

Die Krise trifft auch die Kirche hart. Im vergangenen Jahr schrieben uns die „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ (spanisch: (Misioneras de Jesús Verbo y Víctima), dass ihre Situation „sehr, sehr schwierig“ sei. Wegen der Lage konnten sie nicht einmal die jungen Frauen aufnehmen, die ihrer Gemeinschaft beitragen wollten. Um sich zwischen den verschiedenen Departamentos (Verwaltungseinheiten) fortbewegen zu dürfen, benötigten sie eine Sondererlaubnis. Auch wirtschaftlich litten die Schwestern Not.
Ihre Kongregation wurde 1961 in Peru gegründet. Sie gehen vor allem an abgelegene und schwer zugängliche Orte, wo es an Priestern fehlt. Dort widmen sie sich der Seelsorge an den Armen und an den Rand gedrängten. Inzwischen gehören der Kongregation mehr als 400 Schwestern an, die in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern tätig sind. Von ihren Missionsstationen aus fahren sie oft stundenlang auf unbefestigten Straßen, oder sie gehen sogar zu Fuß, reiten auf einem Maultier reitend oder fahren mit einem Boot, um ein abgelegenes Dorf oder einen Bauernhof mit einigen wenigen Familien zu besuchen. Man sagt, dass dort, wo eine befestigte Straße endet, die Arbeit der Missionsschwestern beginnt.

In Argentinien hat die Kongregation derzeit 20 Schwestern, von denen sich einige noch in der Ausbildung befinden. Eine davon ist Schwester Maria Augustina. Sie ist 24 Jahre alt und hat bereits ihre zeitlichen Gelübde abgelegt. Sie schreibt: „Ich danke Gott, dass Er mir erlaubt, in dieser Kongregation zu sein, und bete jeden Tag um die Gnade, bis zum Ende meines Lebens treu zu sein. Es ist klar, dass es wie in jeder Ehe Kreuze zu tragen und Prüfungen zu bewältigen gibt, aber das sind die Momente, in denen sich wirklich unsere Liebe zu unserem gekreuzigten Bräutigam und Gott zeigt. Heute, in dieser Zeit, braucht die Kirche und mehr denn je, denn der Mensch hat sich von Gott entfernt, und die Kirche wird so angegriffen.
Im Vertrauen auf die Worte des Herrn: „Sei treu bis zum Tod, und Ich werde dir die Krone des Lebens geben“ überlasse ich mich ganz Seinen göttlichen Händen bis zu dem Augenblick, in dem Er mich zu unserer ewigen Hochzeit rufen wird.“
Dank der Hilfe unserer Wohltäter konnten wir den Schwestern in Argentinien mit 10.900 Euro unter die Arme greifen, um die Ausbildung der jungen Schwestern zu ermöglichen und einen Beitrag zum Lebensunterhalt aller 20 Ordensfrauen zu leisten. Sie bedanken sich herzlich und beten für alle Wohltäter!
Das jüngste Schreiben ‚Antiquum ministerium‘ mit dem der Papst den „laikalen Dienst“ des Katecheten mit eigener liturgischer Beauftragung eingeführt hat, war eine große Freude für uns“, erklärt Regina Lynch, Direktorin der Projektabteilung des Hilfswerkes KIRCHE IN NOT (ACN).
„Durch unsere Projektarbeit in mehr als 140 Ländern wissen wir, dass Katechetinnen und Katecheten an vielen Orten der Welt das Rückgrat der Kirche sind“, sagte Lynch. Gerade in entlegenen Gegenden, in die nur selten ein Priester kommen kann, oder in Ländern, wo durch Krieg und Verfolgung die Gemeindearbeit erschwert ist, seien Katecheten Ansprechpartner, Helfer und Seelsorger in einem.


Auch in zahlreichen anderen Ländern weltweit unterstützt KIRCHE IN NOT den Einsatz von Katecheten. „Allein im Jahr 2020 haben wir über 18 000 Katecheten auf allen Kontinenten gefördert – die meisten in Asien und Afrika“, so Lynch. KIRCHE IN NOT hat im vergangenen Jahr 20 Projekte finanziert, um Katecheten für ihren Dienst technisch auszustatten oder sie mit Material für die Seelsorgearbeit und den Religionsunterricht zu versorgen. Hinzu kommen 35 Projekte zur Schulung und Weiterbildung von Katecheten in 18 Ländern.

Hinter diesen Projekten stehen Menschen mit sehr beeindruckenden Geschichten. Einer der Katecheten, die KIRCHE IN NOT unterstützt, ist zum Beispiel John Joseph Gazi aus Uganda. Ursprünglich kommt er aus dem Südsudan. In dem jüngsten Staat Afrikas, erst 2011 unabhängig geworden, herrscht ein brutaler Kampf, allen Friedensbemühungen zum Trotz. Es geht um Macht, um ethnische Konflikte. Johns Familie konnte dem Morden nicht entkommen. „Mein Vater, meine Schwester und mein Bruder wurden getötet. Es geschah innerhalb weniger Minuten“, erzählt er KIRCHE IN NOT.
Er jedoch konnte ins Nachbarland Uganda flüchten, wo über eine Million Menschen in Flüchtlingslagern hausen. Doch schlimmer als die himmelschreiende Not dort sind die Narben der Seele, vor allem unter den jungen Menschen: Denn viele wurden in den Auseinandersetzungen als Kindersoldaten missbraucht.
Zu ihnen fühlt John sich besonders gesandt: „Viele tragen Hass und Rachegedanken in sich. Ich spreche zu ihnen über Vergebung.“ Er hat fast alles verloren – aber nicht den Glauben an Gott. Darum hat er sich zum Katecheten ausbilden lassen. Er selber bevorzugt die Bezeichnung „Evangelisierer“: Den armen und verzweifelten Menschen die Frohe Botschaft bringen.
KIRCHE IN NOT hat seine Ausbildung finanziert, im Emmaus-Zentrum, nahe der ugandischen Hauptstadt Kampala. Dort werden junge Menschen geschult, die Wunden der Seelen ihrer Landsleute zu heilen und ihnen in verschiedenen Nöten beizustehen. Ein ganz anderer und aussichtsreicherer „Kampf“ als der verbitterte Krieg in seiner Heimat, bekennt John: „Ich bin jetzt ein Soldat für Jesus. Ich kämpfe darum, die Seelen zu Gott zurückzubringen.“
John besucht jetzt seine Landsleute, die sich in Uganda mehr schlecht als recht eine neue Existenz aufbauen – aber ohne Gewalt und Krieg. „Ich will das Leben zu den Südsudanesen zurückbringen.“ Er spricht vom Glauben, er spendet Trost, hört sich die schrecklichen Erzählungen der traumatisierten Menschen an und vermittelt Hilfe. John und seine Mitstreiter haben neben katechetischen auch psychologische Kenntnisse im Emmaus-Zentrum erworben. Denn zusätzlich zu den Kriegserfahrungen, der Armut und Arbeitslosigkeit stellt auch der Alkoholmissbrauch ein Problem unter den Geflüchteten dar.
Der „Kampf“ gegen die Folgen des Krieges dauert an. Aber John ist sich sicher, dass es jede Mühe wert ist: „Dank meiner Ausbildung als Katechet mit der Unterstützung von KIRCHE IN NOT, bringe ich nun Hoffnung und Liebe zu meinen Leuten.“

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Verwendungszweck: Katecheten-Ausbildung
Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas und eines der wichtigsten Finanz, Geschäfts- und Wirtschaftszentren in Brasiliens Nördlicher Region. Die mehr als zwei Millionen Einwohner zählende Metropole wächst unaufhaltsam und planlos. Seit Jänner droht aufgrund der COVID 19-Pandemie der Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung; sie befindet sich in einer Gesundheitskrise. Die Situation ist unhaltbar geworden.
In Manaus arbeiten unter anderem die Minderen Kapuzinerbrüder von Amazonas und Roraima. Der Kapuziner Fr. Paolo Maria Braghini erklärt im Gespräch mit dem weltweiten Hilfswerk „Kirche in Not“: „Zusammen mit den Pfarren sind wir sowohl in der historischen Altstadt von Manaus als auch in den Vororten in verschiedenen Bereichen aktiv, in der Obdachlosenbetreuung oder auch in der Seelsorge, etwa beim Spenden des Bußsakraments. Wir arbeiten auch mit den Laien in anderen Teilen der Stadt zusammen“.
„Kirche in Not“ half bereits im letzten Jahr den Kapuzinermissionaren, die in der ganzen Region präsent sind, durch Messstipendien. Diese Hilfe ist sehr wichtig, denn seit Beginn der Pandemie waren die Kirchen immer wieder geschlossen, und durch die Wirtschaftskrise, die das Land durchmacht, sind die Kollekten drastisch zurückgegangen.

Doch in den letzten Monaten hat sich aufgrund der Pandemie Verzweiflung in der Bevölkerung breit gemacht: „Zurzeit schreit der Hunger, besonders in der zweiten Pandemie-Welle, wirklich zum Himmel. In den Slums betreuen wir Familien, die nichts zum Leben haben. Viele von ihnen kommen aus dem Landesinneren; sie sind mit der Hoffnung hierhergekommen, in der Stadt ein Auskommen zu finden, doch hier fanden sie nur Hunger und Arbeitslosigkeit. Zu allem Überfluss haben sie jetzt nicht einmal mehr einen Gemüsegarten, den sie bewirtschaften oder einen Fluss, in dem sie fischen können.
Aus diesem Grund haben die zum Orden der Minderen Kapuzinerbrüder von Amazonas und Roraima gehörenden Missionare nun ein Projekt ins Leben gerufen, um diese Familien sieben Monate lang mit Körben mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen, um die Not zu lindern: „Wir haben dafür Orte in der Peripherie ausgewählt und dort zusammen mit den Gemeindeleitern unter allen Notleidenden die bedürftigsten Familien: kinderreiche und sehr arme Familien, viele Witwen, Tuberkulosekranke und Arbeitslose, die in diesem Leben kaum die Möglichkeit auf eine neue Chance haben“, so Fr. Paolo.

„Kirche in Not“ sagte eine außerordentliche Nothilfe zu, damit die Kapuziner die Ärmsten der Armen mit Lebensmitteln versorgen können. Fr. Paolo ist den Wohltätern von „Kirche in Not“ sehr dankbar: „Liebe Wohltäter von „Kirche in Not“, im Namen aller Kapuziner von Amazonas und Roraima und besonders im Namen der Hunderten von Familien, denen die Hilfe zugutekommt, möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken. In diesem sehr schwierigen Augenblick der Pandemie, die die Familien in den Vororten von Manaus schwer trifft und deren Leben zu einem Drama geworden ist, sind diese Körbe mit Grundnahrungsmitteln viel mehr als eine Hilfe gegen den Hunger, der wirklich weh tut. Sie sind ein Zeichen, dass Gott diese armen Menschen nicht im Stich lässt. Sie, die Spender, werden so zu Werkzeugen der göttlichen Vorsehung und zu einer Quelle der Hoffnung.“
Menschen wie Maria Madalena aus dem Stadtteil Cidade de Deus profitieren von den Grundnahrungskörben: „Es war ein Segen, diesen Korb mit Grundnahrungsmitteln zu erhalten, da mein Sohn und ich arbeitslos sind.“ Auch für Fátima da Conceição aus Colônia Terra Nova stellt er eine große Hilfe dar: „Diese Spende kommt in einer so schwierigen Zeit, die wir durchmachen. Sie helfen uns, damit wir jeden Tag etwas zum Essen haben. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar! Möge Gott jeden einzelnen der Menschen segnen, die dazu beigetragen haben.“

Die Tätigkeit der Kapuziner beschränkt sich nicht auf die Lieferung eines Korbes mit Grundnahrungsmitteln. Es geht ihnen dabei auch um die Würde der Menschen und um die Suche nach dauerhaften Lösungen. So schenken sie neben den Körben auch Saatgut, um die Familien zu ermutigen, ihr eigenes Gemüse anzubauen, auch in einfachen Blumentöpfen: „Wenn möglich, ermutigen wir sie, Tiere wie Hühner zu züchten. Wir wollen gegen die weitverbreitete Haltung des Spenden-Empfangens vorgehen. Sie müssen selbst etwas tun, um aus ihrer Situation herauszukommen, wenn es möglich ist“, fügt Fr. Paolo hinzu.
Das Projekt ist auf etwa sieben Monate angelegt, da die Kapuziner diese Familien über längere Zeit betreuen möchten. Sie versuchen, jeder der besuchten Lösungen für ihr Leben aufzuzeigen und ihr zu helfen, eine Möglichkeit zu finden, selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
„Kirche in Not“ unterstützt seit mehr als 30 Jahren Dutzende von Projekten in der Region. Daran erinnert sich Fr. Paolo: „Sie haben uns schon bei mehreren Projekten geholfen, und wir und unsere Leute sind Ihnen unendlich dankbar.“ Er erwähnt einige davon ausdrücklich: „Sie haben uns geholfen, ein Boot zu kaufen, um die Gemeinden am Fluss zu versorgen, und ein Auto, um die Fahrten auf den Straßen von Roraima und Humaita zu bewältigen. Noch heute ernten wir die Früchte dieser Spenden. Unsere Anwesenheit bringt Hoffnung und das Wort Christi zu den Menschen.“
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Verwendungszweck: Brasilien
46 Jahre lang lebte der gebürtige polnische Priester Kazimierz Wojno in Brasilien. Er war beliebt und bekannt als „Pater Casimiro“.
Am Abend des 21. September 2019 drangen nach der letzten Samstagabendmesse sechs Männer in die Kirche am Heiligtum „Unserer Lieben Frau der Gesundheit“ im Norden der Hauptstadt Brasilia ein.

Sie nahmen den Priester und den Küster als Geiseln. Letzterem gelang die Flucht. Der Pfarrer hingegen wurde später auf einem an die Kirche angrenzenden Grundstück mit gefesselten Händen und Füßen und einem Draht um den Hals tot aufgefunden.
Es war nicht das erste Mal, dass diese Kirche überfallen wurde.
Brasilien gilt als Land mit den meisten Katholiken weltweit. Doch besonders protestantische Pfingstbewegungen haben großen Zulauf. Die brasilianischen Projektpartner von KIRCHE IN NOT bitten daher um Unterstützung und Stärkung ihrer Pfarren. Brasilien ist ein wichtiges Projektland für KIRCHE IN NOT. Mit fast zwei Millionen Euro hat das Hilfswerk 2019 die Seelsorge in dem südamerikanischen Land unterstützt.
Die Beispiele von aktuellen Märtyrern stammen aus unserem Büchlein „Kalender der Märtyrer und Zeugen der Liebe“, das Sie in unserem Shop bestellen können: zum Kalender der Märtyrer


Aber die Gemeinschaft braucht auch ein Auto. Denn für die verschiedenen Hilfsprogramme, aber auch für die pastoralen Veranstaltungen in der Stadt selbst und in Orten, die nicht nur über den Wasserweg erreichbar sind, wird Material benötigt, das transportiert werden muss. Die Straßenverhältnisse sind schlecht, und die Wege sind weit.
Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 19.600 Euro gespendet haben, konnte nun ein geeignetes Fahrzeug angeschafft werden. Die Freude ist groß, und die Missionarinnen und Missionare bedanken sich von Herzen, auch im Namen der Menschen, denen sie helfen.
Die katholische Kirche in Lateinamerika ist von der Geißel der COVID-19-Pandemie nicht verschont geblieben. Im Jahr 2020 und ersten Quartal 2021 sind Dutzende Priester in verschiedenen Ländern wie Venezuela, Mexiko, Peru, Kolumbien und Bolivien gestorben, nach dem sie sich bei der Ausübung ihrer Aufgabe als Seelsorger, den Gläubigen zu helfen und sie in ihrer Angst und ihrem Schmerz zu begleiten, mit dem Coronavirus angesteckt haben.
So teilte die venezolanische Bischofskonferenz (CEV) in einem kürzlich an das internationale Hilfswerk KIRCHE IN NOT gerichteten Statement mit, dass seit der Beginn der Verbreitung des Coronavirus im Land im März 2020 bis heute 201 der 2002 in Venezuela lebenden Priester an dieser Krankheit erkrankt und 24 an ihr gestorben sind.

„10 % aller venezolanischen Geistlichen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der an dem Virus Gestorbenen macht 11,9 % der Infizierten und 1,2 % aller Priester im Land aus“, so das CEV-Statement.
Weiter schreibt die CEV : „Diejenigen, die für die Kirche arbeiten, können nicht vermeiden, sich dem COVID-19-Virus auszusetzen. Die Priester, die ihrer Berufung zum Dienst am Nächsten, ihrer Mission als „Seelenarzt“ nachgegangen sind, wussten, dass sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in den Kirchen und trotz der Einhaltung aller Hygieneregeln Gefahr liefen, sich selbst anzustecken bis hin zur Möglichkeit, daran zu sterben.“

Nach Erkenntnissen des Hilfswerks KIRCHE IN NOT ist die Lage des Klerus in Mexiko noch dramatischer. Das Katholische Multimediale Zentrum (CCM) berichtet, dass seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 bis März 2021 245 Geistliche und Ordensleute an vom COVID-19 hervorgerufenen Komplikationen gestorben sind. Unter den Toten sind fünf Bischöfe, 221 Priester und Ordensleute, 11 Diakone und acht Ordensschwestern.
In einem im Februar verbreiteten Bericht erklärte das CCM, am meisten betroffen seien die Erzdiözese Guadalajara, die Erzdiözese Mexiko, die Erzdiözese Puebla, die Erzdiözese Morelia, die Erzdiözese San Luis Potosi, die Erzdiözese Toluca und die Erzdiözese Tlalnepantla.

Auch in Peru ist die Lage der katholischen Kirche im Zusammenhang mit der Pandemie sehr ernst. Besonders betroffen macht der Tod von Msgr. Luis Armando Bambarén Gastelumendi S.J., dem emeritierten Bischof von Chimbote und ehemaligen Vorsitzenden der peruanischen Bischofskonferenz (CEP), der am 19. März starb. Ebenfalls im März starb am Coronavirus Eduardo Peña Rivera, Kaplan der peruanischen Luftwaffe (FAP) in Piura, einer Region im Norden des Landes.
Der jüngste Todesfall ereignete sich am 16. April und betraf Pater Dergi Facundo, einen jungen Priester, der den an der Krankheit Leidenden im Norden des Landes durch die Sakramente Trost brachte.
Auch Kolumbien beklagt den Verlust eines Bischofs: Bischof Luis Adriano Piedrahita von Santa Marta starb am 11. Januar 2021. Nach „Kirche in Not“ vorliegenden Informationen starben Ende 2020 binnen zwei Wochen zehn Jesuitenpater, die in demselben Haus im Stadtteil Chapinero in Bogotá lebten. Von April 2020 bis Januar 2021 sind insgesamt 12 Jesuiten im Land gestorben.
Besonders traf die Gläubigen in der kolumbianischen Hauptstadt auch der Tod des Franziskanermönchs Gabriel Gutiérrez Ramírez am 2. April. Der Bruder war bekannt als „Engel der Ausgegrenzten“ wegen seines Apostolats mit Obdachlosen sowie für die Gründung der Stiftung „Callejeros de la Misericordia“ („Straßenarbeiter der Barmherzigkeit“).
Aus Bolivien liegen keine aktualisierten Daten vor, aber das Portal „Información de la Comunidad de Bolivia“ (Information aus der Gemeinde Bolivien Infodecom) gab Mitte 2020 an, dass bis zu diesem Zeitpunkt 13 Priester an COVID-19 gestorben waren. Unter ihnen befand sich auch Bischof Eugenio Scarpellini von El Salto. Im Februar dieses Jahres starben weitere fünf Priester in der Erzdiözese Cochabamba an der Epidemie.

„Das Leben der Kirche steht nicht still“, sagt Msgr. José Trinidad Fernández, Weihbischof von Caracas und Generalsekretär der CEV, in dem jüngsten Statement. Der Weihbischof bat die Menschen darum, die Hoffnung nicht zu verlieren, denn „im täglichen Leben begleitet uns Gott, weil wir Gottes Tempel sind. Gott wohnt im Herzen, da kann kein Platz für Traurigkeit, Ernüchterung, Enttäuschung sein.“
In ihrer Mitteilung sagt die CEV weiter, dass die Gläubigen inmitten der Angst und des Schmerzes, die durch die Pandemie verursacht werden, danach suchen, „sich Gott zu nähern, um die Seele zu trösten. Die Priester versuchen daher, auf dieses grundlegende Bedürfnis zu reagieren, indem sie sich in ihrer Menschlichkeit ganz hingeben, wobei sie darauf achten, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.“
KIRCHE IN NOT-Projektleiterin Regina Lynch drückte in ihrer Stellungnahme zu der tragischen Bilanz ihre Trauer und ihre Wertschätzung für die Arbeit der Kirche aus: „Trotz so vieler Todesfälle setzen die Priester und Ordensleute ihre Mission fort, die an dem Coronavirus Erkrankten zu begleiten und den Gläubigen, die in den genannten Ländern und in anderen auf der ganzen Welt so sehr leiden, Trost zu spenden.“ Sie erinnerte auch daran, dass „sich oft die Priester und Ordensschwestern bei ihrer heroischen Arbeit der Hingabe und des Dienstes für die Bedürftigsten oder bei der Sorge um die Gesundheit der Seele angesteckt haben. Auch dies ist etwas ungeheuer Wichtiges, denn für uns Christen zählt nicht nur die Gesundheit des Körpers.“
Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT unterstützte im Jahr 2020 insgesamt 146 Projekte mit mehr als 1,5 Millionen Euro, um den Ortskirchen zu helfen, die Folgen von COVID in Lateinamerika zu lindern. Das Hilfswerk erhöhte die Hilfen für Priester und die Zahl der Messintentionen und unterstützte mehr als 7200 Priester.
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Verwendungszweck: Nothilfe Covid-19
Die Diözese Teixera de Freitas-Caravelas liegt im armen Nordosten Brasiliens im Bundesstaat Bahia, der den höchsten afrikanischstämmigen Bevölkerungsanteil des Landes aufweist.
Knapp 340.000 Einwohner der Diözese sind katholisch. Katholiken machen somit fast 80 Prozent der Bevölkerung aus. Allerdings gibt es nur 35 Priester – viel zu wenige für die zahlreichen Gläubigen. Daher hat die Diözese ihre Berufungspastoral verstärkt, um Jugendlichen dabei zu helfen, eine mögliche Berufung zu entdecken und zu entwickeln. Dieses Engagement zeigt Früchte: Zur Zeit sind 31 junge Männer aus der Diözese am Priesterseminar St. Johannes Paul II. in Salvador de Bahia untergebracht. Sie wohnen dort im Studienhaus, das von ihrer eigenen Diözese eingerichtet wurde, sie studieren aber an der Universität zusammen mit den angehenden Priestern der Erzdiözese Salvador. Fünf weitere Jugendliche aus Diözese Teixera de Freitas-Caravelas bereiten sich im Propädeutikum darauf vor, in ein Priesterseminar einzutreten.

Die Berufungspastoral erfordert Besuche in den Pfarren der Diözese, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und sie zu begleiten. Außerdem müssen Einkäufe getätigt und die Seminaristen für ihre Einsätze in Pfarren, in denen sie praktische Erfahrung in der Seelsorge sammeln sollen, aus Salvador de Bahia abgeholt und an ihre Einsatzorte gebracht werden. Das alte Auto, das sem Seminar bisher zur Verfügung stand, verschlang viel Treibstoff und war daher teuer im Unterhalt. Zudem war es für die Fahrten auf dem als sehr gefährlich berüchtigten Highway von Bahia zu unsicher. Bischof Jailton de Oliveira Lino fürchtete stets um das Leben der Priester und Seminaristen, wenn diese unterwegs waren, und daher hatte er uns eindringlich um Hilfe gebeten.
Unsere Wohltäter haben ihn nicht im Stich gelassen und haben 20.700 Euro gespendet, damit ein neues, stärkeres Autos angeschafft werden konnte. Es ist im Unterhalt billiger und ist außerdem robuster als das alte Fahrzeug des Seminars, so dass die Fahrten auf den gefährlichen Straßen von nun an sicherer sein werden. Die angehenden Priester danken allen von Herzen, die geholfen haben!

In einem Aufruf haben hunderte kubanische Geistliche und Gläubige das kommunistische Staats- und Gesellschaftssystem ihres Landes scharf kritisiert und zu einer grundlegenden Erneuerung aufgerufen.
In dem Appell vom 24. Januar, der KIRCHE IN NOT vorliegt, zeichnen die Verfasser ein düsteres Bild der Lage auf Kuba: „Wir erleben den Kollaps des wirtschaftlichen, politischen und sozialen Modells“, so die Verfasser. Die autoritäre Herrschaft müsse überwunden werden.
„Kuba braucht politische Veränderungen“, fordert der Appell. Das seit der kommunistischen Revolution in den 1950er-Jahren bestehende System sei nicht mehr reformierbar. In Anspielung auf die atheistische Staatsideologie schreiben die Verfasser: „Dieses Volk hat vor vielen Jahren Gott den Rücken zugekehrt. Wenn ein Volk aber das tut, kann es nicht vorwärtsgehen.“

Vor allem beklagt der Aufruf die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes. Trotz Arbeit hätten die „Menschen nicht die Möglichkeit, das zu kaufen, was sie für ein würdevolles Leben brauchen. Sie leben unter der ständigen Bedrohung von Mangel und unerreichbar hohen Preisen.“
Die Not mache es vielen Bürgern „schier unmöglich, ohne illegale Aktivitäten zu überleben“, beklagen die Autoren: Diebstahl, Bestechung, Erpressung und Schwarzmarkt seien an der Tagesordnung. „Die ,Jeder für sich’-Atmosphäre, in der alles erlaubt ist, zeigt eine Korruption, die beinahe alle Gesellschaftsschichten durchdringt“, so der Text weiter.
Viele Kubaner sind aufgrund der wirtschaftlichen Misere gezwungen, ihr Geld im Ausland zu verdienen. Die Arbeitsmigration reiße die Familien auseinander, so der Aufruf. „Oft gibt es keinen anderen Weg, die Lebensqualität zu verbessern, als Familien zu trennen.“

Der tägliche Überlebenskampf führe auch zum Verlust der moralischen Orientierung: „Nicht selten wird die Ankündigung eines Babys, die Grund zur Freude und Hoffnung sein sollte, zur Ursache für Unsicherheit und Sorgen und endet in einer Abtreibung“, so das Papier.
Hinzu komme das Gefühl einer flächendeckenden Überwachung. Die „exzessive Kontrolle der Organe der Staatssicherheit, die sogar das Privatleben betrifft“ versetze Menschen in Angst, obwohl sie völlig unschuldig seien.
Um die Krise auf Kuba zu überwinden, schlagen die Verfasser mehrere Maßnahmen vor. So müsse die juristische Rahmenordnung verbessert und Rechtssicherheit geschaffen werden. „Die Tatsache, dass es keine (…) unabhängigen Anwaltskanzleien gibt, sorgt dafür, dass der Teil der Gesellschaft straffrei ausgeht, der mit der Regierung verbunden ist, während jede (…) von der politischen Linie abweichende Initiative gefährdet wird“, so die Verfasser.

Außerdem brauche es einen gesellschaftlichen Dialog, in den auch die Exil-Kubaner einbezogen werden müssten, die vor der kommunistischen Revolution ins Ausland geflohen sind. „Wir brauchen die Anerkennung der vollen Staatsbürgerschaft für die im Ausland lebenden Kubaner“, fordert der Text.
Vor allem aber gehe es darum, sich für die Wahrheit zu entscheiden: „In der Wahrheit zu leben, hat manchmal einen hohen Preis, macht uns aber innerlich frei trotz aller äußeren Zwänge. In der Lüge zu leben, heißt, in Ketten zu leben. (…) Wir sind ein schlafender Riese, der Kuba verändern kann.“
Zum 1. Februar hatten sich bereits über 725 Personen öffentlich dem Appell angeschlossen, darunter zahlreiche Geistliche.
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Verwendungszweck: Kuba


Alles begann mit einem angeschossenen Straßenkind. „Herr Pfarrer, ich will nicht sterben“, rief der Junge, den sie auf der Straße nur „den Pirat“ nannten, als er an der Tür des Pfarrhauses von Renato Chiera trommelte.
„Das Blut rann ihm den Hals hinunter“, erinnert sich der Seelsorger aus der brasilianischen Großstadt Nova Iguaçu im Umland von Rio de Janeiro auch noch 38 Jahre nach dem Vorfall. „Wie ein Hund hatte er auf der Straße gelebt und mit Drogen versucht, den Hunger in seinem Herzen abzutöten.“
Der italienische Missionar nahm den Jungen bei sich auf. „Als er sich angenommen fühlte, wollte er keine Drogen mehr nehmen und auch nicht mehr stehlen. Stattdessen nahm er am Religionsunterricht teil und begann zu arbeiten.“ Doch auch diese positive Entwicklung konnte „den Piraten“ nicht vor den Fängen der Drogenmafia retten: Er starb im Kugelhagel einer Todesschwadron.

Diese Erlebnisse brachten Renato Chiera dazu, ein bleibendes Heim für Straßenkinder zu schaffen: Die „Casa do Menor São Miguel Arcanjo“, auf Deutsch in etwa: „Kinderhaus vom Erzengel Michael“.
„Ich fing an, die Straßenkinder bei mir aufzunehmen – zuerst bei mir im Haus, dann auf der Veranda und in der Garage. Ich dachte mir: Mein kleines Auto kann nachts auch ruhig draußen bleiben, die Kinder aber können das nicht. So begann mein Abenteuer.“
Das Abenteuer hatte schon ein paar Jahre vorher begonnen, 1978, als der Priester aus seiner Heimat Italien in eine der ärmsten Gegenden im Umland von Rio de Janeiro kam. Dort begegnete er Jugendlichen, die in den Drogenhandel verwickelt waren. In einem Monat wurden in Chieras Pfarrei 36 dieser jungen Menschen ermordet.

Über 100 000 Kinder hat Renato Chiera und sein Team in der „Casa do Menor“ diese Erfahrung mittlerweile zu vermitteln versucht. Das Haus bietet den Heranwachsenden eine Unterkunft, Ausbildung und eine religiöse Erziehung. „Wir sind das Zuhause, die Familie dieser Kinder. Diese Kinder zu lieben und zur Liebe zu erziehen, ist unsere Art der Evangelisierung. Evangelisierung heilt.“
Um diesen Ansatz zu unterstützen, hat das KIRCHE IN NOT den Bau einer Hauskapelle in der „Casa do Menor“ mitfinanziert. Außerdem stellt unser Hilfswerk Materialien für Religionsunterricht und Katechese zur Verfügung, zum Beispiel die Kinderbibel von KIRCHE IN NOT, die mittlerweile in über 180 Sprachen weltweit erschienen ist.

KIRCHE IN NOT unterstützt ebenfalls kleinere Reparaturen im Kinderhaus. „Ich möchte, dass sich die Wohltäter mit uns über die Wunder der Verwandlung und der Rettung dieser jungen Menschen freuen“, erklärt Pfarrer Chiera. „Ihre Spende rettet das Leben von Babys, Kindern und jungen Erwachsenen, die ohne Hoffnung und Lebenswillen sind. Sie sind die Arme der Vorsehung Gottes, der durch uns liebt.“
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Verwendungszweck: Brasilien
Die leblosen Körper der Schiffbrüchigen liegen am Hafenkai von Güiria aufgereiht – vom Wasser aufgequollen, die Gesichter entstellt, halbnackt. Die erschreckenden Bilder, die KIRCHE IN NOT aus dem Küstenort an der nordöstlichen Landzunge Venezuelas erreicht haben, zeigen die Flüchtlingstragödie, die Venezuela derzeit heimsucht.
„Es sind Leichen von Kindern, Schwangeren und jungen Menschen dabei. Die Menschen in Venezuela sind verzweifelt und stürzen sich in ein gefährliches Abenteuer, das in einer Tragödie endet“, so schildert Jaime Villarroel Rodríguez, Bischof von Carúpano, mit gebrochener Stimme die Situation.
Zwei Boote waren am 6. Dezember, dem Nikolaustag, aus Güiria aufgebrochen. Wie viele Personen sich tatsächlich an Bord befanden, weiß niemand. Ihr Ziel: der Karibik-Inselstaat Trinidad und Tobago. Dessen Hauptstadt Port-of-Spain liegt nur 100 Kilometer von Venezuelas Küste entfernt.

Für unzählige Venezolaner liegt zwischen beiden Ländern die vage Aussicht, einem Leben in Armut und Elend zu entkommen – oder, wie in diesem Fall, der Tod. Über 4,5 Millionen Menschen haben Venezuela bereits verlassen, das seit Jahren in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise taumelt.
Beobachter ordnen den südamerikanischen Staat, was Armut und Ungleichheit angeht, inzwischen hinter afrikanischen Krisenstaaten wie dem Tschad und der Demokratischen Republik Kongo ein. Viele Venezolaner wandern in die Nachbarländer Kolumbien und Brasilien aus. Manche jedoch wählen den Seeweg in die Karibik. Wöchentlich brechen aus Güiria Flüchtlingsboote auf.
Seine Diözese betreibe dort ein Haus für Migranten, versorge sie mit Lebensmitteln und biete Beratung an, erklärt Bischof Villarroel: „Wir leisten sehr viel Unterstützung, damit junge Leute und andere Menschen nicht unter Lebensgefahr weggehen müssen und solche Tragödien geschehen. Leider können wir sie aber nicht immer verhindern.“

Bis zu 500 US-Dollar verlangen Mafiabanden für die Überfahrt, berichtet der Bischof. Sie wählen alte Schmugglerwege: Drogen und Treibstoff werden hier illegal verfrachtet, nun auch Menschen. Auch Prostitution und Handel mit Arbeitssklaven blühen. Die Behörden setzten den Banden zu wenig entgegen, beklagt Villarroel.
„Es ist eine sehr komplexe und schwierige Situation. Unsere Gemeindemitglieder haben ihre Gebete, ihre Bitten und Forderungen verdoppelt, damit die zuständigen Behörden auf all das reagieren, was den Flüchtlingen und ihren Familien widerfahren ist.“
Angehörige berichten, dass die Boote bei der Ankunft in Port-of-Spain am Anlegen gehindert worden seien. Sie mussten umkehren, ohne noch einmal auftanken zu können. So kam es zur Tragödie. Die erste Leiche, die am Hafen von Güiria aus dem Wasser geholt wurde, sei die Schwester eines ehrenamtlichen Mitarbeiters der Caritas gewesen, berichtet der Bischof. „Sie konnte nur noch an ihren Tätowierungen identifiziert werden.“

Die Diözese hat sofort ein Hilfsteam eingerichtet, um den Hinterbliebenen medizinisch und psychologisch beizustehen. Bischof Villarroel leitete einen Trauergottesdienst, eine große Prozession und eine Mahnwache für die Getöteten.
Der Ort und die ganze Region stünden unter Schock, schildert der Bischof gegenüber KIRCHE IN NOT: „Wir bitten Gott um Barmherzigkeit für unser Volk und um menschenwürdige Verhältnisse. Ich danke Ihnen und allen anderen internationalen Organisationen für die Unterstützung, die Sie unserem Volk zukommen lassen. Vergessen Sie uns nicht in unserem Schmerz.“
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Verwendungszweck: Venezuela
Das Radio ist das wichtigste Kommunikationsmittel in der Diözese mit dem langen Namen „San Roque de Presidencia Roque Sáenz Peña“, die in der Provinz Chaco im Norden Argentiniens gelegen ist. Es handelt sich um eine der ärmsten Diözesen des Landes mit großen sozialen Problemen und Konflikten. Viele Kinder sind stark unterernährt. „Die Armut hier ist nicht geringer als in Afrika“, berichtet Pfarrer Adolfo Kocka. Der größte Teil des Gebietes ist vom Urwald bedeckt, der nicht ohne Grund „El Impenetrable“ – „der Undurchdringliche“ genannt wird. Viele Siedlungen sind nur schwer und zeitweise gar nicht zu erreichen, Telefonverbindungen gibt es nicht, das Mobilfunksignal dringt nicht durch den Urwald hindurch. Das Radio ist die wichtigste Verbindung.


Leider wurde die Sendeantenne durch einen Blitzeinschlag stark beschädigt, so dass nur noch in einem Umkreis von 20 Kilometern gesendet werden konnte. Dies war ein herber Schlag.
Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 5.200 Euro gespendet haben, konnte die Technik wiederhergestellt und dabei optimiert und der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!