Asien Archive - KIRCHE IN NOT Österreich
Spenden
Asien

Asien

Mehr Beiträge zu diesem Thema

Mehr Schlagworte 270 Beiträge gefunden
Beiträge anzeigen

Christen in Pakistan erleben Diskriminierung, Gewalt und Verfolgung. Ein neuer Bericht der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der pakistanischen Bischofskonferenz dokumentiert schwere Menschenrechtsverletzungen aus dem Jahr 2025. Dazu gehören tödliche Übergriffe, Blasphemieanklagen sowie Entführungen und Zwangsverheiratungen von Mädchen. KIRCHE IN NOT unterstützt die Arbeit der Kommission und ihren Einsatz für Menschenrechte seit Langem.

Christenverfolgung in Pakistan: Weitere Minderheiten unter Druck

„Pakistan ist ein Land, das reich mit vielfältigen Kulturen und einem tiefen religiösen Erbe gesegnet ist. Doch in seinem Innersten gibt es einen beunruhigenden Widerspruch“, schreibt Bischof Samson Shukardin aus Hyderabad, Vorsitzender der Kommission, im Vorwort.

Immer wieder erklärten Politiker und muslimische Geistliche öffentlich, Pakistan sei „ein Land von Muslimen für Muslime“. Damit machten sie die religiösen Minderheiten unsichtbar, kritisiert der Bischof. Für Christen und andere Minderheiten hat diese Ausgrenzung konkrete Folgen: Ihre Sicherheit, ihre Rechte und ihre Zukunft in der Heimat sind gefährdet.

Sicherheitskräfte vor einer Kirche in Pakistan.

Tödliche Gewalt gegen Christen in Pakistan

Der Bericht dokumentiert unter anderem die Ermordung zweier Christen im Jahr 2025. Der katholische Landarbeiter Kashif Masih starb am 12. Mai im Distrikt Sialkot in der Provinz Punjab nach schweren Misshandlungen. Nach Angaben seines Bruders hatten sein Arbeitgeber und weitere Männer ihn beschuldigt, ein Mobiltelefon gestohlen zu haben.

Afzal Masih wurde am 7. September auf dem Weg zum Marienwallfahrtsort Mariamabad erschossen. Er war mit einer Pilgergruppe aus Lahore unterwegs. Nach Angaben eines Mitreisenden belästigten Angreifer zunächst Frauen aus der Gruppe und schlugen Masih, als er einschritt. Bei einem späteren Zwischenhalt griffen sie die Pilger mit einer Schusswaffe an. Masih starb, sein Cousin wurde schwer verletzt.

Auch die Aufarbeitung der Angriffe in Jaranwala vom 16. August 2023 bleibt dem Bericht zufolge unzureichend. Nach Blasphemievorwürfen gegen zwei Christen hatten Menschenmengen Kirchen und christliche Wohnhäuser geplündert und in Brand gesetzt. Nach Angaben von KIRCHE IN NOT wurden 26 Kirchen und rund 80 Wohnhäuser beschädigt.

Burnt houses and burning furniture on the street 16.08.2023.
UP to 15 church buildings have been attacked and hundreds of Christian homes destroyed after extremists went on the rampage. The incident follows an accusation of blasphemy against a Christian cleaner accused of desecrating the Qur’an and insulting the Prophet of Islam.
Mass exodus as mob burns churches and homes in Jaranwala - Pakistan, August 2023
Verwüstungen bei christenfeindlichen Angriffen in Jaranwala im August 2023.

Entführung und Zwangsehen bedrohen Mädchen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gewalt gegen Frauen und Mädchen religiöser Minderheiten. Für 2025 dokumentiert die Kommission 35 Vorfälle. Dazu zählen Entführungen mit anschließender Zwangskonversion und Zwangsverheiratung.

In einigen Fällen stellten sich Behörden auf die Seite der Entführer und weigerten sich, Anzeigen der Eltern minderjähriger Mädchen aufzunehmen. Der Bericht nennt jedoch auch Entscheidungen zugunsten der Betroffenen: Richter verweigerten die Übergabe Minderjähriger an deren angebliche Ehemänner und ermöglichten ihre Rückkehr zu den Familien. In einzelnen Fällen wurden Täter verurteilt.

Junge Katholikin in Pakistan.

Fortschritte beim Schutz der christlichen Minderheit

Neben den Menschenrechtsverletzungen verzeichnet der Bericht positive Entwicklungen. Der für Minderheiten zuständige Minister der Provinz Punjab bezeichnete den Beitrag der christlichen Gemeinschaft als „vorbildlich“ und erklärte ihren Schutz zu einer der wichtigsten Aufgaben der Provinzregierung.

Zudem untersagte ein Gericht 2025 ausdrücklich die Formulierung „nur Christen“ in Stellenanzeigen für Reinigungskräfte. Damit wurde eine seit vielen Jahren verbreitete diskriminierende Praxis auf dem Arbeitsmarkt verboten.

Dennoch bleibt die Lage ernst. Im Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ ordnet KIRCHE IN NOT Pakistan der Kategorie „Verfolgung“ zu – der höchsten Stufe der Einschränkung der Religionsfreiheit. Die dokumentierten Fälle zeigen, warum der Einsatz gegen Christenverfolgung in Pakistan und für die Rechte aller religiösen Minderheiten weiter notwendig ist.

KIRCHE IN NOT unterstützt die christliche Minderheit und die Menschenrechtsarbeit der katholischen Kirche in Pakistan. Mit Ihrer Spende stärken Sie diesen Einsatz und stehen Menschen bei, die Diskriminierung und Verfolgung erleben.

Kriege, wirtschaftliche Not und Abwanderung setzen christliche Schulen im Nahen Osten zunehmend unter Druck. Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT unterstützt deshalb im laufenden Schuljahr im Libanon, in Syrien und im Heiligen Land mehr als 15 000 Schülerinnen und Schüler an über 200 christlichen Schulen. Auch etwa 2500 Lehrkräfte profitieren von der Hilfe. In diesem und im vergangenen Jahr stellte KIRCHE IN NOT rund 2,6 Millionen Euro für Schulen und Bildungsprojekte im Libanon, in Syrien und im Heiligen Land bereit.

Besonders angespannt ist die Situation im Libanon. Bereits nach dem Zusammenbruch des Bankensystems 2021 konnten viele Familien das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr bezahlen. Die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen haben die Lage weiter verschärft. Vor allem im Süden des Libanon wurden Menschen vertrieben und Lebensgrundlagen zerstört. Einige Schulen konnten ihren Unterricht online fortsetzen oder nach dem Waffenstillstand wieder öffnen. Andere blieben aus Sicherheitsgründen geschlossen oder haben kaum noch Schüler, weil die Familien in andere Landesteile geflohen sind.

Vorschulkinder in Syrien.

Unterstützen Sie christliche Schulen im Nahen Osten mit Ihrer Spende

Abwanderung von Lehrern im Libanon verhindern

„Libanon befindet sich immer noch im Kriegszustand, und niemand weiß, was passieren wird“, erklärt Marielle Boutros, die für KIRCHE IN NOT Projekte im Libanon und in Syrien koordiniert. Da Eltern kaum genug Geld hätten, um ihre Familien durchzubringen, könnten sie das Schulgeld nicht bezahlen. Die Gebühren seien aber unverzichtbar, weil sich die Schulen weitgehend selbst finanzieren. Gleichzeitig müssten die Gehälter der Lehrkräfte weiterfinanziert werden. Aufgrund der starken Abwanderung gebe es längst nicht mehr genügend qualifizierte Lehrer, so Boutros: „Die Lehrer müssen weiterbezahlt werden, um zu verhindern, dass wir sie verlieren. Denn aufgrund der Abwanderung haben wir nicht mehr so viele talentierte Lehrer wie früher.“

Auch in Syrien bleibt die Situation schwierig. Die Unsicherheit sei dort inzwischen „zur neuen Normalität“ geworden, erklärte Boutros. Vor allem die wirtschaftliche Situation sei weiterhin äußerst angespannt: „Es ist wichtig zu verstehen, dass Syrien die Krise noch nicht überwunden hat.“

Marielle Boutros koordiniert die Hilfsprojekte von „Kirche in Not“ im Libanon und in Syrien.

Schulen stehen nicht nur Christen offen

Auch im Heiligen Land unterhalten die christlichen Kirchen ein großes Bildungsnetzwerk. Allein das Lateinische Patriarchat von Jerusalem betreibt in Israel, den Palästinensischen Gebieten und Jordanien 43 Schulen und 35 Kindergärten mit insgesamt rund 20 000 Schülerinnen und Schülern.

Von den anhaltenden Auseinandersetzungen im Heiligen Land sind die christlichen Schulen unmittelbar betroffen – auch in personeller Hinsicht: Im Januar 2026 verabschiedete die israelische Regierung ein Gesetz, das neuen Lehrkräften mit Abschlüssen von Universitäten im Westjordanland untersagt, an Schulen in Israel zu unterrichten.

Vor Kurzem wurden die Einreiseerlaubnisse für zahlreiche Lehrkräfte, die im Westjordanland leben, nicht verlängert. Christliche Schulen in Israel riefen daraufhin zum Streik auf. In der Folge lenkte die Regierung ein und erneuerte die Einreisegenehmigungen, wenn auch in einigen Fällen nur für wenige Wochen.

Christliche Schulen sind im Nahen Osten nicht nur für die christlichen Gemeinschaften von großer Bedeutung. Die meisten Einrichtungen stehen auch Kindern anderer Religionen offen. Damit schaffen sie Orte, an denen gemeinsames Lernen und das Zusammenleben verschiedener Religionsgemeinschaften gefördert werden.

  • „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“: KIRCHE IN NOT lädt vom 1. bis 7. Oktober zum Gebet für den Frieden ein.
  • Papst Leo XIV. betet zum Auftakt mit Hunderten Kindern in den Vatikanischen Gärten.
  • In Österreich werden über 1.000 Kinder an der Gebetsaktion teilnehmen.

Zum Gebet des Rosenkranzes für den Frieden mit Papst Leo XIV. am 1. Oktober an der Lourdesgrotte in den Vatikanischen Gärten  werden 700 bis 1.000 Kinder aus Schulen und Pfarren Roms erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

Das Gebet bildet den Auftakt der weltweiten Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“, die das päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT seit mehr als 20 Jahren fördert. Erstmals erstreckt sich das Gebet über eine ganze Woche: Vom 1. bis 7. Oktober können Diözesen, Pfarren, Schulen und Familien einen passenden Tag wählen, um gemeinsam für Frieden und Einheit zu beten. Höhepunkt ist der 7. Oktober, das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz.

Kinder in Ghana nehmen an der weltweiten Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ teil.

Kinder weltweit im Gebet verbunden

Auch in zahlreichen anderen Ländern bereiten sich Kinder auf die Teilnahme vor, darunter in Bolivien, im Sudan, in Simbabwe, Mosambik und Sierra Leone.

Im kriegsgezeichneten Sudan werden sich nach Angaben von Pater Franck Mandozi aus der Pastoralregion Kosti Kinder aus mehreren Pfarren und Schulen beteiligen. Aus einer indigenen Tsimané-Gemeinschaft im bolivianischen Amazonasgebiet berichtet Schwester Patricia Alejandra Botello López, dass die Kinder den Rosenkranz bereits auf T’siman und Spanisch beten.

In Simbabwe lädt die Pfarre St. Christopher in der Erzdiözese Bulawayo am 4. Oktober zum Kindergebet ein. Pfarrer Charles Mafurutu plant zudem, in den folgenden Wochen abgelegene Gemeinden und Missionsstationen zu besuchen. In Paraguay will Radio Pa’i Puku die Aktion bekannt machen und das Rosenkranzgebet der Kinder aus der Pfarre San Eugenio de Mazenod live übertragen.

Syrisch-katholische Kinder in Qamishli beten mit.

Ein Zeichen der Hoffnung inmitten von Krieg und Gewalt

Die Gebetsaktion 2026 steht unter dem Leitwort aus der Botschaft von Fatima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“

In seiner Einladung beschreibt Kardinal Kurt Koch, Präsident von KIRCHE IN NOT International und Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der christlichen Einheit, das Unbefleckte Herz Mariens als Sinnbild eines Lebens, das ganz für den Heiligen Geist offen ist. Maria sei zugleich Vorbild des Glaubens, der Liebe und des Gebets.

Angesichts von Krieg, Gewalt, Verfolgung und Armut soll das gemeinsame Gebet Kinder über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg verbinden und ein Zeichen des Vertrauens und der Hoffnung setzen.

One parish in the Diocese of Lichinga, Mozambique – a country that has been suffering from an Islamist insurgency for seven years – gathered 100 young people to pray for peace in their country and others. “The children were very interested. We had met with them twice before, to prepare them. Many of the children didn’t know about the rosary or had never prayed it, so the initiative was the first of many opportunities to pray the rosary with them in the future,” the parish said
Im schwer gezeichneten Norden Mosambiks beten Kinder den Rosenkranz für Frieden.

Teilnahme auch mit einem einzelnen Gesätz möglich

KIRCHE IN NOT lädt auch Eltern, Lehrkräfte, Priester, Ordensleute und Katecheten zum Mitbeten ein. Dafür muss nicht der gesamte Rosenkranz gebetet werden: Auch ein einzelnes Gesätz kann Teil der weltweiten Gebetskette sein. Teilnehmer werden gebeten, sich auf der internationalen Webseite anzumelden. Die Anmeldung macht die Beteiligung auf einer weltweiten Karte sichtbar. Plakate und Faltblätter mit einer Anleitung des Rosenkranzgebets können kostenlos auf der Webseite von KIRCHE IN NOT Österreich bestellt werden.

Organisiert wird die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Marienheiligtum von Fatima, dem Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes und dem Weltapostolat von Fatima. Erstmals beteiligt sich heuer auch der World Rosary Day.

Die Initiative entstand 2005 in Venezuela und entwickelte sich zu einer weltweiten Gebetsbewegung. Inspiriert ist sie von Worten, die dem heiligen Pater Pio zugeschrieben werden: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“

Mehr Infos zur Gebetsaktion finden Sie unter: www.kircheinnot.at/eine-million-kinder

Nach fast drei Jahren Krieg hat die katholische Schule „Heilige Familie“ in Gaza-Stadt Mitte September wieder mit dem Unterricht für rund 1000 Schülerinnen und Schüler begonnen. Für den Pfarrer der katholischen Pfarre in Gaza, Pater Gabriel Romanelli, ist die Wiederaufnahme des Schulbetriebs ein wichtiges Hoffnungszeichen. „Für mich ist die Schule ein Licht in der Dunkelheit“, erklärte Romanelli dem katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN). „Wenn die Menschen die Kinder und Jugendlichen zur Schule kommen sehen, zeigt ihnen das, dass es eine Zukunft gibt.“

Die Schule „Heilige Familie“ ist aktuell die einzige christliche Bildungseinrichtung im Gaza-Streifen. Vor Beginn des Kriegs im Jahr 2023 gab es dort fünf christliche Schulen – drei in katholischer, eine in orthodoxer und eine in evangelischer Trägerschaft. Aktuell besuchen rund 130 christliche Schüler verschiedener Konfessionen die Schule, die auch Kindern aus muslimischen Familien offensteht.

Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer in Gaza-Stadt. © Lateinisches Patriarchat von Jerusalem

Unterstützen Sie unsere Nothilfe im Heiligen Land

Sorge um traumatisierte Kinder und Lehrkräfte

Noch bis vor wenigen Monaten hatten mehr als 450 Binnenvertriebene in dem Schulgebäude Schutz gesucht. Nun soll dort wieder Unterricht stattfinden. Die Verantwortlichen hätten große Anstrengungen unternommen, um den Kindern eine sichere und saubere Umgebung zu bieten, erklärte Pater Romanelli. „Für die Schüler und ihre Familien wird die Wiedereröffnung der Schule ein Stück Normalität zurückbringen“, sagte der Priester. Zugleich machte er deutlich: „In Gaza ist nichts normal.“ Überall seien Zerstörung und Trümmer zu sehen.

Der Krieg habe tiefe seelische Spuren hinterlassen – bei Kindern und Erwachsenen. Deshalb sollen psychologische Begleitung und Traumahilfe künftig einen festen Platz im Schulalltag erhalten. „Früher gehörte die psychosoziale Betreuung nicht zu unserem Programm. Jetzt wird sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Schularbeit sein“, erklärte Romanelli. Auch viele Lehrer seien durch die Kriegserlebnisse schwer traumatisiert. „Jeder in Gaza trägt

Unterricht an der katholischen Schule in Gaza. © Gabriel Romanelli

Ein wenig Normalität ermöglichen

Die Schule soll deshalb weit mehr sein als ein Ort des Unterrichts. Auch nach Schulschluss sollen dort Freizeitaktivitäten und Kurse angeboten werden. Von den Kindern höre er immer wieder: „Wir haben keinen Ort, an den wir gehen können“, berichtete Romanelli.

Auch seine Pfarre versucht, den Familien kleine Auszeiten vom Alltag zu ermöglichen. Nach der Sonntagsmesse gehe er mit Gemeindemitgliedern beispielsweise an den Strand von Gaza-Stadt, sagte der Priester. Obwohl auch dort überall Trümmer lägen, sollten die Familien wenigstens für kurze Zeit Erholung finden.

KIRCHE IN NOT unterstützt in enger Zusammenarbeit mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem die christliche Minderheit in Gaza wie im gesamten Heiligen Land. Das Hilfswerk fördert dort unter anderem kirchliche und pastorale Projekte und hilft christlichen Familien, die angesichts von Krieg, wirtschaftlicher Not und fehlenden Zukunftsperspektiven vor großen Herausforderungen stehen.

KIRCHE IN NOT hat die Ankündigung der irakischen Regierung begrüßt, die Rückkehr christlicher Familien gezielt fördern zu wollen. Nach Angaben des seit Mai amtierenden irakischen Premierministers Ali al-Zaidi sollen Christen künftig unter anderem bevorzugt in ein staatliches Wohnbauprogramm aufgenommen werden.

„Wir freuen uns sehr über die Worte des Premierministers. Seine Botschaft entspricht der langjährigen Unterstützung unserer Wohltäter für die christliche Gemeinschaft im Irak“, erklärte Marco Mencaglia, Leiter der Projektabteilung von KIRCHE IN NOT am Sitz des Hilfswerks in Königstein im Taunus.

Seit Jahrzehnten unterstützt KIRCHE IN NOT die Christen im Irak. Nach der Vertreibung durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Jahr 2014 finanzierte das Hilfswerk gemeinsam mit der Ortskirche den Wiederaufbau zerstörter Häuser in der Ninive-Ebene. Das als „Marshallplan“ bekannt gewordene Hilfsprogramm ermöglichte tausenden christlichen Familien die Rückkehr in ihre Heimat. Es war das bislang größte Hilfsprojekt in der fast 80-jährigen Geschichte von KIRCHE IN NOT.

Darüber hinaus fördert das Hilfswerk bis heute den Wiederaufbau von Wohnhäusern, die Förderung kirchlicher Bildungsprojekte, die Ausbildung von Priestern sowie pastorale und soziale Hilfsprogramme. Ein weiteres Großprojekt ist die Hilfe für die Katholische Universität in Erbil, in der Angehörige verschiedener Religionen gemeinsam studieren.

Marco Mencaglia, Projektdirektor von KIRCHE IN NOT

Christen als „wesentlicher Teil der irakischen Gesellschaft“

„Dank der Hilfe von KIRCHE IN NOT konnten tausende Menschen zurückkehren. Auch das Projekt der Katholischen Universität in Erbil trägt dazu bei, die christliche Präsenz im Land zu bewahren. Wir hoffen, dass die zusätzlichen Anreize der Regierung dazu beitragen werden, eine starke christliche Präsenz im Irak zu sichern“, sagte Mencaglia.

Premierminister al-Zaidi hatte Mitte Juli bei einem Treffen mit dem neu gewählten Patriarchen der chaldäischen Kirche, Paul III. Nona, die Rückkehr christlicher Familien zur „nationalen und staatlichen Priorität“ erklärt. Christen seien „ein aktiver Bestandteil, ein wesentlicher Teil der irakischen Gesellschaft“ und ein wichtiger Partner beim Aufbau des Landes.

An dem Gespräch nahm auch der chaldäisch-katholische Erzbischof von Erbil, Bashar Warda, teil. Nach seinen Worten habe der Regierungschef die Kirche ausdrücklich ermutigt, sich weiterhin im Bildungs- und Gesundheitswesen einzubringen. Zugleich habe er Unternehmer aus der christlichen Diaspora aufgerufen, in ihre Heimat zurückzukehren und dort zu investieren. Die Kirche habe diese Signale positiv aufgenommen.

Studenten der Katholischen Universität Erbil danken KIRCHE IN NOT für die erhaltenen Stipendien.

Gemeinsam an einer besseren Zukunft des Landes mitwirken

Nach Angaben der Kirche betreiben die christlichen Konfessionen neben der Katholischen Universität Erbil derzeit 18 Schulen im Irak. Patriarch Paul III. Nona habe bei seinem Treffen mit dem Ministerpräsidenten die Bereitschaft der Kirche bekräftigt, gemeinsam an einer besseren Zukunft des Landes mitzuwirken.

Vor rund 25 Jahren lebten noch etwa 1,5 Millionen Christen im Irak. Heute sind es infolge von Krieg, Terror und Auswanderung weniger als 300 000. Besonders die Eroberung weiter Teile Nordiraks durch den sogenannten „Islamischen Staat“ im Jahr 2014 führte zu einer massiven Vertreibung der christlichen Bevölkerung.

Mit Unterstützung von KIRCHE IN NOT können im Jahr 2026 weltweit 33 631 Kinder und Jugendliche an kirchlichen Ferienfreizeiten teilnehmen. Das Hilfswerk finanziert in elf Ländern insgesamt 407 Sommercamps. Neben Spiel, Gemeinschaft und Erholung stehen Katechese, Gebet und die Stärkung des kirchlichen Lebens im Mittelpunkt.

Besonders viele junge Christen nehmen in Syrien an den kirchlichen Ferienfreizeiten bei: Dort unterstützt KIRCHE IN NOT 230 Sommercamps mit insgesamt 17 855 Teilnehmern. Auch im Libanon (7465 Teilnehmer) und in der Ukraine (3518 Teilnehmer) gehören Sommerprogramme zu den größten pastoralen Initiativen für junge Menschen.

Wie wichtig solche Angebote gerade in Krisenzeiten sind, zeigt das Beispiel der Ukraine. Mit dem Projekt „Ferien mit Gott“ unterstützt KIRCHE IN NOT Kinder und Jugendliche, die unter den Folgen von Krieg und Flucht leiden. Die „Ferien mit Gott“ verbinden Gebet, Gemeinschaft und Freizeitangebote mit einem geschützten Umfeld. Ihre Motivation beschreiben die Projektpartner in der Ukraine so: „Jedes Kind verdient es, Frieden, Freude und die Liebe Gottes zu erfahren – selbst mitten im Krieg.“

Gebet bei einer Sommerfreizeit in Lemberg/Ukraine.

Israel: Kirche begleitet eine „Minderheit innerhalb einer Minderheit“

Ein weiteres Beispiel kommt aus Israel. Dort unterstützt KIRCHE IN NOT Sommerlager des Vikariats für hebräischsprachige Katholiken, das zum Lateinischen Patriarchat von Jerusalem gehört. Viele dieser Familien haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund.

Die Partner des Patriarchats beschreiben die Teilnehmer „als Minderheit innerhalb einer Minderheit“ der immer kleiner werdenden christlichen Gemeinde im Heiligen Land. Die Sommerlager verbinden Gebet, Katechese, Sport und kreative Angebote und sollen jungen Menschen helfen, ihren Glauben gemeinsam zu leben. Bis zu 150 Kinder und Jugendliche nehmen daran teil.

Auch in Armenien richtet sich die Unterstützung gezielt an Kinder mit belastenden Erfahrungen. Die Sommerlager der „Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis“ nehmen besonders Kinder aus Flüchtlingsfamilien, Grenzregionen sowie von Vertreibung betroffene Kinder aus Bergkarabach in den Blick. Eine Teilnehmerin berichtet über ihre Erfahrung: „Ich bin Gott unendlich dankbar, dass er mich geschaffen hat und mir vergibt. Bei der Ferienfreizeit habe ich gelernt: Egal, was du tust – Gott liebt dich.“

Kinder bei einem Sommercamp in Beirut/Libanon.

Erholung und neue Zuversicht

Nach Angaben von KIRCHE IN NOT geht es bei den Sommerfreizeiten nicht allein um Erholung. Sie sollen Kindern und Jugendlichen Räume eröffnen, in denen sie Glauben erleben, Freundschaften knüpfen und neue Zuversicht gewinnen können – oft dort, wo Krieg, Unsicherheit oder gesellschaftliche Ausgrenzung den Alltag prägen.

KIRCHE IN NOT unterstützt weltweit pastorale Projekte für Kinder und Jugendliche, um christliche Gemeinschaften langfristig zu stärken und jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.

Unterstützen Sie Feriencamps für Kinder und Jugendliche weltweit mit Ihrer Spende:

Das weltweite katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT hat im Jahr 2025 weltweit Spenden in Höhe von 145,8 Millionen Euro erhalten – das ist ein Plus von rund fünf Prozent im Vorjahresvergleich. Mit diesen Einnahmen konnte KIRCHE IN NOT 5368 Hilfsprojekte in 141 Ländern unterstützen.

Einen wichtigen Beitrag leisteten dabei die Wohltäter in Österreich: Hier erzielte KIRCHE IN NOT 2025 ein Spendenergebnis von 4,1 Millionen Euro (2024: 3,6 Millionen). Trotz anhaltender Unsicherheiten sind die Einzelspenden in Österreich sogar leicht gestiegen, wie der Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT Österreich, Tobias Pechmann, erläuterte: „Die Großherzigkeit unserer Wohltäter ist überwältigend. Wir sehen darin auch eine starke Solidarität mit den Teilen der Weltkirche, die trotz Armut oder Verfolgung wachsen. Diese enge Verbundenheit, auch im Gebet für die leidenden Christen, ist ermutigend und ein Wesensmerkmal unserer Wohltäter.“

Die Arbeit von KIRCHE IN NOT finanziert sich rein aus privaten Spenden und erhält keine österreichweiten Kirchensammlungen, lediglich Kollekten einzelner Pfarren, die sich für arme und verfolgte Christen engagieren; die Spenden werden in den 24 Nationalbüros des Hilfswerks gesammelt.

Ein Bischof in Burkina Faso verteilt Lebensmittel an Flüchtlinge. Die Pakete wurden durch KIRCHE IN NOT finanziert. © KIRCHE IN NOT

Kirchliche Hilfe ist für viele Menschen die letzte Hoffnung

„Unsere Wohltäter machen konkrete Hilfe für die Kirche dort möglich, wo Menschen unter Krieg, Verfolgung, Armut oder gesellschaftlicher Ausgrenzung leiden“, erklärte die Geschäftsführende Präsidentin von KIRCHE IN NOT, Regina Lynch. „Ihre Unterstützung hilft, Hoffnung zu geben – oft an Orten, an denen die Kirche für viele Menschen die letzte verlässliche Struktur geblieben ist.“

Zu den am stärksten unterstützten Ländern zählten Indien, die Ukraine, der Libanon und Syrien. In dieser Region floss der Großteil der Nothilfe in die Bewältigung der Folgen anhaltender bewaffneter Konflikte.

Regional lag der Schwerpunkt der Projektförderung erneut in Afrika, das 34,5 Prozent der weltweiten Hilfen erhielt. Gründe dafür sind unter anderem die Ausbreitung islamistischer Gewalt, Fluchtbewegungen und das starke Wachstum kirchlicher Gemeinschaften. Besonders intensiv unterstützte KIRCHE IN NOT Länder wie Burkina Faso, Niger und Mali.

19,1 Prozent der Hilfe ging an die Kirche in Asien, 17,1 Prozent erhielt der Nahe Osten, Lateinamerika 16,4 Prozent und 12,8 Prozent Europa – hier gingen die Hilfen zum allergrößten Teil in die Ukraine.

Studenten der katholischen Universität Erbil/Irak danken für die Hilfe von KIRCHE IN NOT. © KIRCHE IN NOT

So viele Messstipendien wie noch nie

Nach Angaben von KIRCHE IN NOT profitierten im vergangenen Jahr weltweit über 40 000 Priester von der Unterstützung durch Messstipendien – statistisch gesehen etwa jeder zehnte Priester weltweit. Insgesamt wurden fast 1,9 Millionen Messstipendien vergeben – so viele wie nie zuvor in der Geschichte des Hilfswerks. Messstipendien sind freiwillige Gaben für die Feier der heiligen Messe, oft verbunden mit einem bestimmten Anliegen. In Ländern, in denen Priester wenig oder gar keinen Lohn erhalten, sind diese Beiträge lebenswichtig.

Darüber hinaus unterstützte KIRCHE IN NOT die Ausbildung von über 13 000 Seminaristen, also jeden achten Priesteramtskandidaten weltweit. Schwerpunkt der Förderung war Afrika: Dort erhielten mehr als 8 300 Seminaristen Unterstützung.

Auch Ordensgemeinschaften wurden umfangreich gefördert: Rund 20 000 Ordensschwestern profitierten direkt oder indirekt von Projekten des Hilfswerks – etwa durch Ausbildungsförderung, Hilfe zum Lebensunterhalt oder Bau- und Infrastrukturmaßnahmen.

Neben pastoralen Projekten finanzierte KIRCHE IN NOT weltweit den Bau und die Renovierung kirchlicher Einrichtungen, die Ausbildung von Katecheten sowie die Verteilung religiöser Literatur. Insgesamt wurden über eine halbe Million religiöse Bücher bereitgestellt, darunter mehr als 111 000 Bibeln sowie über 214 000 Ausgaben des Jugendkatechismus YOUCAT.

Der Finanzbericht von KIRCHE IN NOT weist aus, dass 78,7 Prozent der Gesamtausgaben für „missionsbezogene Aktivitäten“ verwendet wurden: Das sind die konkreten Projekte, sowie Aufwendungen für Information, Glaubensverkündigung und Interessenvertretung für die verfolgte und leidende Kirche. Für Verwaltung wurden 8,5 Prozent, für Wohltäterbetreuung und Fundraising 12,8 Prozent aufgewendet.

KIRCHE IN NOT (ACN) ist eine katholische Hilfsorganisation, die 1947 als Solidaritätsaktion für Vertriebene gegründet wurde. Seit 2011 ist sie eine Päpstliche Stiftung. KIRCHE IN NOT widmet sich durch Information, Gebet und Hilfe Christen überall dort, wo Unterdrückung und Verfolgung herrschen oder zu wenig Geld für die Seelsorge vorhanden ist. 

Junge Christen in Brasilien studieren gemeinsam die Bibel. © KIRCHE IN NOT

Unterstützen Sie die Arbeit von KIRCHE IN NOT mit Ihrer Spende

Innerhalb weniger Monate ist die christliche Gemeinde im südlibanesischen Dorf Al-Kfour im Distrikt Nabatäa nahezu verschwunden: Von rund 120 Gläubigen leben heute nur noch knapp ein Dutzend dauerhaft vor Ort. Für den maronitischen Pfarrer Youssef Semaan ist diese Entwicklung mehr als eine Folge der anhaltenden Kämpfe. Sie stellt für ihn auch die Frage, ob das, was über Jahrzehnte an Vertrauen und Zusammenhalt gewachsen ist, den Krieg überstehen kann. Aktuell hat er daran große Zweifel, wie er im Gespräch mit KIRCHE IN NOT erklärte.

„Vor vielen Jahren beschloss ich, nach Al-Kfour zurückzukehren, um Zeugnis davon zu geben, dass Vergebung möglich ist. Doch der aktuelle Krieg zerstört nach und nach das Vertrauen. Das Zusammenleben wird immer schwieriger“, erklärte Semaan.

Mit Al-Kfour verbindet ihn eine besondere und schmerzliche Familiengeschichte: Sein Vater Khalil, ebenfalls maronitischer Priester – in der maronitischen Kirche können verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden –, wurde am 2. Dezember 1987 während des libanesischen Bürgerkriegs auf dem Weg zur Feier der heiligen Messe entführt und starb Jahre später in Gefangenschaft.

Der maronitische Priester Youssef Semaan feiert Gottesdienst in seinem fast verlassenen Heimatort Al-Kfour.

Unterstützen Sie notleidende Christen im Libanon mit Ihrer Spende

Einsatz für Versöhnung – jetzt ist das Miteinander zerstört

Trotz dieses Schicksals entschied sich Youssef Semaan, selbst Priester zu werden – und dort als Seelsorger zu wirken, wo sein Vater entführt wurde. Für ihn war das ein bewusstes Zeichen: Gewalt sollte nicht das letzte Wort behalten. Nun erlebt er erneut, wie der Krieg Menschen aus ihrer Heimat drängt – und das gewachsene Miteinander zerstört.

Seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März seien viele Familien nach Beirut oder Sidon geflohen. Manche hätten keine Möglichkeit gehabt zu bleiben, andere hätten ihre Existenz zurücklassen müssen. „Einige hatten nicht die Mittel, um wegzugehen. Andere besitzen Vieh und konnten sich nicht damit abfinden, es zurückzulassen“, berichtete der Priester.

Christliche Flüchtlingsfamilie aus dem Südlibanon.

Immer mehr zivile Ziele geraten ins Fradenkreuz

Der Südlibanon ist seit Beginn der Militäroffensive in Reaktion auf den islamistischen Terrorangriff in Israel erneut zur Kampfzone geworden. Ziel sind Hisbollah-Stellungen in der Region. Aber immer mehr geraten auch zivile Ziele ins Fadenkreuz. Betroffen sind auch die Christen, von denen es verhältnismäßig viele im Südlibanon gibt.

Auch Semaan selbst musste sein Dorf aus Sicherheitsgründen verlassen. In den vergangenen Monaten konnte er zweimal zurückkehren; mit den verbliebenen Familien hält er täglich über Nachrichten Kontakt.

Die Lage hat sich zuletzt weiter verschärft: In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni wurden nach Angaben des Priesters drei Häuser zerstört, die Gemeindemitgliedern gehörten. Auch sein eigenes Haus sei beschädigt worden. „Jede Woche ist gefährlicher als die vorherige. Die Situation ist unerträglich geworden“, sagte Semaan. Viele Familien stünden inzwischen vor einer Entscheidung, die weit über die aktuelle Krise hinausreiche: bleiben und ihr Leben riskieren – oder ihre Heimat verlassen, ohne zu wissen, ob eine Rückkehr jemals möglich sein wird.

„Hoffnung allein reicht nicht“

Trotz allem hält der Priester an der Hoffnung fest: „Wir bewahren uns die Hoffnung. Aber Hoffnung allein reicht nicht aus. Sie muss sich auf konkrete Grundlagen stützen, die es uns ermöglichen, wieder aufzubauen und weiterzuleben.“ KIRCHE IN NOT unterstützt im Libanon weiterhin pastorale und humanitäre Hilfen für Gemeinden und Familien, die von Krieg und Vertreibung betroffen sind.

Während Millionen Menschen weltweit die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen, erinnert KIRCHE IN NOT daran, dass für viele Menschen aus den teilnehmenden Ländern ein grundlegendes Menschenrecht weiterhin nicht selbstverständlich ist: die Freiheit, den eigenen Glauben auszuüben.

Nach Angaben des Berichts „Religionsfreiheit weltweit 2025“ von KIRCHE IN NOT ist die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit in 14 der 48 Teilnehmerländer der Fußball-Weltmeisterschaft  erheblich eingeschränkt. In drei dieser Staaten dokumentiert der Bericht religiöse Verfolgung, in elf weiteren schwere Formen der Diskriminierung.

Dieser Anteil von 30 Prozent der Teilnehmerländer mit Einschränkungen der Religionsfreiheit entspricht in etwa dem weltweiten Befund des Berichts von KIRCHE IN NOT: Er stuft 62 von untersuchten 196 Ländern in die Kategorie „orange“ für Diskriminierung oder in die rote Kategorie für religiöse Verfolgung ein.

Weltkarte aus dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ von KIRCHE IN NOT.

Schwere Verfolgung in Iran und Saudi-Arabien

Besonders gravierend ist die Situation laut dem Bericht unter anderem im Iran und in Saudi-Arabien. Dort schränkten gesetzliche und gesellschaftliche Vorgaben die Religionsfreiheit erheblich ein – insbesondere für Konvertiten und Angehörige religiöser Minderheiten. Verstöße könnten mit Festnahmen, Haftstrafen und teilweise sogar mit der Todesstrafe geahndet werden.

Auch in der Demokratischen Republik Kongo bleibt die Lage angespannt. Dort verschärfen anhaltende Gewalt und die Aktivitäten bewaffneter Gruppen im Osten des Landes seit Jahren die Situation für die Bevölkerung.

Besonders dramatisch stellt sich die Lage in Haiti dar. Bewaffnete Banden kontrollieren dort weite Teile des Landes und behindern wiederholt die Arbeit von Kirchen und religiösen Organisationen. Religiöse Verantwortungsträger waren in den vergangenen Jahren immer wieder Betroffene von Entführungen und Gewalt.

Ein Priester aus Venezuela spielt Fußball mit Kindern.

Priester im WM-Gastgeberland Mexiko unter Druck

Mexiko, eines der Gastgeberländer der Weltmeisterschaft, steht wiederum für eine andere Form der Bedrohung: Nicht staatliche Restriktionen, sondern organisierte Kriminalität und Drogenkartelle setzen dort kirchliche Mitarbeiter, Priester und Seelsorger zunehmend unter Druck.

Weitere Teilnehmerländer mit Einschränkungen der Religionsfreiheit sind laut dem Bericht unter anderem Marokko, Tunesien, Algerien, Jordanien, Katar, Ägypten, die Türkei sowie Usbekistan. Religiöse Minderheiten, darunter Christen, Angehörige der Bahai-Religion und einzelne muslimische Gemeinschaften, sind dort weiterhin in unterschiedlichem Maße Diskriminierung sowie Einschränkungen bei der Ausübung und dem Bekenntnis ihres Glaubens ausgesetzt.

Fußballmannschaft an der Katholischen Universität in Erbil (Irak).

Zur Lage der Religionsfreiheit bei den österreichischen WM-Gegnern

In Algerien ist der Islam verfassungsrechtlich als Staatsreligion verankert, was die rechtliche und gesellschaftliche Stellung anderer Glaubensgemeinschaften stark einschränkt. Obwohl die Verfassung formell die Religionsfreiheit garantiert, wird diese durch restriktive Gesetze – insbesondere die Verordnung 06-03 – in der Praxis massiv beschnitten. Besonders Konvertiten, Ahmadis und protestantische Christen sind von systematischen Kirchenschließungen, Blasphemie-Vorwürfen und Haftstrafen betroffen. Da auch die Missionierung von Muslimen unter Strafe steht und staatliche Eingriffe zunehmen, wird die Lage der Religionsfreiheit insgesamt als besorgniserregend eingestuft.

Auch in Jordanien ist der Islam als Staatsreligion verankert, weshalb keine umfassende Religionsfreiheit herrscht, obwohl die Verfassung formell die Gleichheit der Bürger garantiert. Während anerkannte christliche Minderheiten weitgehend das Recht auf freie Religionsausübung genießen und politisch im Parlament repräsentiert sind, stehen nicht anerkannte Gruppen wie die Bahai vor erheblichen rechtlichen Hürden. Besonders prekär ist die Lage für Konvertiten vom Islam, die zwar keine staatlichen Strafen, aber extremen gesellschaftlichen Druck sowie gravierende zivilrechtliche Folgen durch Scharia-Gerichte wie den Verlust von Erbansprüchen oder die Annullierung der Ehe befürchten müssen. Trotz vereinzelter christenfeindlicher Übergriffe und des politischen Erstarkens islamistischer Kräfte gilt das Verhältnis zwischen den Religionen als weitgehend friedlich, was maßgeblich durch die aktive Toleranzförderung des jordanischen Königshauses gestützt wird.

In Argentinien ist die Religionsfreiheit verfassungsrechtlich garantiert, wobei der Staat den römisch-katholischen Glauben besonders stützt. Trotz eines besorgniserregenden Anstiegs antisemitischer Vorfälle und vereinzelter Vandalismen an Kirchen wird die Lage aufgrund eines starken interreligiösen Dialogs und einer die Glaubensrechte schützenden Justiz insgesamt als positiv bewertet.

Marta Petrosillo, Chefredakteurin von „Religionsfreiheit weltweit 2025“. © KIRCHE IN NOT/Flavio Ianniello

Menschenrecht unter Druck, aber auch Hoffnungssignale

„Die Weltmeisterschaft bringt Menschen aus allen Kulturen, Religionen und Nationen zusammen. Sie ist auch eine Gelegenheit, das Bewusstsein für die Herausforderungen zu schärfen, denen Millionen Menschen weltweit bei der Ausübung ihres Grundrechts auf Religions- oder Glaubensfreiheit weiterhin gegenüberstehen“, erklärte Marta Petrosillo, die Chefredakteurin von „Religionsfreiheit weltweit“.

Zugleich verweist „Kirche in Not“ auf Zeichen der Hoffnung. So sei die Nationalmannschaft des Irak ein Beispiel dafür, wie Menschen unterschiedlicher religiöser und ethnischer Herkunft gemeinsam auftreten können. Unter den Spielern befinden sich auch Christen – in einem Land, in dem ihr Bevölkerungsanteil inzwischen unter einem Prozent liegt. Petrosillo rief Regierungen weltweit dazu auf, Religionsfreiheit aktiv zu schützen: „Jeder Mensch muss seinen Glauben frei ausüben, wechseln oder teilen können – ohne Diskriminierung oder Verfolgung befürchten zu müssen.“

Der vollständige Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2025“ von „Kirche in Not“ dokumentiert die Menschenrechtslage in 196 Ländern und für alle Religionen. Der Bericht erscheint alle zwei Jahre und ist online abrufbar unter: www.religionsfreiheit-weltweit.at

Die Christen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet leben in der Angst, ihre Heimat dauerhaft zu verlieren. Darauf hat der melkitische griechisch-katholische Priester Charles Nadaf aus der Ortschaft Yaroun im Gespräch mit KIRCHE IN NOT  hingewiesen. Die vereinbarte Waffenruhe sei brüchig; Monate von Kämpfen und Zerstörungen hätten viele Menschen zur Flucht gezwungen.
Auch das Dach der melkitischen griechisch-katholischen Kirche in Yaroun wurde bei den Angriffen beschädigt. © Melkitische griechisch-katholische Diözese von Tyros

Kirchliche Einrichtungen zerstört, Christen vertrieben

„Unser Grenzort Yaroun ist heute zutiefst verwundet“, sagte Nadaf, Pfarrer der melkitischen Gemeinde St. Georg in Yaroun. Anfang Mai seien der Pfarrsaal, der zuletzt als Notkirche diente, das Jugendzentrum der Pfarre sowie das Kloster der griechisch-katholischen Salvatorianerinnen mitsamt ihrer Schule zerstört worden. Eine vollständige Schadensaufnahme sei derzeit nicht möglich, da der Zugang zum Dorf weiterhin gefährlich sei. „Zweifellos ist dies eine der größten Katastrophen, die unser Dorf je erlebt hat“, erklärte Nadaf.

Der Ort Yaroun liegt unmittelbar an der Grenze zwischen dem Libanon und Israel. Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus schiitischen Muslimen; zugleich gibt es dort seit Jahrhunderten eine christliche Gemeinde. Seit Beginn der Kämpfe im Oktober 2023 gehört Yaroun zu den besonders betroffenen Orten im Südlibanon. Bereits kurz nach Beginn der Auseinandersetzungen mussten sämtliche Bewohner flüchten. Kirchen, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude wurden schwer beschädigt oder zerstört. Zwischenzeitlich waren einige christliche Familien nach Yaroun zurückgekehrt. Sie hatten versucht, beschädigte Häuser notdürftig zu reparieren und das Gemeindeleben wieder aufzunehmen.

Vertriebene Christin aus dem Südlibanon erhält ein Lebensmittelpaket, das von KIRCHE IN NOT finanziert wurde.

Ihre Spende hilft vertriebenen Familien und notleidenden Christen

„Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht“

Doch mit der erneuten Eskalation Anfang 2026 seien sämtliche Hoffnungen auf eine dauerhafte Rückkehr erneut zerstört worden. „Seit Beginn des Krieges leben die Familien im Exil, geprägt von Ungewissheit und großer Hilflosigkeit“, sagte Pfarrer Nadaf. Viele Vertriebene seien inzwischen in andere Orte des Südlibanon oder in den Norden des Landes geflohen.

Besonders besorgt zeigte sich der Priester, was die Zukunft der Christen in der Region angeht. „Die vertriebenen Christen haben sich diesen Krieg nicht ausgesucht. Sie bitten nur darum, in ihre Häuser zurückkehren zu dürfen, in Frieden mit allen zu leben und im Land ihrer Vorfahren bleiben zu können“, betonte er. Neben humanitärer Hilfe brauche es vor allem Sicherheit und Perspektiven, damit die verbliebenen Christen nicht endgültig aus der Region gedrängt würden.

„Kirche in Not“ unterstützt christliche Gemeinden im Libanon unter anderem mit Nothilfe, Seelsorgeprojekten sowie Hilfen für Ordensgemeinschaften und kirchliche Schulen. Der Libanon leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise; die jüngsten Kämpfe im Süden des Landes haben die Lage vieler Familien zusätzlich verschärft.

Der neu gewählte Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche, Paul III. Nona, hat die internationale Gemeinschaft vor einer weiteren Eskalation der Konflikte im Nahen Osten gewarnt. In einem Gespräch mit KIRCHE IN NOT appellierte das Oberhaupt der größten katholischen Kirche des Irak an die Staatengemeinschaft, den Menschen der Region endlich eine Zukunft in Frieden zu ermöglichen.

„Wir können nicht akzeptieren, dass Jahr für Jahr in diesem oder jenem Land ein neuer Krieg ausbricht“, sagte der Patriarch.  Die Sehnsucht nach Frieden sei groß. Was die Menschen im Nahen Osten von der internationalen Gemeinschaft forderten, sei „im Grunde einfach: Respekt – Respekt vor unseren Völkern und vor unserer Souveränität“.

Nur so könne verhindert werden, dass der Nahe Osten dauerhaft zum Schauplatz geopolitischer Konflikte werde. „Wir möchten unseren jungen Menschen in die Augen schauen und ihnen sagen: ,Ihr habt eine Zukunft.‘ Doch dafür muss die Welt aufhören, unser Land in ein ständiges Schlachtfeld zu verwandeln“, erklärte Nona.

Der 58-jährige Patriarch, bürgerlich Amel Shamon Nona, wird am 29. Mai in der St.-Joseph-Kathedrale in der irakischen Hauptstadt Bagdad in sein Amt eingeführt. Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit großer Unsicherheit im Nahen Osten. Viele Menschen in der Region leiden weiterhin unter den Folgen jahrelanger Kriege, wirtschaftlicher Krisen und politischer Spannungen – vom Irak und Syrien bis hin zum Heiligen Land und dem Libanon.

KIRCHE IN NOT (ACN) unterstützt Studentinnen und Studenten der Katholischen Universität Erbil (Irak).

Irakische Christen haben „gelitten, und dennoch ihren Glauben bewahrt“

Nona kennt die Auswirkungen von Krieg und Vertreibung aus persönlicher Erfahrung. Als Erzbischof von Mossul erlebte er den Vormarsch der Terrormiliz „Islamischer Staat“ im Jahr 2014 unmittelbar mit. Während der Besetzung der Stadt mussten hunderttausende Christen und andere Minderheiten aus ihrer Heimat fliehen. Auch seine eigene Gemeinde wurde vollständig vertrieben.

Rückblickend sprach der Patriarch von einer „sehr schwierigen, aber auch prägenden Zeit“. Gleichzeitig habe ihn diese Zeit gelehrt, wie tief der christliche Glaube vieler Menschen im Irak verwurzelt sei. „Trotz allem haben die Menschen ihre Hoffnung bewahrt“, sagte Nona. Gerade das Leiden habe den Glauben vieler Christen vertieft. Das Zeugnis der Christen im Irak bestehe darin, „unermesslich gelitten und dennoch einen tiefen, unerschütterlichen Glauben bewahrt“ zu haben.

Als Leitwort für sein Patriarchat wählte Paul III. Nona die Worte Jesu aus dem Markusevangelium: „Fürchte dich nicht! Glaube nur!“ (Mk 5,36). Die größte Herausforderung der Gegenwart sei für viele Menschen die Angst vor der Zukunft, vor Krieg und davor, die eigene Lebensweise zu verlieren. „Aber wenn wir unseren Glauben so leben, wie der Herr es von uns will, können wir mit diesen Ängsten leben und dennoch voller Glauben bleiben“, sagte der Patriarch.

August 2014: Damals wurden tausende Christen aus ihrer Heimat in der Ninive-Ebene vertrieben. Sie flohen nach Erbil und kampierten dort unter freiem Himmel (Foto: ankawa.com). Dese schreckliche Zeit des IS-Terrors hat der neue chaldäische Patriarch miterlebt.

„KIRCHE IN NOT hat den Christen in den Jahren des IS-Terrors beigestanden“

Dankbar äußerte sich der neue Patriarch über die Unterstützung durch KIRCHE IN NOT. Während der schwersten Jahre des IS-Terrors und des Wiederaufbaus habe das Hilfswerk den Christen beigestanden, „als andere es nicht konnten“. Für die Zukunft hoffe er besonders auf Unterstützung im Bereich Bildung und Ausbildung. „Wenn wir eine gebildete Generation haben, die ihren Glauben versteht, ist das die beste Grundlage dafür, dass unser Volk bleibt und gedeiht“, erklärte Nona.

Die chaldäisch-katholische Kirche ist die größte katholische Kirche des Irak und gehört zu den mit Rom verbundenen Ostkirchen. Ihr gehören etwa eine halbe Million Gläubige an, von denen viele im Ausland leben. Patriarch Paul III. Nona wurde 1967 im Nordirak geboren und 1991 zum Priester geweiht. Von 2010 bis 2014 war er Erzbischof von Mossul. Nach der Vertreibung durch den „Islamischen Staat“ leitete er die chaldäische Kirche in Australien.

Aufräumarbeiten vor einer Kirche in der irakischen Ninive-Ebene (Archivbild).

Unterstützen Sie notleidende Christen im Nahen Osten

Die Diözese Mendi liegt im zerklüfteten Hochland von Papua-Neuguinea – 31 Pfarren, über 300 Außenstationen, verbunden durch Bergstraßen, die selbst robuste Fahrzeuge auf eine harte Probe stellen. Mitten in dieser Landschaft liegt die Pfarre St. Joseph in Margarima, die größte der Diözese: 17 weit verstreute Außenstationen, für die ein einziger Priester zuständig ist.

Pfarrer George Mathew war lange Zeit mit einem ernsthaften Problem konfrontiert: Sein alter Wagen hatte bereits mehr als 270.000 Kilometer hinter sich – und machte immer öfter schlapp. Pannen häuften sich, Reparaturkosten stiegen, und was noch schwerer wog: Der Priester konnte seinen Gläubigen nicht mehr regelmäßig begegnen. Der Mechaniker war deutlich – das Fahrzeug müsse so bald wie möglich ersetzt werden. Doch das Geld dafür fehlte.

A priest blessing the new car at St. Joseph Parish.
PAPUA-NEW GUINEA / MENDI 24/00032
Vehicle (Toyota Land Cruiser) for St. Joseph Parish, Margarima, Hela Province
Bischof Donald Francis Lippert wandte sich mit einer Bitte an KIRCHE IN NOT – und wurde gehört. Dank der Großzügigkeit unserer Spenderinnen und Spender kamen 26.000 Euro zusammen. Genug für ein geländegängiges Fahrzeug, das den rauen Straßenverhältnissen im Hochland von Papua-Neuguinea gewachsen ist. Pfarrer Mathew ist damit wieder unterwegs – zu jeder Außenstation, zu jedem Menschen, der auf ihn wartet.

- Bischof Donald Francis Lippert, Diözese Mendi

Der Bischof bringt es auf den Punkt: Auf jedem dieser Wege durch das Hochland begleiten Sie – als Wohltäterinnen und Wohltäter von KIRCHE IN NOT – Pfarrer Mathew durch Ihre Solidarität und Ihr Gebet. Jede Spende hat dazu beigetragen, dass die Kirche in einer der herausforderndsten Regionen der Welt präsent bleibt.

Ihre Güte fährt nun mit Pater George über steinige Straßen und durch abgelegene Täler. Ihre Treue hilft ihm, Menschen zu erreichen, die inmitten von Unsicherheit, Armut und Gewalt die Nähe Gottes besonders brauchen.

Dafür danken wir Ihnen von Herzen.

Sie haben nicht nur ein Auto mitfinanziert. Sie haben Wege geöffnet. Sie haben Begegnung ermöglicht. Sie haben dazu beigetragen, dass die Kirche in Hela weiterhin ein Lichtblick bleibt.

Vergelt’s Gott für Ihre Großzügigkeit, Ihr Gebet und Ihre liebevolle Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern in Papua-Neuguinea.

Beiträge zu diesem Thema

Jordanien: Pastorale Sommerlager in Amman

Jordanien: Pastorale Sommerlager in Amman

01.08.2026 • hilfsprojekt
Gaza: Große Sorge um die Kinder

Gaza: Große Sorge um die Kinder

11.02.2026 • aktuelles
Libanon: Messstipendien für 34 Priester

Libanon: Messstipendien für 34 Priester

01.03.2025 • hilfsprojekt
Irak: Ein pastorales Programm im Nordirak

Irak: Ein pastorales Programm im Nordirak

01.11.2023 • hilfsprojekt
Nepal: Messstipendien für 31 Priester

Nepal: Messstipendien für 31 Priester

01.11.2021 • hilfsprojekt
Pakistan: Angst vor Taliban wächst

Pakistan: Angst vor Taliban wächst

22.09.2021 • aktuelles
Libanon: Zwischen Trauer und Wut

Libanon: Zwischen Trauer und Wut

03.08.2021 • aktuelles
Indien: Hilfe für den Bau einer Kirche

Indien: Hilfe für den Bau einer Kirche

01.06.2021 • hilfsprojekt
Indien: Immer unterwegs für Gott

Indien: Immer unterwegs für Gott

31.08.2020 • aktuelles
Asia Bibi: Begegnung mit einer Ikone

Asia Bibi: Begegnung mit einer Ikone

03.03.2020 • aktuelles
Bangladesch: Eine Kapelle für ein Dorf

Bangladesch: Eine Kapelle für ein Dorf

07.05.2018 • hilfsprojekt
Libanon: Hilfe für eine Suppenküche

Libanon: Hilfe für eine Suppenküche

19.04.2018 • hilfsprojekt