
Andrew Adeniyi Abayomi ist Pfarrvikar in der Pfarre St. Franz Xaver in Owo im Südwesten Nigerias. Er war dabei, als bislang unbekannte Täter am Pfingstsonntag ein Massaker an der dortigen Gottesdienstgemeinde verübten. Dabei wurden lokalen Angaben zufolge mindestens 38 Personen getötet und Dutzende schwer verletzt. Pfarrer Abayomi hat mit KIRCHE IN NOT über die traumatischen Erlebnisse gesprochen.
KIRCHE IN NOT: Wo befanden sie sich, als der Angriff geschah?
PFARRVIKAR ANDREW ADENIYI ABAYOMI: Die Festmesse zum Pfingstsonntag war gerade vorbei. Anschließend sollte vor der Kirche eine Prozession stattfinden. Ich stand noch im Altarraum und legte Weihrauch ein. Da hörte ich einen lauten Knall. Ich dachte zuerst: Da ist eine Tür zugeschlagen oder jemand ist gestürzt. Doch dann hörte ich weiteren Lärm und sah die Gemeinde in verschiedene Richtungen rennen. Ein Gottesdienstbesucher stürzte auf mich zu und schrie: „Herr Pfarrer, da sind Bewaffnete!“

Wie viele Angreifer waren es?
Ich habe sie nicht gesehen. Einige Augenzeugen sagen, es seien vier Personen gewesen, andere sprechen von sechs. Es sollen sich auch noch Angreifer unter die Gottesdienstbesucher gemischt haben. Wir kennen die genaue Anzahl nicht.
Hatten Sie Angst um Ihr Leben?
Ich hatte keine Angst um mein eigenes Leben. Ich habe vor allem daran gedacht, wie ich die Gemeindemitglieder retten könnte. Einige von ihnen verrammelten die Eingangstür. Ich forderte die Leute auf, in die Sakristei zu gehen. Von dort konnten sich einige ins Freie in Sicherheit bringen. Ich blieb die ganze Zeit bei den Menschen in der Sakristei.
Ich war von Kindern umringt, mehrere Erwachsene klammerten sich an mich. Ein paar Kinder haben sich sogar unter meinem Messgewand versteckt. Ich habe sie beschützt wie eine Henne ihre Küken. Viele Menschen schrien; ich habe versucht, sie zu beruhigen. Der Angriff dauerte etwa eine halbe Stunde. Er scheint sorgfältig geplant gewesen zu sein.

Was geschah dann?
Wir hörten von draußen, dass die Angreifer jetzt fort seien. Wir öffneten die Tür der Sakristei. Ich sah, dass zahlreiche Gemeindemitglieder tot oder verletzt waren. Ich war erschüttert. Ich habe die Unversehrten gebeten, die Verletzten ins Krankenhaus zu bringen. Wir ließen die Toten in der Kirche zurück und versuchten, die Verwundeten zu retten.
Der Südwesten Nigerias galt bislang als weitgehend friedlich, im Gegensatz zum Norden des Landes. Wie erklären Sie sich diesen plötzlichen Gewaltausbruch?
Wir haben gehört, dass militante Gruppen jetzt auch im Südwesten und in weiteren Landesteilen Kämpfer mobilisieren. Bislang lässt sich nicht feststellen, welcher Gruppe oder welcher Ethnie die Angreifer angehören.

Wie kümmern Sie sich jetzt um die Überlebenden?
Wir betreuen sie seelsorgerisch, besuchen sie und beten mit ihnen. Wir versuchen, die Familien der getöteten Menschen zu unterstützen. Es kommt auch Hilfe von staatlichen und privaten Organisationen, wie zum Beispiel dem Roten Kreuz. Sogar muslimische Organisationen und Imame unterstützen uns.
Wo liegt aktuell der größte Bedarf?
Wir brauchen finanzielle Hilfe, um die Überlebenden und die Familien der Todesopfer zu versorgen. Wir benötigen aber auch eine Sicherheitsstrategie. Bei dem Anschlag waren zwar Sicherheitsmitarbeiter und Polizei in der Nähe, aber sie sind uns nicht zu Hilfe gekommen. Wir brauchen jetzt einen eigenen Sicherheitsapparat.
Wie ist die Reaktion der Gläubigen auf den Anschlag?
Einige Gemeindemitglieder sind immer noch voller Angst. Wir versuchen, ihnen wieder auf die Beine zu helfen. Das Wichtigste dabei ist der persönliche Kontakt. Bei den Begegnungen mit den Gemeindemitgliedern habe ich festgestellt: Ihr Glaube ist nicht geschwächt, er ist sogar stärker geworden. Sie sind bereit, standhaft zu bleiben.

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600
Verwendungszweck: Nigeria


Das internationale päpstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) ist zutiefst erschüttert über den schrecklichen Anschlag, der während der Pfingstfeierlichkeiten am 5. Juni in der katholischen Kirche St. Francis Xavier in Owo im Bundesstaat Ondo im Südwesten Nigerias verübt wurde und bei dem viele Menschen, darunter auch Kinder, getötet wurden.
Die Gedanken und Gebete von KIRCHE IN NOT (ACN) sind bei den Opfern, den Verletzten, ihren Familien und der gesamten katholischen Gemeinschaft in Ondo.
„Heute ist Pfingstsonntag, eine Zeit, in der jeder Katholik in der Kirche sein sollte, um das Hochfest zu feiern. Es ist traurig zu sagen, dass während der heiligen Messe Männer unbekannter Herkunft mit Gewehren bewaffnet die katholische Kirche St. Francis Xavier angegriffen haben“, sagte Pater Augustine Ikwu, Kommunikationsdirektor der Diözese Ondo, in einer Erklärung, die KIRCHE IN NOT (ACN) zugesandt wurde.
„Es wird befürchtet, dass viele Tote und Verletzte zu beklagen sind und die Kirche geschändet wurde“, sagte er.
„Die Identität der Täter bleibt unbekannt, während die Situation die Gemeinde am Boden zerstört ist“, fügte der katholische Priester hinzu.
„In der Zwischenzeit sind alle Priester der Gemeinde in Sicherheit und keiner wurde entführt“, sagte der Priester und zerstreute damit Gerüchte, die in den sozialen Medien kursierten.
„Der Bischof appelliert an uns, Ruhe zu bewahren, die Gesetze einzuhalten und dafür zu beten, dass Frieden und Normalität in unsere Gemeinde, unseren Staat und unser Land zurückkehren“, heißt es in der Erklärung abschließend.
KIRCHE IN NOT (ACN) verurteilt diesen Ausbruch von Gewalt, einen weiteren terroristischen Akt in Nigeria, einen weiteren auf der langen Liste von Verbrechen gegen Christen. Das Land wird im Allgemeinen von Gewalt, Banditentum und Entführungen erschüttert, die zwar alle ethnischen und religiösen Gruppen des Landes betreffen, aber in den letzten Jahrzehnten zu einer langen Liste von schweren Angriffen auf die christliche Gemeinschaft geführt haben.

Erst letzte Woche organisierte KIRCHE IN NOT (ACN) eine Pressekonferenz mit Erzbischof Matthew Man-Oso Ndagoso, dem Erzbischof von Kaduna, um über die Unsicherheit und Gewalt in Nigeria zu sprechen. Obwohl die Probleme aus verschiedenen Richtungen kommen, stellte Erzbischof Matthew klar: „Die Regierung hat uns völlig im Stich gelassen; es ist das Fehlen einer guten Regierung, das dies verursacht. Banditen, Boko Haram, Entführungen – all das sind Symptome der Ungerechtigkeit, der Korruption, die im System herrscht. Wenn wir das Problem nicht an der Wurzel packen können, werden wir einen aussichtslosen Kampf führen.
Das Massaker fand im Südwesten Nigerias statt, einem Gebiet, das bisher nicht von der Unsicherheit und Gewalt betroffen war, die im Allgemeinen den Norden und den Mittleren Gürtel betrifft.
Auch wenn das Problem hauptsächlich intern ist, trägt der Westen nach Ansicht des Erzbischofs eine Mitschuld. „Zum Tango gehören immer zwei. Unsere Führer stehlen unser Geld und bringen es in den Westen, in die Schweiz, nach Paris, London und Frankfurt. Wenn der Westen ihr Geld nicht annehmen würde, würden sie es zu Hause lassen. Die westlichen Regierungen kollaborieren mit unseren Führern“.
KIRCHE IN NOT (ACN) ruft alle politischen und religiösen Führer in der Welt auf, diesen Terroranschlag auf die katholische Kirche St. Francis Xavier in Owo, Ondo State, im Südwesten Nigerias, während der Pfingstfeierlichkeiten entschieden und ausdrücklich zu verurteilen.
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KIRCHE IN NOT hat ein Faltblatt über das Pfingstfest herausgegeben, in dem der Ursprung und die Geschichte des kirchlichen Feiertags erläutert werden.
Das Hochfest wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Neben Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte hohe kirchliche Fest, das in Deutschland mit zwei Feiertagen begangen wird.

In dem Faltblatt im Format DIN A6 werden neben dem biblischen Hintergrund und der Bedeutung des Festes, das als „Geburtsstunde der Kirche“ gilt, auch die mit Pfingsten verbundenen Traditionen vorgestellt.
Die kleine Broschüre erscheint in der kostenlosen Reihe „Glaubens-Kompass“ von KIRCHE IN NOT. Sie eignet sich zur Auslage in Kirchen und Pfarreien und kann in größeren Mengen bestellt werden.

Sonka ist das ärmste und abgelegenste der 35 Dörfer, die zu der Pfarre Nijpara in der Diözese Dinajpur gehören. Es liegt 20 Kilometer vom Sitz der Pfarre entfernt. Zwanzig katholische Familien leben dort. Sie sind tiefgläubig und nehmen aktiv am kirchlichen Leben teil.
Bislang gab es aber ein Problem: Das Dorf hatte nur eine alte aus Lehm gebaute Kapelle, die durch Regen und andere Witterungseinflüsse unbenutzbar geworden war. Außerdem war sie viel zu klein für die Gläubigen gewesen. Die Gläubigen hatten sich schon lange eine neue Kapelle gewünscht, um sich dort zum Gebet und zur Heiligen Messe versammeln zu können. Aber die meisten Einwohner von Sonka sind arm und leben von der Hand in den Mund. Viele sind Tagelöhner und schaffen es kaum, ihre Familien zu ernähren. Sie konnten daher nicht die Mittel für den Bau aufbringen.

Daher hatte sich der Pfarrer vertrauensvoll an KIRCHE IN NOT gewandt und hatte uns um Hilfe gebeten. Ihr habt ihn und seine Gläubigen nicht im Stich gelassen und habt 11.429 Euro für den Bau einer neuen Kapelle gespendet. Dank Eurer Hilfe konnte sie inzwischen eingeweiht werden. Der Jubel in der Gemeinde war groß, und die Menschen nehmen jetzt noch häufiger an den Gottesdiensten teil.
Pfarrer Narayan Singh schreibt uns: „Die Gläubigen von Sonka sind überglücklich, die neue Kapelle in ihrem Dorf zu sehen. Es ist großartig für sie, eine gute Atmosphäre für das Gebet und die Liturgie zu haben. Die Gemeinde ist Ihnen sehr dankbar und betet für Sie alle.“
Nach der Misshandlung und Tötung einer jungen Christin ist es im Nordwesten Nigerias zu weiteren Attacken auf christliche Einrichtungen gekommen. Zuvor waren zwei mutmaßliche Täter festgenommen worden. Ein ökumenisches Bündnis hat für kommenden Sonntag, 22. Mai, zu friedlichen Protesten gegen die Gewalt aufgerufen.
Die 21-jährige Studentin Deborah Samuel Yakubu war am 12. Mai von Kommilitonen in Sokoto im Nordwesten Nigeria geschlagen, gesteinigt und anschließend in Brand gesteckt worden. Ihr wurde vorgeworfen, in einer WhatsApp-Gruppe den Propheten Mohammed kritisiert und damit Blasphemie begangen zu haben. Yakubu gehörte einer evangelikalen Freikirche an.

Nach der Festnahme der beiden Tatverdächtigen griffen Demonstranten unter anderem die Kathedrale der katholischen Diözese Sokoto an. Jugendliche hätten Kirchenfenster eingeschlagen und einen Gemeindebus verwüstet, teilte die Diözese KIRCHE IN NOT mit.
Lokalen Medien zufolge wurden gezielte Falschinformationen gestreut, wonach Kirchenführer wie der katholische Bischof Matthew Hassan Kukah für die Äußerungen von Deborah Samuel Yakubu verantwortlich seien. Meldungen, auch das Haus des Bischofs sei angegriffen worden, bewahrheiteten sich indes nicht.
Als Reaktion auf die Übergriffe rief Bischof Kukah die Christen auf „weiterhin das Gesetz zu respektieren und für eine Rückkehr zur Normalität zu beten“. Er dankte der Polizei und den lokalen Behörden für ihr schnelles Eingreifen, das eine Eskalation oder weitere Todesopfer verhindert habe.
KIRCHE IN NOT sieht die Situation der Christen in Nigeria mit wachsender Besorgnis. Die dschihadistische Gewalt ist vor allem im Norden Nigerias auf dem Vormarsch. Mehrfach sind auch katholische Priester entführt und ermordet worden.
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KIRCHE IN NOT übernimmt die Kosten für die Instandsetzung des römisch-katholischen Priesterseminars der Diözese Kiew-Schytomyr. Die Ausbildungsstätte für aktuell 25 angehende Priester befindet sich in Worsel am Rand der ukrainischen Hauptstadt. Der Ort liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Butscha, das zum Synonym für Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung geworden ist.
Auch das Priesterseminar in Worsel war zu Beginn des Ukraine-Krieges im Februar von russischen Truppen überfallen, schwer beschädigt und geplündert worden. In unmittelbarer Nähe schlugen zwei Raketen ein.

Wie Dorfbewohner berichten, seien auch russische Soldaten in das Priesterseminar eingedrungen und hätten dort mindestens zwei Nächte verbracht. Die Studenten konnten sich in letzter Minute in Sicherheit bringen; mittlerweile sind die meisten von ihnen in einem anderen Priesterseminar in der Ukraine untergebracht.
Als er mit einigen Studenten Anfang April wieder nach Worsel zurückkehrte, bot sich ihm ein trauriges Bild, berichtet Seminarleiter Regens Ruslan Mychalkow: „Die Soldaten haben alles mitgenommen, was sie finden konnten: Küchengeräte, Waschmaschinen, Computer. Sie haben die Zimmer der Seminaristen durchwühlt.“
Auch ein Kelch, den Papst Johannes Paul II. während seines Ukraine-Besuchs im Jahr 2001 gestiftet hatte, sei gestohlen worden. Fotos zeigen außerdem eine enthauptete Marienstatue.

Die zurückgekehrten Studenten und Professoren des Priesterseminars hoffen, dass sie im September wieder ihren regulären Studienbetrieb aufnehmen können. Der Wiederaufbau wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT haben das beschädigte und geplünderte Seminar vor wenigen Tagen besucht und die Übernahme der Kosten zugesagt.
Eine der tragenden Säulen der fast siebzigjährigen Ukraine-Hilfe von KIRCHE IN NOT sei die Priesterausbildung, berichtet Projektreferentin Magda Kaczmarek. Deshalb habe der Wiederaufbau des Priesterseminars in Worsel jetzt hohe Priorität.
„Seit Beginn des Krieges stehen wir eng an der Seite der Menschen in der Ukraine“, sagte Kaczmarek. „Wir haben Soforthilfen für die Arbeit von Priestern und Ordensleuten im Kriegsgebiet gezahlt, unterstützen Kirchengemeinden und Klöster, die ihre Türen für Flüchtlinge geöffnet haben und finanzieren Autos und Transporter, damit humanitäre Hilfen im ganzen Land verteilt werden können. In der nächsten Phase helfen wir beim Reparieren der Kriegsschäden, sobald das möglich ist.“

Die Zeit bis zur erhofften Wiedereröffnung ihres Priesterseminars verbringen Regens Mychalkow und seine Studenten im karitativen Einsatz: „Wir helfen den Menschen vor Ort und verteilen Lebensmittel. Neulich kamen an einem Tag fast 1000 notleidende Menschen zu uns.“
Trotz der Not zeigt sich Mychalkow zuversichtlich: „Die Lage wird sich dann bessern, wenn wir das gesellschaftliche Leben wiederaufnehmen und Geschäfte und Betriebe wieder öffnen können. Danke an KIRCHE IN NOT für die Unterstützung.“
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Bitte schließen Sie die Menschen in der Ukraine in Ihr Gebet ein und beten Sie für eine friedliche und diplomatische Lösung der aktuellen Spannungen. Bestellen Sie hierfür unser kostenloses Gebetsblatt mit dem Gebet um Frieden für die Ukraine. Stellen Sie in unserer virtuellen Kapelle eine Kerze auf.
Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“
Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.
Am 28. April wurde der Priester Wathner Aupont zusammen mit weiteren Personen in einem Randbezirk der Hauptstadt Port-au-Prince entführt. Aupont leitet die Pfarrei „Josef der Arbeiter“ in Grande Ravine im Süden des Landes.
Vertreter der zuständigen Diözese Anse-à-Veau et Miragoâne appellierten an die Polizei, bei der Befreiung des Pfarrers mitzuhelfen. Pfarrer Aupont wurde tatsächlich am Tag darauf freigelassen, die anderen Personen blieben in der Hand der Entführer.
In einer Erklärung sprach ein Vertreter der Diözese von einer „neuen Plage der Entführungen, die die Gesundheit, das Leben, die Wirtschaft, die Familien und sozialen Strukturen unserer geliebten Republik Haiti zerstört“.

Auch Erzbischof Launay Saturné aus Cap-Haïtien, ein Projektpartner von KIRCHE IN NOT, berichtete, dass die soziale, politische und wirtschaftliche Situation auf Haiti immer schlimmer werde.
Eine Welle von Unruhen und Entführungen bringe das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, erklärte der Erzbischof: „Die Verschlechterung der Lage ist das Ergebnis der Zunahme bewaffneter Gangs, der vielen Entführungen, der allgegenwärtigen Ungewissheit, der Inflation, blutiger Überfälle und einer Flut von Unruhen und Grausamkeiten.“

Die Menschen auf Haiti lebten in ständiger Angst, sagte Erzbischof Saturné: „Viele Bereiche des nationalen Lebens sind ins Wanken geraten und fast nicht mehr existent. Niemand bleibt von dieser Unsicherheit verschont. Wir sind ihr alle ausgesetzt.“
KIRCHE IN NOT hat auf Haiti im vergangenen Jahr über 70 Hilfsprojekte unterstützt. Dazu zählten auch Nothilfen für den Wiederaufbau und die Versorgung der Bevölkerung nach dem Erdbeben im August 2021. Darüber hinaus stellt das Hilfswerk Fahrzeuge für die Seelsorge zur Verfügung und fördert die religiöse Ausbildung von Laien und Priestern.
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Verwendungszweck: Haiti
„Schock und Schmerz“: Mit diesen beiden Worten fasst Bischof Pavlo Honcharuk aus Charkiw die aktuelle Situation in der ostukrainischen Metropole zusammen. Im Gespräch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT erzählt er von schrecklichen Erlebnissen, die auch ihn traumatisieren: „Ich denke an ein kleines Mädchen von etwa fünf Jahren, das wie versteinert vor der Leiche eines geliebten Menschen auf der Straße stand und sich nicht bewegen konnte.“
Zehn Wochen nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine konzentrieren sich die Angriffe zunehmend auf den Osten und Süden des Landes. Die Situation in der ostukrainischen Metropole Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, wird immer dramatischer.

Nach dem Beschuss eines Wohnviertels besichtigte Bischof Honcharuk die Schäden und erklärte – mit Helm und kugelsicherer Weste über seiner Soutane – in einer Videobotschaft an KIRCHE IN NOT: „Die Siedlung hier war einst eines der bevölkerungsreichsten Viertel von Charkiw. Jetzt ist hier alles zerstört. Die Menschen haben sich in dunklen, feuchten Kellern verschanzt.“ Während im Hintergrund Explosionsgeräusche zu hören sind, sagt der Bischof: „Wir beten zu Gott, dass er uns beschützt und dass alles ein Ende findet. Es wird geschossen; wir hören die ganze Zeit Explosionen.“
In einer weiteren Videobotschaft beschreibt Bischof Honcharuk in den zerstörten Häusern: „Das ist eine Wohnung, oder besser gesagt, es war eine. Es ist nichts übriggeblieben, alles ist verbrannt.“ Mit Traurigkeit und Sarkasmus schließt er: „Und sie [die russischen Militärs; Anm. d. Red.] sagen, dass sie nur auf die militärische Infrastruktur abzielen.“

Bischof Pavlo Honcharuk leitet seit zwei Jahren das Bistum Charkiw-Saporischschja. Obwohl die römisch-katholische Kirche eine kleine Minderheit bildet, sind der Bischof und seine Mitarbeiter seit Kriegsbeginn rund um die Uhr für die gesamte Bevölkerung im Einsatz. „Wir versuchen jeden Tag, die Menschen in den Bunkern mit humanitärer Hilfe zu erreichen“, erläutert der Bischof. „Wir beladen Fahrzeuge, fahren durch die scheinbar menschenleere und völlig zerstörte Stadt und sprechen mit den Menschen, trösten sie, nehmen Beichten ab.“ Die Situation sei zermürbend und „unglaublich anstrengend, körperlich und vor allem geistig“.
In seinem Bischofshaus hatte Bischof Honcharuk zu Beginn des Krieges Flüchtlinge aufgenommen, darunter auch einen Bischof der orthodoxen Kirche der Ukraine. Nachdem Anfang März ein Geschoss das Dach seines Bischofshauses getroffen hatte, ist mittlerweile auch die Kathedrale in Mitleidenschaft gezogen: „Viele Fenster wurden während eines Luftangriffs durch den Druck herausgesprengt. Jetzt beten wir in einer kleinen Kapelle und nutzen Teile des Kirchenraums als Lager für Hilfsgüter.“ Die tägliche heilige Messe, Gebetsstunden und Seelsorge seien in der aktuellen Situation wichtiger denn je: „Wir können immer noch alle Toten begraben, Gott sei Dank.“
Die Kirchen seien längst kein sicherer Zufluchtsort mehr. Sakralbauten würden genauso wenig verschont wie andere zivile Ziele, erklärte der Bischof: „Nichts ist mehr heilig“, sagt er. Teilweise hätten sich Menschen in Kellern unterhalb der Sakralbauten verkrochen.
Es sei gelungen, viele Frauen und Kinder außerhalb von Charkiw unterzubringen, beschreibt Bischof Pavlo Honcharuk die aktuelle Situation. Die Männer seien jetzt zurückgekehrt, um ihre Heimatstadt zu verteidigen. Auch er denke nicht daran, die Stadt zu verlassen: „Solange noch Gläubige in der Stadt sind, werde ich bei ihnen sein. Gott und mein Glaube werden mir die Kraft dazu geben. Wir Priester sind nicht bewaffnet. Wir sind Kirchenleute. Unsere Waffen sind das Wort Gottes und das Gebet.“
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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“
Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.



„Ich wurde in eine sehr gläubige christliche Familie hineingeboren. Die meisten Einwohner in unserem Dorf waren Muslime. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es je einen Streit oder eine Auseinandersetzung aufgrund der Religion gab.
Einige Jahre nach meiner Heirat mit Shafqat zogen wir nach Gojra und mein Mann fand dort eine Arbeit. Mein Mann ist seit zwölf Jahren teilweise gelähmt. Er hatte versucht, einen Streit zu schlichten und war dabei von einem Querschläger aus einer Waffe getroffen worden. Das Leben danach war hart, doch wir hatten Glück und fanden beide eine Arbeit an einer christlichen Schule, wo wir Hausmeisterdienste verrichteten. Nebenbei reparierte mein Mann Handys.
Im Juli 2013 stürmte die Polizei unser Haus und verhafteten meinen Mann und mich. Sie warfen uns Gotteslästerung vor. Über die SIM-Karte unseres Handys sei eine SMS über den Propheten Mohammed verfasst worden. Die Nachricht war auf Englisch geschrieben – eine Sprache, die weder mein Mann noch ich sprechen oder lesen können.
Im Gefängnis wurden wir gefoltert. Die Beamten sagten meinem Mann, dass sie mich vor seinen Augen vergewaltigen würden, wenn er die Tat nicht gestehen würde. Also tat er es, obwohl wir beide unschuldig waren.
Acht Monate waren wir inhaftiert, als wir vom Gericht schuldig gesprochen und zum Tod verurteilt wurden. Unser Anwalt durfte sein Schlussplädoyer nicht zu Ende führen, keiner von uns wurde angehört. Als ich das Todesurteil hörte, wurde ich ohnmächtig.

Mein Mann und ich wurden nach der Verhandlung getrennt: Shafqat wurde in das Gefängnis von Faisalabad überführt, während ich in eine Todeszelle in Multan gebracht wurde. Meine Kinder konnten mich nur zweimal im Jahr für knapp eine halbe Stunde besuchen. Auch für sie war es sehr schwer: Sie mussten ständig umziehen und sich verstecken. Islamisten hatten sie mit dem Tod bedroht, weil sie unsere Kinder waren.
Jeden Tag habe ich geweint, weil ich nicht bei meinen Kindern sein konnte. Ich dachte ständig daran, dass mein Mann und ich eines Tages gehängt würden. Doch trotzdem verlor ich nie meinen Glauben. Ich betete jeden Tag und sang Psalmen und Hymnen. Das hat mir sehr viel Kraft gegeben. Mehrmals wurde mir gesagt: Wenn ich zum Islam konvertiere, könnte ich der Todesstrafe entgehen und würde eines Tages freigelassen. Ich habe immer Nein gesagt.
Eine Zeit lang war Asia Bibi, die ebenfalls unter der falschen Anklage der Blasphemie zum Tode verurteilt worden war, meine Nachbarin in der Todeszelle in Multan. [Asia Bibi war 2010 als erste Frau in Pakistan zum Tod wegen Gotteslästerung verurteilt worden. Ihr Schicksal erregte internationale hohe Aufmerksamkeit. Sie kam schließlich nach einer Revisionsverhandlung Anfang 2019 frei; Anm. d. Red.]

Mittlerweile wurden weltweit Stimmen laut, die sich gegen unseren unfairen Prozess und unsere Verurteilung wandten. Sie beteten für unsere Freilassung und boten uns moralischen und geistlichen Beistand an. Und schließlich geschah es – man ließ meinen Mann und mich frei. Doch konnten wir ebenso wie Asia Bibi nicht mit unserer Familie in Pakistan bleiben, weil fanatische und extremistische Muslime darauf aus waren, uns zu töten, wenn wir in Pakistan blieben.
Wir sind jedoch sehr froh, dass ein europäisches Land uns Asyl gewährt hat und unsere Familie nun wieder vereint ist. Ich hoffe und bete, dass in meiner Heimat Pakistan die falschen Blasphemie-Anschuldigungen aufhören und dass diejenigen bestraft werden, die falsche Anschuldigungen erheben.“
Informationen zur Lage der Religionsfreiheit in Pakistan im Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ von KIRCHE IN NOT:
KIRCHE IN NOT unterstützt die pastorale Arbeit und das Gemeindeleben der katholischen Minderheit Pakistans. Das Hilfswerk hilft über die Partner vor Ort auch Personen, die wegen Blasphemie angeklagt sind und macht auf internationaler Ebene auf ihr Schicksal aufmerksam. KIRCHE IN NOT finanziert auch Initiativen, die sich gegen die Entführung von Frauen und Mädchen einsetzen.
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Tadej wuchs nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Westen der Ukraine auf. Das Land erlebte damals eine kulturelle Wiedergeburt. Auch die jahrzehntelang grausam verfolgte ukrainische griechisch-katholische Kirche wagte ihren Weg aus dem Untergrund.
Als Kinder begleiteten Tadej und seine beiden Brüder ihre Mutter und Großmutter regelmäßig in das Basilianerkloster von Drohobytsch in der Nähe von Lwiw (Lemberg). Die Jungen waren so fasziniert von dem, was sie dort erlebten, dass sie zu Hause im Wohnzimmer die Liturgie der Mönche nachspielten.
Die Basilianer des heiligen Josaphat (OSBM) sind eine Mönchsgemeinschaft mit heute etwa 300 Mitgliedern. In der Sowjetzeit war die Gemeinschaft offiziell verboten. Beim Zusammenbruch des Kommunismus war nur ein kleines Kloster in Warschau übriggeblieben.

Seither setzte eine Wiederbelebung ein. Die Basilianer des heiligen Josaphat haben Niederlassungen in der Slowakei, Rumänien, Ungarn und in der Ukraine. Die sechs Basilianerklöster im Westen des Landes sind seit Beginn der russischen Invasion zu Anlaufstellen für Flüchtlinge und Vertriebene geworden.
In den 1990er-Jahren aber waren die Klosteranlagen noch Ruinen. „Damals halfen viele junge Leute den Mönchen beim Wiederaufbau“, erzählt Tadej. Auch er und seine Brüder machten mit. „Das gab uns das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein.“

Doch diese Begeisterung für die Kirche wurde im Laufe der Jahre immer geringer. Tadej beschreibt sich selbst als „rebellischen Jugendlichen“, seine Leistungen in der Schule wurden schlechter. Als er bemerkte, dass die Männer seines Heimatdorfes die Kirche mieden, blieb auch er weg. Er hörte auf, seinen Glauben zu praktizieren.
Ein Gespräch im Unterricht und ein Tischtennisspiel sollten eines Tages alles verändern, erzählt Tadej: „Einer meiner Lehrer fragte mich, ob ich in die Kirche gehe. Ich fühlte mich in der Zwickmühle, weil meine Mutter fast jeden Tag in die Kirche ging. Ich wollte ihre Frömmigkeit irgendwie nicht verraten.“ Also griff er zu einer Lüge: „Ich habe gesagt, dass ich am Sonntag in die Kirche gehe.“ Jetzt fühlte er sich verpflichtet, das auch einzulösen.
„Auf dem Weg zum Gottesdienst dachte ich, wie dumm ich doch sei: Ich sollte lieber zu Hause Computer spielen.“ Doch Tadej ging trotzdem hin. Nach dem Gottesdienst luden ihn die Messdiener zu einer Partie Tischtennis ein. „Das hat sehr viel Spaß gemacht. Also bin ich jeden Tag in die Kirche gegangen, und danach haben wir Tischtennis gespielt.“ Ohne es zu merken, hatte Tadej einen neuen Freundeskreis gefunden.

Bald tauchte der Gedanke in ihm auf, selber dem Basilianerorden beizutreten. Aber er wusste, dass es ein großes Hindernis zu bewältigen gab. Sein Vater hatte wie viele andere Ukrainer im Ausland sein Geld für die Familie verdient.
Als er wieder zu Besuch war, scherzten seine Eltern am Küchentisch; und Tadejs Vater sagte zu ihm: „Eines Tages wirst auch du eine Frau haben, und wissen, wie schwer das ist.“ In diesem Moment fühlte Tadej, dass die Zeit reif war. „Nein, das werde ich nicht. Ich möchte Mönchspriester werden“, sagte er.
Sein Vater war schockiert und forderte ihn auf, erst einmal zu studieren. Ein Jahr lang betete Tadej um die richtige Entscheidung. Dann beschloss er, schon nach dem Abitur ins Kloster einzutreten. Sein Vater unterstützt ihn bei diesem Entschluss.

Jetzt ist er gerade dabei sein Studium am Priesterseminar der Basilianer in Brjuchowitschi am Rande von Lemberg abzuschließen und bereitet sich auch die Priesterwehe vor. Dann soll er sein Studium in Rom fortsetzen – sofern dies während des Krieges möglich ist. Sein Ziel ist jetzt mehr denn je: Die Ukraine wiederaufbauen, geistig wie materiell.
Denn neben den bislang unabsehbaren Kriegsfolgen seien Korruption und ein Misstrauen gegenüber den Institutionen weit verbreitet, so Tadej. Die Ukraine leide unter Armut, Arbeitslosigkeit und Drogenmissbrauch. Es ist zu befürchten, dass die traumatischen Erfahrungen des Krieges dies alles verschärfen.
Tadej ist voller Hoffnung, dass die Ukraine die aktuellen Bedrohungen überwinden kann: „Es ist wie mit dem Volk Israel nach der Befreiung aus Ägypten. Das Volk brauchte 40 Jahre, um die Zeit der Sklaverei zu überwinden. Wir brauchen Zeit, um uns zu verändern.“

Doch Tadej und seine Mitbrüder brauchen jetzt jede Form der Hilfe, die sie bekommen können. Die Basilianerklöster in der Westukraine haben hunderte Flüchtlinge aufgenommen. Diese müssen versorgt und verpflegt werden.
Dabei fehlten die notwendigen Mittel schon vor Kriegsbeginn, erzählt Pater Pantaleimon, der Leiter des Priesterseminars der Basilianer: „Seit ich Rektor bin, haben wir jedes Jahr die gleichen Einnahmen, aber die Preise haben sich verdoppelt. Seit Beginn des Krieges ist die Lage unberechenbar geworden.“
KIRCHE IN NOT unterstützt im Rahmen seines Nothilfeprogramms für die Ukraine Klöster, Pfarren, kirchliche Einrichtungen und auch Priesterseminare, damit sie die notleidenden Menschen versorgen können.
Unser Hilfswerk ist schon seit 1953 in der Ukraine aktiv und hat den Wiederaufbau kirchlicher Strukturen maßgeblich unterstützt. Die Ukraine braucht gerade jetzt zupackende Seelsorger wie Tadej, um die Wunden an Seele und Leib zu heilen – auch wenn es viel Zeit brauchen wird.
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Auch Papst Franziskus beobachtet die Entwicklungen an der Ostgrenze der Ukraine und rief zum Gebet auf: „Ich appelliere eindringlich an alle Menschen guten Willens, ihr Gebet zum Allmächtigen Gott zu erheben, damit jede politische Aktion und Initiative im Dienst der menschlichen Geschwisterlichkeit stehe, mehr als der Einzelinteressen. Wer seine eigenen Ziele zum Schaden anderer verfolgt, verachtet seine eigene Berufung als Mensch, denn wir wurden alle als Geschwister geschaffen.“
Besonders werden wir in unseren Mittagsgebeten der Menschen in der Ukraine gedenken. Schließen Sie sich bitte an, damit der Glaube lebt und unser Gebet stärker sein möge als Waffen.