ebenfalls aus der Diözese Makurdi. „Sie haben überall auf der Welt ihre Getreuen in den Botschaften platziert, so dass der Mythos am Leben gehalten wird, in Nigeria passiere nichts“, beklagt er während des von KIRCHE IN NOT veranstalteten Webinars.

Pater Joseph Fidelis aus der Diözese Maiduguri erklärt, es sei ärgerlich, dass die Leute von „Zusammenstößen“ oder „Konflikten“ zwischen gegnerischen Gruppen sprechen. „Das sind keine Zusammenstöße, das ist ein langsamer Genozid. Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen und sie abzuschlachten ist eine Form von Völkermord.“

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber Schätzungen gehen von einer gleichmäßigen Aufteilung zwischen Muslimen und Christen aus, wobei erstere im Norden und letztere im Süden dominieren. Die Gewalt hat sich jedoch inzwischen auf das ganze Land ausgeweitet und bedroht die Stabilität der Nation.

Um den notleidenden Christen in Nigeria weiterhin helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

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Verwendungszweck: Nigeria

Die katholische Kirche in Nigeria reklamiert, dass die Christen in ihrem Land Opfer eines Prozesses der ethnischen Säuberung durch die Fulani-Muslime seien, unter Beteiligung des Staates. Während eines von KIRCHE IN NOT International (ACN) durchgeführten Webinars bestätigten mehrere Referenten, darunter ein Bischof und einige Priester aus Nigeria, dass die Gewalt, unter der das Land seit mehreren Jahren leidet, nicht ausschließlich auf „Zusammenstöße“ zwischen muslimischen Viehhirten und christlichen Bauern zurückzuführen sei.

„Es geht nicht nur um Fragen der Beweidung. Für mich ist das ein Religionskrieg“, sagt Bischof Wilfred Anagbe von der Diözese Makurdi im Bundesstaat Benue.

„Sie haben eine Agenda und diese ist die Islamisierung dieses Landes. Und sie setzen das um, indem sie vorsichtig alle Christen beseitigen und das Land besetzen. Wenn es um Beweidung ginge, warum würden dann Menschen umgebracht? Und warum deren Häuser niedergebrannt?“, fragt der Bischof.

Johan Viljoen, Direktor des „Denis Hurley Peace Institute of South Africa“, das sich für die Förderung von Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzt und sich mit den Angriffen der bewaffneten Fulani-Milizen im Südosten Nigerias befasst, spricht von einer „konzertierten, gut geplanten Besetzung“. „Dies alles geschieht unter dem Deckmantel der „Miyetti Allah“, deren Schirmherr Präsident Buhari ist“, sagt er und bezieht sich dabei auf eine Organisation, die behauptet, die Rechte der Fulani-Hirten zu verteidigen.

Hohe staatliche Beteiligung ist ein Grund, warum die Streitkräfte nicht bereit sind, einzugreifen und die Gewalt einzudämmen. „Ich glaube nicht, dass die Armee versucht, irgendetwas zu lösen. Wenn überhaupt, würde sie versuchen, es zu fördern“, sagt Viljoen. Er erinnert an eine kürzlich durchgeführte Informationsreise nach Nigeria, bei der Mitarbeiter seines Institutes alle fünf Kilometer von Soldaten, allesamt Fulani, angehalten wurden, die sich bedrohlich verhielten und Gewehre auf sie richteten. Nach Jahren der Gewalt „ist kein einziger Fulani für die Gewalt belangt worden“, fügt er hinzu.

Bischof Wilfred hebt hervor, dass alle Streitkräfte der direkten Kontrolle des Präsidenten unterstünden und zudem „sind alle Chefs der Marine, der Armee, der Luftwaffe und der Polizei Muslime“.

Offizielle Zahlen sprechen von etwa 3000 Toten durch diese Welle der Gewalt in den letzten Jahren, aber diejenigen, die vor Ort sind, sagen, dass es bis zu 36 000 Tote sein könnten; hinzu kommen viele weitere vertriebene, völlig verarmte oder durch das Erlittene tief traumatisierte Menschen. Da viele Nichtregierungsorganisationen die Gefahrenzonen verlassen haben, ist die katholische Kirche mit ihren Einrichtungen, mit denen KIRCHE IN NOT International eng zusammenarbeitet, der einzige zuverlässige Ansprechpartner, um den Menschen vor Ort Hilfe zu bringen.

Die Kirchenvertreter bitten die Menschen im Westen, bei der Bereitstellung von Hilfsgütern zu helfen, aber auch auf andere Weise. „Wir müssen den Diskurs ändern, wir können nicht dem Narrativ der nigerianischen Regierung folgen“, sagt Pater Remigius Ihyula, ebenfalls aus der Diözese Makurdi. „Sie haben überall auf der Welt ihre Getreuen in den Botschaften platziert, so dass der Mythos am Leben gehalten wird, in Nigeria passiere nichts“, beklagt er während des von KIRCHE IN NOT veranstalteten Webinars.

Pater Joseph Fidelis aus der Diözese Maiduguri erklärt, es sei ärgerlich, dass die Leute von „Zusammenstößen“ oder „Konflikten“ zwischen gegnerischen Gruppen sprechen. „Das sind keine Zusammenstöße, das ist ein langsamer Genozid. Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, ihnen die Lebensgrundlage zu entziehen und sie abzuschlachten ist eine Form von Völkermord.“ 

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Es gibt keine offiziellen Zahlen, aber Schätzungen gehen von einer gleichmäßigen Aufteilung zwischen Muslimen und Christen aus, wobei erstere im Norden und letztere im Süden dominieren. Die Gewalt hat sich jedoch inzwischen auf das ganze Land ausgeweitet und bedroht die Stabilität der Nation. (Bild: OpenDoors)

Am 24. April 2018 überfielen Fulani-Nomaden, deren Mehrheit Muslime sind, die Gemeinde St. Ignatius in Ukpor-Mbalom im Bundesstaat Benue im Südosten Nigerias. Zwei Priester, Joseph Gor und Felix Tyolaha, wurden zusammen mit mindestens 17 weiteren Gläubigen ermordet.

Der Angriff fand während der täglichen, gut besuchten Morgenmesse um 5:30 Uhr statt. Die Messe hatte gerade begonnen. Manche Gläubige hatten kaum die Kirche betreten, als eine Gruppe bewaffneter Männer sich plötzlich einen Weg in die Kirche bahnte und das Feuer eröffnete.

Nach dem Angriff auf die Kirche begaben sich die Angreifer in die Stadt und zerstörten 60 Häuser und Getreidespeicher.

Unter den Opfern war auch ein Katechet, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats und der Direktor des einzigen Gymnasiums der Stadt.

Die Probleme, die die Kirche in Nigeria bewältigen muss, sind riesig, und immer wieder sind Christen das Ziel islamistischer Extremisten. Doch die Kirche ist lebendig und wächst, und die Berufungen werden zahlreicher. Die Priesterseminare benötigen unsere Hilfe, um all die jungen Männer aufnehmen können, die an ihre Türen klopfen. KIRCHE IN NOT unterstützt einige Priesterseminare in Nigeria, wie zum Beispiel das Seminar der Diözese Jos mit 69 Studenten.

Am 24. April 2018 überfielen Fulani-Nomaden, deren Mehrheit Muslime sind, die Gemeinde St. Ignatius in Ukpor-Mbalom im Bundesstaat Benue im Südosten Nigerias. Zwei Priester, Joseph Gor und Felix Tyolaha, wurden zusammen mit mindestens 17 weiteren Gläubigen ermordet.

Der Angriff fand während der täglichen, gut besuchten Morgenmesse um 5:30 Uhr statt. Die Messe hatte gerade begonnen. Manche Gläubige hatten kaum die Kirche betreten, als eine Gruppe bewaffneter Männer sich plötzlich einen Weg in die Kirche bahnte und das Feuer eröffnete.

Nach dem Angriff auf die Kirche begaben sich die Angreifer in die Stadt und zerstörten 60 Häuser und Getreidespeicher. Unter den Opfern war auch ein Katechet, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats und der Direktor des einzigen Gymnasiums der Stadt.

Die Probleme, die die Kirche in Nigeria bewältigen muss, sind riesig, und immer wieder sind Christen das Ziel islamistischer Extremisten. Doch die Kirche ist lebendig und wächst, und die Berufungen werden zahlreicher. Die Priesterseminare benötigen unsere Hilfe, um all die jungen Männer aufnehmen zu können, die an ihre Türen klopfen. KIRCHE IN NOT unterstützt einige Priesterseminare in Nigeria, wie zum Beispiel das Seminar der Diözese Jos mit 69 Studenten.

Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna ist ein evangelischer Pastor von Unbekannten umgebracht worden. Wie die Internetplattform Christian Post berichtet, handelt es sich um Pastor Silas Ali von der „Evangelical Church Winning All“ (ECWA) im Bezirk Zango Kataf. Dem Bericht zufolge wollte er am 11. September in den über 40 Kilometer entfernten Ort Kafachan gehen. Ein Suchtrupp habe am nächsten Tag seine grausam zugerichtete Leiche in dem Dorf Kibori bei Asha-Awuce aufgefunden. Der Geistliche sei offenbar mit einer Machete getötet worden, bestätigte der Gouverneur des Bundesstaates Kaduna, Nasir El-Rufai, und sprach der Gemeinde und den Angehörigen sein Beileid aus.

Vorwurf: Behörden schützen Christen kaum

Nach Angaben der Christian Post sind in den vergangenen 200 Tagen im Bundesstaat Kaduna 3.462 Christen getötet und über 3.000 entführt worden. Täter seien meist radikalisierte Fulani-Hirten und islamische Extremisten. Nach Angaben der nigerianischen Menschenrechtsorganisation Intersociety greifen die Sicherheitsbehörden des Landes kaum ein, wenn sie von Christen zu Hilfe gerufen werden. Nigeria steht auf dem Weltverfolgungsindex des christlichen Hilfswerks Open Doors auf Rang 9. Die 1954 gegründete ECWA unterhält in Nigeria 6.000 Gemeinden mit insgesamt rund zehn Millionen Mitgliedern. Sie gilt als eine der größten Kirchen Nigerias. Von den über 200 Millionen Einwohnern des Landes sind 48 Prozent Christen und 51 Prozent Muslime. (Quelle: IDEA, Bild: TUBS/wikipedia)

Pfarrer Luka Benson Yakusak, Gemeindepfarrer der Pfarre „St. Matthäus“ in Anchuna im lokalen Regierungsbezirk Zangon Kataf des Staates Kaduna im Norden Nigerias wurde von bewaffneten Männern entführt. Nach ersten Informationen wurde der Priester in der Nacht zum 13. September aus seiner Wohnung verschleppt, nachdem die Banditen dort eingedrungen waren, um ihn an einen unbekannten Ort zu verschleppen.

Ein Zeuge berichtet, dass bewaffnete Männer gegen 19.30 Uhr in das Haus des Pfarrers einbrachen. Es scheint, dass die Entführer bisher keine Forderungen an seine Familie, Freunde oder die Kirche gestellt haben. Der Ort, an dem Pfarrer Luka Benson Yakusak entführt wurde, ist der Geburtsort von Bischof Matthew Kukah, Bischof von Sokoto. (Quelle: Fidesdienst)

Am 29. August 2019 wurde David Tanko, ein nigerianischer Priester, 42 Jahre alt und Pfarrer der Pfarre St. Peter in der Diözese Jalingo, ermordet, während er in einem Konflikt verschiedener ethnischer Gruppen im Bundesstaat Taraba im östlichen Nigeria vermittelte.

Der Priester war auf dem Weg in das Dorf Takum, um an einem Treffen zur Streitschlichtung teilzunehmen, das eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen dem Stamm der Tiv und dem Stamm der Jukun zum Ziel hatte, als er im Dorf Kufai Amadu von bewaffneten Männern angegriffen wurde, die ihn später töteten und sein Auto anzündeten.

Pfarrer David Tanko gab sein Leben in dem Bestreben, zwischen zwei verfeindeten Stämmen den Frieden herbeizuführen. KIRCHE IN NOT unterstützt viele Projekte, die sich für Frieden einsetzen. So unterstützte KIRCHE IN NOT beispielsweise in Nigeria ein großes Treffen für den interreligiösen und interkulturellen Dialog, das von der Fokolar-Bewegung organisiert wurde.

Die Beispiele von aktuellen Märtyrern stammen aus unserem Büchlein „Kalender der Märtyrer und Zeugen der Liebe“, das Sie in unserem Shop bestellen können: zum Kalender der Märtyrer

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Regierung tut nicht genug

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11.02.2020 aktuelles
Priesterseminarist ermordet

Priesterseminarist ermordet

04.02.2020 aktuelles
Priesterseminaristen entführt

Priesterseminaristen entführt

14.01.2020 aktuelles
Terror und Hinrichtungen

Terror und Hinrichtungen

07.01.2020 aktuelles
Entführte Priester freigelassen

Entführte Priester freigelassen

13.12.2019 aktuelles
9 kath. Priester entführt

9 kath. Priester entführt

29.11.2019 aktuelles
„Übergriffe werden zügelloser“

„Übergriffe werden zügelloser“

05.06.2019 aktuelles
"Entführungen müssen aufhören"

"Entführungen müssen aufhören"

04.04.2019 aktuelles
Islamistische Gewalt nimmt zu

Islamistische Gewalt nimmt zu

03.04.2019 aktuelles
Weiterer Priester entführt

Weiterer Priester entführt

29.03.2019 aktuelles
Entführter Priester tot aufgefunden

Entführter Priester tot aufgefunden

22.03.2019 aktuelles
"Mein tragisches Schicksal"

"Mein tragisches Schicksal"

18.03.2019 aktuelles
2000 werden gefangen gehalten

2000 werden gefangen gehalten

14.01.2019 aktuelles
Fulani: Eine unbeachtete Tragödie

Fulani: Eine unbeachtete Tragödie

17.12.2018 aktuelles
Fulani-Viehhirten - ein Albtraum

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12.11.2018 aktuelles
Fünf Ordensfrauen verschleppt

Fünf Ordensfrauen verschleppt

31.10.2018 aktuelles
Priester stirbt nach Geiselhaft

Priester stirbt nach Geiselhaft

24.09.2018 aktuelles
Ein weiterer Priester entführt

Ein weiterer Priester entführt

05.09.2018 aktuelles
"Agenda zur Islamisierung"

"Agenda zur Islamisierung"

28.05.2018 aktuelles
21 Tote bei Massaker an Christen

21 Tote bei Massaker an Christen

27.04.2018 aktuelles
16 Tote nach Kirchenbesuch

16 Tote nach Kirchenbesuch

03.01.2018 aktuelles
Weitere Angriffe befürchtet

Weitere Angriffe befürchtet

24.10.2017 aktuelles
Fulani Massaker wie Boko Haram

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22.12.2016 aktuelles
In Gefangenschaft von Boko Haram

In Gefangenschaft von Boko Haram

20.09.2016 aktuelles
8 Menschen sterben bei Brandanschlag

8 Menschen sterben bei Brandanschlag

25.08.2016 aktuelles
Korruption und Boko Haram

Korruption und Boko Haram

23.06.2016 aktuelles
Christin zu Tode geprügelt

Christin zu Tode geprügelt

14.06.2016 aktuelles
1,3 Mio. Christen mussten fliehen

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30.05.2016 aktuelles
Katholischer Priester verschleppt

Katholischer Priester verschleppt

07.05.2015 aktuelles
Gebetsaufruf vor den Wahlen

Gebetsaufruf vor den Wahlen

06.02.2015 aktuelles
"Düstere Zukunft für die Kirche"

"Düstere Zukunft für die Kirche"

20.01.2015 aktuelles
Das Übel der Boko Haram

Das Übel der Boko Haram

24.09.2014 aktuelles
Angriff auf Kirchen durch Boko Haram

Angriff auf Kirchen durch Boko Haram

30.06.2014 aktuelles
Boko Haram verkauft Schülerinnen

Boko Haram verkauft Schülerinnen

07.05.2014 aktuelles
Nur knapp dem Tod entkommen

Nur knapp dem Tod entkommen

05.03.2014 aktuelles
Boko Haram verübt Massaker

Boko Haram verübt Massaker

18.02.2014 aktuelles
Neue Welle der Gewalt

Neue Welle der Gewalt

04.12.2012 aktuelles
Anschlag auf Kirche in Nigeria

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26.11.2012 aktuelles