Syrien Archive - KIRCHE IN NOT Österreich
Spenden
Österreichisches Spendegütesiegel Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!
Syrien

Syrien

Mehr Beiträge zu diesem Thema

Mehr Schlagworte 108 Beiträge gefunden
Beiträge anzeigen

„Die Situation in Syrien ist sehr schlecht. Armut und Hunger breiten sich immer weiter aus. Die meisten Familien haben noch nicht einmal eine Mahlzeit am Tag.” Das berichtet Schwester Annie Demerjian aus Damaskus in einer Nachricht an KIRCHE IN NOT.

Die Ordensschwester ist eine langjährige Projektpartnerin von KIRCHE IN NOT, die bereits so viel für benachteiligte Familien in Syrien auf die Beine gestellt hat.

KIRCHE IN NOT unterstützt derzeit die Verteilung von Winterkleidung als Weihnachtsgeschenk an 30 000 Kinder in Syrien – und Ihre Hilfe kommt an.

Schwester Annie im Gespräch mit dem syrisch-katholischen Bischof von Aleppo, Antoine Shahda.

Lebensmittelgutscheine und Winterkleidung für 30.000 Kinder

Schwester Annie Demerjian schreibt weiter: „Wir, die Schwestern von Jesus und Maria, versuchen, so gut es geht zu helfen. Mit Unterstützung einer Hilfsorganisation verteilen wir Lebensmittelgutscheine an einige besonders arme Familien, die keinen Ernährer haben.

In den derzeitigen Ferien haben wir Schwestern besonders viel zu tun. Wir verteilen als Weihnachtsgeschenk Kleidung an rund 30 000 Kinder in Syrien. Manchmal sind wir bei der Verteilung auch selbst vor Ort. So sehen wir direkt die Freude der Kinder und der Familien über die Geschenke in diesen gesegneten Tagen.

Durch die Zusammenarbeit mit einer Organisation verteilen wir auch Bargeld an einige arme Familien, damit sie sich Brennstoff für den harten Winter kaufen können.

Schwester Annie Demerjian (hinten links) mit Frauen und Kindern, die sich über Winterkleidung freuen, die Wohltäter von KIRCHE IN NOT ermöglichten.

„Es freut uns, dass Sie an uns denken“

Wie Sie wissen, leiten wir das Selige-Dina-Belanger-Zentrum. Vor einigen Tagen veranstalteten rund 80 junge Menschen eine wichtige und große Feier vor Weihnachten, die sogar live in den sozialen Medien übertragen wurde.

Es freut uns, dass es Brüder und Schwestern im Ausland gibt, die unser Anliegen teilen und an uns denken, besonders an diesen gesegneten Festtagen.

Christliche Familien in Syrien bereiten für Weihnachten und Neujahr besondere Spezialitäten zu, wie zum Beispiel kibbeh (Fleisch und Bulgur), yabrag (Gefüllte Weinblätter mit Reis und Fleisch) oder Reis und Erbsen mit Fleisch. Doch nun können sich die Familien keines von diesen Essen leisten und müssen Reis und Erbsen ohne Fleisch kochen.

Wir hoffen, dass im nächsten Jahr der Frieden kommt und keiner mehr bedürftig, arm oder hungrig sein muss.”

Unterstützen Sie die notleidenden Christen in Syrien mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Syrien

„Mein Name ist Majid. Ich lebe mit meinen Eltern und meinen beiden Geschwistern im Libanon, aber mein Vater hat mir erzählt, dass wir ursprünglich aus Syrien stammen. Ich bin zum Flüchtling geworden wie das Jesuskind, das mit seinen Eltern fliehen musste.“ Der zwölfjährige Majid Abboud hat keinerlei Erinnerung mehr an seine alte Heimat; er war erst drei Jahre alt, als seine Familie mit ihm die Flucht antreten musste.

Majids Vater Basman erinnert sich im Gespräch mit KIRCHE IN NOT: „Es war die Hölle: Innerhalb eines halben Jahres wurden in unserem Dorf in Syrien mindestens 50 Menschen getötet. Andere Bewohner wurden von Milizen entführt. Es gab keine Arbeit mehr, keinen Strom, keine Schulen, kein Essen.“

Als Christen stand Majids Familie besonders im Visier dschihadistischer Truppen. Viele syrische Christen geben den Slogan der Terror-Kämpfer wieder: „Alawiten (Anhänger der islamischen Konfession, der auch Syriens Präsident Assad angehört; Anm. d. Red) in den Sarg, Christen nach Beirut.“

Majid mit seinen Eltern und Geschwistern.

„Sie griffen uns mit Gewehren an”

Die Vertreibung der syrischen Christen, immerhin vor Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2011 bis zu zehn Prozent der Gesamtbevölkerung, sei von Anfang an geplant gewesen, erzählt Basman: „Es war ein Krieg mit allen Konsequenzen. Noch bevor sich die Situation verschlimmerte, wussten wir, dass unsere Häuser bereits an Islamisten vergeben waren.“

Ein Jahr nach der Eroberung des Dorfes sei es zum Inferno gekommen: „Sie griffen uns mit Gewehren an, töteten 15 junge Männer. Wir verließen mitten in der Nacht unser Haus und sind weggelaufen. Wir haben nichts mitgenommen, nur die Kleidung, die wir am Leib trugen.“ Die Familie schlug sich, wie Tausende andere, über die Grenze in den Libanon durch. Am 20. März 2012 kamen sie in Zahlé an, erzählt Basman. Das Datum wurde zum Beginn eines „zweiten Lebens“ für ihn und seine fünfköpfige Familie: eines Lebens als mittellose Flüchtlinge.

Zunächst kamen sie bei einem Verwandten unter: „15 Personen in einem kleinen Haus. Wir schliefen in zwei Schichten, weil es nicht genug Platz gab.“ In dieser Zeit erfuhr Basman vom Hilfsprogramm der melkitischen griechisch-katholischen Erzdiözese Zahlé und Furzol.

Majid mit seinem Vater und seinen Geschwistern bei einem Gottesdienst.

„Was wären aus uns geworden ohne die Hilfe der Kirche?“

KIRCHE IN NOT unterstützt die Helfer seit Jahren: Sie vermitteln Wohnraum und greifen mittellosen Familien mit Mietbeihilfen unter die Arme, sie betreiben eine Suppenküche und beliefern Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Medikamenten, bieten seelsorgerische und psychologische Unterstützung an und vieles mehr.

Auch Basman hat auf Vermittlung der Erzdiözese eine Arbeitsstelle gefunden. Die Familie zog in ein eigenes kleines Haus. Da das schmale Gehalt kaum ausreicht, um die Miete zu decken, sind die Abbouds auf die täglichen Mahlzeiten in der Suppenküche „Johannes der Barmherzige“ in Zahlé angewiesen. „Was wäre aus uns geworden ohne die Hilfe der Kirche?“, fragt Basman.

Das habe sich nach Ausbruch der Corona-Krise einmal mehr gezeigt. Im Libanon, das seit Jahren vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch steht, haben die Einschränkungen und Folgen der Pandemie wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Basman hat wie viele andere seine Arbeit verloren.

Nun ist seine Familie wieder ganz auf fremde Hilfe angewiesen: „Wenn die Libanesen schon keine Arbeit haben, wie soll es dann uns Flüchtlingen gehen? Ohne die großzügige Hilfe wüssten wir nicht, was wir tun sollten.“ Als Basmans Frau dieses Jahr schwer erkrankte und eine Operation benötigte, wurde diese im Krankenhaus Tel-Chia der Erzdiözese durchgeführt – natürlich kostenlos.

Majid und sein Vater Basman erhalten Lebensmittel in der Suppenküche der Erzdiözese Zahlé und Furzol.

Nun ist die Familie wieder gesund vereint und kann Weihnachten feiern. Majid freut sich darauf, obwohl das Fest mit schmerzhaften Erinnerungen durchsetzt ist: „Manchmal sind meine Eltern und meine Geschwister sehr traurig. Papa erzählt, dass wir in Syrien ein großes Haus hatten. An Weihnachten war die Kirche in unserem Dorf festlich geschmückt, alle kamen dort zusammen. Wir haben Heimweh.“

Nach seinen Weihnachtswünschen gefragt, antwortet Majid ungewöhnlich für einen Zwölfjährigen: „Ich wünsche mir, dass die Menschen an Familien wie die meine denken und uns helfen, Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu haben. Frohe Weihnachten an alle!“

Unterstützen Sie vertriebene Christen im Libanon und den Einsatz der Kirche für Kriegsflüchtlinge mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Libanon

Ein großer Teil der Mittel wird für Bau- und Wiederaufbauprojekte, für Bildung und religiöse Ausbildung verwendet werden, aber auch für als Beitrag für Mieten, Grundnahrungsmittel und medizinische Hilfe. Ohne Hilfsprogramme wie diese besteht die ernste Gefahr, dass die Christen die Region für immer verlassen.

Das päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) wird Projekte in Syrien und im Libanon im Wert von fünf Millionen Euro finanzieren, um den dortigen christlichen Gemeinschaften zu helfen, die unter zunehmend schwierigen Bedingungen leben.

Ein großer Teil der Mittel wird für Bau- und Wiederaufbauprojekte verwendet werden.

„Die Präsenz der Christen in der Region könnte bald enden“

Da Syrien noch immer in einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg gefangen ist und der Libanon mit einer extremen finanziellen, sozialen und politischen Krise zu kämpfen hat, die durch die Explosion des Hafens von Beirut im Jahr 2020 und das jüngste Wiederaufflammen der Spannungen zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen noch verschärft wurde, sind viele Christen versucht, ihre Heimat zu verlassen, wie es bereits Hunderttausende getan haben.

In einem kürzlich mit KIRCHE IN NOT geführten Interview erklärte der Patriarch der syrisch-katholischen Kirche, Joseph Younan III deutlich, dass die Präsenz der Christen in der Region bald enden könnte, wenn sich die Lage nicht radikal verbessert. „Wir haben große Angst, dass, wenn diese Krise anhält, die Christen im Libanon und im gesamten Nahen Osten in ein paar Jahren verschwunden sein werden. Normalerweise kehren die Christen nicht zurück, wenn sie weggehen, so, wie es im Irak, in Syrien und in der Türkei geschehen ist.“

Lebensmittelpakete für bedürftige Familien im Libanon. Foto: KIRCHE IN NOT

Soforthilfe soll wieder Hoffnung geben

Um dieses tragische Szenario abzuwenden, hat KIRCHE IN NOT gerade eine Reihe neuer Projekte genehmigt, die Christen in Syrien und im Libanon Soforthilfe leisten, damit sie ihr tägliches Leben meistern und wieder Hoffnung schöpfen können, in ihren Ländern zu bleiben.Tyr werden zum Beispiel in den nächsten acht Monaten Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt.

Syrien – wo viele Christen von weniger als einem Dollar pro Tag leben und KIRCHE IN NOT seit vielen Jahren materielle und finanzielle Unterstützung leistet – ist einer der Hauptbegünstigten dieser Projekte. Sie umfassen die Finanzierung von Essensprogrammen für ältere Menschen, Brennmaterial für die Zentralheizung eines Wohnheims für junge Studentinnen, Geld für einen sechsmonatigen Vorrat an Medikamenten und die täglichen Lebenshaltungskosten für Familien und viele andere Initiativen, darunter auch Stipendien für Studenten.Tyr werden zum Beispiel in den nächsten acht Monaten Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt.

Ein spezielles Projekt zielt darauf ab, jungen, frisch verheirateten Paaren zu helfen-  eine Notwendigkeit, die KIRCHE IN NOT-Projektdirektorin Regina Lynch nach einem kürzlichen Besuch in Syrien kommentierte: „Viele junge Menschen heiraten nicht, weil sie es sich nicht leisten können, ein gemeinsames Zuhause einzurichten. Das ist eine Situation, die auch den Bischöfen Sorgen bereitet, denn sie wissen, dass die Gläubigen nicht heiraten, weil sie es sich einfach nicht leisten können. Wir sind dabei, ein Projekt in Aleppo auszuarbeiten, das darin bestehen wird, Paaren genug Geld zu geben, um die Grundkosten für die Schaffung eines gemeinsamen Zuhauses zu decken oder die Miete einer Wohnung für zwei Jahre zu bezahlen.“Tyr werden zum Beispiel in den nächsten acht Monaten Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt.

Die verheerende Lage im Libanon hat KIRCHE IN NOT dazu veranlasst, seine Hilfe für das Land ab August 2020 zu erhöhen. Während bis zu diesem Zeitpunkt die meisten Mittel für den Libanon zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge bestimmt waren, sind es nun die Libanesen selbst, die Hilfe benötigen. Zu den Projekten im Libanon gehören Lebensmittelpakete für bedürftige Familien, Heizmaterial für andere, um den strengen Winter zu überstehen, sowie Messstipendien zur Unterstützung des Klerus. In Zusammenarbeit mit der maronitischen Erzdiözese Tyr werden zum Beispiel in den nächsten acht Monaten Lebensmittelpakete an bedürftige Familien verteilt.

Syrisch-katholischer Patriarch Ignatius Joseph III. Younan

Die Projekte kommen Christen aller Konfessionen zugute

Die Christen im Libanon und in Syrien gehören verschiedenen Gemeinschaften und Konfessionen an. Neben verschiedenen katholischen Riten gibt es auch eine Vielzahl von orthodoxen Kirchen. Die ökumenischen Beziehungen sind im Allgemeinen sehr gut, und die meisten Projekte kommen Christen aller Konfessionen zugute. Mit diesen Hilfspaketen wird ein Teil der Mittel direkt an orthodoxe Kirchen gehen, darunter die griechisch-orthodoxe und die syrisch-orthodoxe Erzdiözese sowie die armenisch-apostolische Kirche in Aleppo.

„Papst Franziskus hat oft von einer Ökumene des Blutes gesprochen. Angesichts so vieler Schwierigkeiten und Verfolgungen scheinen die dogmatischen und theologischen Unterschiede zwischen diesen Gemeinschaften fast irrelevant zu sein, wenn man sie mit dem gemeinsamen Zeugnis der Liebe zu Christus und für eine dauerhafte christliche Präsenz vergleicht. Wir freuen uns sehr, unseren griechisch-orthodoxen und armenisch-apostolischen Brüdern und Schwestern in Aleppo zu helfen, indem wir einige ihrer Projekte finanzieren und so dazu beitragen, die reiche Vielfalt der christlichen Traditionen in Syrien zu bewahren“, sagt Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von KIRCHE IN NOT.

Fast 1,5 Millionen Euro der Gesamtsumme für beide Länder sind für Restaurierungs- und Bauprojekte vorgesehen, mit denen u. a. Gemeinden, Schulen und Ordensgemeinschaften die materiellen Voraussetzungen für die Durchführung ihrer Mission erhalten. Darüber hinaus sind rund 1,1 Millionen Euro für Bildungsprojekte vorgesehen, um der Bedeutung der Schulbildung und der Glaubenserziehung für junge und erwachsene Christen Rechnung zu tragen.

Syrische Flüchtlingskinder in einer Schule im Libanon.

KIRCHE IN NOT engagiert sich seit Jahren sehr stark in dieser Region

„KIRCHE IN NOT engagiert sich seit einigen Jahren sehr stark in dieser Region. Obwohl wir unseren Einfluss nicht nutzen können, um Frieden oder Stabilität zu erzwingen, können wir mit den Spenden, die uns unsere Wohltäter großzügig zur Verfügung stellen, dazu beitragen, die Bedingungen zu schaffen, um die christliche Präsenz in diesem Teil des Nahen Ostens am Leben zu erhalten. Die Christen leben seit 2000 Jahren in diesen Gebieten, aber wenn wir jetzt nicht helfen, könnte ihr Erbe bald nur noch ein Relikt sein“, sagt Thomas Heine-Geldern.

Christen stellten früher die Mehrheit der Bevölkerung im Libanon und etwa 10 % in Syrien. Jahre der Instabilität haben jedoch viele dazu veranlasst, den Libanon zu verlassen und Frieden, Freiheit und bessere wirtschaftliche Bedingungen im Westen oder in den Golfstaaten zu suchen.

Unterstützen Sie notleidende Christen im Libanon und in Syrien mit Ihrer Spende – entweder online unter: online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Syrien, Libanon

Regina Lynch, Projektleiterin bei KIRCHE IN NOT (ACN) International, spricht nach einer Reise zur Beurteilung der Lage und zur Bewertung neuer Hilfsprojekte über ihre Erfahrungen im Libanon und in Syrien.

Beschreiben Sie bitte die Lage im Libanon. Was haben Sie dort erlebt?

Die Menschen sind verzweifelt, so kann ich meinen traurigen Eindruck zusammenfassen. Es wird immer schlimmer. Wir waren bereits im vergangenen Jahr in Beirut, aber diesmal konnten wir den Niedergang und die Verzweiflung wirklich sehen. Dasselbe gilt für Syrien: Vor der Krise lebten in Aleppo schätzungsweise 300 000 Christen verschiedener Konfessionen. Jetzt, sagen einige, seien es nur noch 30 000.

Warum verlassen Ihrer Meinung nach auch die Libanesen, insbesondere die Christen, ihr Land?

Es ist sehr dramatisch. Viele der Christen, mit denen wir gesprochen haben, wollen weg – oder, wenn nicht sie, dann ihre Bekannten oder Verwandten. Die Menschen haben wirklich große Schwierigkeiten, zu überleben. Es fehlen ihnen die grundlegenden Güter. Vor der Krise verdiente ein Lehrer zwischen 1.700 und 2.000 US-Dollar im Monat. Heute, angesichts der Inflation und der Abwertung des libanesischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar, liegt sein Gehalt bei höchstens 120 bis 150 US-Dollar.

Regina Lynch, Projektdirektorin von KIRCHE IN NOT (ACN) (Foto: Ilona Budzbon/KIRCHE IN NOT).

Dramatische Inflation und Abwertung des libanesischen Pfunds

Wie ist die Lage in Syrien?

In Syrien sind die Menschen sichtlich müde, sehr müde. Sie befinden sich seit zehn Jahren in einer äußerst schwierigen Situation. Im Nordwesten wird weiterhin gekämpft. Obwohl wir bei unseren Besuchen in Damaskus, Homs und Aleppo keine Unsicherheit verspürten, ist die Zerstörung gewaltig. Die Syrer fragen sich, wie sie das Land wiederaufbauen können und wer ihnen dabei helfen wird. Aber vorher muss erst einmal Frieden einkehren.

Verschiedene Leute sagten uns: „Während des Krieges hatten wir zumindest die Aussicht, dass der Krieg irgendwann zu Ende sein würde, aber was für eine Zukunftsperspektive haben wir jetzt?“ Sie versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben. Das ist unvorstellbar in einem Land, in dem vor dem Krieg ein großer Teil der Bevölkerung recht komfortabel leben konnte.

Können Sie ein Erlebnis schildern, das Sie während der Reise besonders beeindruckt hat?

Eine Mitarbeiterin eines unserer Projektpartner zeigte mir auf ihrem Handy Bilder, die sie aus ihrer Wohnung aufgenommen hatte. Darin war ein kleines Mädchen zu sehen, das in einem großen Mülleimer den Müll durchwühlte und ihrer Mutter Dinge daraus reichte. Die Schwester, die uns begleitete, bat sie: „Wenn du das nächste Mal so etwas siehst, geh bitte hin und gib ihr Geld. Ich werde dir das Geld später zurückzahlen.“ So etwas zu sehen, zerreißt einem das Herz.

Essensausgabe der Tafel „St. Johannes der Barmherzige“ in Zahlé. Jeden Tag werden hier mehrere hundert Mahlzeiten für bedürftige Familien zubereitet und verteilt. KIRCHE IN NOT fördert dieses Projekt großzügig.

Herzzerreißende Szenen in einem einst blühenden Land

Wie wirkt sich diese Situation auf junge Menschen aus?

Wir müssen ihnen Hoffnung und Unterstützung geben. Aus diesem Grund werden wir bald ein Projekt für junge, frisch verheiratete Paare in Syrien starten. Viele Menschen heiraten nicht, weil sie es sich nicht leisten können, um gemeinsam in einer Wohnung zu leben. Das ist auch eine Situation, die die Bischöfe beunruhigt. Das Projekt, an dem wir in Aleppo arbeiten, wird jedem Paar genug Geld zur Verfügung stellen, damit es zwei Jahre lang die Miete für eine Wohnung bezahlen oder den Grundbedarf an Lebensmitteln decken kann.

KIRCHE IN NOT (ACN) hat im Jahr 2021 den Libanon und Syrien mit insgesamt mehr als 100 Projekten im Wert von fünf Millionen Euro unterstützt. Diese Projekte umfassen Soforthilfen für die Deckung des Grundbedarfs an Lebensmitteln, Medikamente, Existenzhilfe für Ordensschwestern, Mess-Stipendien für Priester und den Wiederaufbau von Seelsorgestrukturen.

Blick auf Aleppo im September 2021. Zwar gibt es in der Stadt keine Kampfhandlungen, dennoch sind die Spuren des Krieges allgegenwärtig.
Um die Arbeit der Kirche im Libanon und in Syrien zu unterstützen, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Libanon, Syrien

Am 12. November 2019 wurde der armenisch-katholische Priester Hovsep Bedoyan, Gemeindepfarrer von Kamischli und al-Hasaka in Syrien, zusammen mit seinem Vater ermordet. Sie wurden in einen Hinterhalt gelockt, als sie mit dem Auto durch den Busayrah-Distrikt von al-Hasaka nach Deir ez-Zor fuhren.

Mit ihnen im Auto fuhr auch der Diakon Fadi Sano, der schwer verwundet wurde. Die Männer waren unterwegs, um die Fortschritte der Renovierung einer armenisch-katholischen Kirche in Deir ez-Zor anzuschauen. Pfarrer Bedoyan, ein verheirateter Priester des armenischen Ritus, hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Im Krieg in Syrien wurden mehr als 1200 Besitztümer der Kirche zerstört. Wie Pfarrer Bedoyan schließt sich auch KIRCHE IN NOT dem Wunsch an, kriegszerstörte Kirchen wiederaufzubauen. Im Jahr 2018 finanzierte KIRCHE IN NOT zum Beispiel den Wiederaufbau der armenisch-katholischen Kathedrale in Aleppo.

Am 12. November 2019 wurde der armenisch-katholische Priester Hovsep Bedoyan, Gemeindepfarrer von Kamischli und al-Hasaka in Syrien, zusammen mit seinem Vater ermordet. Sie wurden in einen Hinterhalt gelockt, als sie mit dem Auto durch den Busayrah-Distrikt von al-Hasaka nach Deir ez-Zor fuhren.

Mit ihnen im Auto fuhr auch der Diakon Fadi Sano, der schwer verwundet wurde. Die Männer waren unterwegs, um die Fortschritte der Renovierung einer armenisch-katholischen Kirche in Deir ez-Zor anzuschauen.

Pfarrer Bedoyan, ein verheirateter Priester des armenischen Ritus, hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Im Krieg in Syrien wurden mehr als 1200 Besitztümer der Kirche zerstört. Wie Pfarrer Bedoyan schließt sich auch KIRCHE IN NOT dem Wunsch an, kriegszerstörte Kirchen wiederaufzubauen. Im Jahr 2018 finanzierte KIRCHE IN NOT zum Beispiel den Wiederaufbau der armenisch-katholischen Kathedrale in Aleppo.

KIRCHE IN NOT unterstützt in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein Zentrum für Existenzgründungen. Das „Christian Hope Center“ (Christliches Hoffnungszentrum) fördert sogenannte Mikroprojekte, also Gründungs- oder Berufsideen mit einem geringen Budgetumfang.

Christliche Familien erhalten Fördermittel, um neue Unternehmen zu gründen oder berufliche Projekte wiederaufzunehmen, die während des zehn Jahre dauernden Krieges unterbrochen wurden.

Das Zentrum wurde Ende Juli im historischen christlichen Viertel von Damaskus, Bab Touma, eröffnet. Dort prüfen die Mitarbeiter die eingereichten Anträge und bieten Schulungen zur Gründung von Kleinunternehmen an. Ähnliche Anlaufstellen des „Christian Hope Centers“ gibt es in Aleppo und Homs. Dort liegt die Erfolgsquote bei 78 Prozent, das heißt, mehr als drei Viertel der Gründungsideen konnten erfolgreich und dauerhaft realisiert werden.

Daran möchte das Zentrum in Damaskus anknüpfen, betont Mitarbeiterin Carla Audo: „Wir helfen den Familien, neu anzufangen. Wir geben ihnen einen Grund, in Syrien zu bleiben und eine Chance, das Land wiederaufzubauen. Ich danke den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für ihre beständige Hilfe und Inspiration.“

Eröffnung des „Christian Hope Centers“ in Damaskus mit Georges Abou Khazen, Apostolischer Vikar von Aleppo (Bildmitte).

Zentrum der Hoffnung

Der 25-jährige Christ Johnny Saygeh kann dank eines vom „Christian Hope Center“ unterstützten Mikroprojekts seine vierköpfige Familie ernähren. Im Jahr 2013 wurde sein Vater von einer syrischen Miliz entführt und ermordet. Johnny blieb mit seiner Mutter und zwei Geschwistern zurück – ohne stabile Einnahmequelle.

Da er auf einem Auge blind ist und nach einem Arbeitsunfall unter weiteren Einschränkungen leidet, hat er nur begrenzte berufliche Möglichkeiten. Das Hoffnungszentrum hat die Anschaffung von Tischen, Maschinen und Material für ein kleines Café bezuschusst, das Johnny und seiner Familie nun ein Auskommen sichert.

Angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise leben Schätzungen zufolge 90 Prozent der syrischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die steigenden Kosten für Miete, Lebensmittel oder Medikamente haben dazu geführt, dass viele Haushalte nicht mehr in der Lage sind, ihre Grundkosten zu decken.

Johnny Saygeh in seinem neuen Café. Er wurde vom Hoffnungszentrum unterstützt (Foto: Hope Center).

90 Prozent der syrischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze

Das betrifft auch viele christliche Familien. Sie wenden sich an die lokalen Kirchen und erhalten dort – oft mit Hilfe von Organisationen wie KIRCHE IN NOT – Lebensmittelpakte, Miete- und Studienzuschüsse. Unser Hilfswerk hat seit Kriegsausbruch in Syrien mehr als 1000 humanitäre wie pastorale Einzelprojekte mit einem Umfang von über 42 Millionen Euro unterstützt.

Viele Hilfsempfänger geben jedoch an, dass sie zwar für die Nothilfe dankbar sind, sich darüber hinaus aber eine stabile Arbeit wünschen. Da auch hierzu oft Mittel und Perspektiven fehlen, wandern viele Christen aus Syrien ab.

Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ zufolge stellten Christen vor Kriegsbeginn noch rund zehn Prozent der Bevölkerung, aktuell sind es Schätzungen zufolge weniger als vier Prozent. Fluchtursachen durch Zukunftsperspektiven entgegenwirken – dazu leistet das neue Hoffnungszentrum in Damaskus einen weiteren Beitrag.

Mitarbeiter und Freiwillige des „Christian Hope Centers“ (Foto: Hope Center).
Unterstützen Sie das neue „Christian Hope Center“ in Damaskus und die Arbeit der Kirchen für notleidende Menschen in Syrien mit Ihrer Spende – online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Syrien

Am 12. Mai 2018 wurde das christliche Dorf Al-Sekelbiya nördlich der Stadt Hama im Nordwesten Syriens bei einem Raketenangriff getroffen. Die Raketen wurden von den sogenannten Rebellen-Milizen gezündet.

Vier Kinder (Bashar, Angy, Suheir und Jessica) im Alter zwischen sechs und zehn Jahren starben während des Angriffs zusammen mit ihrer Katechetin M’Kashkash (40 Jahre alt). Viele andere Kinder wurden verletzt. Sie alle gehörten der griechisch-orthodoxen Gemeinde an.

Viele Tausend Kinder leiden noch immer unter den Folgen des Krieges. Doch es mangelt nicht nur an materieller und humanitärer Hilfe. Die Menschen vor Ort benötigen auch psychologische Unterstützung, im ihre Kriegstraumata zu überwinden.

Jedes Jahr organisiert KIRCHE IN NOT Sommerlager für Kinder in Syrien, damit sie zumindest für ein paar Tage der harten Realität entfliehen und neue Hoffnung schöpfen können.

Pfarrer Francois Mourad wurde am 23. Juni 2013 im Franzis kanerkloster St. Antonius von Padua in Ghassanieh im Westen Syriens ermordet.

Er war aus Sicherheitsgründen in das Kloster der Kustodie umgezogen, um die wenigen dort verbliebenen Ordensbrüder zu unterstützen, zusammen mit einem anderen Priester und den Rosenkranzschwestern.

Pfarrer Francois Mourad

Das Kloster wurde von militanten Islamisten der damaligen Dschihadisten-Gruppe „Al-Nusra-Front“ angegriffen. Bei dem Versuch, die Schwestern und andere Personen zu retten, wurde Pater Francois erschossen. Er war sich der Gefahr seiner Situation durchaus bewusst und hat tapfer sein Leben für den Frieden in Syrien und auf der ganzen Welt geopfert.

Pater Mourad hatte einen Traum und begann dafür mit dem Bau eines Klosters in Aleppo, um „Gott vor allem unter den armen Menschen präsent zu machen”, wie er an KIRCHE IN NOT geschrieben hatte. Er schrieb: „Und wieder einmal klopfen wir an eure Tür, die einzige Tür, die für uns noch offen ist, da es keine andere Organisation gibt, die uns noch helfen kann.” Dann brach der Krieg aus, und die Hauptsorge der Franziskaner war es, der leidenden Bevölkerung zu helfen – ungeachtet ihres ethnischen oder religiösen Hintergrunds.

KIRCHE IN NOT setzt nun die großartige Arbeit von Pfarrer Mourad fort, indem das Hilfswerk beispielsweise einen Teil der Kosten des Kindergartens für Flüchtlingskinder übernimmt, der von Franziskanerinnen in Damaskus geleitet wird und in dem die Kinder von rund 50 syrischen und sudanesischen Flüchtlingsfamilien aufgenommen wurden.

Pfarrer Francois Mourad wurde am 23. Juni 2013 im Franzis kanerkloster St. Antonius von Padua in Ghassanieh im Westen Syriens ermordet. Er war aus Sicherheitsgründen in das Kloster der Kustodie umgezogen, um die wenigen dort verbliebenen Ordensbrüder zu unterstützen, zusammen mit einem anderen Priester und den Rosenkranzschwestern.

Das Kloster wurde von militanten Islamisten der damaligen Dschihadisten-Gruppe „Al-Nusra-Front“ angegriffen. Bei dem Versuch, die Schwestern und andere Personen zu retten, wurde Pater Francois erschossen. Er war sich der Gefahr seiner Situation durchaus bewusst und hat tapfer sein Leben für den Frieden in Syrien und auf der ganzen Welt geopfert.

Pater Mourad hatte einen Traum und begann dafür mit dem Bau eines Klosters in Aleppo, um „Gott vor allem unter den armen Menschen präsent zu machen”, wie er an KIRCHE IN NOT geschrieben hatte. Er schrieb: „Und wieder einmal klopfen wir an eure Tür, die einzige Tür, die für uns noch offen ist, da es keine andere Organisation gibt, die uns noch helfen kann.” Dann brach der Krieg aus, und die Hauptsorge der Franziskaner war es, der leidenden Bevölkerung zu helfen – ungeachtet ihres ethnischen oder religiösen Hintergrunds.

KIRCHE IN NOT setzt nun die großartige Arbeit von Pfarrer Mourad fort, indem das Hilfswerk beispielsweise einen Teil der Kosten des Kindergartens für Flüchtlingskinder übernimmt, der von Franziskanerinnen in Damaskus geleitet wird und in dem die Kinder von rund 50 syrischen und sudanesischen Flüchtlingsfamilien aufgenommen wurden.

Am 7. April 2014 drangen zwei maskierte Männer in das Haus der Jesuiten in Homs ein und ermordeten Pater Frans van der Lugt mit zwei Kopfschüssen. Er wurde 75 Jahre alt.

Pater Frans wird immer für seine Solidarität und Unterstützung all derjenigen in Erinnerung bleiben, die an seine Türe klopften, seien es Christen oder Muslime.

Pater Frans mit Menschen aus seiner Gemeinde. Foto: P. Louis Taoutel SJ

Obwohl viele Menschen bereits aus der Stadt evakuiert worden waren, entschied sich Pater Frans, bei den Menschen zu bleiben, mit denen er 50 Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er wollte weiter dort helfen, wo Not war, vor allem dort, wo Menschen hungerten.

In Syrien ist der Frieden bis heute nicht in den Norden des Landes vorgedrungen. Das internationale Embargo gegen Syrien macht die Nothilfe für die Menschen vor Ort nahezu unmöglich. KIRCHE IN NOT unterstützt hunderte christliche Familien mit verschiedenen Projekten im Land, vor allem in der Stadt Aleppo, wo die Entbehrungen besonders stark sind und wo KIRCHE IN NOT in der Lage ist, über 5000 Familien monatlich mit Gutscheinen für Lebensmittel zu versorgen.

Unterstützen Sie notleidende Christen in Syrien mit Ihrer Spende: online … hier

Pater Frans van der Lugt: Am 7. April 2014 drangen zwei maskierte Männer in das Haus der Jesuiten in Homs ein und ermordeten Pater Frans van der Lugt mit zwei Kopfschüssen. Er wurde 75 Jahre alt. Pater Frans wird immer für seine Solidarität und Unterstützung all derjenigen in Erinnerung bleiben, die an seine Türe klopften, seien es Christen oder Muslime.

Obwohl viele Menschen bereits aus der Stadt evakuiert worden waren, entschied sich Pater Frans, bei den Menschen zu bleiben, mit denen er 50 Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er wollte weiter dort helfen, wo Not war, vor allem dort, wo Menschen hungerten.

In Syrien ist der Frieden bis heute nicht in den Norden des Landes vorgedrungen. Das internationale Embargo gegen Syrien macht die Nothilfe für die Menschen vor Ort nahezu unmöglich. KIRCHE IN NOT unterstützt hunderte christliche Familien mit verschiedenen Projekten im Land, vor allem in der Stadt Aleppo, wo die Entbehrungen besonders stark sind und wo KIRCHE IN NOT in der Lage ist, über 5000 Familien monatlich mit Gutscheinen für Lebensmittel zu versorgen.
Unterstützen Sie notleidende Christen in Syrien mit Ihrer Spende: online …hier

Beiträge zu diesem Thema

Märtyrer - Zeugen der Liebe KW42

Märtyrer - Zeugen der Liebe KW42

20.10.2021 aktuelles
Märtyrer - Zeugen der Liebe KW30

Märtyrer - Zeugen der Liebe KW30

26.07.2021 aktuelles
Märtyrer - Zeugen der Liebe KW23

Märtyrer - Zeugen der Liebe KW23

08.06.2021 aktuelles
Märtyrer - Zeugen der Liebe KW18

Märtyrer - Zeugen der Liebe KW18

03.05.2021 aktuelles
Christen unter der Scharia

Christen unter der Scharia

04.12.2020 aktuelles
Nothilfe für 20 550 Familien

Nothilfe für 20 550 Familien

25.05.2020 aktuelles
Update: Kath. Priester ermordet

Update: Kath. Priester ermordet

14.11.2019 aktuelles
Priester und sein Vater ermordet

Priester und sein Vater ermordet

12.11.2019 aktuelles
Der Anfang vom Ende?

Der Anfang vom Ende?

14.10.2019 aktuelles
Es droht ein Exodus der Christen

Es droht ein Exodus der Christen

14.10.2019 aktuelles
Papst unterstützt Syrienkampagne

Papst unterstützt Syrienkampagne

17.09.2019 aktuelles
Terroranschlag auf syr.-orth. Kirche

Terroranschlag auf syr.-orth. Kirche

15.07.2019 aktuelles
Wiederaufbau gibt Hoffnung

Wiederaufbau gibt Hoffnung

22.02.2019 aktuelles
Nur noch 2% sind Christen in Syrien

Nur noch 2% sind Christen in Syrien

29.01.2019 aktuelles
Papst unterstützt Adventskampagne

Papst unterstützt Adventskampagne

05.12.2018 aktuelles
Wiederaufbau hat begonnen

Wiederaufbau hat begonnen

15.11.2018 aktuelles
„Es muss wieder aufgebaut werden."

„Es muss wieder aufgebaut werden."

30.08.2018 aktuelles
Islamisierung in Afrin

Islamisierung in Afrin

18.07.2018 aktuelles
3 Mio. für den Wiederaufbau

3 Mio. für den Wiederaufbau

16.07.2018 aktuelles
Die 300 Christen aus Qalʿat al-Husn

Die 300 Christen aus Qalʿat al-Husn

11.04.2018 aktuelles
Ausgrabungen unter Beschuss

Ausgrabungen unter Beschuss

26.03.2018 aktuelles
„Die Christen haben Todesangst“

„Die Christen haben Todesangst“

08.03.2018 aktuelles
Granate beschädigt Kathedrale

Granate beschädigt Kathedrale

10.01.2018 aktuelles
Vor 4 Jahren Entführte beigesetzt

Vor 4 Jahren Entführte beigesetzt

03.05.2017 aktuelles
Nur noch 35.000 Christen in Aleppo

Nur noch 35.000 Christen in Aleppo

09.02.2017 aktuelles
Kurdische Milizen bedrohen Christen

Kurdische Milizen bedrohen Christen

22.09.2016 aktuelles
Die Lage ist aussichtslos

Die Lage ist aussichtslos

21.07.2016 aktuelles
Der lange Arm der Dschihadisten

Der lange Arm der Dschihadisten

13.07.2016 aktuelles
Patriarch entgeht Selbstmordattentat

Patriarch entgeht Selbstmordattentat

20.06.2016 aktuelles
Hilferuf nach  IS Anschlägen

Hilferuf nach IS Anschlägen

30.05.2016 aktuelles
Ausmaß der Zerstörg. erschreckend

Ausmaß der Zerstörg. erschreckend

13.04.2016 aktuelles
"Meine Zeit in den Händen des IS"

"Meine Zeit in den Händen des IS"

22.12.2015 aktuelles
Tausende Christen fliehen vor dem IS

Tausende Christen fliehen vor dem IS

09.11.2015 aktuelles
400 Katholiken in Kirche angegriffen

400 Katholiken in Kirche angegriffen

29.10.2015 aktuelles
Mord an assyrischen Christen

Mord an assyrischen Christen

09.10.2015 aktuelles
Angriff auf zwei Kirchen, 9 Tote

Angriff auf zwei Kirchen, 9 Tote

27.08.2015 aktuelles
Hunderte Christen fliehen vor dem IS

Hunderte Christen fliehen vor dem IS

11.08.2015 aktuelles
Zwischen Hoffnung und Angst

Zwischen Hoffnung und Angst

21.07.2015 aktuelles
Ein Jahr unter IS-Herrschaft

Ein Jahr unter IS-Herrschaft

30.06.2015 aktuelles
"Ein dämonischer Konflikt"

"Ein dämonischer Konflikt"

17.06.2015 aktuelles
Bombardierung christlicher Viertel

Bombardierung christlicher Viertel

15.04.2015 aktuelles
IS greift christliche Dörfer an

IS greift christliche Dörfer an

25.02.2015 aktuelles
Einschüchterung und Abwanderung

Einschüchterung und Abwanderung

05.02.2015 aktuelles
Neue Anschläge auf Christen

Neue Anschläge auf Christen

27.01.2015 aktuelles
5 Christen weiterhin in Geiselhaft

5 Christen weiterhin in Geiselhaft

13.10.2014 aktuelles
Christen in Homs und Aleppo, Bericht

Christen in Homs und Aleppo, Bericht

10.10.2014 aktuelles
Priester und 20 Christen entführt

Priester und 20 Christen entführt

08.10.2014 aktuelles
"Aleppo droht ein langsamer Tod"

"Aleppo droht ein langsamer Tod"

03.09.2014 aktuelles
Zwischen Hoffnung und Angst

Zwischen Hoffnung und Angst

09.07.2014 aktuelles
ISIL beschlagnahmt christl. Eigentum

ISIL beschlagnahmt christl. Eigentum

03.06.2014 aktuelles
Auswanderungswelle aus Aleppo

Auswanderungswelle aus Aleppo

22.05.2014 aktuelles
Kirchen verwüstet und geschändet

Kirchen verwüstet und geschändet

15.04.2014 aktuelles
Projektpartner gezielt erschossen

Projektpartner gezielt erschossen

08.04.2014 aktuelles
Angriff auf christl. Grundschulheim

Angriff auf christl. Grundschulheim

14.11.2013 aktuelles
Wiege der Christenheit in Gefahr

Wiege der Christenheit in Gefahr

17.12.2012 aktuelles
Kirche niedergebrannt

Kirche niedergebrannt

07.11.2012 aktuelles
Zwei Christen ermordet

Zwei Christen ermordet

24.10.2012 aktuelles