
Das YOUCAT-Buch ist der Katechismus der Katholischen Kirche für Jugendliche und junge Erwachsene. Die wichtigsten Glaubensinhalte werden kurz und leicht verständlich im Frage-Antwort-Stil zusammengefasst. Illustrationen machen das Buch, das mittlerweile in 58 Sprachen erschienen ist, noch attraktiver.
Die Ordensgemeinschaft der Töchter des heiligen Paulus hat das Buch nun ins Swahili übersetzt, um ihn auch den Jugendlichen in Tansania und Kenia zugänglich zu machen. Ende 2019 war die Übersetzung endlich fertig. Die Freude war groß, aber dann kam die Pandemie, die alles schwieriger machte. Die Schwestern hatten große Pläne gehabt: Sie wollten Schulen besuchen, um Schülern, Lehrern und Eltern das Buch vorzustellen. Jugendtreffen waren geplant und auch zahlreiche Initiativen im Rahmen der Jugendpastoral der Diözesen. Aber das Coronavirus blockierte diese Aktivitäten leider. Sobald es die Situation zulässt, machen die Schwestern weiter mit ihrem Engagement.

Trotz dieser Hindernisse freuen sich aber bereits viele junge Leute über das Buch. Besonders nützlich ist es für die Gefängnisseelsorge. Schwester Olga Massango von den Paulusschwestern schreibt: „Bruder Linus und Bruder Paul waren sehr froh und finden diese Bücher sehr hilfreich für unsere Schwestern und Brüder im Gefängnis. Wir sind KIRCHE IN NOT dankbar dafür, dass Sie uns geholfen haben, unsere Brüder und Schwestern zu erreichen, die die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit am nötigsten brauchen. Bitte seien Sie gewiss, dass wir für Sie und alle Wohltäter beten, besonders in dieser Zeit, in der Covid weiterhin Angst und Unsicherheit in der heutigen Welt verbreitet.“
Dank Ihrer Hilfe konnten wir mit 13.800 Euro den Druck von 6.000 Exemplaren finanzieren.
Bischof Stefano Li Side von Tianjin aus der Volksrepublik China starb am 8. Juni 2019 im Alter von 92 Jahren während seines Hausarrests.
Bischof Li Side hatte nie seine Treue zum Heiligen Stuhl bestritten. Es war diese Treue, die zu seiner mehrmaligen Verhaftung, zu 17 Jahren in Straflagern und seit 1992 zum Hausarrest in einem kleinen, entlegenen Bergdorf führte.

Die chinesischen Behörden erlaubten zum Beispiel kein öffentliches Begräbnis auf einem katholischen Friedhof.
Papst em. Benedikt XVI.: „Die Kirche in China braucht gerade in dieser Zeit das Gebet der Weltkirche. Ich lade zunächst alle chinesischen Katholiken ein, ihr Gebet fortzusetzen und zu intensivieren, insbesondere zu Maria, der starken Jungfrau. Aber es muss auch eine Verpflichtung für alle Katholiken der Welt sein, für die Kirche in China zu beten: Diese Gläubigen haben das Recht auf unser Gebet, sie brauchen unser Gebet.“
Dieses und viele andere Beispiele von zeitgenössischen Märtyrern finden Sie in unserem Kalender der Märtyrer.
Vom 12. bis 15. September reist Papst Franziskus in die Slowakei. Während seines Besuchs wird er auch mit Vertretern der Roma-Minderheit zusammenkommen. Etwa 350 000 Menschen der fünf Millionen Einwohner der Slowakei gehören dieser Ethnie an. Obwohl die Roma die größte Minderheit im Land sind, leben sie häufig am Rand der Gesellschaft und in ärmlichen Häusern und Wohnungen.
Mitten unter ihnen wohnt auch der griechisch-katholische Priester Martin Mekel. „Ich hatte nie daran gedacht, mit den Roma zu arbeiten – auch nicht, nachdem ich ins Priesterseminar in Prešov eingetreten war. Es war der Heilige Geist, der mich geführt hat“, sagt er im Gespräch mit KIRCHE IN NOT.

Der Beginn seines Engagements für die ethnische Minderheit war eine Begegnung mit einem jungen Roma, der in einem Kinderheim im Heimatdorf von Mekel lebte. Dieser hatte Martin Mekel, damals noch Seminarist, angesprochen und gefragt, ob er Gebetsversammlungen abhalte.
„So begannen wir und trafen uns in den Sommerferien mit einigen Roma-Jungen. Dann bat mich ein Freund, ein Salesianer, ihm bei der Betreuung von Roma-Kindern zu helfen. Und nach einiger Zeit fand ich mich in einem Dorf wieder, das zu 75 Prozent von Roma bewohnt wurde“, erinnert sich Mekel.
Die Volksgruppe der Roma haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie bilden heute die größte ethnische Minderheit in Europa. Laut EU-Angaben gehören ihr zwischen zehn und zwölf Millionen Menschen an. Noch immer leiden viele von ihnen unter Vorurteilen und sozialen Ausgrenzungen, auch in der Slowakei.

Vor hundert Jahren lebten viele von ihnen ohne festen Wohnsitz. Doch dann beschloss das kommunistische Regime der damaligen Tschechoslowakei, sie zwangsweise anzusiedeln und in der staatlichen Industrie einzusetzen. Man brachte sie am Rand von Dörfern oder in städtischen Vororten unter, wo sie meist bis heute leben.
Genau hier lebt der griechisch-katholische Priester mit seiner Frau und den drei Kindern, mitten unter den Roma in einer Gemeinde nahe Prešov im Osten der Slowakei. Er leitet die griechisch-katholische Roma-Mission.
Zusammen mit seiner Familie betreibt er in der Nähe von Sigord ein Exerzitienhaus, das sie vor Jahren vom Staat erhalten haben. Das Gebäude ist zwar alt, aber es reicht noch für die Bedürfnisse aus. KIRCHE IN NOT hat das Zentrum kürzlich finanziell unterstützt, um eine neue Warmwasser-Heizanlage einbauen zu lassen. In seiner pastoralen Arbeit bringt Mekel den Roma den christlichen Glauben näher.

Dieser Eifer stößt aber nicht immer auf Akzeptanz bei denjenigen, die keine Roma sind. „Für sie war es einfach ungewohnt. Ein neuer Priester kommt ins Dorf, und plötzlich sind die Roma in der Kirche, im Gemeindehaus, überall … Es war nicht einfach“, berichtet der Priester über die Anfänge seiner Arbeit.
Heute bietet er regelmäßige Treffen für Roma an, um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und sie weiterzubilden. Die Aktivitäten sollten ihnen die Möglichkeit geben, ihre Talente und ihr Potenzial zu nutzen, wünscht sich Pfarrer Mekel.
Die meisten Nichtregierungsorganisationen arbeiten mit den Roma wie mit „Klienten“, bedauert er. „Ich bin Priester und kein Sozialarbeiter. Sie sind nicht unsere ,Klienten‘, sondern unsere Brüder und Schwestern.“

Die Roma wünschten sich laut einer Umfrage, so Martin Mekel weiter, weder höhere Bildung, noch Geld, sondern gute Beziehungen in ihrer Familie und Gemeinschaft. „Außerdem wollten sie akzeptiert werden, irgendwo dazugehören, denn viele Menschen möchten sie einfach nirgendwo sehen.“
Daher appelliert Mekel an seine Landsleute: „Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir Slowaken zur Vernunft kommen und etwas Anderes von den Roma erwarten. Wir sollten aufhören, Koordinatoren oder Assistenten zu sein, und anfangen, Freunde zu sein.“
Mit Blick auf den bevorstehenden Papstbesuch wollen Pfarrer Mekel und sein Team die Gläubigen ermutigen, sich aufzumachen und den Papst zu treffen. Doch viele hätten vor einer Impfung gegen Covid-19 Angst, die jedoch Bedingung ist, um an den Veranstaltungen während des Papstbesuches teilzunehmen.
Er hoffe jedoch, dass die Begegnung des Papstes mit den Roma „einen langfristigen Einfluss auf die Beziehungen zwischen den Roma und der übrigen Gesellschaft haben wird. Ich bete, dass der Heilige Vater die Herzen der Menschen öffnet und der Gesellschaft hilft zu verstehen, dass es nötig ist, unsere Roma-Brüder und -Schwestern zu akzeptieren.“
Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Slowakei
„Patris corde“ – Mit dem Herzen eines Vaters: Unter dieses Leitwort hat Papst Franziskus das Jahr des heiligen Josef gestellt, das noch bis zum 8. Dezember 2021 dauert. Anlass ist die Ausrufung des heiligen Josef zum Patron der Weltkirche vor 150 Jahren.
KIRCHE IN NOT hat unter seinen Projektpartnern in 140 Ländern viele Zeugnisse zusammengetragen, wie Sankt Josef weltkirchlich verehrt wird und mit welchem Vertrauen sich Gläubige an den Schutzpatron der Kirche wenden.
„Der heilige Josef ist ein Vorbild in allen Bereichen meines Lebens“, bekennt Domingo Buezo Leiva, ernannter Bischof von Sololá-Chimaltenango im Südwesten von Guatemala.

Seine Sicht auf den Nährvater Jesu ist, wie auch bei Projektpartnern in anderen Weltregionen, stark von den Nöten und Besonderheiten seines Landes geprägt: „Ich sehe den heiligen Josef als verantwortungsbewussten Mann, der für das Leben des Kindes und der Mutter sorgte. Deshalb musste er die Mühen der Flucht ertragen: Unannehmlichkeiten, Müdigkeit, Gefahren. Aber er hat dadurch das Leben des Jesuskindes gerettet“, erklärt Leiva.
Den Bischof erinnert das sehr an das „menschliche Drama“, das tausende Migranten aus Mittel- und Südamerika erleben, die auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben ihre Heimat verlassen. „Einige kämpfen buchstäblich darum, ihr Leben zu retten, wie Josef und Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm“, beschreibt der Bischof die Situation.
KIRCHE IN NOT erreichten viele Zeugnisse von Priestern und Ordensleuten, beispielsweise aus Guinea-Bissau, Uruguay, Südafrika und Brasilien. Sie berichten, wie der heilige Josef in ihren Gemeinden und Gemeinschaften verehrt wird und wie sie das Josefsjahr begehen, so zum Beispiel in Manaus im Zentrum des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien. Wie in vielen anderen Ländern Lateinamerikas ist hier die Verehrung des heiligen Josef in der ganzen Stadt weitverbreitet.

Dort wurde im Jahr 1848 das Priesterseminar San José gegründet. Die dort ausgebildeten Geistlichen gründeten eine gleichnamige Pfarrei. Jahre später wurde zwar das Seminar geschlossen, „aber die Verehrung des heiligen Josef bleibt erhalten, und die Pfarrei festigte sich“, erzählt Rektor Zenildo Lima.
Er leitet das heutige Priesterseminar der Erzdiözese Manaus, das KIRCHE IN NOT unterstützt. Auch die heutige Ausbildungsstätte ist wieder dem heiligen Josef geweiht.
Die Josefskirche von Manaus ist heute ein Wallfahrtsort. Am Hochfest des Heiligen, dem 19. März, strömen über 100 000 Gläubige dorthin. Und an jedem 19. eines Monats versammeln sich Gebetsgruppen und bitten um die Fürsprache des heiligen Josef. Es gibt auch ein eigenes Gnadenbild. „Dort ereignen sich zahlreiche Geschichten von Schmerz, Hoffnung und Gebet“, berichtet Lima.
So wie seine eigene: Im Dezember 2016 erkrankte der Priester an einer schweren Lungenentzündung. Mehrere Stunden schwankte er zwischen Leben und Tod. Schließlich konnte er das Krankenhaus verlassen. Der Seminar-Rektor erzählt: „Als meine damals 78-jährige Mutter mich sah, rannte sie auf mich zu, umarmte mich und flüsterte mir ins Ohr: ,Ich habe mich eindringlich an den heiligen Josef gewandt, um dich nicht zu verlieren.‘“

Auch andere Projektpartner von KIRCHE IN NOT schildern, wie sie die Hilfe des heiligen Josef in ihrem Leben erfahren haben, so zum Beispiel der Priester Godino Phokoso aus der Diözese Dedza in Malawi. „Mein Vater hat die Verehrung des heiligen Josef an mich weitergegeben“, berichtet er. „Er nannte ihn meistens einfach ,den Zimmermann’. Er sagte mir, dass Josef ein hart arbeitender und gerechter Mann gewesen sei, ein liebender Vater.“
Phokoso ist überzeugt davon, dass ihm der heilige Josef auf seinem Weg zum Priesterberuf geholfen hat – und noch immer hilft. „Er ist mein liebender Vater, der nicht müde wird, meine Bitten zu erfüllen – zum Beispiel eine gute Predigt zu halten, ein guter Diener Gottes zu sein und vieles mehr. Es ist wie eine Beziehung zwischen Vater und Sohn.“
Aus Dolda im Bundesstaat Jharkhand im Osten Indiens erreichte KIRCHE IN NOT eine ganze Liste von Wunderberichten, die der Pfarrer der dortigen Josefspfarrei, Jesuitenpater George Kerketta, der Fürsprache seines Kirchenpatrons zuschreibt: gelöste Ehe- und Familienkrisen, Priester- und Ordensberufungen aus der Pfarrei, Hilfe bei Unfällen oder sogar Tiger-Angriffen – in der im Urwald gelegenen Gemeinde kommt das immer wieder vor.

Ein Gläubiger habe sich von schweren Bisswunden erholt, nachdem seine Familie zum heiligen Josef gebetet habe, berichtet der Priester. KIRCHE IN NOT hat die Sanierung des Dachs seiner Pfarrkirche St. Josef unterstützt.
Das Josefsjahr, das von Dezember 2020 bis Dezember 2021 dauert, steht unter unter den Folgen der Corona-Krise. Das beschäftigt auch Ernest Adwok, den Pfarrer der Josefs-Kathedrale in Malakal im Südsudan. „Wir befinden uns in einem Lockdown und können deshalb nur wenige Aktivitäten in diesem Jahr anbieten. Wir hoffen, dass auf die Fürsprache des heiligen Josef die ganze Welt von der Pandemie befreit wird. Wenn wir auf Gott vertrauen, kann jede Veränderung eintreten“, schreibt Adwok an KIRCHE IN NOT.
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Die kongolesische Schwester Chantal Pascaline starb am 9. August 2014 im Alter von 47 Jahren im St.-Josef-Krankenhaus in der liberianischen Hauptstadt Monrovia, nachdem sie sich mit dem Ebola-Virus infiziert hatte.
Während ihrer Missionsarbeit arbeitete Schwester Pascaline bis 2006 in den Städten Niefang und Santa Teresita in Äquatorialguinea und anschließend als Krankenschwester in Sampaka in Mali. Danach wurde sie nach Monrovia geschickt, um im St.-Josef-Krankenhaus zu arbeiten.

Die Corona-Krise hat in Pakistan zu einer Zunahme der Anklagen aufgrund der international umstrittenen Blasphemiegesetze geführt, erklärte der Leiter der Katholischen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Pakistan, Emmanuel Yousaf, gegenüber KIRCHE IN NOT. „Wir beobachten einen alarmierenden Anstieg, insbesondere durch die zunehmende Nutzung der sozialen Medien. Die religiöse Radikalisierung ist weiter auf dem Vormarsch.“
Die Kommission für Gerechtigkeit und Frieden verteidigt Christen und andere religiöse Minderheiten, denen angebliche Gotteslästerung oder Beleidigung des Islam vorgeworfen wird und dokumentiert diese Fälle.
Radikale Muslime machten sich zunutze, dass aufgrund der Covid-19-Pandemie Ermittlungen länger dauerten oder Gerichtsverhandlungen verschoben würden, erklärte Yousaf. Eine weitere Entwicklung macht dem Priester Sorgen: „Es ist eine Zunahme [der Blasphemiebeschuldigungen] in den Städten zu verzeichnen, die sich gegen Studierende, Krankenschwestern, Ärzte und andere gebildete Berufsgruppen richten.

Das deutet darauf hin, dass die Mehrheit ihre Mitmenschen noch entschlossener zwingen will, zu konvertieren oder sich ihrer Ideologie anzuschließen. Wenn diese sich weigern, werden sie fälschlich der Blasphemie beschuldigt.“
Auch ein Freispruch vor Gericht schütze die Betroffenen nicht: „Bei vielen Fällen ist zu beobachten, dass eine fälschlich beschuldigte Person nicht in seine Wohngegend, noch nicht einmal in seine Heimatregion zurückkehren kann. Das Leben dieser Menschen ist immer in Gefahr.“
Die Islamische Republik Pakistan hat 1986 mehrere Paragrafen im Strafgesetzbuch eingeführt, die für „gotteslästerliche Handlungen“ drastische Strafen vorsehen: Die Schändung des Korans kann mit lebenslanger Haft, abschätzige Bemerkungen über den Propheten Mohammed sogar mit dem Tod bestraft werden.

Beobachter kritisieren seit Langem, dass Anklagen, Prozessführung und Haftbedingungen rechtsstaatlichen Standards widersprechen.
Zu diesem Schluss kommt auch eine Resolution des Europäischen Parlaments von Ende April. Die Abgeordneten fordern Pakistan unter anderem zur Abschaffung von Todesstrafe und lebenslanger Haft in den Blasphemiegesetzen auf. Andernfalls sollten die Pakistan gewährten Handelspräferenzen auf den Prüfstand gestellt werden.
„Diese Resolution ist sehr wichtig für die Rechte religiöser Minderheiten in Pakistan, insbesondere für Christen“, bilanziert Yousaf. Fast ein Sechstel (14,5 Prozent) der wegen Blasphemie angeklagten Personen seien Christen, obwohl diese weniger als zwei Prozent der Gesamtbevölkerung Pakistans ausmachen.

Allerdings sieht der Menschenrechtler wenig Chancen, die Gesetze ganz abzuschaffen, dazu sei die pakistanische Gesellschaft zu sehr radikalisiert. Auch seien viele Bürger der Auffassung, „diese Gesetze seien nicht von Menschen gemacht, sondern göttlich“.
Nach Verabschiedung der Resolution hatte der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums der Europäischen Union mangelndes Verständnis für die religiösen Empfindsamkeiten in der islamischen Welt vorgeworfen.
Das treffe in gewissem Maße zu, erklärte Yousaf: „Die Kommission für Gerechtigkeit und Frieden hat die Regierung immer wieder aufgefordert, den Missbrauch dieser Gesetze zu unterbinden und dazu auch Vorschläge gemacht. Wir fordern nicht die Aufhebung der Gesetze, sondern verfahrenstechnische Änderungen.

Obwohl der Staat sagt, dass er sich an internationales Recht hält, werden den Minderheiten meiner persönlichen Erfahrung nach ihre gesetzlich garantierten Rechte vorenthalten.“
Yousaf appelliert an die internationale Gemeinschaft, „auf die Regierung einzuwirken und Druck auf sie auszuüben, damit sie den Schutz der religiösen Minderheiten gewährleistet“. Eine wichtige Rolle spiele dabei auch Bildung. „Im Lauf der Jahre haben die öffentlichen Einrichtungen aufgrund einseitig parteiischer Lehrpläne die Ideologie gestärkt, dass es in Pakistan nur Platz für den Islam gibt.“
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Verwendungszweck: Pakistan
Am Samstag, den 14. August 2021, kam es auf Haiti zu einem schweren Erdbeben der Stärkte 7,2. Medienberichten zufolge liegt die Zahl der Opfer bei über 2.200; mehrere Tausend Menschen werden noch vermisst.
„Wir müssen den Menschen jetzt schnell und unkompliziert helfen”, so Herbert Rechberger, der Nationaldirektor von KIRCHE IN NOT – Österreich. „KIRCHE IN NOT hilft über die Strukturen der katholischen Kirche. Dieses System hat sich bereits 2010 als sehr leistungsfähig erwiesen. In Haiti war damals vor allem die kirchliche Struktur in der Lage, die Hilfe schnell zu den Betroffenen zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass sich dieses System auch jetzt als tragfähig erweist”, so Rechberger.

KIRCHE IN NOT ruft auch zum Gebet für die Menschen auf. Bereits im Jahr 2010 wurde das Land schwer getroffen und in großen Teilen zerstört. Das war für unzählige Menschen ein traumatisches Ereignis. ”Neben der materiellen Hilfe brauchen die Menschen jetzt vor allem Mut und Hoffnung. Bitte beten Sie, damit sich keine Verzweiflung breit macht. Die Seelsorger Haitis stehen vor einer Herkules-Aufgabe. Auch sie brauchen unsere Unterstützung”, so Herbert Rechberger.
Rund 94 Prozent der Haitianer sind Christen, die meisten gehören der katholischen Kirche an. KIRCHE IN NOT unterstützt die Kirche auf Haiti seit Jahren. Dazu zählt zum Beispiel der Wiederaufbau kirchlicher Einrichtungen nach Erdbeben oder Wirbelstürmen, die Ausbildung von Priestern und Katecheten und die Unterstützung der Arbeit von Seelsorgern in den Armenvierteln der Städte.

Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Haiti
Die Weltöffentlichkeit schaut schockiert auf die Lage in Belarus. Gewaltsam unterdrückte Proteste und Sanktionen prägen das Bild. Hinzu kommt, dass Belarus auch von der Corona-Krise schwer getroffen wurde. In der aktuell angespannten Situation hat auch die katholische Minderheit des Landes Repressalien zu erdulden. Internationale Bekanntheit erlangte der Fall des Minsker Erzbischofs Tadeusz Kondrusiewicz, dem nach Kritik an der politischen Führung monatelange die Wiedereinreise nach Belarus verweigert worden war.
Wie die Kirche trotzdem für die Menschen da ist – und warum in der aktuellen Situation sogar eine Chance für die ökumenische Annäherung liegt, darüber hat das weltweite kirchliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz von Belarus, Msgr. Aleh Butkewitsch, gesprochen. Der 49-Jährige leitet seit 2014 die Diözese Vitebsk im Norden von Belarus.

KIRCHE IN NOT: Belarus geht durch eine schwere Krise. Wie versucht die Kirche in dieser Zeit für die Menschen da zu sein?
Die Kirche muss angesichts der Prozesse, die in der Gesellschaft vor sich gehen, reagieren und kann nicht gleichgültig bleiben – schließlich sind an ihnen dieselben Menschen beteiligt, die mehrheitlich auch der Kirche angehören. Deshalb versucht die Kirche, ihre Herzen zu erreichen, indem sie sie zu Frieden und Versöhnung aufruft sowie zum Dialog, um die Probleme zu lösen. Wir bieten auch alle mögliche Hilfe an: geistliche, psychologische und manchmal auch materielle Unterstützung für Menschen, die sich in einer besonders schwierigen Situation befinden.
Gibt es auch Beeinträchtigungen der kirchlichen Arbeit?
Im Prinzip hat die Krisensituation den Dienst der Kirche nicht ernsthaft behindert oder eingeengt, mit Ausnahme von Einschränkungen bei der Übertragung von Gottesdiensten und, in einigen Fällen, einer verstärkten behördlichen Kontrolle der Aktivitäten einzelner Priester und Pfarreien.
Welche Gefühle prägen die Gläubigen angesichts der gegenwärtigen Lage?
Die bestehende Situation hat eine zusätzliche Motivation geschaffen, das Gebet zu verstärken und oft auch die eigenen Ansichten über die Beziehung zu Gott und den Menschen zu überdenken. Im Allgemeinen führen solche Situationen in der Regel zu einer Vertiefung des Glaubens.

Wie hat sich die Corona-Pandemie in Belarus ausgewirkt und was hat die Kirche getan, um die Folgen zu lindern?
Wie überall auf der Welt hatte die Covid-19-Epidemie auch in Belarus einen negativen Einfluss auf das öffentliche Leben und die wirtschaftliche Situation. Die Kirche ist eine der ersten Institutionen gewesen, die auf das Auftreten der Epidemie reagiert hat. Wir haben Sicherheitsmaßnahmen in Form von Desinfektionsmöglichkeiten in Kirchen, Maskenpflicht bei Gottesdiensten und Einhaltung der sozialen Distanz getroffen. In der Folge wurden Projekte organisiert, um medizinische Organisationen bei der Anschaffung der notwendigen Schutz- und Präventionsausrüstungen zu unterstützen. Die Zahl der Online-Übertragungen von Gottesdiensten in Gemeinden hat zugenommen. Hier hat uns KIRCHE IN NOT sofort unter die Arme gegriffen.
Die Mehrheit der Bewohner von Belarus gehört der orthodoxen Kirche an. Wie würden Sie das Verhältnis zur orthodoxen Kirche beschreiben? Gibt es eine etablierte Ökumene, auch angesichts der gesellschaftlichen Fragen?
Die Beziehungen zur orthodoxen Kirche, aber auch zu Vertretern anderer Konfessionen und Religionen sind friedlich. In den meisten Fällen, vor allem auf der Ebene der zwischenmenschlichen Beziehungen, wie zum Beispiel in konfessionsgemischten Familien, würde ich sie als freundschaftlich bezeichnen. Jegliche interkonfessionellen und interreligiösen Unterscheidungen lösen sich praktisch auf, wenn es um die Rettung des Menschen geht. Unter diesem Gesichtspunkt kann die Epidemie also bis zu einem gewissen Grad als ein Faktor betrachtet werden, der die Menschen eher verbindet als trennt.

Sehr viele katholische Priester in Belarus stammen aus dem Ausland, zum Beispiel aus Polen. Stellt sie das vor Probleme – etwa bei der Visavergabe? Gibt es sprachliche Barrieren gegenüber den Gemeinden?
Mittlerweile ist die Mehrheit unserer Priester aus Belarus. Aber wir sind noch weit davon entfernt, auf die Hilfe von Priestern aus dem Ausland verzichten zu können. Wir sind gerade den polnischen Priestern für ihre langjährige und selbstlose Arbeit in unserem Land sehr dankbar. Ihr Dienst wird dadurch erschwert, dass sie regelmäßig – einmal im Jahr oder sogar halbjährlich – die Genehmigung für die seelsorgerische Tätigkeit einholen müssen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass sie diese Erlaubnis ohne Angabe von Gründen verlieren. Was die Frage der Sprache in der heiligen Messe betrifft, so gibt es kein Problem. Bei den ausländischen Geistlichen existieren keine Sprachbarrieren.
Wie könnte die katholische Weltkirche ihre Verbundenheit mit den Menschen in Belarus zum Ausdruck bringen?
Es gibt bereits Unterstützung durch die Weltkirche für Belarus – vor allem das Gebet vieler Orden, Kongregationen, Pfarreien und Einzelpersonen. Vor allem schätzen wir das Gebet und das Gedenken von Papst Franziskus, der besorgt ist über das, was in unserem Land geschieht. Diese geistige Einheit ist für uns eine wesentliche Stütze in der aktuellen Situation. Es gibt diplomatische Versuche der Vertretung des Heiligen Stuhls in Belarus, um den Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen, eine friedliche Lösung der Krise in unserem Land herbeizuführen und seine Situation in der Weltgemeinschaft positiv zu beeinflussen.
Was ist Ihre Botschaft an die Wohltäter von KIRCHE IN NOT?
Allen Wohltätern von KIRCHE IN NOT gilt in erster Linie unser großer Dank für die langjährige Unterstützung, sowohl bei der Restaurierung von Kirchengebäuden als auch für die Hilfe, damit Pfarrgemeinden und Ordensgemeinschaften ihre Arbeit erfüllen können. Ohne diese Hilfe in pastoralem und sozialem Bereich wären wir nicht da, wo wir heute sind. Wir unsererseits versichern Ihnen, unablässig zu beten und um Gottes Lohn für die Freundlichkeit und Offenheit Ihrer Herzen zu bitten!
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Verwendungszweck: Belarus
Die Katechetin Margeli Lang Antonio kam bei einem Angriff auf eine Kirche in der Gemeinde Acacoyagua im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos ums Leben.
Nach einem Vorbereitungskurs für Katecheten am 15. Juni 2019 betraten zwei Jugendliche die Kapelle zur Unbefleckten Empfängnis in der Pfarre St. Markus und eröffneten das Feuer. Eine der Kugeln traf Margeli Lang Antonio. Sie war sofort tot.

Die junge Frau wurde von den Gläubigen geschätzt und engagierte sich besonders für die Kinder in der Pfarre.
Weltweit fördert KIRCHE IN NOT die Ausbildung von Katecheten. Sie sind vor allem in Afrika und Lateinamerika wichtig, denn sie leben häufig in abgelegenen Gemeinden, wohin nur selten ein Priester kommt. Die Katecheten sind dann wichtige Ansprechpartner. Ein wichtiges und beliebtes Instrument der Katechese ist die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“. Sie ist in mehr als 190 Sprachen in einer Auflage von über 51 Millionen Exemplaren erschienen.
Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Verfolgte und bedrängte Christen
KIRCHE IN NOT unterstützt in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein Zentrum für Existenzgründungen. Das „Christian Hope Center“ (Christliches Hoffnungszentrum) fördert sogenannte Mikroprojekte, also Gründungs- oder Berufsideen mit einem geringen Budgetumfang.
Christliche Familien erhalten Fördermittel, um neue Unternehmen zu gründen oder berufliche Projekte wiederaufzunehmen, die während des zehn Jahre dauernden Krieges unterbrochen wurden.
Das Zentrum wurde Ende Juli im historischen christlichen Viertel von Damaskus, Bab Touma, eröffnet. Dort prüfen die Mitarbeiter die eingereichten Anträge und bieten Schulungen zur Gründung von Kleinunternehmen an. Ähnliche Anlaufstellen des „Christian Hope Centers“ gibt es in Aleppo und Homs. Dort liegt die Erfolgsquote bei 78 Prozent, das heißt, mehr als drei Viertel der Gründungsideen konnten erfolgreich und dauerhaft realisiert werden.
Daran möchte das Zentrum in Damaskus anknüpfen, betont Mitarbeiterin Carla Audo: „Wir helfen den Familien, neu anzufangen. Wir geben ihnen einen Grund, in Syrien zu bleiben und eine Chance, das Land wiederaufzubauen. Ich danke den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für ihre beständige Hilfe und Inspiration.“

Der 25-jährige Christ Johnny Saygeh kann dank eines vom „Christian Hope Center“ unterstützten Mikroprojekts seine vierköpfige Familie ernähren. Im Jahr 2013 wurde sein Vater von einer syrischen Miliz entführt und ermordet. Johnny blieb mit seiner Mutter und zwei Geschwistern zurück – ohne stabile Einnahmequelle.
Da er auf einem Auge blind ist und nach einem Arbeitsunfall unter weiteren Einschränkungen leidet, hat er nur begrenzte berufliche Möglichkeiten. Das Hoffnungszentrum hat die Anschaffung von Tischen, Maschinen und Material für ein kleines Café bezuschusst, das Johnny und seiner Familie nun ein Auskommen sichert.
Angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise leben Schätzungen zufolge 90 Prozent der syrischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die steigenden Kosten für Miete, Lebensmittel oder Medikamente haben dazu geführt, dass viele Haushalte nicht mehr in der Lage sind, ihre Grundkosten zu decken.

Das betrifft auch viele christliche Familien. Sie wenden sich an die lokalen Kirchen und erhalten dort – oft mit Hilfe von Organisationen wie KIRCHE IN NOT – Lebensmittelpakte, Miete- und Studienzuschüsse. Unser Hilfswerk hat seit Kriegsausbruch in Syrien mehr als 1000 humanitäre wie pastorale Einzelprojekte mit einem Umfang von über 42 Millionen Euro unterstützt.
Viele Hilfsempfänger geben jedoch an, dass sie zwar für die Nothilfe dankbar sind, sich darüber hinaus aber eine stabile Arbeit wünschen. Da auch hierzu oft Mittel und Perspektiven fehlen, wandern viele Christen aus Syrien ab.
Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ zufolge stellten Christen vor Kriegsbeginn noch rund zehn Prozent der Bevölkerung, aktuell sind es Schätzungen zufolge weniger als vier Prozent. Fluchtursachen durch Zukunftsperspektiven entgegenwirken – dazu leistet das neue Hoffnungszentrum in Damaskus einen weiteren Beitrag.

Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Syrien
KIRCHE IN NOT hat Hilfen für die von der Covid-19-Pandemie und deren Folgen betroffenen Menschen und Pfarren in Indien bewilligt. Es werden mehr als 140 der knapp 170 Diözesen in dem asiatischen Land unterstützt.
Die Hilfe kommt vor allem besonders bedürftigen Familien und Gemeinden zugute, die sich Schutzmaterialien gegen eine Corona-Infektion nicht leisten können.

Aufgrund verordneter Einschränkungen und Schließungen von Einrichtungen und Schulen haben viele Menschen keine Arbeit und zahlreiche Gemeinden keine Einnahmen mehr, sodass sie auf Hilfe angewiesen sind. Mit der Unterstützung durch KIRCHE IN NOT können hygienische Schutzausrüstungen wie Masken, Desinfektionsgel und Handschuhe, aber auch technische Geräte wie Luftfilter oder Sauerstoffgeräte für die Notfallversorgung angeschafft werden.
Gemeinden, die nicht über ein Hilfsnetz aus dem Ausland verfügen, fehlt darüber hinaus auch das Geld, Lebensmittel zu besorgen. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie werden mit dem neuen Hilfspaket von KIRCHE IN NOT rund 200 Projekte in Indien gefördert.

Die Hilfe richtet sich insbesondere an Priester, Ordensschwestern und Katecheten, die sich um bedürftige Menschen in den Pfarrgemeinden kümmern und dadurch besonders einer Infektion ausgesetzt seien.
Das Programm für die Diözesen in Indien umfasst auch die medizinische Versorgung und Rehabilitationsmaßnahmen für bereits an Covid-19 erkrankte Priester und Schwestern sowie Soforthilfen für besonders bedürftige Familie durch die Pfarrgemeinden.
Eine Diözese, die unterstützt wird, ist die Diözese Guntur im Südosten des Subkontinents. Bischof Bhagyaiah Chinnabathini beschreibt die Lage gegenüber KIRCHE IN NOT: „Kirchen, Schulen und alle unsere Ausbildungs- und Pastoralzentren sind geschlossen.

Wir haben 171 Priester, die in der Diözese tätig sind, und 590 Katecheten, die uns im aktiven Dienst unterstützen. Alle sind von der Pandemie betroffen. Leider haben wir fünf Priester und viele unserer Katecheten aufgrund von Covid-19 verloren, andere sind erkrankt. Wie können die Arztrechnungen für sie nicht bezahlen.“
Heilige Messen seien nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit möglich und Gemeindemitglieder könnten die Priester nicht mehr unterstützen, so der Bischof weiter. Daher brauche das Bistum besonders Messstipendien für Priester, Existenzhilfen für Ordensgemeinschaften und Unterstützung bei der Deckung der medizinischen Kosten. „Es ist ein Segen, dass KIRCHE IN NOT auf uns zugekommen ist, um uns in dieser schrecklichen und dramatischen Situation mit dieser Nothilfe zu unterstützen“, dankt Bischof Chinnabathini.
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Verwendungszweck: Indien

Bis heute hat keiner die Verantwortung für seinen Tod übernommen. Deshalb lässt sich nur vermuten, dass eine radikale sunnitische Gruppe, die El Kaida nahesteht, für diese Gräueltat verantwortlich ist.
Nachdem der sogenannte „Islamische Staat“ in der christlich geprägten Ninive-Ebene im Norden Iraks besiegt werden konnte, hilft KIRCHE IN NOT, zerstörte Kirchen und andere religiöse Gebäude wiederaufzubauen, einem Gebiet, in dem noch heute die Mehrzahl der Christen leben. 2018 half KIRCHE IN NOT beim Wiederaufbau von 28 Kirchen, elf Pfarrhäusern, zehn Klöstern und Noviziaten, einem Priesterseminar und 24 pastoralen Zentren für die Christen im Nahen Osten.
Empfänger: KIRCHE IN NOT
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Verwendungszweck: Christenverfolgung