
Zum Gebet des Rosenkranzes für den Frieden mit Papst Leo XIV. am 1. Oktober an der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten werden 700 bis 1.000 Kinder aus Schulen und Pfarren Roms erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.
Das Gebet bildet den Auftakt der weltweiten Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“, die das päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT seit mehr als 20 Jahren fördert. Erstmals erstreckt sich das Gebet über eine ganze Woche: Vom 1. bis 7. Oktober können Diözesen, Pfarren, Schulen und Familien einen passenden Tag wählen, um gemeinsam für Frieden und Einheit zu beten. Höhepunkt ist der 7. Oktober, das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz.

Auch in zahlreichen anderen Ländern bereiten sich Kinder auf die Teilnahme vor, darunter in Bolivien, im Sudan, in Simbabwe, Mosambik und Sierra Leone.
Im kriegsgezeichneten Sudan werden sich nach Angaben von Pater Franck Mandozi aus der Pastoralregion Kosti Kinder aus mehreren Pfarren und Schulen beteiligen. Aus einer indigenen Tsimané-Gemeinschaft im bolivianischen Amazonasgebiet berichtet Schwester Patricia Alejandra Botello López, dass die Kinder den Rosenkranz bereits auf T’siman und Spanisch beten.
In Simbabwe lädt die Pfarre St. Christopher in der Erzdiözese Bulawayo am 4. Oktober zum Kindergebet ein. Pfarrer Charles Mafurutu plant zudem, in den folgenden Wochen abgelegene Gemeinden und Missionsstationen zu besuchen. In Paraguay will Radio Pa’i Puku die Aktion bekannt machen und das Rosenkranzgebet der Kinder aus der Pfarre San Eugenio de Mazenod live übertragen.

Die Gebetsaktion 2026 steht unter dem Leitwort aus der Botschaft von Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“
In seiner Einladung beschreibt Kardinal Kurt Koch, Präsident von KIRCHE IN NOT International und Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der christlichen Einheit, das Unbefleckte Herz Mariens als Sinnbild eines Lebens, das ganz für den Heiligen Geist offen ist. Maria sei zugleich Vorbild des Glaubens, der Liebe und des Gebets.
Angesichts von Krieg, Gewalt, Verfolgung und Armut soll das gemeinsame Gebet Kinder über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg verbinden und ein Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung setzen.

KIRCHE IN NOT lädt auch Eltern, Lehrkräfte, Priester, Ordensleute und Katecheten zum Mitbeten ein. Dafür muss nicht der gesamte Rosenkranz gebetet werden: Auch ein einzelnes Gesätz kann Teil der weltweiten Gebetskette sein. Teilnehmer werden gebeten, sich auf der internationalen Webseite anzumelden. Die Anmeldung macht die Beteiligung auf einer weltweiten Karte sichtbar. Plakate und Faltblätter mit einer Anleitung des Rosenkranzgebets können kostenlos auf der Webseite von KIRCHE IN NOT Österreich bestellt werden.
Organisiert wird die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Marienheiligtum von Fatima, dem Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes und dem Weltapostolat von Fatima. Erstmals beteiligt sich heuer auch der World Rosary Day.
Die Initiative entstand 2005 in Venezuela und entwickelte sich zu einer weltweiten Gebetsbewegung. Inspiriert ist sie von Worten, die dem heiligen Pater Pio zugeschrieben werden: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“
Mehr Infos zur Gebetsaktion finden Sie unter: www.kircheinnot.at/eine-million-kinder
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