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Dank Eurer Hilfe konnten kürzlich in Ramnagar, der ältesten Missionsstation der Diözese Bettiah, eine neue Kapelle und ein Pfarrhaus eingeweiht werden. 28.400 Euro haben unsere Wohltäter dafür gespendet. Die Freude war groß: Der Bischof war eigens gekommen, und Priester, Schwestern und Gläubige aus der ganzen Umgebung nahmen an der Feier teil. Die neue Kapelle wurde mit einer feierlichen heiligen Messe eingeweiht und der Muttergottes gewidmet. Anschließend schnitt der Bischof das Band durch, um auch das Pfarrhaus zu eröffnen, und segnete das neue Gebäude mit Weihwasser.
Die Freude war groß: Der Bischof war eigens gekommen, und Priester, Schwestern und Gläubige aus der ganzen Umgebung nahmen an der Feier teil. Die neue Kapelle wurde mit einer feierlichen heiligen Messe eingeweiht und der Muttergottes gewidmet.
Die alte Kapelle und die Priesterwohnung waren schon über 100 Jahre alt gewesen und waren aus ungebrannten Lehmziegeln errichtet worden. Ratten und Termiten hatten die Bausubstanz stark beschädigt. Wasser drang ein, und das Dach drohte einzustürzen. Es wurde gefährlich, sich zu den Gottesdiensten zu versammeln, und die vielen Gläubigen passten nicht in die Kapelle.  In der Pfarrwohnung gab es zudem nicht einmal Sanitäranlagen. Außerdem gab es auch dort viel zu wenig Platz. Das Pfarrbüro befand sich auf der Veranda! Dank Eurer Hilfe gibt es nun außer den Wohnräumen für die Priester auch ein Gästezimmer, ein Büro, sanitäre Anlagen, Strom und eine Küche mit Lagerraum. So kann endlich daran gedacht werden, dass sogar noch ein weiterer Priester in die Pfarre kommt, um die Gläubigen zu betreuen, denn die Gemeinde soll sich weiterentwickeln.
„Wir möchten allen, die diese Hilfe ermöglicht haben, unsere aufrichtige Dankbarkeit ausdrücken. Wir versichern Sie unserer aufrichtigen Gebete. Gott segne Sie für Ihre Großzügigkeit!“ schreiben uns Bischof Sebastian Goveas.
„Wir möchten allen, die diese Hilfe ermöglicht haben, unsere aufrichtige Dankbarkeit ausdrücken. Wir versichern Sie unserer aufrichtigen Gebete. Gott segne Sie für Ihre Großzügigkeit!“ schreiben uns Bischof Sebastian Goveas und Pfarrer Pascal Anand. Wir geben diesen Dank gern an Euch weiter und schließen uns an.
Dinajpur ist eine der ärmsten der acht Diözesen in Bangladesch. Katholiken bilden wie überall in dem mehrheitlich muslimischen Land nur eine winzige Minderheit an der Bevölkerung. Die meisten Gläubigen gehören ethnischen Minderheiten an. Sie sind doppelt benachteiligt: wegen ihres christlichen Glaubens und wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Sie werden diskriminiert und sind oft sogar tätlichen Übergriffen ausgesetzt. Nur die Kirche kümmert sich um sie und verhilft ihnen zu einem Leben in Würde. Und der Glaube ist den Menschen sehr wichtig. Sie nehmen aktiv Teil am Leben der Kirche.
Bischof Sebastian Tudu weihte das Pfarrhaus unter großer Beteiligung von Priestern, Schwestern und Gläubigen ein. Es war ein großes Fest, und es herrschte große Freude.

Die Christ-Königs-Pfarre von Nijpara soll bald geteilt werden. Ihrer Unterpfarre mit Sitz in Singra gehören zwanzig Dörfer an. Bald soll sie zu einer eigenständigen Pfarre erhoben werden, in der zwei oder drei Priester die Gläubigen betreuen. Aber es gab ein großes Problem: Es gab kein geeignetes Haus, in dem die Priester wohnen können und in dem Platz für weitere für die Arbeit der Pfarre notwendige Räumlichkeiten wäre, so beispielsweise das Büro und Unterbringungsmöglichkeiten für Gäste.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 30.000 Euro gespendet haben, konnte ein solches Pfarrhaus errichtet werden. Bischof Sebastian Tudu weihte es an Ostern unter großer Beteiligung von Priestern, Schwestern und Gläubigen ein. Es war ein großes Fest, und es herrschte große Freude. Pfarrer Peter Soreng schreibt uns: „Es ist großartig, dass die Gemeinde nun die Möglichkeit hat, von diesem Zentrum aus geistlich betreut zu werden. Die Gemeinde der Gläubigen ist Ihnen dankbar und betet für Sie alle.“

Die Diözese Kohima liegt im Bundesstaat Nagaland im armen und unterentwickelten Nordosten Indiens. Dort leben verschiedene Volksgruppen, die jeweils eine eigene Sprache sprechen. Die meisten leben von der Landwirtschaft, viele sind arbeitslos, und in den abgelegenen Dörfern kann die Mehrheit nicht lesen und schreiben. Aber der soziale Zusammenhalt ist in den Dörfern noch stark ausgeprägt.

Der katholische Glaube kam erst 1948 mit einigen Ordensfrauen auf das Gebiet der heutigen Diözese Kohima. Anfangs stießen sie auf großen Widerstand, und Menschen, die den katholischen Glauben annahmen, wurden sogar hart bestraft. Heute gehören 61.000 Gläubige, über 200 Diözesan- und Ordenspriester sowie 425 Ordensfrauen der Diözese an, die inzwischen 54 Pfarren hat. Und es gibt viele lokale Berufungen: 250 Schwestern und 58 Priester entstammen einheimischen Volksgruppen.

Zur großen Freude des Bischofs und der Gläubigen konnte das Zentrum Ende März 2022 eingeweiht werden. Es war ein großes Fest, und sogar der Apostolische Nuntius war zugegen.

Bischof James Thoppil liegt vor allem die religiöse Bildung der Laien am Herzen, und er sah großen Bedarf an der Ausbildung von Katecheten, Kursen für Ehevorbereitung und Ehepaare, einer verstärkten Arbeit mit Frauen, Kindern und Jugendlichen und vielem mehr. Dazu fehlte aber ein Ausbildungszentrum. Da der Bau eines neuen Zentrums unerschwinglich war, beschloss der Bischof, das ehemalige Kleine Seminar, das inzwischen an einen anderen Ort umgezogen war, in ein diözesanes Pastoralzentrum umzufunktionieren. Aber das alte Gebäude war stark renovierungsbedürftig, und die Holzelemente waren im Laufe der Zeit von Termiten angefressen worden. Es gab viel zu tun.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 20.900 Euro gespendet hatten, konnte die Renovierung in Angriff genommen werden. Einfach war das nicht, denn die Pandemie machte den Plänen zunächst einen Strich durch die Rechnung. Die Arbeiter, die aus verschiedenen Landesteilen stammten, mussten zu Beginn der Pandemie nach Hause zurückkehren. Es folgten mehrere weitere Lockdowns und viele Einschränkungen durch die Regierung. Es war auch nicht einfach, die Arbeiter später wieder zurückzubekommen. Dazu kamen die Preissteigerungen und die Inflation infolge der Pandemie. Aber langsam, aber sicher wurden die Arbeiten mit der Hilfe von Leuten aus dem Dorf angepackt.

Bischof Thoppil empfindet „riesige Dankbarkeit“ gegenüber allen, die geholfen haben. Vergelt’s Gott!
Ende März 2022 war es endlich soweit: Zur großen Freude des Bischofs und der Gläubigen konnte das Zentrum Ende März 2022 eingeweiht werden. Es war ein großes Fest, und sogar der Apostolische Nuntius war zugegen. Bischof Thoppil empfindet „riesige Dankbarkeit“ gegenüber allen, die geholfen haben. Vergelt’s Gott!

Sonka ist das ärmste und abgelegenste der 35 Dörfer, die zu der Pfarre Nijpara in der Diözese Dinajpur gehören. Es liegt 20 Kilometer vom Sitz der Pfarre entfernt. Zwanzig katholische Familien leben dort. Sie sind tiefgläubig und nehmen aktiv am kirchlichen Leben teil.

Bislang gab es aber ein Problem: Das Dorf hatte nur eine alte aus Lehm gebaute Kapelle, die durch Regen und andere Witterungseinflüsse unbenutzbar geworden war. Außerdem war sie viel zu klein für die Gläubigen gewesen. Die Gläubigen hatten sich schon lange eine neue Kapelle gewünscht, um sich dort zum Gebet und zur Heiligen Messe versammeln zu können. Aber die meisten Einwohner von Sonka sind arm und leben von der Hand in den Mund. Viele sind Tagelöhner und schaffen es kaum, ihre Familien zu ernähren. Sie konnten daher nicht die Mittel für den Bau aufbringen.

Die Gläubigen hatten sich schon lange eine neue Kapelle gewünscht, um sich dort zum Gebet und zur Heiligen Messe versammeln zu können.

Daher hatte sich der Pfarrer vertrauensvoll an KIRCHE IN NOT gewandt und hatte uns um Hilfe gebeten. Ihr habt ihn und seine Gläubigen nicht im Stich gelassen und habt 11.429 Euro für den Bau einer neuen Kapelle gespendet. Dank Eurer Hilfe konnte sie inzwischen eingeweiht werden. Der Jubel in der Gemeinde war groß, und die Menschen nehmen jetzt noch häufiger an den Gottesdiensten teil.

Pfarrer Narayan Singh schreibt uns: „Die Gläubigen von Sonka sind überglücklich, die neue Kapelle in ihrem Dorf zu sehen. Es ist großartig für sie, eine gute Atmosphäre für das Gebet und die Liturgie zu haben. Die Gemeinde ist Ihnen sehr dankbar und betet für Sie alle.“

Am 10. Dezember 2021 wird die Kathedrale „Unsere Liebe Frau von Arabien“ in Bahrain ihrer Bestimmung übergeben. Damit geht das größte Kirchenbauprojekt auf der Arabischen Halbinsel nach fast sieben Jahren Bauzeit zu Ende. Die Kirche befindet sich in Awali, etwa 23 Kilometer südlich von Manama, der Hauptstadt des Inselstaats Bahrain. Die neue Kathedrale in Form eines Zelts verfügt über 2300 Sitzplätze, zwei Kapellen und Veranstaltungsräume. Auch das 2012 errichtete Apostolische Vikariat für das Nördliche Arabien hat dort seinen Sitz. Das Zentrum kann auch von anderen christlichen Konfessionen genutzt werden.
Innenraum der neuen Kathedrale in Bahrain. © Mattia del Prete Architect MDPA

Meilenstein im christlich-muslimischen Dialog

Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) gehört zu den Unterstützern des neuen Gotteshauses, das auch als Meilenstein im christlich-muslimischen Dialog gilt. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass am Tag vor der Kirchweihe der bahrainische König, Scheich Hamad bin Isa Al Chalifa, den neuen Gebäudekomplex eröffnet. König Al Chalifa gehört zu den größten Förderern des Projekts und hat der katholischen Gemeinschaft auch den Baugrund zur Verfügung gestellt. Die kirchliche Weihe an diesem Freitag wird Louis Antonio Kardinal Tagle, Präfekt der Vatikan-Kongregation für die Evangelisierung der Völker, vollziehen.

Die Kathedrale „Unsere Liebe Frau von Arabien“ ist der neue geistliche Mittelpunkt für die christliche Minderheit des Apostolischen Vikariats für das Nördliche Arabien. Das Vikariat umfasst neben Bahrain auch Kuwait, Katar und Saudi-Arabien. Auf der Arabischen Halbinsel leben etwa 2,5 Millionen Katholiken; die meisten von ihnen sind Wanderarbeiter verschiedener Nationen und Kulturen. Ihr geistliches Oberhaupt ist Bischof Paul Hinder, ein gebürtiger Schweizer Kapuziner. Er hat im Mai 2020 zusätzlich zu seinem Amt als Apostolischer Administrator für das Südliche Arabien auch die Verantwortung für die katholischen Gemeinden im Nördlichen Arabien übernommen, nachdem der dortige Administrator, Bischof Camillo Ballin, verstorben war. Ballin war der Motor hinter dem Bauprojekt.

Bei der Grundsteinlegung im Jahr 2018. Links der damalige Apostolische Administrator für das Nördliche Arabien, Bischof Camillio Ballin (ⴕ). © Kirche in Not

Wachsende Zahl von Katholiken auf der Arabischen Halbinsel

„Die neue Kathedrale ist ein wichtiger Schritt in den Beziehungen zwischen Kirche und Staat, und sie zeugt auch von der wachsenden Zahl der Katholiken auf der Arabischen Halbinsel“, erklärte Regina Lynch, Projektdirektorin am Sitz der internationalen Zentrale von „Kirche in Not“ in Königstein im Taunus. „Bisher gab es nur fünf offiziell anerkannte Kirchen für die Gläubigen in einer Region, die fast so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen.“ In Bahrain, wo etwa 90 000 Katholiken leben, existierten bislang nur eine Kirche in der Hauptstadt Manama und eine Kapelle in einem Vorort. Dort mussten über das Wochenende bislang 25 heilige Messen gefeiert werden, um allen Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen. Die Gottesdienste waren stets überfüllt.

Auch viele Christen verschiedener Riten aus Saudi-Arabien und anderen Ländern kämen nach Bahrain, um dort ihren Glauben zu praktizieren und die Sakramente zu empfangen, erklärte Lynch: „Auf der gesamten arabischen Halbinsel, insbesondere aber in Saudi-Arabien, ist die öffentliche Ausübung des Christentums stark eingeschränkt. Christen können sich nur in ausländischen Botschaften oder Privathäusern treffen. Deshalb ist die neue Kathedrale in Bahrain auch ein wichtiges Hoffnungssignal für die Christen in anderen Ländern der Region.“

Kathedrale in Bahrain. © Mattia del Prete Architect MDPA

„Viele Christen leben allein und unter armseligen Umständen“

Für den Leiter des Bauprojekts, Dompfarrer Saji Thomas, ist das neue Gotteshauses „ein Paradebeispiel für religiöse Harmonie und Toleranz und ein großartiges Beispiel für friedliche Koexistenz“, wie er gegenüber „Kirche in Not“ erklärte. Bahrain fährt im Vergleich zu den anderen Staaten der Arabischen Halbinsel einen toleranteren Kurs gegenüber der christlichen Minderheit. Bereits die erste katholische Kirche der Neuzeit war 1939 in Bahrain errichtet worden, auch damals hatte der Emir ein Grundstück zur Verfügung gestellt.

Dennoch sei die Lage der Christen in Bahrain schwierig, erklärte Projektdirektorin Regina Lynch: „Nicht wegen der Regierung, sondern weil sie ihre Heimatländer, ihre Familien und Freunde verlassen haben.“ Die Mitglieder der katholischen Gemeinde in Bahrain stammen nach Angaben des Apostolischen Vikariats vorrangig aus Indien, Pakistan, Sri Lanka, von den Philippinen, aus dem Libanon, Jordanien, aber auch aus afrikanischen und südamerikanischen Staaten. „Viele dieser Migranten leben allein und unter armseligen Umständen“, sagte Lynch. Die Corona-Pandemie und wirtschaftliche Krisen hätten die Situation für viele Menschen noch schlimmer gemacht. „Sie brauchen eine spezielle Begleitung und Fürsorge, sonst gehen sie verloren.“

Unterstützen Sie die katholische Gemeinschaft in Bahrain und den Einsatz der Kirche auf der Arabischen Halbinsel mit Ihrer Spende – entweder online … hier oder auf folgendes Konto:

 

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600

Schon lange haben sich die Gläubigen in dem Dorf Noyanagar eine neue Kapelle gewünscht. Denn die winzige Lehmkapelle, die sie vor fast 30 Jahren selbst errichtet hatten, ist viel zu klein für die wachsende Gemeinde. Außerdem haben die Mauern Risse, und auch durch das Dach dringt der Regen ein. In der Regenzeit ist es nicht möglich, dort Gottesdienste abzuhalten. Die Pfarrkirche ist aber elf Kilometer weit entfernt. Der Fußmarsch ist zu weit.

Die Einwohner gehören zu dem Volksstamm der Sandal, der ursprünglich einer Naturreligion angehört. Aber die meisten Menschen in dem Dorf sind schon lange katholisch. Sie sind sehr arm und leben nur von der Hand in den Mund, sie sind aber zufrieden mit dem wenigen, was sie haben, und danken Gott dafür. Sie stehen sehr stark im Glauben und nehmen intensiv am kirchlichen Leben teil. Die liturgischen Feste werden mit tiefer Andacht gefeiert.

„Den Wohltätern, die ein freundliches Herz haben und uns ihre hilfreiche Hand ausstrecken, um diese Kapelle zu bauen, wird die gläubige Gemeinde von Noyanagar immer dankbar sein“, schreibt Pater Narayan Singh.

Dafür brauchen sie aber ein geeignetes Gotteshaus. Bislang konnten sie jedoch die notwendigen Mittel dafür nicht aufbringen. Aber unsere Wohltäter haben sie nicht im Stich gelassen: 10.500 Euro sind zusammengekommen, damit die Gemeinde in Noyanagar eine bescheidene, aber solide Kapelle errichten können. Die Freude ist riesig, und die Menschen aus der Gemeinde helfen beim Bau mit. Schon jetzt können sie es kaum erwarten, dass das Gotteshaus endlich fertig wird!

“Es wird eine große Freude für die Gläubigen und die ganze Gemeinde des Dorfes Noyanagar sein, in Ruhe beten zu können. Sie werden den christlichen Werten mehr zugetan sein. Die Sonntagsmesse und die anderen Andachten werden fruchtbarer sein. Den Wohltätern, die ein freundliches Herz haben und uns ihre hilfreiche Hand ausstrecken, um diese Kapelle zu bauen, wird die gläubige Gemeinde von Noyanagar immer dankbar sein“, schreibt Pater Narayan Singh.

Herzlichen Dank allen, die geholfen haben!

Der 23. Februar 2020 war für die Gläubigen der St.Claret-Pfarre in Bishrail/Westbengalen ein Anlass zu doppelter Freude: Es war das Silberne Jubiläum des Bestehens ihrer Pfarre und zugleich die Einweihung der neuen Pfarrkirche, die mit einem großen Fest begangen wurde. Mit 36.500 Euro hatten unsere Wohltäter dabei geholfen, dass der langgehegte Traum der Gläubigen Wirklichkeit werden konnte. Pfarrer Martin Soren schreibt uns:

„Wir danken allen Wohltätern von KIRCHE IN NOT von Herzen für ihre großzügige finanzielle Unterstützung, die dieses Projekt wahrgemacht hat. Noch einmal möchten wir Ihnen allen unsere aufrichtige Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Ohne Ihre unablässigen Gebete, Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung wäre dieses Unterfangen nicht möglich gewesen. Danke für alles, was Sie für uns getan haben!“

Die alte winzige Kapelle war aus Lehm mit Asbest errichtet worden. Sie war nicht nur viel zu klein, sondern drohte seit langem einzustürzen. Die neue Kirche entsteht.

Die alte winzige Kapelle war aus Lehm mit Asbest errichtet worden. Sie war nicht nur viel zu klein, sondern drohte seit langem einzustürzen. So war es in den letzten Jahren schwer für die Gemeinde, die Heilige Messe, die Katechesen, die Treffen zur Ehevorbereitung, die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sowie die großen Feiertage oder das Patronatsfest abzuhalten. Besonders in der Regenzeit und bei der sengenden Sonne des Sommers war es schwierig, die Veranstaltungen unter freiem Himmel abzuhalten.

Selbst konnten die Gläubigen aber nur wenig zum Bau eines neuen Gotteshauses beitragen, denn die Diözese Raiganj, der die Pfarre von Bishrail angehört, liegt im Grenzgebiet zu Bangladesch in einer sehr armenI Region. Die meisten Menschen, die hier leben, gehören benachteiligten ethnischen Minderheiten an und können kaum ihre Familien über die Runden bringen. Die 94.000 Katholiken machen lediglich ein Prozent der Bevölkerung aus. Die meisten Einwohner gehören animistischen Stammesreligionen an. Aberglaube und der Glaube an Hexerei sind weit verbreitet. Jedoch fühlen sich immer mehr Menschen von der befreienden Botschaft des Evangeliums und durch das Glaubenszeugnis der Christen angezogen. Es gibt sogar lokale Priesterberufungen: Die meisten Priester, die heute in der Diözese tätig sind, stammen von dort, und immer wieder fühlen sich junge Männer von Gott in Seinen Dienst berufen.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter können die Gläubigen in Bishrail nun endlich stolz auf ihr Gotteshaus sein und das kirchliche Leben würdig gestalten.

Die Kirche erfüllt auch hier, wie in vielen Teilen der Welt, eine wichtige Rolle auf dem Gebiet von Bildung, Erziehung und Entwicklung. Zwar ist ihre Aufgabe in erster Linie pastoral, aber der Glaube drückt sich auch aus in Taten praktischer Nächstenliebe gegenüber jedem Menschen, unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter können die Gläubigen in Bishrail nun endlich stolz auf ihr Gotteshaus sein und das kirchliche Leben würdig gestalten.

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